Polarisierung
„Frage der Lastenverteilung“: Juli Zeh kritisiert linke Milieus und wirft ihnen „Nazikeule“ vor
Die Schriftstellerin Juli Zeh kritisiert linke Milieus und wirft ihnen vor, die „Nazikeule“ zu bedienen. Die politischen Konflikte unserer Zeit seien in erster Linie legitime Verteilungsfragen zwischen Stadt und Land.
Die Schriftstellerin und ehrenamtliche Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Juli Zeh, hat im Gespräch mit der Welt linksliberale Milieus der urbanen Mittelschicht kritisiert. Im Gegensatz zu deren Auffassung versteht sie den gegenwärtigen Gegensatz zwischen links und rechts in erster Linie nicht als politischen Zielkonflikt, sondern als Verteilungsfrage zwischen Stadt und Land.
„Wir bilden uns immer ein, dass wir riesige Zielkonflikte hätten. Zum Beispiel: AfD-Wähler wollen keine Energiewende. Doch das stimmt für die Mehrheit einfach nicht. Es geht um die Frage der Lastenverteilung. Und das muss in der Demokratie verhandelt werden, dafür gibt es die ja. Stattdessen haben wir angefangen, den Interessenausgleich durch die Nazikeule zu ersetzen. Doch dadurch werden die Leute erst richtig sauer“, sagt Zeh.
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Zeh lebt selbst seit knapp 20 Jahren in einem brandenburgischen Dorf, etwa 60 Kilometer von Berlin entfernt. Sie war Ende vergangenen Jahres in die Kritik geraten, nachdem sie in einem Interview mit der Taz nicht die erwarteten Feindbilder über AfD-wählende Dorfbewohner bediente, sondern eher Verständnis für deren Nöte und Sorgen zeigte.
Im Gespräch mit der Welt vertritt sie die Auffassung, dass der Gegensatz zwischen Stadt und Land historisch unterschätzt worden sei und aus ihrer Sicht auch wesentlich zum Zerfall Jugoslawiens beigetragen habe. Deutungen, wonach dabei vor allem Religion, Ethnie und Identität ausschlaggebend gewesen seien, weist sie zurück. Das sei für sie „alles Quatsch“. Die Spannungen zwischen Stadt und Land seien hingegen „Sprengstoff für Gesellschaften“, sagt Zeh.
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Auch in Deutschland habe der Groll zwischen den Milieus inzwischen ein besorgniserregendes Maß erreicht. Das Verhältnis zwischen Stadt und Land ähnele laut Zeh verstärkt einer „schlechten Ehe“, in der man von allem genervt ist, was der andere tut, „egal, was der macht“. Wichtig sei demnach, das Leben der Menschen in der Breite zu verbessern und „nicht nur für die paar Studierten im Prenzlauer Berg, sondern in der Fläche“.
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Ich wäre für eine Kandidatur von Martenstein und Zeh.
Das dürfte den Abwärtstrend bei unseren Bundespräsis bremsen.
Wer sich so äußert, der hat insbesondere den Linken (SPD, die Linke – SED Nachfolger, Grüne) keine Chance. Da trifft sie genau auf das Problem, was sie beschreibt. Polarisierung und Schwarz/Weiß, Gut/Böse denken.
Noch ist die Zusammensetzung der Bundesversammlung offen, es steht noch einige Landtagswahlen an. Aber ohne ein von der SPD getragen Kandidaten wird es nicht gehen.
Der Bundesuhu stellt bis heute den absoluten Tiefpunkt dar, genauso wie der aktuelle Bundespinocchio, mit der Sonderausstattung „Wendehals“ und Fäden zur Fremdsteuerung.
Seit acht Tagen ist Krieg und der sonstige Wander-Prediger schweigt eisern. DAS nennt man Chuzpe!
Nur weil einer oder eine mal was Richtiges sagt, muss er/sie nicht gleich Bundespräsident werden.
Nur, wenn Martenstein sich ab sofort zur Frau erklärt a la Georg Kellermann, weil D’s Spitzenbundesverwaltungspersonal sich selbst verpflichtet hat, nur Frauen zur Kandidatur zuzulassen!
Ich mag sie nicht, aber hin und wieder erzielt sie Erkenntnisgewinne.
Lesen Sie „Über Menschen“, dann haben auch Sie Erkenntnisgewinn.
„Mein Freund der Nazi“ rezensierte die SZ höchst verstört, denn mit diesem Buch hat Zeh sehr viel für die Versöhnung von Ost und West, links und rechts getan.
Das nachfolgende „Zwischen Welten“ stellt den linken Journalisten derart holzschnittartig und verblendet dar, dass man fast Mitleid bekommen könnte.
Sie ist ne Gute geworden.
Ich konnte sie auch nicht leiden. Für mich ist sie hochgehypt worden. Weiß gar nicht mehr wann das angefangen hat. Ich kann mich nur auf den ersten Auftritt mit hellblauer Lederjacke in irgendeiner ÖRR-Talkshow erinnern. Von da an wurde sie herumgereicht als Expertin für immer mal was anderes. Am Anfang war sie „Philosophin“.
Das war damals so penetrant, dass sie bei mir schnell unten durch war. Als sie dann ins Berliner Verfassungsgericht gejubelt wurde, dachte ich, jetzt hat sie wohl den Zenit an Aufmerksamkeit und Bedeutungs erreicht.
Scheint sich aber inzwischen doch zu besinnen. Den Weg bin ich auch gegangen. Als 68iger angefangen, Brandt-Fan, später Schmidt, in den 80igern dann raus aus der sPd, schon als Mann ein Muss! Dass sie trotz ihrer neuen Sicht immer noch dort Mitglied ist, ist beängstigend.
Trotzdem werde ich mir mal eins der Bücher, die Sie vorgestellt haben, kaufen.
Erst war sie abgeneigt, inzw. könnte
sie sich vorstellen, Bundespräsident:in
zu werden, meinte sie neulich.
Sorry, wer heute noch Mitglied der SPD ist, dem kann und will ich nicht mehr folgen.
diese julia zeh und die melanie amann sind dem lanz seine lieblingsgaeste. man kann bei solchen personen nur den fernseher abschalten. –
brd 2026 = teilweise unertraeglich.
Nun ja, sie ist wirklich hübscher als Steinmeier…
haengen Sie sich ein foto von ihr in’s wohnzimmer. sie gibt Ihnen bestimmt auch ein autogramm.
Die Energiewende ist unmöglicher Wahnsinn. Davon abgesehen, wird ein Leben in Deutschland für viele inzwischen unmöglich gemacht und auf dem Land trifft das die Menschen schneller und härter. Da hat sie einen Punkt. Aber das ist wohl nicht was sie will. Sie will den Leuten einen Bus mehr spendieren und sie nicht noch zusätzlich jeden Tag beleidigen.
Das ist schön, reicht aber nicht zum Leben,
Was soll das mit Stadt und Land? Das ist Unsinn
Ich verstehe auch nicht was sie meint. Aber deshalb weiß ich auch nicht ob es Unsinn ist. Dazu müsste sie schon mehr ins Detail gehen. Von Diskrepanzen bei der Lastenverteilung habe ich bisher nur mitbekommen, daß Berlin das Geld zum Fenster rauswirft das auf dem Land aber auch in München verdient wird. Ob sie das meint weiß ich aber nicht.
Das scheint mir sogar sehr schlüssig. Die großstädtischen Milieus mit ihrem hohen Akademiker- und Migrantenanteil sowie internationalen Wirtschaftsverflechtungen ticken anders als die ländlichen Regionen, die eher konservativ, bäuerlich, traditonsbewusst und religiös gestrickt sind. Die städtischen Milieus halten sich dann meist für progressiv und schauen auf die ländlichen eher herab, während die ländlichen die städtischen aus bodenständiger Perspektive eben eher für etwas verkommen halten. Ob es dann etwas mit der Lastenverteilung zu tun hat, weiß ich aber auch nicht unbedingt.
Sie sagt ein kleines bisschen was richtiges, kratzt aber nur an der Oberfläche. Die Probleme des Landes sind ganz andere. Sie fangen mit M. an hören mit W. auf und an allen haben ausschließlich die Vertreter der Blockparteien Schuld, ganz vorne ihre SPD, danach ohne Abstand diese Merzpartei. Ich traue KEINEM dieser Parteimitglieder mehr, auch keiner Frau Zeh!
Sie schwankt mir zuviel. Ihre Bücher sind gut.
Als Bundespräsident wünsche ich mir nach der Eule Herrn Martenstein!
Um das Thema vernünftig zu behandeln, ist auf das Grundgesetz zu verweisen. Im Verfassungsrecht ist die einzige Vorschrift, die ausdrücklich „gleichwertige Lebensverhältnisse“ benennt, Art. 72 Abs. 2 des Grundgesetzes (GG).
Ausführlich dazu:
https://www.bundestag.de/resource/blob/958030/6e26383d73713da5ceda1523c768e376/WD-3-162-22-WD-1-041-22-pdf.pdf
In den Zeiten VOR weltweiter Vernetzung & Social-Media-Plattformökonomien hatte der Art. 72 zu einer rationalen Raumordnung & föderalen Gliederung beigetragen.
In Zeiten der Digitalisierung sind Skalierungsgesetze wirksam geworden, die Gesetzmäßigkeiten geschaffen haben, die nicht von Wirtschafts- & Strukturpolitik kompensierbar waren. Hier entsteht das neue Stadt-Land-Problem!
In Ostdeutschland kommt hinzu: die Deutsche Einheit hat Dinge in der Flöche übernommen, die aufgrund der geringeren Einwohnerdichte nicht tragfähig wurden.
Fünf neue Bundesländer haben gegeneinander konkurriert und konnten in vielen Kennzahlen nie aufholen.
Dr. Helmut Kohl hat zudem untertrieben, als er „blühende Landschaften“ versprach! In Ostdeutschland sind „blühende & blubbernde Landschaften“ entstanden, wie man an Thermen, Kur- und Spaßbädern besichtigen und hineintauchen kann!
Das einzige was hier blüht, sind die Felder mit den Windspargeln.
Juli Zeh ist für mich eine der klügsten und scharfsinnigsten Beobachterinnen der deutschen Gesellschaftsverhältnisse. Vor allem leistet sie immer wieder wertvolle Beiträge zur gesellschaftlichen Versöhnung – ganz im Gegensatz zu unserem jetzigen Bundesspalter, der sich v.a. selbst so gerne reden hört und immer denkt, er sagt jetzt etwas ganz Wichtiges. Ich würde es begrüßen, wenn sie ihn ablösen könnte.
Das erklärt nicht alles. Da gibt es viele Schnittstellen: außer Stadt/Land auch zwischen junger und mittlerer und mittlerer und älterer Generation – die Mitte ist am meisten links -, auch zwischen Bildungsschichten. Trotzdem ist Juli Zeh eine kluge Frau. Von solchen Leuten ohne Ideologie und moralischen Zeigefinger bräuchten wir mehr.
Ich halte sie für moralisch integer. Ich höre ihr gern zu. Aber sie ist oft viel zu „verkopft“. Für das Amt des BPs ungeeignet. Trotz ihrer Klugheit, trotz ihrer Beobachtungen und Analysen, zieht sie immer wieder falsche, teilweise abstruse Schlüsse. Ich nehme an, weil sie nicht vorurteilsfrei an viele Dinge herangehen kann. Ihre idealistische, sozial-demokratische Prägung hat offensichtlich immer wieder großen Einfluss auf ihre Wahrnehmung und ihre Urteile. Das ist oft realitätsfremd (ihre Vorstellung von „Europa“ z.B. sind naiv, realitätsfern, deshalb dumm). Aber sie ist keine stramme Ideologin. Sie denkt selbst und ist ein mutiger Freigeist. Deshalb sollte sie, auch aus Eigeninteresse, die Finger vom Job des BP lassen. Sie sollte lieber weiter tolle Bücher schreiben. Sie ist eine großartige Schriftstellerin, schreibt großartige, kluge Romane. Und gern weiter mit ihrer eigenen Wahrnehmung den Zustand Deutschlands analysieren und kommentieren. Alles andere wäre ein (eiteler) Fehler.
Jemand aus der SPD lässt bei mir gleich die Alarmglöcken läuten, egal wer. Ich will mit dieser Verräterpartei nichts zu tun haben.
Juli Zeh ist eine der wenigen Frauen die intelligent und Inhalten in die Tiefe durchdenkt.
Für mich eine Frau die entweder für das Bundesverfassungsgericht oder als Bundespräsidentin geeignet ist.
Wer ihre Buchinhalten „Corpus Delicti“ liest und ihre Laufbahn eruiert, versteht warum.
In diesem „Corpus Delicti“ beschreibt Juli Zeh eine dystopische Gesundheitsdiktatur wie staatlich das Leben eines jeden Erdenbürger ewig fremdbestimmt wird. Ein Lob auf die Individualität.
Mutig, dass sie DAS so deutlich ausspricht.
Davon gibt es leider zu Wenige.
Mittlerweile Kompliment und Qualitätsmerkmal…
Ich hab den Artikel gerade gelesen.
Ihre Diagnose, warum die Leute sauer würden, geht an den Realitäten weit vorbei.
Sie kratzt allenfalls ansatzweise an dem ganzen Gesamtgrauen.
Das ganze intellektuell wie auch stylisch verpackt.
Insofern ein U-Boot, als sicherlich viele auf die Maske reinfallen.
Sie scheint mir so ein Feigenblatt bei der SPD zu sein, wie Kubicki bei der FDP.
Aber weitaus hübscher 🙂 ( wenn es rehbraune Augen hageln darf, darf ich auch mal )
Guter Kommentar Jean!
Nicht so skeptisch sein.
eine kluge Frau mit vernünftigen Ansichten; könnte ich mir als Bundespräsidentin vorstellen.
Macht auf jeden Fall eine bessere Figur, als Steinbrecher….
Ja, sie hat sehr vernünftige Ansichten. Deshalb wird sie auch nicht BuPrä.
Viel zu gefährlich.
………sehe ich ganz ähnlich #Waldfee69.
Was du dir alles vorstellen kannst…
mehr davon – nur bitte nicht hier
„How, ich habe gesprochen“
Geh‘ wieder zurück ins Wigwam
du hast gebrochen ?
wer macht das weg ?
Meinst du dich selbst?
Dann geh doch zurück ins Wigwam. Besser, als wenn du hier deinen Unsinn verbreitest.
Ich hoffe, sie ist stark genug, den jetzt aufkommenden linken Tugendterror zu ertragen.
Kluge konservative Parteien würden sie vorschlagen für das Bundespräsidentenamt, dann hätten wir endlich die gewünschte Frau und sogar eine vernünftige dazu.
Aber sowas will man in Dummland nicht, leider.
Die passt nicht ins Klischee der Regierenden und der Linksgrünen…
Lesen Sie mal „Über Menschen“, Zeh hat sich bereits seit längerem geoutet.
Antje Hermenau wäre auch gut, aber ich tippe auf AKK. Besser als Spalterwalter ist sie auch allemal. Sie fand Merkel hinterher schrecklich und wollte sie mit Merz entmachten.
Ja, es ist AUCH Stadt (gepampert) und Land (besteuert).
Es ist aber, gerade in Jugoslawien sehr wohl die Religion, woraus dann auch Ethnie und Volk folgt (Kroaten rk, Serben orth., Bosniaken&Amselfeld/Kosovo musl. usw.).
Und wie immer: Alle können (irgendwie) mit allen, aber niemand mit den Muslimen
In D kommt weiterhin die Konfession hinzu: Protestanten sind und waren links (1932 NSDAP, 1949 SPD), Katholiken rechts (1932 Zentrum, 1949 CDU). Es zerfasert so langsam, aber 1555 (cuius regio) und 1648 SIND statistisch bis HEUTE relevant für die BT-Direktmandate (man vgl. CDU vs. SPD mit historischen Karten rk vs. prot.!).
Nun, verehrter Karl, man kann es – zutreffend – historisch sehen, wie sie es tun; man kann es aber auch pragmatisch sehen, wobei sich vergleichbare Bruch- bzw. Verwerfungslinien zeigen:
#1: Wer will die Windmühlen? – Wer hat sie am Halse?
#2: Wer will die PV? – Wo werden die Äcker und Weiden damit zugepflastert?
#3: Wer will Kormorane & Wölfe haben? – Wer hat sie am Halse?
#4: Wer will flächendeckend Biber? – Wessen Land wird von denen geflutet?
#5: Wer will ÖPNV und E-Autos? – Wer ist auf individuelle Mobilität angewiesen?
#6: Wer will die Energiewende? – Wo wird wohl zuerst „Lastabwurf“ stattfinden?
#7: Wer will die ganzen Migranten? – Wer hat das Gelichter am Halse?
#8: Wo werden Schulen, Artzpraxen, Läden, Höfe unrentabel und geschlossen?
Komisch, ist doch noch gar nicht so lange her, da war die gute Frau Zeh beim Bashing der AfD und ihrer Wähler ganz vorne mit dabei.
Sollte sich etwa der Wind gedreht haben für ihr Fähnchen?…
Eine Großstadt ist inzwischen die schlimmste Domestizierung für einen Menschen, Gesellschaft, Gruppe.
Es gibt kein Platz für kreative Entfaltung. Bsp. dazu einfach Musiker befragen wie schwer es ist ein Übungsraum zu finden oder für Kinder Spielplätze in der Natur.
Eine Großstadt ist für die monetär, perfekte Verhausschweinung des Menschen geeignet.
Nicht umsonst freuen sich Banken, Politiker das in Großstädten die meisten Steuern erwirtschaftet werden. Die rotgrüne Pestilenz fordert sogar eine Wohnraumbegrenzung.
Eine Großstadt ist das Stapeln von Menschen in unnatürlich, eher natur- und menschenfeindliche Lebensumgebung. Und sie werden weiter gentrifiziert und verdichtet, so das soziale Abstände „eine Armlänge“ nicht eingehalten werden können.
Nun ja: Ich habe da noch ganz andere Äußerungen dieser Dame im Ohr. ZB, eine Lanz-Sendung, in der sie sich mehr als unflätig über AfD-Funktionäre UND (!) deren Wähler geäußert hat. Und wer glaubt, dass sie nun aus reiner „Menschlichkeit“ heraus, ihre Einstellung bzw Haltung ggüber den AfD-Wählern geändert habe, sollte sich vor Augen halten, dass sie überzeugtes Mitglied der SPD und genauso „links“ wie ihr Kollege Klingbeil ist. Ein Schelm, der dabei an den von ihr anvisierten Job als BuPräsident, denkt.
Ja, da hat Frau Zeh wieder einmal recht: Aus eigener Erfahrung kenne ich den Unterschied Stadt – Land, oder eher noch schlimmer: Provinz. Und das wird man nie los. Darauf fußen alle anderen Probleme. Allerdings ist jemand, nur weil er in Hamburg geboren wurde, und sei es auch im St. Georg-Viertel, nicht automatisch ein großartiger, großbürgerlicher Intellektueller, und nur weil jemand im Hunsrück in einem kleinen Ort geboren wurde und aufgewachsen ist, ist er nicht tumb. Aber es wird gerne so gesehen und danach gehandelt. Nur ein Beispiel: ÖPNV „auf dem Land“? Wozu? Aber 5- statt 30-Minuten-Takt für die Stadtbahn? Immer gerne. Natürlich bezahlt von allen Bürgern, auch den Provinzlern. Und das ist so, seit es Städte gibt, vielfältig belegt in Kunst und Literatur.
Die Mitgliedschaft in der Schrottpartei „SPD“ wirft für mich viele Fragen bei der Dame (Zeh) auf! Außerdem war es schon immer so: Wenn den links rot/grünen Ökofaschisten die Argumente ausgehen, packen sie die „Nazikeule“ aus!