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Drogencodes in sozialen Medien: EU-Kommission rückt Emojis in den Fokus

Ein Beitrag über Emoji-Codes für Drogengeschäfte zeigt, wie weit der Anspruch des DSA reicht. Plattformen sollen auch Symbole und Emojis gezielt prüfen und in ihre Moderation einbeziehen.

Von

imago stock&people

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Im November 2025 hat die EU-Kommission den ersten EU-weiten Bericht zu sogenannten systemischen Online-Risiken nach dem Digital Services Act (DSA) vorgelegt. Aufmerksamkeit bekommt das Papier nun erneut durch einen Beitrag der EU-Kommission auf X. „Einige Plattformen erkennen mittlerweile Emojis, die als Code für den Verkauf von Drogen verwendet werden“, heißt es darin.

„Ein Emoji ist nicht immer nur ein Emoji“, teilt die EU dazu auf X mit. Gezeigt werden Symbole wie Schneeflocke, Diamant oder Bonbon – Zeichen, die in bestimmten Zusammenhängen tatsächlich für Drogen stehen können.

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Im Bericht selbst ist das aber nur ein Nebenpunkt. So wird dort beschrieben, dass einige Anbieter Systeme einsetzen, um codierte Kommunikation zu erkennen. Dazu gehören neben Slang-Begriffen auch Symbole, die je nach Kontext mehrdeutigen Bedeutungen haben können. Als Beispiel wird die Nutzung von Emojis im Zusammenhang mit illegalen Drogen genannt.

Der Digital Services Act (DSA) sieht vor, dass große Internetplattformen und Suchmaschinen gegen angebliche Desinformation vorgehen müssen. Die Anbieter müssen überprüfen, welche „systemischen Risiken“ ihre Plattformen zur Verbreitung von vermeintlicher Desinformation bieten und wie diese Risiken minimiert werden können. In dem Zusammenhang soll auch untersucht werden, ob „rechtswidrige Hassrede“ verbreitet wird oder demokratische Prozesse vermeintlich untergraben werden.

Wenn als illegal eingestufte Inhalte gefunden werden, stehen die Plattformen in der Pflicht, diese „zügig“ zu entfernen. Dazu können auch eben solche mehrdeutigen Emojis gehören. Sehr große Plattformen und Suchmaschinen mit mehr als 45 Millionen Nutzern in der EU müssen regelmäßig darlegen, welche systemischen Risiken sie sehen und welche Maßnahmen sie dagegen ergreifen. Die EU wertet diese Angaben aus und legt sie gebündelt vor.

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Dass Emojis im Drogenhandel als Code verwendet werden, ist seit Jahren bekannt. Die US-Drogenbehörde DEA hat bereits 2022 typische Beispiele veröffentlicht, darunter Schneeflocken und Diamanten für Kokain oder ein braunes Herz für Heroin. 

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20 Kommentare

  • ❄️💎🍬 Günstig gebraucht abzugeben. Bei Nichtgefallen 🦄 zurück

  • Im Internet suchen sie nach dem Emoji – Enigma – Code und um die Fachkräfte für Drogerieprodukte in den Parks kümmert sich keiner.

    • Ja vor denen habe sie alle Angst.🙂 Deshalb lassen die alle in Ruhe… Ihre Geschäfte nachgehen.

  • 🙄🤦‍♂️👀Die Bestellung muss nur noch bestätigt werden😎

    • Ist unterwegs 🏎️

      • 🤖🦒🦁

        • Ich erkenne an deinen codierten Emojis, dass es dir gemundet hat.
          Immer wider gerne 🤎

          5
  • Manchmal ist ein Tintenfleck einfach nur ein Tintenfleck.

  • In so manchen Kreisen hat man den Dealer seines Vertrauens. Da braucht man keine Schneeflocke. Wer wirklich glaubt, damit etwas erreichen zu können, der ist fern jeglicher Realität. Während Uschi noch an ihrem Gesetz arbeitete, haben sich die Anbieter illegaler Drogen längst neue Wege gesucht. Wenn heute auf ebay z.B. eine Lindt Schokolade mit dem Lieferstandort Indien für mehr als 100€ angeboten wird, dann kann man mit etwas Phantasie erahnen, wie es jetzt geht.
    Alles was geschaffen wurde, ist Bürokratie, jede Menge Kosten und kein Nutzen.

  • Leute. Ihr habt Probleme hier… wenn das Alles ist geht es Euch verdammt gut!

  • Also ich bestelle einfach immer nur Pizza und muss nur die Nummer dazu sagen.
    Dann kommt immer Pizza Plus je nach Nummer.

    • Die Branche findet schneller neue Wege als Uschi mit ihren Eurokraten Gesetze schreiben kann. Es ist einfach lächerlich was aus Brüssel kommt. Wenn es uns nicht so viel kosten würde, könnte ich sogar darüber lachen.

    • Hoffentlich da keine verdächtige ZweiZahlen kombination dabei.
      Dann war das ihre letzte Mahlzeit.🍕

  • Wenn Uschi Emojis nach Kiew schickt😎

  • Der asoziale Bodensatz aus Brüssel luegt, sobald es sein Schandmaul öffnet…
    Ich bremse nicht für EU Angehörige….

  • Der Digital Services Act (DSA) sieht vor, dass große Internetplattformen und Suchmaschinen gegen angebliche Desinformation vorgehen müssen. Die Anbieter müssen überprüfen, welche „systemischen Risiken“ ihre Plattformen zur Verbreitung von vermeintlicher Desinformation bieten und wie diese Risiken minimiert werden können. In dem Zusammenhang soll auch untersucht werden, ob „rechtswidrige Hassrede“ verbreitet wird oder demokratische Prozesse vermeintlich untergraben werden.

    Das sind doch alles weit auslegbare Gummiformulierungen. Wie sollen das Internetplattformen erkennen was „systemische Risiken'“ sein sollen? Und auch alles andere. WER soll das denn können? Das versteht doch kein normaler Mensch was damit gemeint sein soll.
    Das einzige systemische Risiko sind die Vollpfosten die diesen Mist erfunden haben.
    Und demokratische Prozesse untergraben sie damit auch selbst.
    Also sollten auch sie als erstes gesperrt werden.

  • Gutes Foto, darf man ja auch mal sagen

  • Wenn ich mein Bier in ein Glas gieße, bilden sich immer so komische Schaummuster. Die fotografiere ich immer und verwende sie als Codes für meine dunklen Geschäfte, die ich in den Kellern der Stadt in Neumondnächten abwickle….

  • Man stelle sich vor- ich veräppele ein Würstchen der GenZ als Schneeflöckchen mit ❄️ – und die doofen Spione der EU-Kaiserin basteln daraus eine Kokain-Bestellung.

    Au Mann, wenn Blödheit quietschen würde…

  • 🛸👽🥦🥦🥦🧨🧪

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