Großbritannien
Druck auf Starmer wächst: Gerüchte über Rücktrittspläne – Gegenkandidaten bringen sich in Stellung
Die Tage von Keir Starmer als britischer Premierminister neigen sich offenbar dem Ende entgegen. Zwei Parteikollegen begehren auf und wollen den Labour-Chef stürzen. Gerüchten zufolge soll Starmer bereits seinen Rücktritt planen.
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Der Machtkampf um die Ablösung von Keir Starmer als Premierminister Großbritanniens spitzt sich zu. Am Samstag hat Wes Streeting, der erst am 14. Mai als Gesundheitsminister aus dem Kabinett Starmer zurückgetreten war, bekannt gegeben, gegen Starmer als Parteichef anzutreten, um die Führung von Labour zu übernehmen. Sollte Streeting, der dem rechten Labour-Flügel zugeordnet wird, damit Erfolg haben, wäre sein Weg zum Premierminister nur noch Formsache.
Allerdings ist er mit seinen Umsturzplänen nicht allein: Als weiterer Kandidat für den Parteivorsitz und damit als Nachfolger Starmers als Premierminister gilt Andy Burnham. Momentan ist Burnham Bürgermeister von Greater Manchester, möchte sich jetzt aber noch ins britische Parlament wählen lassen, um im Falle des Falles auch zum Premierminister ernannt werden zu können. Um dieses Amt vollumfänglich ausüben zu können, muss ein Kandidat Abgeordneter im Unterhaus sein.
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Weil Burnham das momentan aber nicht ist, hat ein Labour-Abgeordneter auf seinen Sitz verzichtet, damit Burnham nachrücken kann. Die dafür notwendige Nachwahl wurde eigens für den Bürgermeister von Greater Manchester angesetzt und wird im Wahlkreis Makerfield stattfinden. Seine Nominierung wird zwar erst in der nächsten Woche durchgeführt, gilt aber als sicher.
Das Vorhaben von Burnham ist dennoch riskant: Bei der letzten Parlamentswahl holte zwar der Kandidat der Labour-Partei 45,2 Prozent und gewann damit den Wahlkreis mit großem Vorsprung, doch schon damals lag Reform UK mit 31,8 Prozent auf Platz 2. Bei den Kommunalwahlen konnte Reform UK in dem Wahlkreis 50 Prozent der Stimmen holen – die rechte Partei von Nigel Farage hat längst aufgeholt und ist derzeit die stärkste Kraft im Königreich.
Gerüchten der Daily Mail zufolge denkt Starmer selbst an einen Rücktritt. Die einzige Frage ist nur, wann dies geschehen soll. Es wird davon ausgegangen, dass der Rücktritt vor dem Parteitag der Labour Party im September stattfinden könnte. Für Andy Burnham wäre ein Rücktritt Starmers vor dem 18. Juni, dem Tag der Wahl in Makerfield, ein großes Risiko. Burnham geht als Anti-Starmer und Gegenkandidat zum unbeliebten Premierminister in das Rennen. Damit will Burnham es schaffen, auch Labour-Wähler, die zu Reform gewechselt sind, zurückzugewinnen.
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Clemens Fuest
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Der innerparteiliche Druck auf Starmer ist in den letzten zwei Wochen nach den katastrophalen Kommunalwahlen, bei denen die Labour Party über 1.000 Sitze verloren hat, gestiegen. Obwohl die Umfragewerte von Labour und Starmer seit Längerem schlecht sind, führte erst die Kommunalwahl zu einem großen innerparteilichen Aufstand gegen Starmer.
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Endlich!!! Es wurde auch Zeit!!
nur nicht hasten.
er sprach von einem geordneten ruecktritt, den er plant.
ohne zeitangaben.
wahrscheinlich muss er noch diverse beweismittel schreddern.
und wie andere schon schrieben, die naechste marionette am selben platz wird es kaum besser machen.
immerhin hat der koenig kuerzlich deutlich bestaetigt, dass an der verpflichtenden e-ID festgehalten wird.
und die ist der schluessel zur NWO, sonst braeuchte man sie nicht.
Die Amis sind uns 10 Jahre voraus, die Briten 5 Jahre und die Franzosen 3 Jahre … bis es bei uns knallt.
Ist schon „ärgerlich“, bei dem Schaden den solche Typen anrichten, dass die dann einfach so zurücktreten können und alles ist gut.
Ich mochte ja mehr dieses altmodische Zahn um Zahn und so..
Hauptsache weg und zurückgetreten
Dann kommt der Nächste und macht das Gleiche… ohne Konsequenzen.
Diese Kriminellen gehören in den Knast!
Mal Henry Nowak aus Southhampton fragen, was er von der Politik von Karim Starmer hält, achnee geht ja nicht mehr, er ist ja tot gestochen worden und wurde dafür in Handschellen gelegt…
Über Henry Nowak aus Southhampton hat die BBC in der wichtigen täglichen Nachrichtensendung „News at 10“ NICHT berichet. Also alles in allem fast so schlimmt wie in Deutschland. Allerdings sind die sogenannten „Grünen noch nicht so tief in das System eingedrungen wie in Deutschland tragischerweise der Fall ist. Auch für die skandalöse Anfütterung von NGOs fehlt den Briten in der Regel schlicht das Geld. Das hat man in Deutschland auch nicht mehr, wird aber bekanntlich dennoch fortgeführt
Krank…
Das ist ein wunderbares Hauen und Stechen unter den Linken bei Labour. Die Verluste bei den letzten Wahlen nimmt man dort nicht etwas zum Anlass, linke Positionen zu überdenken, sonderen diese noch weiter zu radikalisieren. Exakt das gleiche Muster wie bei ihrer schrumpfenden Schwesterpartei in Deutschland. Die Linken im vereinigten Königreicht eint dabei das Ansinnen, wieder in die EU zurückzukehren … Bleibt zu hoffen, dass Reform UK Labour die meisten Wähler abnimmt.
Kerker öffnen und rein damit!
Neulich war Streeting noch ein Exponent des linken Flügels. Was denn jetzt?
Letztlich aber alles egal: Gewählt wird 2029, bis dahin haben die Ökofaschos die Mehrheit im Parlament.