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Clara von Nathusius

Mit Merz „keine Wahlen mehr zu gewinnen“: JU-Bundesvorstandsmitglied fordert Sondierungen mit der AfD

Clara von Nathusius fordert nach dem CDU-Debakel in Sachsen-Anhalt einen grundlegenden Kurswechsel. Die Brandmauer müsse ihrer Meinung nach fallen, der Unvereinbarkeitsbeschluss abgeschafft werden. Zudem geht sie auf Konfrontationskurs mit Friedrich Merz, der bei einer nächsten Bundestagswahl „nicht noch mal antreten“ sollte, so von Nathusius.

Clara von Nathusius, Bundesschatzmeisterin der Jungen Union (Screenshot via ARD Mediathek)

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Clara von Nathusius, Bundesschatzmeisterin der Jungen Union, äußert sich kritisch zur aktuellen Führung der CDU unter Kanzler Friedrich Merz. Ihrer Einschätzung nach besteht mit der derzeitigen Parteispitze keine Aussicht auf eine Erholung der Wählerzustimmung. „Wir haben ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Das ist nicht nur an Friedrich Merz aufgehängt, aber auch“, erklärte sie in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin. Weiter erklärte sie: „Und deswegen glaube ich leider, sind mit diesem Bundeskanzler keine Wahlen mehr zu gewinnen“. Merz sollte ihrer Meinung nach „nicht noch mal antreten“, so Nathusius.

Auf die Frage, welche Reaktion sie sich von der Parteiführung gewünscht hätte, antwortete von Nathusius: „Ich hätte mir vor allem einfach Ehrlichkeit gewünscht“. Sie erwarte eine klare Positionierung in der Regierungserklärung des Kanzlers zu zentralen Werten der Union. Konkret nannte sie die soziale Marktwirtschaft, eine konsequente Migrationspolitik sowie eine verstärkte Familienförderung als Themen, die wieder stärker in den Vordergrund gestellt werden müssten. Fahrt aufgenommen hatte die Debatte rund um die Kanzlerschaft von Friedrich Merz jüngst nach dem katastrophalen Abschneiden der CDU in Sachsen-Anhalt.

Besonders deutlich äußerte sich die JU-Politikerin zudem zur Brandmauer, also dem kategorischen Ausschluss jedweder Zusammenarbeit mit der AfD. Diese sei aus ihrer Perspektive ein „gescheitertes Projekt“. Auf die Frage, ob die CDU in Sachsen-Anhalt Sondierungsgespräche mit der AfD aufnehmen sollte, sagte sie: „Ich finde, wenn wir eingeladen werden, sollten wir erst mal mit jedem sprechen.“ Anschließend müsse bewertet werden, welche Ergebnisse solche Gespräche lieferten.

Die bestehenden Unvereinbarkeitsbeschlüsse der CDU sollten ihrer Ansicht nach in der jetzigen Form ohnehin abgeschafft werden. Ziel müsse es sein, den Bürgern wieder deutlicher zu vermitteln, wofür die Partei stehe – und nicht ausschließlich, wogegen sie sich richte.

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35 Kommentare

  • Klug gesprochen, Frau von Nathusius.
    Bleiben Sie stabil.

    30
    • Nicht schwätzen , sondern HANDELN!

      2
  • Wenn sie schlau ist, wechselt sie noch zur AfD.
    Die Merkel-CDU ist eine Linkspartei light geworden.

    25
    • „Light“? Die CDU ist linker als die Linken und hinterhältiger.

      22
      • Light? Linksextrem! Linksradikal, alles nur nicht bürgerlich und erst recht nicht christlich! Diese CDU ist nur noch ein Misthaufen.

        4
      • Die 2105 Erscheinung hat den ganzen Laden umgebaut . Eine Schande . Infiltriert und zerstört auf WEF Gretze Nivau.

        3
  • Da scheint bei der Jugendorganisation der CDU im Gegensatz zu anderen Jugendorganisationen doch eine gehörige Portion Realitätssinn vorhanden zu sein!

    8
  • „Ziel müsse es sein, den Bürgern wieder deutlicher zu vermitteln, wofür die Partei stehe […]“ — Nein. Ziel muß es sein, die Politik zu machen, die der Bürger will. Dann muß man auch nichts „vermitteln“.

    11
    • Sehe ich nicht ganz so! Wenn die Partei deutlich macht wofür sie steht ( und dafür auch einsteht ), kann der Bürger entscheiden, ob er sie wählt oder auch nicht.
      Das m.e. Unlautere der CDU unter Merz war, dass sie A versprochen und B umgesetzt hat, und A und B nicht im entferntesten was miteinander zu tun hatten!

      4
    • Sie hat es schon richtig erklärt.

      2
  • Wie gehabt: Rechts blinken, dann scharf nach links abbiegen.
    Wenn der Wähler das endlich begreifen würde… Aber Pustekuchen!

    8
  • Diese Frau ist ein Lichtblick.
    Hoffentlich bleibt sie standhaft.

    2
  • RESPEKT! Wo ist Johannes Winkel?

    1
  • „wofür die Partei stehe…..“ Nein, liebe Clara, nicht die Partei steht im Vordergrund, sondern „was die Partei fürs deutsche Volk tun kann“ sollte die Maxime sein. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen !

    18
  • Schon sehr interessant. Die ganze Zeit hat sie geschwiegen, aber wenn das Wasser bis zum Hals steht, frisst der Teufel eben Fliegen. Anders ist das kaum zu interpretieren.
    Dieser Sinneswandel vor dem Abgrund ist aufgrund der späten Einsicht nur ein lächerlicher Griff nach Auftrieb. Wäre sie Monate früher mit dieser Einsicht an die Öffentlichkeit getreten, wäre es glaubhafter gewesen – aber jetzt? Das hat einen sehr üblen Nachgeschmack.
    Hier scheint ein heuchlerisches Verständnis von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit innerparteilich vorzuherrschen. Aber deren christliches Verständnis dreht sich meiner Meinung nach ohnehin mehr um Ausgrenzung, Polarisierung und Diffamierung als um Brüderlichkeit und Nächstenliebe.

    10
    • So ein Quatsch, hat sie tatsächlich nicht .

      0
      • Ihre Aussage hat leider keinerlei konkreten Bezug. Da Sie nicht ausführen, worauf Sie sich beziehen, lässt sich nur vermuten, dass Sie ihre angebliche frühere Haltung meinen.
        Welchen offiziellen Auftritt, welchen Medienbeitrag oder welche Veröffentlichung von ihr vor Monaten meinen Sie genau, bei dem sie öffentlich die Brandmauer infragestellte? Bitte nennen Sie konkrete Quellen und Belege dafür – andernfalls bleibt Ihr Einwand haltlos.

        0
  • „Ich hätte mir vor allem einfach Ehrlichkeit gewünscht“

    Der Zug ist schon lange abgefahren und die Schuldenspirale in Gang gesetzt. Das Migrationsproblem für beendet erklärt, den Atomausstieg für irreversibel. Die Klimalüge hat er erst vor kurzem für die Waldbrände verantwortlich gemacht, der AfD „ethnische Säuberungen“ vorgeworfen.
    Sie meint es vielleicht wirklich gut mit ihrer Partei aber wie alle anderen unterschätzt auch sie die inhaltlichen Schäden die man durch verschweigen oder zuquatschen im Informationszeitalter nicht so leicht beheben kann wie das früher mal ging. Erst recht nicht wenn das alles von Steuererhöhungen, Co2Abgaben und Inflation überlagert wird.
    „Ehrlichkeit“ würde bedeuten die Fehler klar und selbstkritisch zu benennen aber dann müssten sie eingestehen, daß der aktuelle Kurs in den Abgrund führt. Schulden, Planwirtschaft, Deindustrialisierung, Staatsquote, Migration, Energiewende…usw „Ehrlichkeit“ tut aktuell sehr weh-das kann die Union nicht.
    Nur die AfD

    0
  • Ob Frau von Nathusius schon mal daran gedacht hat, dass die CDU Merz völlig schnuppe sein könnte. Dass er mit der Brandmauer etwas ganz anderes bezwecken möchte als er ausgibt. Vielleicht mal seine Auftraggeber fragen. Er müsste sofort zurücktreten, um Schlimmeres zu verhindern. Das wird er aber nicht tun.

    19
  • Mit Merz sei keine Wahl mehr zu gewinnen. Es geht also nur um die Posten, nicht um Politik. Hätten sie mehr Stimmen gekriegt, wäre alles in Ordnung. Hoffentlich hält die AFD die Brandmauer aufrecht und lässt sich nicht mit diesen Postenjägern ein.

    0
  • Alles Schwätzer

    14
  • JU = warme Luft

    9
  • Da hat der Meister(w) der Münze sicher Recht.
    Merz hat ab dem ersten Tag alle Versprechen gebrochen.
    Wie sollte der jemals glaubwürdig werden?

    18
  • Wow die ist aber mutig, eine echte Spitzenkraft der CDU, man die traut sich was! Lächerlich….

    3
  • …..und morgen wieder anders.
    Wir haben sie bestimmt falsch verstanden oder etwas hinein interpretiert!

    2
  • „eine konsequente Migrationspolitik“

    Die hat die CDU doch bereits: Konsequent mehr Leute einfliegen als abgeschoben werden.

    15
  • Sie plappert das AFD Programm nach.

    5
    • Haste nicht so ganz verstanden … schade

      1
  • Leider bringt schönes Gerede nichts. Es zählen nur die Taten. Im Moment stützt jeder CDU Politiker Friedrich Merz und trägt eine Mitschuld am Niedergang Deutschlands.

    14
  • Um es mit Wolfgang Bosbach zu sagen : liebe Frau Clara von Nathusius – Edeka !

    Nun hat sie nur noch eine Chance bei der AfD !

    5
    • Hmmm, was genau hat Edeka damit zu tun? Wer genau ist Bosbach? Der ist doch schon tot, oder?!

      0
  • In der CDU hat sie mit solchen Ansichten keine Chancen, noch nicht. Erst muss dieses Volksfeindliche Gebilde vom Wähler hinweggefegt werden.

    5
  • Parteitaktische gelabete, aber keine Einsicht, daß der bisherige Kurs antidemokratisch ist.
    Reiner Oportunismus. Due CDU ist TOT.

    5
  • Wird Zeit, dass die Jungen bei der CDU übernehmen … schaue gerade die Prien bei Miosga … die alte CDU hat fertig!

    4

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