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Die Bekennerschreiben der linksterroristischen „Vulkangruppen“ zeigen erstaunliche Parallelen zu den Schriften des Physikers Guido Arnold auf. Er tritt unter einem Decknamen in der autonomen Szene als Sabotage-Vordenker auf und scheint auch die Täter des Blackout-Anschlags auf Berlin inspiriert zu haben.

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Der Stromausfall im Berliner Südwesten Anfang des Jahres gilt als der längste Stromausfall in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg. Verursacht wurde er durch einen gezielten Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über dem Teltowkanal nahe dem Heizkraftwerk Lichterfelde. Den Einsatzkräften gelang es erst nach vier Tagen, alle betroffenen Haushalte wieder vollständig ans Netz zu bringen. Zehntausende Menschen harrten tagelang bei Außentemperaturen weit unter Null in ihren kalten und dunklen Wohnungen aus. Durch den Zusammenbruch des Telefonnetzes war die Erreichbarkeit des Notrufs vielerorts stark eingeschränkt, was besonders ältere Menschen zusätzlich gefährdete.

Einen Tag nach dem Anschlag bekannte sich eine „Vulkangruppe“ zu der Tat. In ihrem Bekennerschreiben spricht sie von einem „Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen“. Ziel der Aktion sei es gewesen, Infrastrukturen zu sabotieren, die dem „technologischen Angriff“ dienen. Der Begriff des „technologischen Angriffs“ mutet seltsam an und heizte neben anderen Formulierungen Spekulationen über die Authentizität des Bekennerschreibens an. Doch die Sicherheitsbehörden halten das Schreiben für echt. Und der merkwürdige Begriff legt eine Spur zu den ökoterroristischen Urhebern – zumindest zu ihrem Vordenker. Investigativreporter von Welt und Nius haben die Fährte aufgenommen.

Insgesamt 13 Anschläge im Raum Berlin/Brandenburg rechnet das Bundesamt für Verfassungsschutz den „Vulkangruppen“ zu. Der Inlandsgeheimdienst vermutet, dass dahinter keine einzelne Bande steht, sondern mehrere, die den Namen als eine Art Label nutzen. „Ideologisch lassen sich die Vulkangruppen dem gewaltorientierten anarchistischen Spektrum zuordnen“, teilte der Verfassungsschutz auf Anfrage von Apollo News mit.

Der erste dieser Anschläge geschah im Mai 2011. Eine Gruppe mit dem Namen „das Grollen des Eyjafjallajökull“ bekannte sich zu einem Anschlag auf eine Kabelbrücke am Berliner Ostkreuz, der auf die Sabotage der Deutschen Bahn zielte. Auch zu zwei Brandanschlägen auf die Stromversorgung der Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide 2021 und 2024 bekannten sich „Vulkangruppen“.

Das gemeinsame Merkmal der Taten ist neben der Ausübung von Brandanschlägen auf elektrische Infrastruktur die sehr spezifische Ideologie der Beteiligten. Sofern Bekennerschreiben vorliegen, weisen sie auf eine stark technikfeindliche Grundhaltung hin. Hinzu treten weitere Gruppen, die ihre Taten ähnlich rechtfertigen, jedoch, wie die seit 2023 in Köln in Erscheinung tretende Gruppierung „Kommando Angry Birds“, unter anderen Namen agieren.

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Was sind das für Gruppen und woher stammt ihre Ideologie? Auffällig ist, dass sie bundesweit seit fast 15 Jahren agieren, ohne dass es bisher zu nennenswerten Ermittlungserfolgen seitens der Behörden gekommen ist. Viele der Tatorte weisen anschließend keinerlei DNA-Spuren auf, was auf ein sehr professionelles Vorgehen der Beteiligten schließen lässt. Hinzu treten die frappierenden ideologischen Überschneidungen, die auf ein gut vernetztes, konspirativ agierendes Ökosystem von Gleichgesinnten hindeuten.

Analysiert man die Bekennerschreiben der Anschläge genauer, ergeben sich erstaunliche Ähnlichkeiten zu den Schriften des Autorenkollektivs Çapulcu. Çapulcu wird in der Regel bei Veranstaltungen durch „Lars Wehring“ vertreten. Das ist ein Tarnname. Dahinter verbirgt sich Guido Arnold, der beim privaten Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) arbeitet. Arnold ist ein Physiker, der zur Quantentheorie promovierte und seit einigen Jahren vor allem durch Publikationen aus dem linken Spektrum auf sich aufmerksam macht. Die auffällige ideologische Nähe Arnolds zur Ideologie hinter den Anschlägen ist bereits im Jahr 2024 durch Recherchen der Welt herausgearbeitet worden.

Die größte Überschneidung besteht in der Verwendung des erklärungsbedürftigen Begriffs „technologischer Angriff“. Hiermit ist nicht etwa die von den Tätern begangene Sabotage gemeint, sondern die Etablierung moderner Technologie selbst. Im Unterschied zu anderen Linken, die die Etablierung klimaneutraler Technologien fordern, betrachtet Arnold moderne Technik unterschiedslos als Machtinstrument. Daher wird Technik als „Angriff“ auf die Freiheit des Menschen aufgefasst.

Ein wiederkehrendes Motiv in Arnolds Schriften ist zudem die Kritik des von vielen Städten anvisierten „Smart-City“-Konzepts, das als perverse Steigerungsform des „technologischen Angriffs“ gelesen wird. Im Bekennerschreiben zum diesjährigen Anschlag heißt es dazu wörtlich: „Die Smartcity-Metropolen, wie Berlin eine werden soll, können verhindert werden. Mit Stromnetz Berlin hat es einen Baustein dieser katastrophalen Vision von einer smarten City getroffen.“

Arnold kritisierte Smart-City-Ideen bereits 2017 in seiner Schrift „Disrupt“ als „strategische Kopfgeburten aus den Hirnen informationstechnologischer unternehmerischer Schwergewichte“, die daran arbeiteten, „von verschiedenen Facetten des technologischen Angriffs aus alte städtische Lebensweisen zu zerstören“ und „die Zugriffe zu einem techgesteuerten Gesamtleben aus der Retorte zu bündeln“. Arnold macht aus der Nähe seines Denkens zu den Motiven hinter den Anschlägen keinen Hehl, sondern teilt die Bekennerschreiben regelmäßig auf der Website des von ihm geführten Kollektivs.

Auch der Anschlag auf ein Berliner Betonwerk kurz vor Weihnachten 2023 deutet auf ideologische Parallelen hin. Im Bekennerschreiben einer Gruppe, die sich der linksextremistischen Sabotage-Kampagne „Switch off“ zuordnet, stammen ganze Sätze aus den Schriften Arnolds. Die auf der Website von „Switch Off“ zu lesende Parole „the future is still unwritten“ befindet sich in fast identischer Form („keep the future unwritten“) als Slogan im Header der Seite von Arnolds Kollektiv Çapulcu. Die Parole „Switch Off“ wurde zudem auch im jüngsten Bekennerschreiben zum Anschlag in Berlin mehrmals verwendet.

Damit zeigt sich, dass die von Arnold verwendete Semantik ein wiederkehrendes Merkmal mehrerer Anschläge und Gruppen darstellt. Nachdem Arnold im April 2020 auf der Çapulcu-Website in einem Beitrag die Corona-Warn-App kritisierte, ereignete sich neun Tage später ein Brandanschlag auf das Berliner Heinrich-Hertz-Institut, das zu der Zeit an der App arbeitete. Später bekannte sich eine „Vulkangruppe“ zum Anschlag. In dem Schreiben werden die Befürworter der App „als Handlanger staatlicher neuer Herrschaftstechniken und des sozialen technologischen Angriffes“ bezeichnet.

Immer wieder bekennt sich Arnold im Çapulcu-Kontext zudem zur Anwendung konspirativer Methoden. Reporter des Nachrichtenportals Nius besuchten wenige Tage nach dem jüngsten Anschlag von Berlin im Rahmen einer Recherche eine von Arnold geführte Çapulcu-Veranstaltung in Basel. Arnold habe im Verlauf des Abends erklärt, wie man DNA-Rückstände von Anschlagsorten beseitigt. Fotos zeigen, dass auch entsprechende Broschüren auslagen, in denen unter anderem auf Formaldehyd, Ethylenoxid, Peressigsäure oder Wasserstoffperoxid verwiesen wird.

Im weiteren Verlauf des Abends habe er mit den Teilnehmern zudem über „konkrete Angriffspunkte“ beraten. Als sinnvolles Ziel wurde demnach die Infrastruktur des „Tech-Faschisten“ Elon Musk auserkoren. Auch auf Veranstaltungen maskulinistischer Influencer könnte man „aus feministischer Perspektive einen Angriff machen“.

Der Brandanschlag von Berlin zeigt, dass es sich bei derartigen Ideen nicht bloß um rein theoretische Hirngespinste handelt, sondern dass die durch Arnold inspirierten Personen auch bereit sind, zur Tat zu schreiten und unmittelbare gesellschaftliche Gefährdungen unter Verweis auf eine angebliche Gemeinwohlorientierung billigend in Kauf zu nehmen.

Bemerkenswert an diesem Fall ist, wie offen zur konspirativen Sabotage der öffentlichen Infrastruktur aufgerufen werden kann. Zwar agiert Arnold im Çapulcu-Kontext nur unter seinem Pseudonym „Lars Wehring“. Bei Vorträgen und in Videoformaten, die jederzeit bei YouTube abrufbar sind, gibt er sich jedoch unverdeckt zu erkennen. Sein näheres berufliches Umfeld beim DISS dürfte also von seinen außerberuflichen Agitationen gewusst haben. Zudem gibt Arnold derzeit an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) ein Seminar über KI, wie Nius entdeckt hat. Ziel des Seminars ist es laut Vorlesungsverzeichnis, die Seminarinhalte in die „eigene künstlerisch-aktivistische Arbeit einzubinden“.

Arnold scheint sich damit bewusst in einer Grauzone zwischen wissenschaftlicher Öffentlichkeit und konspirativem Anarcho-Aktivismus zu bewegen und sich dabei wohlzufühlen. Nachfragen von Apollo News über seine Beteiligung am Redaktionskollektiv Çapulcu und seine Bewertung des jüngsten Brandanschlags ließ Arnold unbeantwortet. Sein Institut wollte sich weder zu Arnolds Aktivitäten noch zu seiner Ideologie äußern.

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113 Kommentare

  • Seit 15 Jahren haben die Sicherheitsbehörden keine Spur zu den Linken Vulkangruppen-Terroristen. Und die freien Medien haben jetzt in kürzester Zeit Hinweise und Spuren?

    237
    • Die Behördenleiter:innen & Politier:innen ist das sicher ein unangenehmes Wunder
      der unerwünschen freien Medien.

      105
    • @HP Hessen: und das muss NIUS aufdecken? Wo ist der Verfassungsschutz hier?
      Sollten solche gefährlichen ehemalige RAF Links-Terroristen nicht weiter beobachtet werden? Dazu hören wir von den Innenministern mit Sicherheit nichts.

    • Vermutlich werden linksradikale Saboteure und Gewalttäter eher in den Berliner besetzten Häuserkomplexen vermutet, schwarz angezogen und mit taz-Abo, als in auf den ersten Blick hochseriösen Forschungseinrichtungen. Die Straße wird aber wohl oft auch von bürgerlichen Kreisen motiviert und entschuldigt. Die Edition DISS erscheint im Unrast Verlag Münster, der auch den Antifa Kalender 2026 veröffentlicht oder ein aktuelles Buch „Schutzehen. Heiraten für den Aufenthaltstitel“. „Dieses Buch erzählt von sogenannten Schutzehen – Verbindungen, die geschlossen werden, um einen Aufenthalt zu sichern.“

    • „BREAKING NIUS: In der linksextremistischen Szene wohnt zusammen, was zusammen gehört. Der verurteilte RAF-Terrorist und Schleyer-Mörder Stefan Wisniewski und der Vordenker der terroristischen Vulkan-Gruppen, Guido Arnold, der offen zu Anschlägen gegen politische Gegner aufruft, teilen sich in Köln eine Adresse. Beide wohnen im selben Haus.“

    • Sollte einem zu Denken geben

  • Das nenne ich mal investigativ!

  • Und warum sitzt er noch nicht in Haft? Bürger mit andere Meinung als die der Regierung sitzen ratzfatz in U-haft… Frage für einen Freund.

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    • Liegt daran, dass Linke keine andere Meinung als die Regierung vertreten. Wenn ein paar Jungs und Mädels über das Ziel hinausgehen ist das nicht schön aber man kann damit leben, solange nicht der Tennisplatz betroffen ist.

    • Er hat vermutlich keinen Bademantel….

    • Weil Gewalt con Links automatisch gut ist, ausser es wird doch als schlimm empfunden dann war es Gewalt von Rechts!
      Mao, PolPot, Stalin, … sind laut linken alles Rechte gewesen.

    • Vielleicht, weil wir (noch) in einem Rechtsstaat leben. Haft ist kein Mittel zur politischen Säuberung, sondern die Folge nachweisbarer Straftaten.

      Darum die naheliegende Gegenfrage: Welche konkrete Straftat wird diesem Mann eigentlich vorgeworfen?

      „Falsche Meinung“ steht jedenfalls in keinem Strafgesetzbuch. Wer dennoch Haft fordert, sagt damit weniger über den Beschuldigten als über sein eigenes Verständnis von Freiheit und Recht.

      Strafbar wäre nur eine konkrete öffentliche Aufforderung zu einer Straftat (§ 111 StGB) oder nachweisbare Beihilfe. Dafür braucht es eindeutige Aussagen, Kontext, Kausalität und sicherlich keine Deutungen oder moralische Empörung.

      Autoritäre Fantasien werden hier wieder einmal als Freiheitsliebe verkauft.

      -95
      • Vielleicht darf ich Ihrem ganz offensichtlich vorgetäuschten Rechtswissen aufhelfen. Aufgrund des hier vorgelegten Materials besteht u.a. der Verdacht auf Bildung einer kriminellen Vereinigung StGB § 129.

        • Ich kann dieses oberlehrerhafte Geblubber von dieser Person namens Atlas langsam nicht mehr ab. Sie stört die Debatte (das ist ja wohl das Hauptziel) und betreibt deren Zersetzung, alles in schönster Stasi-Manier. Ich vermute daher, dass die angeblich so sachliche und Bescheid wissende Person Atlas genau in solchen Kreisen zu verorten ist. Troll Dich, Atlas!

          45
        • @“Ich kann dieses oberlehrerhafte Geblubber von dieser Person namens Atlas langsam nicht mehr ab. Sie stört die Debatte“

          Debatten leben aber von gegensätzlichen Meinungen, Wolf der Erste. Wenn Sie das stört, dass nicht alle in Ihrer Blase leben, sollten Sie nicht daran teilnehmen und flegelhafte Beleidigungen unterlassen.
          Zudem ist das was Atlas hier schreibt zu 100% auch meine Ansicht. Vielleicht hatten die Behörden den Physiker ja schon unter Beobachtung, Mit seiner Enttarnung wird er vorsichtiger werden.

          -8
        • Wolf, natürlich stört mein argumentativer Widerspruch. Und solange Sie ihn nicht ebenfalls argumentativ widerlegen können, bestätigen Sie ihn nur mit Ihrem diffamierenden Kommentar. Danke dafür. Versuchen Sie es das nächste Mal einfach mit Argumenten. Bis dahin und schönen Tag noch!

          -38
        • Werter Paul, gerne helfe ich Ihrem Rechtsverständnis auf die Sprünge.

          § 129 StGB setzt die Mitgliedschaft oder zumindest aktive Unterstützung einer konkreten kriminellen Vereinigung voraus.

          Nicht ausreichend sind Meinungsäußerungen, Thesen, Analysen oder ideologische Nähe. Ebenso wenig genügt ein medial konstruiertes „Material“ ohne nachweisbare Organisationsstruktur, Rollenverteilung oder Beteiligung an Straftaten.

          Die Rechtsprechung ist hier eindeutig: Gedankliche Einflussnahme oder angebliche Inspiration erfüllt § 129 gerade nicht.

          Wenn Sie Gegenteiliges behaupten, bleibt die einfache Frage bestehen: Wo ist der Nachweis der Mitgliedschaft, Unterstützung oder konkreten Tatbeiträge?

          -38
      • Der Staat macht mehr als in Gesetzen steht, wenn er will.
        Alter Hut.

      • Was sagen Sie zu Ihrem „Rechtsstaat“ im Bezug auf Prinz Reuss, der seit 3 Jahren in U-Haft sitzt, obwohl ihm die „Straftat“, derer er bezichtigt wird, von der Staatsanwaltschaft immer noch nicht nachgewiesen werden kann?

        • Beim Fall Prinz Reuß kann man durchaus die Verhältnismäßigkeit der Untersuchungshaft kritisieren. Drei Jahre ohne nachgewiesene Tat sind problematisch und verdienen öffentliche Debatte. Solche Einzelfälle zeigen, dass der Rechtsstaat auch Fehler macht. Und selbst wenn man annimmt, dass kein Fehler, sondern Vorsatz im Spiel ist, bleibt es eine Ausnahme, kein Systemfehler.

          Aus einer Ausnahme lässt sich kein generelles Urteil über das System ableiten. Das wäre, als würde man sagen, ein ganzes Krankenhaus sei schlecht, nur weil ein einzelner Arzt einmal einen „Fehler“ gemacht hat, egal aus welchen Gründen bzw. Motiven.

          Die Tatsache, dass solche Fälle überprüft, diskutiert und gerichtlich begleitet werden, zeigt: Der Rechtsstaat lebt, auch wenn er nicht perfekt ist.

          0
      • „Falsche Meinung“ steht jedenfalls in keinem Strafgesetzbuch. “
        Gilt das für alle Atlas ?

        • @ Jawoll Das gilt nur für die vermeintlich Rechten.

          2
      • Vielleicht holt President Trump ihn….

      • im artikel wird einfach so statuiert: .,…des von ihm gefuehrten kollektivs….

        woraus geht hervor, dass es es tatsaechlich fuehrt?
        er veroeffentlicht erlaubterweise ideologisch gepraegte schriften, deren inhalt sich die aktivisten zu eigen machen.

        das ist genau so, wie die WEF-mitarbeiter inhalte diskutieren, die sich unsere regierungen weltweit zu eigen machen.

        deswegen sind aber weder arnold noch die WEF-betreiber kriminell.

        kriminell sind diejenigen, die im namen dieser ideologien schaedlich aktiv werden, aktivisten und regierungen.

        gibt es handfeste beweise fuer arnolds tiefere verstrickung in diese kriminellen gruppen?
        dann gehoeren die unmissverstaendlich auf den tisch !

      • @wolf der Erste
        volle Zustimmung

      • Du hast vollkommen Recht Atlas, ich versteh auch nicht wieso hier soviele eine Doppelmoral haben. Ich lese nur Nachrichten gegen Liberale und Linke, sogar gegen Konservative. Wie kann das sein? Also macht einen rechtsextremen Eindruck hier.

      • Es käme sicher noch Billigung von Straftaten oder sowas hinzu. Komischerweise haben sehr viel geringere „Indizien“ für reihenweise Hausdurchsuchungen und auch Verhaftungen gereicht, wenn die ideologische Übereinstimmung mit der Regierung nicht gegeben war. Wie etwa beim Rollatorputsch oder bei den acht oder zehn Jungs, die mal mit einem(!) Luftgewehr (!) und ein paar Knüppeln den Staat umkrempeln wollten. Bei diesem Anschlag in Berlin hat es mindestens ein Todesopfer gegeben. Ob das an der Kälte oder an etwas anderem lag, ist noch nicht ‚raus, aber schon alleine deshalb gehört dieser Anschlag in eine ganz andere Kategorie.

      • Ihre Meinung bezüglich eines Rechtsstaates kann nur teilen wer die letzten Jahr unter einem Stein gelebt hat und daher zum Beispiel nichts von den Prozessen gegen Prinz Reuß, Michael Ballweg, etc. mitbekommen hat.

      • Falsche Meinung steht nicht im StGB? Warum sitzen dann über 3000 deswegen ein?

      • @Ablass Doppelfehler. Es geht nicht um Dialog, wie Sie sich zu erklären bemühen. Nur noch um das wer-wen. Und da haben die Regimeparteien, ihre kollektivistischen Fürbeter und Ihresgleichen derzeit Hochwasser, da eine wirkmächtige Opposition mit den Mitteln der Unseredemokratie geknebelt ist. Aber das nicht das Ende. Nach fest kommt lose. Und dann möchte ich nicht dabei sein. Ich gucke mir das gern von außen an und die einzige Sorge, die mich treibt, ist, daß ich es nicht rechtzeitig wieder auf die Fähre schaffe.

      • Es geht um das zweierlei Maß, mit dem gemessen wird. Ein Meme, in dem eine Abschiebebehörde gefordert wird, ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft, die Forderung, öffentliche Einrichtungen zu zerstören, fällt unter Meimnungsfreiheit – Finde den Fehler.
        Und in einem „Rechtsstaat“ leben wir seit 20 Jahren nicht mehr, bereits die ersten alternativen Medien (zB MM-News; PI) wurden schon regelmäßig wegen „Volksverhetzung“ verurteilt, weil sie die seinerzeit schon sichtbare Islamisierung angriffen, und schon damals waren „Gegendemonstranten“ vogelfrei. Mir wurde mehrfach während Demos die Kamera konfisziert, weil ich „ohne Presseausweis“ fotografiert habe.
        Die Blogbetreiber von „Der Honigmann“ oder „Killerbee sagt“ wurden unter fadenscheinigen Begründungen eingeknastet oder bekamen „Besuch“; Prozesse wie der NSU-Prozess waren eine offensichtliche Farce, um Sündenböcke zu bestrafen.

      • Können Sie uns nicht einfach Ihre geistigen Ergüsse ersparen?

      • Jetzt kommt mal wieder der/die/das schlaue ‚Atlas‘ auf die Bühne …….. :-))))))
        Wenn Ihnen das hier alles nicht passt, dann gehen Sie. Reisende soll man nicht aufhalten. Sie werden hier mit Ihren Fantasien so oder so keinen Blumentopf gewinnen. Sie beweihräuchern sich nur selbst. Also, dort ist die Tür….. ➡️

      • Ach, Atlas, er trägt mal wieder die Welt.
        Sie sollten mal eine Hausdurchsuchung in Ihrem Kopfe machen lassen.
        Ansonsten ist Ihr verqueres pauschales Geschwurbel nicht wirklich auch nur einen Dislike wert.
        Alle Anderen fordere ich auf, ihm gegenüber nicht weiter durch die Vergabe von Dislikes die Illusion zu erzeugen, man könne seine reflexhaften Schlaumeierein ernst nehmen. Das stachelt den armen Kerl nur auf. Er glaubt dann, eine gute Tat geleistet zu haben.

      • Warum gibt er Tipps zur Entfernung von DNA-Spuren?

  • Ich bin mal gespannt wann Steinmeier ihm das Bundesverdienstkreuz verleiht!

  • Das sich in der Geschichte immer alles wiederholen muss? Die Menschen vergessen und lernen nicht!

    • Weil das Bildungssystem in den Händen der Linksextremen ist.

  • Mit der Abschaffung des „Smart-City“-Konzepts hat er sogar noch Recht. Das ist eingezäunte Menschheit. Das wird ihm eine Menge Zuspruch erschaffen. Das rechtfertigt allerdings keinesfalls zu einer Sabotage auf irgendwelche Techniken .

    • Was berechtigt denn zur Sabotage? Den Sabo (einen Holzschuh) in die Maschine werfen, ist die einzige Form spürbaren Widerstandes für die Arbeiter gewesen. Anarchisten haben für ihre Taten immer gerade gestanden. Früher hat uns das tatsächlich weiter gebracht, bei der Befreiung der Menschen. Heute entwickelt sich alles wegen der Ressourcenverknappung zurück. Ich kann mir gut vorstellen, dass junge Leute nicht glücklich sind, wenn sie an ihre eigene künftige Versorgung denken.

      • Dem stimme ich zwar zu, aber leider haben die jungen Leute ein äußerst unvollständiges Weltbild, das nur sehr entfernt mit der Realität zu tun hat. Deswegen richten sich ihre Aktionen ja auch gegen die falschen Dinge und Leute und tragen nicht zu einer Verbesserung bei. Hier müßte im Grundsatz mehr Bildung helfen, aber wie man diese jenen Leuten angedeihen lassen kann, weiß ich leider auch nicht.

  • Interessant ist ja auch das man mittlerweile keine Informationen mehr zu den Hinrichtungen wegen Sabotage in der DDR findet.

  • Es ist eine konsequent anarchistische Position. Links ist schließlich ein sehr breites Spektrum von Kollektivlisten bis hin zu radikalen Individualisten, die in weiten Teilen eher als reaktionär einzustufen sind, wie auch diese Person. Die terroristische Praxis ist abzulehnen und zu verurteilen, der politischen Kritik sollte argumentativ begegnet werden, sonst verhalten wir uns umgekehrt analog zum Verhalten „unsere Demokratie“ gegenüber der AFD bzw. allem, was rechts von „unsere Demokratie“ ist. Die technologische Entwicklung wird unsere Gesellschaften unzweifelhaft vor gigantische Herausforderungen stellen.

  • Interessant! Kann mich noch erinnern, wie ich damals hier bei AN zu diesem „zweiten“ Bekennerschreiben gemutmaßt habe (sozusagen als „Hobby-Sherlock-Holmes“):

    Der Schreiber ist seinem tiefsten Wesen nach wahrscheinlich jemand, der vor allem in deutsch-beamtenrechtlichen Kategorien denkt, vielleicht ein verkappter Biedermann (wohingegen der „Anarchismus“ eventuell später aufgesetzt oder simuliert ist, jedenfalls weniger tief in der Persönlichkeit verankert). Und: der Schreiber hat für bestimmte Passagen mit Sicherheit KI eingesetzt.

    Übrigens so eindeutig, dass – was zu weiteren Spekulationen Anlass geben könnte – einem Menschen, der sich selbst wirklich richtig gut mit KI auskennt, genau das auch klar sein muss (also dass andere diese Sätze auch sofort als KI-generiert erkennen werden).

  • Vielen Dank an die fähigen Journalisten. Ihr macht die Arbeit der Behörden. Ich hoffe sie nutzen es. Wenn es überhaupt gewollt ist. Für mich sieht es so aus als ob Niemand wirklich Interesse an der Aufklärung hat. Das macht mich wirklich 😠

  • Schlüsselpersonen der Szene sind bekannt. Ideen, Ideologie sind nicht strafbar.
    Die Finanzierung dieser Person und seinem Umfeld mit Steuergeld, ist ein Skandal.
    Kein Ermittlungsergebnis und keine konkreten Verdachtsfälle haben, ist Behördenversagen.

    • Das ist nicht richtig. Man kann in Deutschland so etliche Meinungen und Ideen haben, die einen mindestens für Jahre hinter Gitter bringen, falls man je den Fehler begehen sollte, sie zu äußern.

  • Man fragt sich ja des Öfteren, wovon link(radikal)e Kräfte ihren Lebensunterhalt bestreiten. Hier ist es offenbar das 17 Mitarbeiter zählende den Arbeitsbereichen nach klar links orientierte „Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS)“. Es finanziert sich laut Website über Drittmittel, Spenden und über einen Förderkreis. Die Spenden sind steuerlich absetzbar, was darauf schließen lässt, dass das DISS als gemeinnützig gilt. Gegen Honorar berät man auch bei „wissenschaftlichen oder journalistischen Arbeiten zur extremen Rechten“. Das Institut ist Mitglied im seriösen „Wissenschaftsforum Ruhr“, dem u.a. auch Fraunhofer, das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und ein Institut an der Uni Duisburg-Essen angehören, bekommt von dort seine wissenschaftlichen Weihen. Da stört auch Arnolds Arbeitsschwerpunkt „Technologiekritik“ nicht wirklich. Im November hielt er einen Vortrag „BigTech, Künstliche Intelligenz und Faschisierung“. In einer „Kölner Wissenschaftsrunde“.

  • Kann man den nicht von der Energie trennen und heizen brauch der auch nicht!

  • Nun, so langsam ist wohl zu befürchten, daß es die postulierten „Kippunkte“ tatsächlich gibt:

    #1: KKW´s weg, keine Forschung mehr, keine KKW-Ingenieursausbildung etc. mehr: Kernkraft ist wohl in Deutschland für mindestens die nächsten Jahrzehnte weg.
    #2: Kohlekraftwerke weg.
    #3: Chemieindustrie (fast) weg.
    #4: Durchsozialisierung der Gesellschaft durch Parteien und NGO´s.
    #5: Kriminalisierung von Meinungsäußerung durch EU & Einzelstaaten.
    #6: (Über-) Staatliche Eingriffe in den höchstpersönlichen Lebensbereich der Bürger (Mobilität, Wohnen, Lebensgestaltung).
    #7: Durchleuchtung und Kontrolle aller Lebensbereiche (Videoüberwachung, Bewegungsprofile, Kaufverhalten).
    #8: Massenhafte Zwangsansiedelung kulturfremder Personen.

    Wie sollte da eine Kursänderung noch möglich sein?

    • Und: alle wichtigen Ämter wurden in den letzten Jahren von den Grünen und Linken besetzt.

      • Exakt. Und genau deswegen werden die sogenannten Ermittlungen nach den wahren Tätern bloß äußerst lasch bis gar nicht stattfinden.

    • Nur durch Bildung. Die jetzige Generation scheint gewisse Schwierigkeiten zu haben …

    • Um es sinngemäß mit Prof. Betz zu beantworten: Wir werden unsere Probleme demnächst wieder nach alter Väter Sitte auf der Straße lösen müssen. Das Ergebnis wird dann zeigen, ob sich daraus eine Kursänderung ergibt, oder nicht.

    • @Marcus Agrippa
      Änderungen gibt und gab es immer in der Geschichte.
      Eine wird aktiv von der Elite betrieben und heißt „Krieg“.
      Eine weitere könnte von außerhalb kommen-> Erich Däniken läßt grüßen!

  • Vorsicht! Ich würde mich nicht sofort und unkritisch diesem Artikel hingeben. Er klingt zwar in weiten Passagen plausibel, aber es könnte sein, dass man hier jemanden „nebenbei“ erledigen will. Kritik an der Corona-Warnapp macht mir den Mann zumindest in diesem Punkt eigentlich sympathisch …

  • Wie heizen eigentlich diese ganzen Idealisten? Leben die alle ohne Strom im Wald und leben von Beeren und selbst erlegtem? Oder nutzen die auch die Segnungen der Moderne?

  • Was sagte Peter Hahne vor geraumer Zeit?

    „Ich will Handschellen klicken hören!“

  • „Antifa-Kurs an der Uni Berlin fördert Anleitung zur Begehung von Straftaten“ (https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/berlin-foerdert-anleitung-zur-begehung-von-straftaten/)

    Ein Kurs mit scheinbarer Anleitung zur Begehung von Straftaten sollte am 17.12.2025, 16:00h an der freien Universität Berlin stattfinden. Die Berliner Regierung wurde angeschrieben, was daraus geworden ist, weiß ich nicht, Tichys Einblick hat leider nicht mehr berichtet.

    Allerdings finde ich es besonders brisant, dass ein solcher Kurs an einer Berliner Universität anberaumt wird und kurze Zeit später in Berlin der „Stromausfall“ stattfand.

  • Er kann kein Physiker sein, sonst wüßte er, daß hauptsächlich die Sonne das Klima beeinflußt!

    • Vielleicht weiß er es. Aber Ideologen interessieren sich nicht für Tatsachen. Beispiel Harald Lesch. Er erzählt heute auch das Gegenteil von dem, was er vor 20 Jahren gesagt hat.

      • Weil der ein gut bezahltes Mietmaul ist. Meine Meinung!

      • Lesch hat mit seinem Witz, die Erde hätte einen Schnupfen, der bald vorüberginge, bewiesen, wo er geistig steht. Seitdem ist der für mich passé.

  • Also zumindest die Idee gegen die neue Herrschaftsidee „Smart City“ vorzugehen kann ich tatsächlich nachvollziehen. Habe seit ich von dieser wirklich absurden politischen Idee gehört habe noch nie etwas von Protesten oder öffentlicher Kritik an diesen totalitären Ideen gehört.
    Auch hier herrscht eine wirklich seltsame Totenstille in der Gesellschaft! Der Plan der grünen Ideologen ist wohl immer der Gleiche. Langsames anschleichen, dann ein paar Testprojekte (glaube das erste war Manchester) und schwups machen es plötzlich alle Städt so wie es mit den 30er-Zohnen lief.
    Vergleichbar auch das Vorziehen der „Klimaneutralität“ in Hamburg. Städte wie Tübingen sind da schon viel weiter und es gibt mittlerweile quasi ein Wettrennen der Guten wer noch weiter geht und noch ambitionierter ist.
    Ein Wettrennen von Wahnsinnigen!

  • Die Ideologie liest es sich wie eine Mischung aus dem Manifest von Ted Kaczynski (Unabomber) und einem Wahlprogramm der Grünen aus den 80er (Kein ISDN, Glasfaser und Kabelfernsehen).

  • Wenn der Politik der Terrorismus gefällt, passiert überhaupt nichts

  • Da stellt sich doch unvermittelt die Frage, wieviel Anteil haben die Sicherheitsbehörden bei der Vulkangruppe?…

    • Das sehe ich auch so. In der EU gab und gibt es noch nie einen Anschlag, bei dem nicht diverse „Dienste“ ihre schleimigen Griffel drin hatten. Man denke nur an das Thema 9/11, Madrid/London, NSU oder Breitscheidplatz …

  • Danke an unsere Regierung, welche schon durch den Umgang mit dem Klimakleberterror bemerkenswert einladende Signale an diese „gemeinwohlorientierten“ Aktivisten gesendet hat.
    Auch diese ständige Angst und Panikmache vorm Weltuntergang trägt ihren Beitrag dazu bei.

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