Ein Like für „weiße Zionisten-Ärsche“
In Berlin soll Rot-Rot-Grün kommen und SPD und Grüne bücken sich bis auf den Boden: Antisemitismus-Frage ist doch egal, dafür soll fleißig enteignet werden. Werner Graf ist das Gesicht der angeblichen Mitte, die einfach gar keine Grenzen kennt, wenn von links ein bisschen Druck kommt.
Elif Eralp habe die „Ärsche der weißen Zionisten“ von SPD und Grünen geküsst, erfährt man dieser Tage bei einem Aktivisten aus dem Dunstkreis der Berliner Linkspartei auf Instagram. Ein Like kriegt der Post von einer gewissen Vanessa Emde, neuerdings Teil der Linksfraktion in Berlin. Emde empfindet große Lust daran, dem Publikum – die eigene spitzfindige Gerissenheit bewundernd – zu eröffnen, das mit dem Existenzrecht Israels sei Quatsch, denn Staaten hätten ja sowieso gar kein Existenzrecht. Mit dem gleichen selbstgerechten Gesicht könnte man die Genossen auch über andere meisterhafte Denkleistungen belehren wie: Sie haben Angst vor Einbrechern? Privatbesitz ist doch ohnehin ein kapitalistisches Konstrukt. Die DDR? Das war ja gar nicht der echte Sozialismus. Schachmatt, Idiot!
Gegen Juden hat man bei der Berliner Linkspartei natürlich nichts, aber man wird schon sehr differenziert in der Frage, ob die Juden nun unbedingt in Tel Aviv leben müssen – das könnte man ja auch mal basisdemokratisch offen diskutieren oder „gesellschaftlich verhandeln“. Eigentlich ist es auch egal: Es geht nicht um die Umsetzung konkreter politischer Ziele, es geht um den Kampf selbst. Die konkreten, kleinen Sehnsüchte und Hoffnungen der einfachen Menschen waren der radikalen Linken schon immer völlig egal und eigentlich zuwider, deshalb konnte sie sie auch nie für sich erreichen.
Der Kampf gegen Israel, das Auflehnen gegen das Tabu des Antisemitismus und das Dazugehören zur heimlich bewunderten rohen Männlichkeit der arabischen Parallelgesellschaft – das ist ein Cocktail, der gescheiterten Pseudokünstlern wie Frau Emde so ein bisschen Rosa-Luxemburg-Gefühl gibt. Wer erst mal im Strom der Bewegung treibt, wer im Gefühl der Masse aufgeht, der kann nicht mehr zurück zur Vernunft. Eine Bewegung kann nicht stehen bleiben und nachdenken.
Der Typus Emde sucht ein bisschen Klassenkampf als Nervenkitzel und ist dafür bereit, dieses Land der migrantischen Parallelgesellschaft auszuliefern. Antisemit genannt zu werden, findet man in Wahrheit ziemlich chic und witzig, und man trägt das wie das Palästinatuch als Modeaccessoire. Klicks bringt es auch noch in Berlin-Neukölln, der Spieleecke deutscher Bürgersöhne und -töchter für ein wenig Exkulpation von der eigenen Privilegiertheit. In Berlin-Neukölln postet man unter dem Logo der Linkspartei jetzt noch „Kuffiya nach Buchenwald“, denn auch der Holocaust muss dekolonisiert werden.
So ist das Leben in Berlin-Neukölln. Das wirklich Abstoßende ist die unendliche Bereitschaft der vermeintlichen bürgerlichen Mitte, sich zu bücken. SPD und Grüne haben nun ernsthaft zugestimmt, den Wohnungsmarkt von Berlin praktisch komplett zu verstaatlichen und Berlin damit als internationalen Wirtschaftsstandort endgültig zu vernichten. Die grünwählenden deutschen Highperformer im urbanen Zentrum Berlins haben dieser Radikalität nichts entgegenzusetzen, denn der Selbsthass und die Selbstzweifel wegen der eigenen weißen Zionisten-Ärsche sitzen so tief, dass man zu jedem Tritt noch Danke sagt.
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Er ist das Stereotyp des eigentlichen Problems: die vermeintliche Mitte, die ihre eigene psychologische Unfähigkeit, eine Linie, einen Kurs und eine ernsthafte politische Meinung aufrechtzuerhalten, mit ideologischem Gruppenkuscheln kaschiert. Vermutlich wird er sein wichtiges Wahlkampfziel durchsetzen und ein paar Bäume gegen die Hitze pflanzen (kein Witz) und die Stadt dafür an Verrückte ausliefern. Jüdische Kinder an Schulen in Neukölln sind ihm tendenziell auch eher egal; jedenfalls wäre er nicht in der Lage, zu dieser Frage ohne Rücksprache mit der zuständigen Arbeitsgemeinschaft eine eigene Meinung zu entwickeln.
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Linkswoke Frauen als Köder für asiatischen und afrikanischen Männerüberschuss. Das Erfolgsrezept der Linken.
… Ideologisch überhöht als „Linkslamismus“.
Sie meine Links woke Frauen sind immer noch attraktiver als Sodomie ?
Denke darüber ließe sich streiten in Anbetracht des zur Verfügung stehenden Personals .
Das es schlimm ist – ist klar, aber dass es so schlimm werden wird konnte ich mir bislang nicht vorstellen! Und dann bückt sich die CDU hinter einer Brandmauer. Eigentlich habe ich keine Lust mehr auf dieses Deutschland!
In Berlin soll Rot-Rot-Grün kommen und SPD und Grüne bücken sich bis auf den Boden: Antisemitismus-Frage ist doch egal.
Merkwürdig dass sich das selbe auch über die CDU/CSU ohne Einschränkungen sagen lässt !
Alleine wie tief sich Merz für seine Kanzlerschaft Voigt Kretschmer Günther und Wüst für ihre Ministerpräsidenten Jobs vor den Antisemiten bücken ist schon abartig anzuschauen !
Auch Dobrindt war ja ganz aufgeregt davon wie viele Telefonnummern er doch von den Linksextremisten besitze und dort anrufen dürfe !
RRG Abschaum. Ich dachte, dass solche widerwärtigen politischen Kräften in Deutschland keine Chance hätten. So kann man sich irren.
Ist ja alles schön und gut, Herr Mannhart.
Aber Ihre Defizite bleiben beim Herunterbrechen von geostrategischen Größen auf lokale Kleinheiten.
Weshalb all‘ Ihre durchaus richtigen Denkansätze auf tönernen bzw. wackeligen Füßen stehen (bleiben).
Warum das so ist, steht hier bzw. ist der Transfer von dieser Basis aus:
https://www.alexander-wallasch.de/gastbeitraege/wer-den-dritten-weltkrieg-verhindern-will-muss-den-ersten-verstehen