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Parteiführung

Erster SPD-Abgeordneter fordert Rücktritt der Parteichefs Bas und Klingbeil

Markus Töns, SPD-MdB aus Gelsenkirchen, fordert den Rücktritt von Bärbel Bas und Lars Klingbeil als Parteichefs. „Für ein starkes Auftreten in der Zukunft brauchen wir die Trennung von Partei- und Ministeramt“, erklärte er.

IMAGO/Andreas Gora

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Töns hat sich öffentlich für einen Rücktritt der beiden Parteichefs der Sozialdemokraten ausgesprochen. Lars Klingbeil und Bärbel Bas müssten ihre Parteiposten räumen, um eine Neuaufstellung der SPD zu ermöglichen, drückte Töns aus. „Für ein starkes Auftreten in der Zukunft brauchen wir die Trennung von Partei- und Ministeramt“, sagte er gegenüber dem Handelsblatt. Eine offene Ansprache sei „aus dem Ministeramt heraus nicht möglich“.

Töns ist direkt gewählter Abgeordneter der SPD in Gelsenkirchen – dort, im Ruhrgebiet, wo einst das Herz der Sozialdemokratie schlug. Er gehörte Ende August zu den Unterzeichnern des sogenannten Ruhr-Positionspapiers, initiiert von Lokalverbänden und Mandatsträgern der SPD aus der einst starken Industrieregion.

In diesem Papier wurden diverse Forderungen an Bundeskanzler Merz und die Bundesregierung gestellt. „Deutschland braucht Reformen. Aber Reformen sind kein Selbstzweck“, heißt es zur Einleitung. Der Bundeskanzler sollte empathischer sprechen, die sogenannte Rente mit 63 beibehalten, mehr Schulden aufnehmen und höheren oder neuen Steuern auf Gutverdiener, Vermögen und Erbschaften zustimmen.

Das Papier sorgte damals für Kritik, auch von Töns‘ Genossen in der SPD – wo man ihm und den Co-Initiatoren vorwarf, mitten im Wahlkampf dem eigenen Geltungsdrang zu entsprechen, anstatt innerparteilich solidarisch zu bleiben. Bas und Klingbeil wurden in diesem Brief noch gelobt – jetzt werden sie angezählt.

Die beiden SPD-Chefs stehen nach den vergangenen drei Landtagswahlen in der Kritik. In der misslichen Lage der Sozialdemokratie zieht die Basis nach links – und Stimmen nach einer Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz werden lauter. Lars Klingbeil und Bärbel Bas werden ihre Stellung gegen harte Attacken behaupten müssen.

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21 Kommentare

  • Also soll die SPD-Parteilinie noch weiter nach links verschoben werden.

    • Die CDU wird es uneingeschränkt mit machen. Aber eher wird Klingbeil Kanzler, als dass er zurück tritt.

  • Mehr Schulden, höhere Steuern, Rezepte aus der sozialistischen Mottenkiste. Aber ich will mal nicht so sein:
    – eine Abgeordnetensteuer wäre schon mal ein guter Anfang
    – Dann streichen wir die Übergangsgelder und die steuerfreie Abgeordnetenpauschale
    – Die private Nutzung von Regierungsfahrzeugen wird härter verfolgt
    – Die Kosten für die Büros werden zukünftig gedeckelt
    – Es gibt eine Amtshaftung, die dieselben Dokumentations- und Aufbewahrungspflichen mit sich bringt, wie die Unternehmern aufgebürdet werden, dazu jährliche Audits der Amtsinhaber durch die Steuerzahler.

    • Geile Idee.
      Bin dafür.

  • Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Töns ahnt bereits, was 2027 bei der Landtagswahl in NRW passieren wird und will noch retten, was zu retten ist. Da hat er leider die Rechnung ohne die Kleptokraten aus Berlin gemacht …. Glück auf Genosse !

  • Wo er Recht hat, hat er Recht, Gewaltenteilung!

  • gerne,nehmt gleich den Sauerländer mit….

    • Der bleibt bis er seine Blackrock Mission erfüllt hat!!!

  • Klingbeil bekommt jetzt schon Achselschweiß, wenn ein Nachfolger seine Arbeit beurteilen sollte ….

  • „…mehr Schulden aufnehmen und höheren oder neuen Steuern auf Gutverdiener, Vermögen und Erbschaften zustimmen.“

    typisch linke ideenlosigkeit! her mit dem geld anderer mensch, dass das erstmal erwirtschaftet werden muss interessiert nicht.
    der staat will immer mehr kohle, beim bürger ist das viel besser aufgehoben.

    steuern massiv senken und vereinfachen, steuerverschwendung massiv beenden.
    freiheit statt sozialismus!

  • Was er eigentlich sagt: „die Pöstchen werden knapp, kann nicht angehen, dass sich einige Genossen mehrere Krallen, das muss besser umverteilt werden.“

  • GÄHN

  • Vor dem 6. Mai 2027 wird nichts passieren, denn sie wollen alle den Anspruch auf Pension nicht verpassen. All die harte Regierungsarbeit wäre umsonst…

  • Da träumen sich Funktionäre der spd in die gute alte Zeit zurück, wo der Parteivorsitzende den Ministern sagen konnte, wo es lang geht. Während die spd über den Niedergang der CDU lacht, riecht die Republik den Modergeruch der SPD-leiche

  • Die Sozis kapieren es einfach nicht – oder sind schon vom Todestrieb gesteuert: Die Bürger haben genug vom ständigen Neid-, Sozialismus- und Genderbullshit.

  • Keiner von diesen sich am Steuertrog fettfresenden Vollversager wird zurücktreten.

  • EIL!!! 62 Jähriger aus einer der meistverschuldetsten Gegenden Deutschlands hat eine Meinung.
    Polter polter sabbel sabbel rüüüücktritt krächtst der graue Pöbel.

  • Ich sag ja die SPD muckt eher auf als die CDU und von dort wird das Ende kommen. Mit der Schwesig haben sie bei Neuwahlen eine Spitzenkraft, der Führung kann.

    -14
    • So dolle ist die Schwesig nicht … Heimvorteil und mediale Übermacht gegen eine polarisierte Partei hätten das Absolute bringen müssen. Allerdings hat die Dame noch einige unschöne Baustellen zu verteidigen. Die kamen speziell im Westen kaum zur Sprache. Abwarten … und ihr Gemüt ist auch oft nah am Unbeherrschten, so der Eindruck.

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