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Kleine Anfrage

Grüne fragen nach Verbindungen von christlichen Influencern und Abtreibungsgegnern zu Rechtsextremisten

Mit einer 27 Einzelfragen umfassenden Kleinen Anfrage verlangt die Grünen-Fraktion von der Bundesregierung ein Lagebild zu möglichen Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus. Dabei geraten auch der Bundesverband Lebensrecht, der „Marsch für das Leben“ und bekannte christliche Influencer in den Fokus.

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Teilnehmer des Marschs für das Leben bei einer Demonstration in München. (IMAGO/aal.photo)

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Die Grünen wollen mögliche Verbindungen zwischen „christlichen Fundamentalisten“ und Rechtsextremisten untersuchen lassen. In einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung nimmt die Fraktion dabei nicht nur einzelne vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierungen in den Blick, sondern auch den Bundesverband Lebensrecht, den jährlich stattfindenden „Marsch für das Leben“ sowie bekannte christliche Influencer.

In der Bundestagsdrucksache mit dem Titel „Mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus in Deutschland“ fragen die Grünen nach „ideologischen, personellen und finanziellen Verbindungen“ zwischen christlich-fundamentalistischen Akteuren, der AfD und rechtsextremen Organisationen. Auch mögliche Kontakte in das Umfeld der amerikanischen MAGA-Bewegung werden thematisiert.

Auffällig ist der Fokus auf die Lebensschutzbewegung. Die Grünen wollen von der Bundesregierung wissen, welche Erkenntnisse sie über Struktur, Finanzierung und internationale Vernetzung des Bundesverbands Lebensrecht besitzt. Zudem fragen sie nach dem „Mobilisierungspotenzial des sogenannten ,Marsch für das Leben‘ für das christlich-fundamentalistische Milieu mit möglichen Anknüpfungspunkten zum Rechtsextremismus“. Der Bundesverband Lebensrecht organisiert seit Jahren den „Marsch für das Leben“, bei dem tausende Teilnehmer gegen Schwangerschaftsabbrüche demonstrieren. 

In der Begründung ihrer Anfrage stellen die Grünen die Lebensschutzbewegung dennoch in einen politischen Zusammenhang mit der AfD. „Verbindungen zum rechtskonservativen bis rechtsextremen Spektrum sowie der AfD bestehen insbesondere im Fall der sogenannten ,Lebensschützer/innen‘“, heißt es in dem Papier.

Darüber hinaus werden mehrere christliche Influencer genannt. Die Grünen verweisen auf Medienberichte über Leonard Jäger („Ketzer der Neuzeit“), den Frankfurter Pastor Tobias Riemenschneider sowie die Influencerinnen Jasmin Friesen („Liebezurbibel“) und Jana Hochhalter („Jana Highholder“). Die Bundesregierung soll mitteilen, welche Erkenntnisse Sicherheitsbehörden über deren Netzwerke und politische Verbindungen besitzen.

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Ausgangspunkt der Anfrage sind zwei Gruppierungen in Baden-Württemberg, die tatsächlich vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Dabei handelt es sich um die „Evangelische Freikirche Riedlingen“ sowie die „Baptistenkirche Zuverlässiges Wort Pforzheim“. Nach Angaben des Landesamtes für Verfassungsschutz verbinden diese Gruppierungen religiöse Inhalte mit staatsfeindlichen Verschwörungserzählungen beziehungsweise antisemitischen und homosexuellenfeindlichen Positionen.

Die Grünen gehen in ihrer Anfrage jedoch deutlich über diese Fälle hinaus. Neben christlichen Influencern und Lebensschützern fragen sie auch nach internationalen konservativen Netzwerken wie der Alliance for Responsible Citizenship (ARC), der Heritage Foundation oder der Alliance Defending Freedom.

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35 Kommentare

  • Rechtsradikal ist alles, was mit der grünen Ideologie nicht deckungsgleich ist.

    • „Rechts“ ist Lügsprech für „realitätskompatibel“.

  • „Islamismus ist die größte rechtsradikale Bewegung“

    • Ganz genau, aber das sehen viele Menschen nicht so, die glauben an die Religion der Liebe und des Friedens…

  • Wir werden eine verstärkte Christenfeindlichkeit und auch -verfolgung in den westlichen Ländern erleben. Die Grünen bereiten das mit ihren Unterstellungen nur vor. Bald werden auch in Europa Mitläufer folgen, Kirchen schänden, Gläubige angreifen. Man schaue nur nach Frankreich, wo diese Entwicklung schon weiter fortgeschritten ist, und beispielsweise der Priestermord eine Tradition hat, die von der Französischen Revolution herrührt.

    • Das Christentum steht von links wie von rechts gleichermaßen unter Druck.

      Was bestimmte Kreise als Christentum propagieren, z.B. aus dem MAGA-Bereich, ist als Christ strikt abzulehnen.

      Im echten Christentum gehen Universalismus vor Nation, Ehelosigkeit vor Familie, Buße vor Auftrumpfen, Gott vor das Geld.

      -10
      • „Im echten Christentum gehen Universalismus vor Nation, Ehelosigkeit vor Familie, Buße vor Auftrumpfen.“ Vielleicht gibt es Sekten, die das so sehen. Das können Sie aber so pauschal nicht behaupten, denn dann dürfte ja kein Christ heiraten oder sich zur Nation bekennen. Schauen sie sich mal die einschlägigen Äußerungen des (eher links-progressiven) Papst Franziskus dazu an.

        • „Das können Sie aber so pauschal nicht behaupten…“

          Dann sollten Sie mal Ihr Neues Testament etwas besser lesen. Natürlich gibt es diese Wertehierarchie dort: Pfingstgeschichte, Paulusbriefe, etc., dazu die Lehre der Kirche.

          Das etwas vor etwas anderes geht, heißt nicht, das andere sei verboten.

          -6
      • Sie sind nicht dafür zuständig, was „als Christ strikt abzulehnen“ ist.

        Im übrigen haben die Amtskirchen mit dem Christentum in etwa so viel zu tun wie Ihre rabulistischen Anfängerübungen mit Relevanz.

        • „rabulistische Anfängerübungen“. Sehr treffend! Die Linken interpretieren christliche Glaubensinhalte in ähnlicher Weise ohne Sinn und Verstand so, wie es ihnen gerade in den Kram passt: „Du sollst nicht töten“? Bei Abtreibungen nicht relevant! „Nächstenliebe“? Nur bei Fremden! Etc. Diese Leute sind nicht satisfaktionsfähig.

          0
  • Wie lautet eigentlich die Definition von „Verschwörungstheoretiker“?

    • Ein „Verschwörungstheoretiker“ ist ein weiser Mensch, der immer die Wahrheit voraus sagt, die dann auch eintritt…

    • „Jemand, der eine offensichtliche, aber politisch nicht genehme Tatsache ausspricht, ehe ihre Folgen irreversibel sind“.

  • NEBENBEI
    Das EU-Parlament beendete vor Kurzem Betrugsermittlungen gegen Niebler, weil eine Mehrheit gegen die Aufhebung ihrer Immunität stimmte…
    Unter den zehn Spitzenverdienern im EU-Parlament sind vier Deutsche.
    Angelika Niebler (CSU) liegt auf Platz zwei und meldete knapp 180.000 Euro pro Jahr aus 18 Nebentätigkeiten.
    Manfred Weber, ebenfalls CSU, liegt auf Platz vier mit knapp 200.000 Euro, die überwiegend aus seinem Amt als EVP-Vorsitzender stammen.
    Das berichten n-tv u. Transparency International.
    Den Spitzenplatz nimmt der rumänische Abgeordnete Gheorghe Piperea ein, der 644.262 Euro nebenbei verdienen soll.
    Auf Platz 2 steht der Franzose Laurent Castillo mit 249.885 Euro.
    Die Auswertung beruht auf Selbstauskünften.
    In vielen Fällen mussten ntv.de und Transparency International EU nach eigenen Angaben mit Mittelwerten aus Einkommensspannen rechnen. “
    Eine durchgreifende Aufsicht über Nebeneinkünfte oder Lobbykontakte der Abgeordneten gibt es de facto nicht.

    • Prozess für EU-Erweiterung soll schneller ablaufen:
      Sechs Staaten des Westbalkan wollen schon seit längerem der EU beitreten.
      Und sie können jetzt darauf hoffen, dass der Prozess beschleunigt wird.
      Das sagte BK Merz zum Abschluss des EU-Westbalkangipfels in Montenegro zu.
      Die EU habe ein strategisches Interesse daran, die Staaten des Westbalkan an sich zu binden, so Merz

  • Die Kirchen haben sich schon lange vom Christentum entfernt. Es erweckt immer mehr den Eindruck, dass das Christentum abgeschafft und der Islam etabliert werden soll.
    Möge Gott uns beistehen.

  • Die Fragen zu NGO Verflechtungen stehen bis heute unbeantwortet wie 5 Elefanten im Raum …

  • Also wenn sich eine Partei mit Fundamentalismus und Radikalismus auskennt, dann doch die Grünen, würden manche sagen.

    Hat man nicht in der DNA der Partei seit den 1980er die Fundis, die wie folgt beschrieben werden:

    „Fundis: Stehen für eine radikalökologische, kapitalismuskritische und basisdemokratische Ausrichtung. Sie lehnen oft Kompromisse, Regierungsbeteiligungen sowie militärische Interventionen strikt ab und setzen auf außerparlamentarischen Protest.“

    Fragt sich was hat sich groß nach mehr als 40 Jahren geändert???

    Vielleicht, das man NICHT nur außerparlamentarisch Protest belebt, sondern auch in Parlament den Protest GEGEN das Volk sogar in Gesetze gießt in Bund und Land.

    • Nachtrag, wer heute glaubt das man nun dort die Realos an der Macht hat, tja vlt. als Namen jedoch die Hauptvertreter mit der akuten Realitätsverleugnung sind eher als Fundis zu betiteln.

      Oder man kann ja mal die Übersetzung grün-deutsch, deutsch-grün diesbezüglich allen erläutern.

  • Man sollte mal alle Verbindungen der Grünen, im Linksextremismus, im NGO Milieu, in die Woke US Milliadärs Blase, und ganz wichtig ins Asyl Schleppertum, prüfen.

    • Wozu? Die sind doch mehr als offensichtlich. Da können wir auch die Verbindungen der arabischen Clans zum organisierten Verbrechen prüfen…

  • Die Grünen sind die „Menschenfreunde“. Sie wollen den Mensch und sein Recht auf Leben von Anfang an der beliebigen individuellen Entscheidung überlassen, den § 218 StGB streichen. Und sie werden auch noch von Kardinal Marx de facto unterstützt, der vor kurzem meinte, man solle das Thema Abtreibung nicht neu aufmachen. Es sei doch alles bestens geregelt. Wer solche Oberhirten hat braucht eigentlich keine Grünen mehr. Aber wer wundert sich denn noch, dass Grüne, Sozen und schwarz lackierte Befürworter der Abtreibung, des „Rechtes“ auf Abtreibung im Zentralrat der deutschen Katholiken vertreten sind. Selbst ein engagierter Abtreibungsgegner wie Eugen Abler, der immer wieder seine Stimme auf den Bundesparteitagen der CDU gegen dieses hunderttausendfache Unrecht erhoben hatte, hat mittlerweile frustriert die CDU verlassen. Seine Reden dort gegen die Abtreibung wurden regelmäßig höhnisch verlacht und gestört.

  • Heute sind es fundamentale Christen.
    Morgen sind es … Christen.

    Ich Stelle mir gerade die Frage, wieso im obigen Artikel die konkrete Nennung der Anfrager fehlt.

    Es wird nur von „den Grünen“ geschrieben. Während sogenannte fundamentale Christen namentlich genannt werden.

  • Das Christen verfolgt werden ist nichts Neues. Erschreckend ist nur die Zahl der Teufel in den Medien.

  • Die Übernahme des Begriffs christlicher Fundamentalismus ohne Anführungszeichen ist so lange problematisch, wie deren Inhalt im Unklaren bleibt. Ist ein Lebensschützer ein Fundamentalist? Vielleicht ja, vielleicht auch nur Freund ungeborener Menschen. Im Gegenzug könnte man ja „Christenverfolgung von links“ titeln. Wie wäre es damit?

  • Pforzheim ?! is da nich die Salafistenmoschee oder sowas die immer mal wieder junge Frauen in den heiligen Krieg schickt oder so ähnlich, gab da glaub ich mal ne Spiegelreportage dazu ?! Sollte man sich nicht darum kümmern??

  • Siehe braune Gründungsmitglieder Grüne und als Ergänzung die Lebensläufe

  • Ich wusste gar nicht, dass es christliche Fundamentalisten gibt. Aber interessant in diesem Zusammenhang ist der rassistische Ansatz und die Implizierung, dass Christen nun Anschläge auf Moslems planen. Die Realitätsverdrängung der Grünen und ihrer Anhänger verdient Hochachtung, sie wären grandiose Schriftsteller bei soviel Fantasie.
    Und jetzt gibt’s noch eine Zusatz Information für euch. Schaut Mal nach der CBA, der Christlichen Befreiungs Armee.
    Muss es geben. Zumindest nach euren Ansichten

  • Für Grüne sind doch wieso alle die nicht linksradikal, woke oder islamisten sind Rechtradikal.

  • Die Nazi-Paranoia in Absurdistan ist grenzenlos.

  • Unter einem Fundamentalisten versteht man einen Anhänger einer Ideologie oder Religion, der seine Glaubenssätze strikt auslegt. Also haben die Grünen Angst vor den zwei oder drei Kirchen, die sie mit ihrer Idiotenologie, äh Ideologie noch nicht verseucht haben.

  • Bei den Muslimen kommen die Grünen nicht auf die Idee, nach solchen Verbindungen Ausschau zu halten. Bei denen gehört der ganz alltägliche Extremismus halt zur schützenswerten Kultur.
    Die Grünen sind mit Abstand das Bekloppteste was rumläuft.

  • Also ich bin eher Team altes Testament. Da wurden die Grünen auch schon erstmals „urkundlich“ erwähnt. Sie heißen dort Philister. Offenbar hatten sie schon damals den göttlichen Groll wegen ihres frevelhaften Hasses auf sich gezogen und sie fürchten sich wohl heute immer noch vor den einst angedrohten Konsequenzen, denen sie sich durch keine noch so mies ausgedachte Propaganda entziehen können.

    In ihrem kollektiven Wahn denken sie wohl, sie könnten sich über die Schöpfung aufschwingen, die menschliche Genetik und das Wetter nach Gutdünken manipulieren. Sie fürchten sich insgeheim schon, denn gegen das Dogma, dass am Ende immer das Gute siegt, können sie – jeder für sich – nicht anstinken.

    Was sich ihrer Allwissenheit entzieht, ist die Strafe, die sie dereinst dafür empfangen werden oder schon empfangen haben.

  • Paßt schon. Nach den Verbindungen des Kartells zur Schadreligion des Problemkulturkreises muß ja niemand fragen, da sie offensichtlich und ununterbrochen erlebbar sind, ob man will oder nicht.

  • Zwischen Gehirn und Grünen gibt es auch keine Verbindung..

    Und ja, ich hasse Grüne…

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