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Online-Nutzung

Ein Schritt in Richtung digitaler Euro: Keine Blockade im EU-Parlament mehr

Die Verhandlungsführer zum digitalen Euro im EU-Parlament konnten sich darauf einigen, dass das digitale Geld online und offline genutzt werden soll. Nun können weitere wichtige Fragen geklärt werden.

Bei den Verhandlungsführern gab es Streit darüber, ob der digitale Euro auch online genutzt werden soll. (Symbolbild) (IMAGO/Christian Ohde)

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Im EU-Parlament ist der Weg für weitere Verhandlungen über den digitalen Euro nun frei. Monatelang hatten sich die Verhandlungsführer im Parlament nicht einigen können, ob mit dem digitalen Euro auch online bezahlt werden kann. Wie aus einem Entwurf hervorgeht, der Euronews vorliegt, hat der führende Berichterstatter Fernando Navarrete seine Haltung aufgegeben, dass der digitale Euro nur für Offline-Zahlungen verfügbar sein soll.

Diese Änderung macht den Weg für eine weitere Einigung frei. Denn das gesamte Plenum muss noch zu einer gemeinsamen Position finden, ehe es einen offiziellen Gesetzestext geben kann. Die EU-Kommission und der Rat der Europäischen Union haben sich bereits jeweils auf eine Position geeinigt. Beide Institutionen sind dafür, dass der digitale Euro sowohl online als auch offline verfügbar sein soll.

Online zu zahlen bedeutet, dass man zum Beispiel beim Online-Shopping anstatt mit einem System wie PayPal dann mit dem digitalen Euro bezahlt. Beim Offline-Bezahlen gibt es kein Internet; das Geld geht direkt von einer digitalen Geldbörse in die andere. Doch anstatt Bargeld wechselt die digitale Version den Besitzer.

Im EU-Parlament müssen nun laut Euronews noch zwei weitere Fragen geklärt werden: die Frage der „Haltegrenze“ und der „Entschädigung“. Die Haltegrenze legt fest, wie viel Geld als digitaler Euro in einer Geldbörse gespeichert werden darf. Ziel dieser Maßnahme soll es sein, die Finanzstabilität nicht zu gefährden, indem viele Menschen Geld in ihren Wallets speichern würden. Die EZB spricht sich aktuell für eine Haltegrenze von 3.000 Euro aus, will das Thema aber noch einmal genauer besprechen, wenn die Einführung des digitalen Euros kurz bevorsteht.

Da der digitale Euro direkt bei der EZB angesiedelt sein soll, sollen Banken für mögliche Einlageverluste eine Entschädigung erhalten. Die Chefs der EU-Mitgliedsstaaten haben sich am 19. März darauf geeinigt, die Gesetzestexte bis zum Jahresende verabschieden zu wollen. Frühestens ab 2029 könnte dann der digitale Euro kommen.

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18 Kommentare

  • Überwachung, Enteignung, Gleichschaltung
    dafür steht die (EU) CDU

    • Dafür stehen vor allem von deutschen Micheln gewählte Abgeordnete der Kartell- und Volksverräterparteien.

  • … und künftige Systemfeinde können leichter enteignet werden, einfach dann per Mausklick…

  • …seniorenfeindliche Altersdiskriminierung.

  • Ich will die DDR zurück. Nicht die 2.0, sondern die Richtige.

  • Jetzt kann Brüssel nach Lust und Laune entscheiden was mit ‚ deinem Geld‘ passiert.
    Nicht das du glaubst des es dir wäre und dann wird geprüft ob du rauchst , zu dick bist , trinkst , zu viel Sport machst , Zucker hast , dich zu wenig bewegst usw.
    Willkommen in der kompletten Überwachung .

  • Ein digitales Zentralbankgeld ist ein totalitäres Instrument. Es gehört geächtet und verboten.
    Niemand braucht den Quatsch. Niemand, weil das normale Giralgeld ist selbst digital und obendrein gibt es private Lösungen aller Art. Es gibt nur böse Zwecke: den Bürger zu kontrollieren, ihm Vorschriften zu machen, ihn zu enteignen und das Geld bei Bedarf noch schneller zu entwerten.

  • Sie schaffen das!

    Langsam aber sicher werden wir abgeschafft.

  • Wäre ja ein Wunder, wenn es anders wäre !

  • Zensur dort, gläsernes Ausgabeverhalten hier: ORWELL hatte leider recht.

  • Wie wollen die dann ihre Rohstoffe bezahlen, wird nicht kommen!

  • WEF-Faschismus, danke CDU-Wähler!

  • Das ist das Ende vom letzten Rest Freiheit…..Da werden sich noch einige viele wundern, wenn es von der Oma nichts mehr zugesteckt gibt, weil nicht mehr möglich…. Links ist der Untergang. Leider gibt es für uns in Deutschland keinen Ausstieg. Wie vor 90 Jahren, bis zum bitteren Ende.
    Allerdings hat es dieses verdummte und verblödete Volk auch nicht anders verdient.

    • das digitalgeld ist forderung der agenda 2030, zu der sich alle laender der welt bekannt haben.
      die umsetzung der einzelnen ziele wird natuerlich unterschiedlich stark verfolgt, aber kein land hat sich komplett davon ausgeschlossen.

      im zuge der entwicklung einer sog. *weltregierung* war zu erwarten, dass es so kommen wuerde.
      schliesslich arbeitet man seit einer halben ewigkeit daran.
      zu glauben, dass man das noch abwenden haette koennen , ist hilflos.

      die meisten menschen wollen es, weil es ihren ohnehin mueghsamen alltag bequemer macht.
      und gegen die masse ist kein kraut gewachsen.
      das spielt den regierungen in die haende, wie bei soviel anderen schaedlichen entscheidungen auch.

      aber wir menschen werden uns anpassen.
      die naechsten generationen werden es gar nicht mehr wahrnehmen.
      nur wir, die wir noch den hauch von freiheit erleben durften.

      • Jetzt weiß ich auch gesichert, warum der Goldpreis so explodiert ist.
        Das war ein Frohlockangebot für bürgerliche Goldbesitzer – hauptsächlich unregistrierter Schmuck. Gold-Geld-digitaler Euro. Schon ist es weg, womit man sich anonym noch etwas hätte kaufen können.

      • Da haben Sie leider, wie so oft, recht.

      • hier der cbdc tracker .
        scheint nicht auf den punkt aktuell zu sein, gibt aber das grosse muster wieder.

        https://cbdctracker.org/

  • Willkommen in der von WEF / EU mit Vasallenstaaten geschaffenen orwellschen brutalen rücksichtslosen Diktatur in welcher Du garantiert nichts mehr besitzt aber angeblich glücklich bist.

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