Antwerpen
„Extreme salafistische Ideologie“: Sechs Verletzte nach Messerattacke auf Kurden-Demo
In Belgien haben mehrere Männer wahllos auf Teilnehmer einer pro-kurdischen Kundgebung eingestochen – Augenzeugen beschreiben die mutmaßlichen Täter als „motiviert von einer extremen salafistischen Ideologie“.
Immer häufiger kommt es auf europäischem Boden zu gewaltsamen Ausbrüchen religiöser Konflikte, deren Ursprünge fernab Europas liegen. Bei einem Messerangriff auf eine pro-kurdische Demonstration im Zentrum von Antwerpen sind am Donnerstagabend sechs Menschen verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Das teilte die belgische Polizei mit. Die Tat ereignete sich nahe dem Opernplatz, wo rund 50 Menschen an einer Kundgebung zur Unterstützung der Kurden in Nordsyrien teilgenommen hatten. Die Versammlung verlief zunächst friedlich, ehe die Situation kurz nach dem offiziellen Ende der Demonstration eskalierte.
Nach Angaben der Polizei wurden vier Verletzte direkt auf dem Platz gefunden, zwei weitere in den angrenzenden Straßen. Alle Opfer erlitten Stichverletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein Polizeisprecher erklärte, zwei der Verletzten befänden sich in kritischem Zustand. Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab, die Spurensicherung nahm noch am Abend ihre Arbeit auf.
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Die Polizei nahm mehrere Tatverdächtige fest. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die Angreifer unter die Demonstrationsteilnehmer gemischt, bevor sie Messer zogen und wahllos auf Anwesende einstachen. Die Ermittler prüfen Videoaufnahmen aus der Umgebung, um mögliche weitere Beteiligte zu identifizieren. Die Tat werde als versuchter Mord, nicht als Terrorismus eingestuft, hieß es aus Polizeikreisen.
Vertreter der kurdischen Diaspora in Belgien sprachen von einem gezielten Angriff auf ihre Gemeinschaft. An der Kundgebung hätten Familien, Frauen und Kinder teilgenommen. Der Angriff sei nicht zufällig erfolgt, sondern habe sich gezielt gegen die Teilnehmer der Demonstration gerichtet, erklärte ein Sprecher der Organisation Navbel gegenüber belgischen Medien. Zudem berichteten Vertreter der Diaspora, dass Augenzeugen die Täter als durch eine „extreme salafistische Ideologie“ motiviert identifiziert hatten.
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Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Demonstration richtete sich gegen die angespannte Lage in den autonomen Kurdengebieten in Nordsyrien, gegen die der syrische Interimspräsident Ahmed al-Scharaa mithilfe von Kämpfern des „Islamischen Staates“ brutal vorgeht. Belgische Behörden betonten, man gehe derzeit allen Spuren nach und werde weitere Details erst nach Abschluss der ersten Ermittlungen bekannt geben.
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Daß Konflikte, die uns nichts angehen, hier ausgetragen werden, oft zum Nachteil Unbeteiligter, wird erst enden, wenn die Beteiligten hier verschwunden sind.
Ja. Die Syrer und „Syrer“, die „Ortskräfte“, die Taliban und die angeblich verfolgten Afghanen und die nicht eingebürgerten Türken…
Wenn die alle hier raus sind, können wir und unsere willkommenen (!!!) Gäste wieder in Frieden leben. Ohne die „Religion des Friedens“.
#Atlas/Arthur etc. pp.
„Unbeteiligte“ waren das im Grunde nicht, sondern Beteiligte eines ethnisch-religiösen Konflikts, der sich längst inzwischen auch auf europäischem Boden ausgeweitet und etabliert hat.
Daher mein „oft“. Ich bezog mich damit nicht auf diesen Fall allein oder speziell, sondern auf alle, die bei so etwas zu Schaden kommen, ohne etwas mit dem Anlass zu tun zu haben: Passanten, in Mitleidenschaft gezogene Geschäfte usw.
dass sollen die Zuhause untereinander ausmachen. Und Tschüss!
genau deshalb wurde 2014 Pegida gegründet…..
Mein Beitrag wurde gelöscht um die Verbrecher zu schützen — vor der Wahrheit
Männergruppen