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unter „wissenschaftlicher Begleitung“

Drogenbeauftragter Hendrick Streeck zeigt sich offen für Cannabis-Legalisierung in Pilotprojekten

Obwohl sich die CDU in der Vergangenheit strikt gegen die Cannabis-Legalisierung positioniert hat, zeigt sich der Drogenbeauftragte Hendrick Streeck jetzt offen für eine Legalisierung im Zuge von Pilotprojekten.

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CDU-Drogenbeauftragter Hendrick Streeck zeigt sich offen für eine Cannabis-Legalisierung in Pilotprojekten. (imago images/APress)

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„Bei möglichen Modellvorhaben wäre ich persönlich offen, aber nur unter sehr strengen Bedingungen“ – der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrick Streeck, ist offen für eine Legalisierung des Verkaufs von Cannabis in Pilotprojekten. Das erklärte der CDU-Politiker gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Die Bedingungen dafür seien Streeck zufolge: „keine Normalisierung, keine kommerzielle Ausweitung, keine Werbung, keine Abgabe an junge Erwachsene“. Der CDU-Politiker konkretisiert seine Vorstellung: „Denkbar wären sehr begrenzte Mengen, etwa fünf Gramm, eine Abgabe nur an Menschen über 25 und eine enge wissenschaftliche Begleitung.“

Als Begründung für seine Forderung führt der Drogenbeauftragte an, dass schließlich bereits fünf Millionen Menschen in Deutschland Cannabis konsumieren. Es würde nicht helfen, das von der Ampel-Regierung verabschiedete Gesetz zur Teillegalisierung von Cannabis „entweder schönzureden oder so zu tun, als könne man die Entwicklung einfach zurückdrehen“, erklärt Streeck.

Zugleich fordert der Drogenbeauftragte, dass die Regelungen für die Verschreibung von medizinischem Cannabis verschärft werden, damit der Missbrauch von Medizinalcannabis verringert wird. Zudem müsse der Cannabiskonsum in der Öffentlichkeit eingeschränkt werden.

Dabei zogen Streecks Parteikollegen noch im April nach zwei Jahren der Legalisierung ein düsteres Fazit. „Die Teillegalisierung von Cannabis zu Genusszwecken war ein Fehler!“, erklärte Bildungsministerin Karin Prien. „Die Frühinterventionen, die Kinder und Jugendliche vom Konsum abhalten sollen, gehen stark zurück. Wer davor die Augen verschließt, riskiert die Gesundheit unserer Jüngsten“, warnte die CDU-Politikerin.

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Auch Innenminister Dobrindt kritisierte das Gesetz der Vorgängerregierung: „Das Cannabisgesetz ist ein vollkommener Rohrkrepierer. Jugendgefährdend und kriminalitätsfördernd.“ Der Schwarzmarkt würde florieren und die Kriminalität ansteigen. „Statt Jugendschutz bietet dieses Gesetz ausschließlich Gefährdung“, stellt der Innenminister klar.


sf

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32 Kommentare

  • Ich weiß nicht, wie es anderen Leuten mit dem Konsum „weicher Drogen“ geht, aber als ich im Alter von 18, 19 und 20 Jahren Hasch und Gras geraucht habe, hat das damals bei mir dazu geführt, dass ich eine Angststörung entwickelt habe. Die Nachwirkungen halten bis heute an – und ich bin jetzt 47 Jahre alt.

    Nie wieder Cannabis!

    Ich sehe so etwas kritisch.

    • Dem kann ich unangefochten zustimmen!

      • Die Politikerblase in Börlin hat alle Warnungen von Psychiatern und Psychologen in den Wind geschlagen.
        Psychiater schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und verstehen die Welt nicht mehr.

    • Auch für sein gekauftes Baby?

      • Ja durchaus denkbar. Bereits in 2016 hatten sehr viele vermögende Menschen und Unternehmen Geld in die Cannabisfreigabe investiert. Mit dabei viele Prominente und auch Pharmakonzerne.
        Die wollen jetzt Rendite und wenn es nicht anders geht, dann kauft man sich vielleicht einen Politiker. Der Preis muss ja nicht immer in Geld gezahlt werden.

    • Es gibt immer psychisch schwache Menschen. Die suchen einfach irgendwo halt. Wenn es nicht Cannabis ist auf dem Sie hängen bleiben, dann halt Schokolade, Alkohol, Zigaretten, Kaffee oder was sonst noch.

    • Dass Sie dieses Teufelszeug überlebt haben ist ein Wunder. Dieses Gift ist verantwortlich für Abermillionen Drogentote.

  • Mit 18,19,20 ist das Ganze sehr grenzwertig.
    Vor allem bei regelmäßigem Konsum.
    Bei ausgereiften Erwachsenen sieht es anders aus.
    Dazu kommen natürlich noch individuelle Unterschiede.

    Eine Altersgrenze von 25 mag da Sinn machen.

    Wenn es um einen therapeutischen Ansatz geht (ich wollte, meine schwer kranke Mutter hätte seinerzeit Cannabis zur Verfügung gehabt), sieht die Welt noch einmal anders aus.

    Mein persönliches Fazit:

    Vorsicht mit Cannabis.
    Aber auch nicht grundlegend verteufeln.

    Bei Prohibition müsste man ansonsten auch über Alkohol sprechen und das halte ich für nicht wirklich zielführend.

    • Mein Feierabendbier oder auch zwei oder drei lasse ich mir nicht wegnehmen!!!!!!!!!!!

      • Warten Sie ab bis die Woken das Thema Alkohol sich vornehmen.

  • Nun, trotz Wiederholungsgefahr – ein Gesetz zu ändern geht parlamentarisch ganz einfach:

    #1: Gesetzesentwurf einbringen
    #2: Parlament stimmt nach 1. Lesung ab; wenn angenommen, folgen 2. & 3. Lesung.
    #3: Wenn in 1. Lesung nicht angenommen: Verweisung an die Ausschüsse.
    #4: Dann 2. & 3. Lesung, Abstimmung, Gesetz beschlossen.
    #5: Unterzeichnung des Bundespräsidenten, dann Veröffentlichung im Bundesanzeiger.

    Dafür braucht man keinen Koalitionsvertrag.

  • Inzwischen gibt es Studien, die daruaf hindeuten, dass der Gebrauch von Cannabis auch schizophrene Schübe sowie Angstzustände auslösen kann.
    Sollte er als Arzt und Drogenbeauftragter eigentlich wissen.

  • CDU…. Hmm….

    • Tja was sonst. Pinocchio wird die Devise „zugedröhnt ins Wahllokal“ ausgegeben haben, eine ganz klare Anweisung an den Drogen-Beauftragten. Vorm Wahllokal bunte Plakate mit einer lustigen regenbogenfarbigen Regierung mit dem bunten Pinocchio an der Spitze, dann fällt es der zugedröhnten Wählerschaft in der Wahlkabine gleich viel leichter, das X bei der Union zu machen. Schöne neue CDU-Welt……….

  • Ich bin der festen Überzeugung, dass ERWACHSENE Menschen sich so viel Schaden zufügen dürfen wie sie möchten. Aus diesem Grund ist es relativ einfach eine vernünftige Regelung zu treffen: Unternehmer die Interesse haben produzieren lizensiert Cannabisprodukte. Die werden dann an lizensierte Verkaufstellen abgegeben und können dort von VOLLJÄHRIGEN Personen erworben werden. Die Produkte werden besteuert und es gibt regelmäßige Kontrollen was in dem Zeug drin ist, also eine Art Reinheitsgebot. Wer THC-haltiges Material an Minderjährige weitergibt geht für mindestens zwei Jahre in den Knast (keine Bewährung möglich). Das ist allemal besser als das Hippiegehampel, dass die Ampel in Kraft gesetzt hat. Ach ja, wer möchte kann sein Grass auch gern zuhause anbauen. Allerdings gibt es dann auch zwei Jahre, wenn Minderjährige Zugang haben.

  • Canavis verursacht nicht selten Wesensveränderungen.

  • Diese Nation ist schon heute viel zu sehr berauscht und bringt nichts Vernünftiges zustande. Besonders auffällig in Berlin. Da braucht es keiner weiteren Freigabe von Drogen. Die meisten ziehen sich ohnehin heute lieber Koks rein.

  • Wow! Endlich mal ein vernünftiger Vorschlag von der Regierungsmafia.
    Ich würde es gut finden wenn der Staat Cannabis überhaupt keine Beachtung mehr schenkt.
    Da gibt es nichts zu regulieren und keiner hat das Recht mir den Konsum dieser Pflanze zu verbieten!

  • Je länger so manche Gestalten in der Union verbringer, desto linker werden sie – wortwörtlich. Kann das sein?

  • Erster guter Vorschlag der CDU.

    -13
    • Und das sage ich als IHK Meister, Patriot, und gelegentlicher Cannabis Konsument.
      Einerseits wird sich hier beschwert wenn Staatlich der Konsum von zB Zucker oder Zigaretten eingeschränkt werden soll, andererseits gesteht man verantwortungsbewussten Menschen Cannabis nicht zu.

      • Voll ausgereifte Erwachsene, die gelegentlich Cannabis konsumieren sind gewiss kein Problem.

        Weder für sich, ihre unmittelbare Umgebung, noch für die Gesellschaft.

        Es ist gut, dass die Doppelmoral vor allem im Vergleich zum Konsum von Alkohol nach so vielen Jahrzehnten irriger Vorstellungen endlich ein wenig aufgebrochen ist.

        Der Jugendschutz muss eben gewährleistet sein. Wobei ich natürlich nicht naiv bin- wer will wird Wege finden.

        Und der Schutz im Straßenverkehr.

        Das gilt aber gleichermaßen für Alkohol.

        Und im therapeutischen Ansatz schenkt uns der Einsatz von Cannabis viele, erweiterte Möglichkeiten die man unvoreingenommen nutzen sollte.

      • Das ist sicherlich ein gutes Argument. Ich bin Raucher, allerdings führt das Rauchen von Zigaretten bei mir nicht dazu, dass ich „high“ bin. Als ich damals Cannabis geraucht habe (in meiner Jugend), hat mir das aber nicht gut getan.

        Vielleicht ist es wie bei Alkohol. Die einen Leute trinken mal ein Bierchen beim Grillen und können gut damit umgehen (wie mein Freundeskreis), andere Leute werden Alkoholiker.

        Ein schwieriges Thema.

      • Muss man alles selber ausprobieren?
        Nach der historischen Entkriminalisierung im Jahr 2022 hat die thailändische Regierung 3 Jahre später eine Kehrtwende vollzogen.
        Der Konsum zu Genusszwecken ist in vielen Bereichen wieder verboten, nur der medizinische Gebrauch bleibt legal. Öffentliches Kiffen ist streng untersagt und kann hohe Bußgelder nach sich ziehen.
        Mönche in einem Drogen-Entzugstempel etwa zwei Autostunden nördlich von Bangkok berichteten schon etwa ein Jahr nach der Legalisierung von Veränderungen: „Die Zahl der Cannabis-Süchtigen ist seit der Legalisierung deutlich gestiegen.“ Die massive Zunahme der Süchtigen war einer der Hauptgründe, warum die thailändische Regierung Cannabis wieder verboten hat.

        • Die sperren auch Behinderte ein wenn sie den König beleidigen, und dann macht der Urlaub in Bayern…

          1
  • So lange die BRD Selenski mit Tonnen von Koks beliefert kann man da ja wohl auch nix gegen sagen🤷‍♂️

    • und unser regime kassiert für die lieferung viele miillionen
      die stopfen sich die taschen voll
      bestimmte kreise kassieren mit
      und wir werden arm gehalten damit wir nicht aufmucken

  • Cannabis ist nur die Einstiegsdroge. Mit dessen Legalierung werden wir bald Hunderttausende Haschischtitel haben. Und die Hasch überleben steigen dann schnell auf Heroin um und sterben dann. Dieser Gedanke der Legalsirung ist menschenverachtend und grenzt an Massenmord!!!

    • ‚Die Hasch überleben‘
      Bis jetzt gibt es noch keinen einzigen Todesfall durch Haschisch Vergiftung…

    • Ich habe Hasch überlebt x-)

  • Lieber Herr Streeck, ich würde gleich auf Heroin umsatteln; oder besser synthetische Drogen. Aber nur meine Meinung, Sie sind der Kenner; wie bei Corona.

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