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Großbritannien

Asyl in der EU: Hamas-Leibwächter soll Anschlag in Deutschland geplant haben

Ein früherer Leibwächter von Hamas-Chef Ismail Haniyeh erhielt in Großbritannien zunächst Asyl und später die Staatsbürgerschaft. Jahre danach soll er eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung eines Hamas-Anschlags auf Juden und Israelis in Deutschland oder Österreich gespielt haben.

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Ismail Haniyeh, damaliger Chef der Hamas: Einer seiner früheren Leibwächter erhielt in Großbritannien Asyl und später die Staatsbürgerschaft. (IMAGO/APAimages)

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Großbritannien hat einem früheren Leibwächter des Hamas-Chefs Ismail Haniyeh Asyl gewährt und ihm später die britische Staatsbürgerschaft verliehen. Jahre später soll der Mann eine herausgehobene Rolle bei den Vorbereitungen für einen Hamas-Anschlag auf Juden und Israelis in Deutschland oder Österreich gespielt haben. Das berichtet die Sunday Times.

Der Mann wird von britischen Medien wegen gerichtlicher Beschränkungen derzeit nur als „Mr X“ bezeichnet. Die deutsche Bundesanwaltschaft führt einen britischen Staatsangehörigen namens Mohammed A. als zentrale Figur in demselben Anschlagskomplex. Er wurde am 3. November 2025 auf Grundlage eines deutschen Haftbefehls in London festgenommen und ist bislang nicht nach Deutschland überstellt worden.

Nach Recherchen der Sunday Times gehörte der Mann seit 2006 zum persönlichen Sicherheitsapparat von Ismail Haniyeh. Zwischen 2009 und 2012 soll er zudem in Ägypten festgenommen worden sein, nachdem er mit einem Tunnel in Verbindung gebracht worden war, über den Waffen und Gold in den Gazastreifen geschmuggelt worden sein sollen.

2015 beantragte er in Großbritannien Asyl. Er erhielt nach Angaben der Zeitung ein Bleiberecht beziehungsweise den Flüchtlingsstatus und später die britische Staatsbürgerschaft. In England lebte er mit seiner Familie und arbeitete als IT-Berater. Die Sunday Times berichtet, dass seine frühere Verbindung zur Hamas öffentlich bekannt gewesen sei.

Spätestens im Sommer 2025 war Mohammed A. nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft unmittelbar in die Vorbereitungen für einen Hamas-Anschlag in Europa eingebunden. Zweimal traf er sich in Berlin mit dem ebenfalls beschuldigten Abed Al G. und übernahm von ihm insgesamt fünf Pistolen und Munition. Anschließend brachte er die Waffen nach Wien und lagerte sie dort ein.

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Die Bundesanwaltschaft misst Mohammed A. eine „herausgehobene Rolle“ bei der Operation zu. Er sei an die Führungsebene der Hamas angebunden gewesen. Der militärische Arm der Terrororganisation plante demnach spätestens seit Juli 2025 einen Mordanschlag in Deutschland oder Österreich. Ziel sollten Vertreter Israels, Menschen jüdischen Glaubens oder pro-israelisch eingestellte Personen sein. Der Anschlag war für Anfang Oktober 2025 vorgesehen – unmittelbar um den zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023.

Die Gruppe hatte bis zu den ersten Festnahmen am 1. Oktober bereits ein vollautomatisches Gewehr, 13 Pistolen und mehr als 700 Schuss Munition beschafft. Mohammed A. erstellte außerdem ein Bekennervideo, in dem er den geplanten Anschlag im Namen der Hamas ankündigte. Laut der Sunday Times war er darin maskiert und bewaffnet vor einer Hamas-Flagge zu sehen. Als mögliche Anschlagsziele nennt die Zeitung jüdische Gemeindezentren, israelische Diplomaten und pro-israelische Veranstaltungen in Deutschland oder Österreich.

Am 8. September erhob die Bundesanwaltschaft gegen sieben weitere mutmaßliche Hamas-Mitglieder Anklage. Alle sieben sollen an der Beschaffung von Waffen und Munition für den geplanten Anschlag beteiligt gewesen sein. Mohammed A. wird getrennt verfolgt und befindet sich weiterhin in Großbritannien. Die Hamas bestreitet eine Verbindung zu den Beschuldigten.

Brisant sind auch die familiären Verbindungen des Mannes. Bereits im November 2025 berichtete die Welt, deutsche Sicherheitsbehörden gingen dem Verdacht nach, Mohammed A. sei ein Sohn des früheren Hamas-Ministers und Politbüro-Mitglieds Bassem Naim.

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6 Kommentare

  • „Er wurde am 3. November 2025 auf Grundlage eines deutschen Haftbefehls in London festgenommen und ist bislang nicht nach Deutschland überstellt worden.“

    Darum hat er auf der Wahlparty der Berliner Linken gefehlt. Ich habe mich schon gewundert oder habe Sorge, dass er wg. Krankheit nicht kommen konnte.

  • Ich möchte nicht wissen, wieviele Hamas-Verbrecher und Terroristen hier in Deutschland bereits leichtfertig und völlig blauäugig hier eingebürgert wurden. Mit einem „Klick“.

  • Überrascht das jemanden? Von der Sorte gibt es Tausende!

  • Wir haben tausende Schläfer in Europa. Davon können wir ausgehen. Wir werden nie mehr den Sicherheitsgrad vor 2015 haben.

  • Das nennt man
    Islamofaschistische Weltrevolution.

  • GB ist vollkommen von muslimischen Extremisten unterwandert. Das ist deshalb so bedenklich weil England quasi vor unserer Haustür liegt und eine Atommacht ist. Die Großstädte der westlichen Welt werden gerade alle nach und nach infiltriert. Es ist der völlige Wahnsinn was die Globalistenlobbyisten und Geldgeber 💰 aus dem nahen Osten uns gerade antun…..

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