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„Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen“: Trumps große Wette im Iran

Die amerikanisch-israelischen Schläge gegen das iranische Mullah-Regime richten sich nicht nur gegen das iranische Atomwaffenprogramm, sondern zielen offenbar auf einen Sturz des Ayatollahs ab. Trump möchte eine Entscheidung erzwingen.

Möchte das iranische Regime stürzen: US-Präsident Donald Trump (IMAGO/MediaPunch)

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Als sich US-Präsident Donald Trump am Samstagmorgen in einer Rede an die Welt wandte, war seine Botschaft eindeutig: „Wir werden siegen.“ Zum zweiten Mal seit seinem Amtsantritt haben die USA gemeinsam mit Israel einen Präventivschlag gegen das Mullah-Regime im Iran ausgeführt. Diesmal scheint es dem US-Präsidenten jedoch ums Ganze zu gehen: nicht nur um ein Ende des iranischen Atomwaffenprogramms, sondern um einen Sturz des iranischen Regimes.

Das deckt sich auch mit dem bisherigen Ausmaß der Schläge: Diesmal wird eine Vielzahl von Zielen angegriffen, darunter auch politische Ziele wie zahlreiche Ministerien. Wie CNN berichtet, sollen die US-Schläge – anders als während der nur wenige Stunden andauernden US-Intervention im israelisch-iranischen Zwölf-Tage-Krieg – für mehrere Tage ausgelegt sein.

In seiner Rede am Samstagmorgen machte Trump klar: Das islamisch-fundamentalistische Regime hat sich seit der Revolution vor fast 50 Jahren stets als einer der schärfsten Antagonisten Amerikas erwiesen – nicht umsonst brachte der US-Präsident etwa die Geiselnahme des amerikanischen Botschaftspersonals zwischen 1979 und 1981 zur Sprache. Damit möchte der Republikaner verdeutlichen: Dieser Krieg liegt auch im Kerninteresse Amerikas – „Es war ein Massenterror. Und wir werden das nicht länger dulden“, sagte Trump über das Mullah-Regime.

Die Schläge auf den Iran wurden neben den USA auch federführend von Israel ausgeführt – dem großen Gegenspieler des Iran im Nahen Osten. Das Mullah-Regime bedroht das israelische Volk mit der Auslöschung – sollte es an Atomwaffen kommen, könnte diese Drohung auch in die Tat umgesetzt werden. Deshalb ist eine amerikanisch-israelische Operation gegen den Iran wenig überraschend. Auch andere Mächte im Nahen Osten könnten zudem eingreifen: Saudi-Arabien hat, nachdem die Hauptstadt Riad am Samstag zum Ziel iranischer Gegenschläge auf amerikanische Positionen geworden ist, angekündigt, Amerika bei der Militäroperation in jeglicher Form beistehen zu wollen.

Für das iranische Volk dürfte derweil in den kommenden Tagen die Entscheidung zwischen Freiheit und Unterdrückung fallen: Die Protestwelle zu Anfang des Jahres wurde vom iranischen Staat mit brutaler Gewalt niedergeschlagen – Zehntausende Demonstranten wurden ermordet. Jetzt könnten die USA das Regime endgültig zum Einsturz bringen – das war auch eines der Versprechen, die Trump in seiner Rede am Samstag abgegeben hat: „Zum Schluss sage ich dem großartigen, stolzen Volk des Iran heute Abend: Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen. (…) Wenn wir fertig sind, übernehmt die Regierung. Sie wird euch gehören. Das wird wahrscheinlich eure einzige Chance für Generationen sein.“

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Anders als beim Schlag gegen Venezuelas diktatorisch regierenden Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar scheint Trumps Hauptziel also tatsächlich ein Sturz der iranischen Regierung zu sein – seine Mittel sind dabei jedoch auch eingeschränkt, da der US-Kongress keine weitreichenden Aktionen gegen den Iran autorisiert hat und es darauf wohl auch kaum Aussicht gibt. Erst die nächsten Stunden und Tage dürften deshalb zeigen, ob Trumps Wette aufgeht und ein Ende des Mullah-Regimes tatsächlich zum Greifen nahe ist.

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42 Kommentare

  • Den USA und der IDF alles Gute und viel Erfolg!

    • Und den Iranern. Sie werden siegen.

    • Ja, endlich wird das amerikanische Öl aus der Knechtschaft der Mullahs befreit. *Ende Sarkasmus*

      Es geht ausschließlich um Bodenschätze und geographisch-strategische Überlegungen. War nie anders. Wird nie anders sein. Das iranische Volk ist DT scheiszegal.
      Das jüdische Volk übrigens auch. Israel ist für die USA nichts weiter als ein unsinkbarer Flugzeugräger im Nahen Osten.

      (Schreibfehler gegen Zensur)

  • Man sollte das iranische Volk nicht unterschätzen. Ohne Obama und die EU, hier besonders Deutschland, hätte es sich schon längst vom Mullahterror befreit.

    • Die Revolution muss aber von innen geschehen.
      Der Militäreinsatz kann da allenfalls unterstützen.
      Wenn das Volk sich nicht von dieser „religiösen Geißel und Unterdrückung“ befreien und Demokratie will, dann bringt das nicht. Es endet wie in Syrien, Afghanistan und dem Irak.

    • Fußpilz (Tinea pedis) ist eine sehr häufige, ansteckende Pilzinfektion der Haut, die meist zwischen den Zehen oder an den Sohlen juckende, brennende, schuppende oder rissige Haut verursacht. Er wird durch Dermatophyten (Fadenpilze) übertragen, die in warmem, feuchtem Klima gedeihen. Die Behandlung erfolgt gut mit rezeptfreien pilzhemmenden Salben, Sprays oder Gels aus der Apotheke.
      Gesundheitsinformation.de
      Gesundheitsinformation.de
      +6
      Wichtige Fakten und Tipps:
      Symptome: Starker Juckreiz, brennende Haut, Rötungen, weiße Hautstellen, Risse und Bläschen, oft zwischen den kleinen Zehen.
      Übertragung: Direkt (Haut-zu-Haut) oder indirekt über kontaminierte Oberflächen (Schwimmbad, Sauna, Duschen, Umkleiden).
      Vorbeugung: Füße nach dem Duschen gründlich abtrocknen (auch zwischen den Zehen), in Schwimmbädern Badeschlappen tragen, Socken/Handtücher täglich wechseln und bei mindestens 60°C waschen.
      Behandlung: Antifungale Mittel (z.B. mit Clotrimazol) konsequent über mehrere Wochen anwenden.

      -23
      • Dürfen Sie Ihren Judenhass nicht weiter ausleben? Oh, poor man.

        • doch doch, nur Cookies löschen und neue IP

          0
  • Danke Trump.

  • So wie es aussieht wurde der Schlange der Kopf abgeschlagen. Hoffen wir, dass sich das bestätigt.

  • Ich bin da skeptisch. Mit Militäreinsätzen hat man noch keinem Land Frieden und Demokratie gebracht. Besonders keinem islamischen Land.
    Das Ende des 2WK in Europa war da eine Ausnahme und eine ganz andere Ausgangssituation.

  • Und was sagen unsere Grünen dazu?

  • Es ist richtig und gut, dass die USA weiterhin fest an der Seite Israels stehen.
    Auf Deutschland kann sich Israel leider nicht verlassen.
    Auf den Rest Europas teilweise noch sehr viel weniger. Frankreich, Grossbritannien, Italien und auch die Schweiz müssen zudem noch Rücksicht auf die vielen Muslime im eigenen Land nehmen.

  • In vielen Fällen Verbünden sich die Angegriffenen gegen den Aggressor. Ich fürchte das wird nicht gut enden.

  • Was macht eigentlich Tilo Jung ? Oder Jakob Augstein ?

    • Den Mullahs die Daumen drücken. Aber vergeblich.

  • Es ist nun die Zeit der Iraner gekommen das Regime zu stürzen.
    Wenn nicht jetzt, wann dann!
    Steht auf liebe Iraner!

  • Er wird die herrliche Freiheit Syriens, die zauberhafte Freiheit des Iraks, die prächtige Freiheit Libyens meinen. Den Iranern mag schneller die Lust an diese Freiheit vergehen.

    -10
    • Falls sie es noch nicht mitbekommen haben sollten möchte ich sie darüber aufklären, daß die Iraner vom Mullahregime und seinen Militärs die Nase voll haben und seit einer ganzen Weile dagegen protestieren. Was recht blutig beantwortet wird.

      • @schwarzseher

        Schon, aber glauben Sie wirklich, dass DT deswegen dort interveniert? Glauben Sie, dass, wenn die Mullahs besiegt sind und das Öl den USA „gehört“, es den Iranern besser gehen wird?

        Falls ja, nennen Sie bitte Beispiele, Länder die von den USA angegriffen worden, die nun blühende Demokratien sind.

        Menschenrechte, Freiheit und Demokratie sind immer die Vorwände der USA, wenn es um Bodenschätze anderer Länder geht. Notfalls muss man vorher für Unruhen (Farbrevolutionen) sorgen, damit das passt.

        • Der wird wohl schon auf das Öl schielen. Das muss aber nicht zwangsläufig in die Ausbeutung der Iraner münden. Weder in Libyen noch Syrien oder dem Irak haben die Amis die aktuelle Regierung eingesetzt. Sie haben die alte abgesetzt und die Länder sich mehr oder weniger selbst überlassen. Beuten sie diese aktuell aus? Da scheint mir die Zeit für Unterstellung etwas verfrüht. Manchmal muss erst das eine beseitigt werden, damit sich was anderes entwickeln kann. Die Iraner müssen dann selbst sehen was sie draus machen. Zusammenarbeit ist nicht immer das schlechteste.

          0
      • Aha 30 Jahre Sanktionen zur Zermürbung eines Landes sind nicht totalitär?
        ich erinnere an die Zermürbung Deutschlands von 1919 bis 1930, Besetzung des Saarlands, Reparationen, Besetzung und Aufstände im Ruhrgebiet usw.
        Woher kommt denn Made in Germany ? einfach mal recherchieren.

      • schwarzseher
        Vom Mullahregime ja, aber von den USA auch.
        Denken Sie mal an den Sturz von Mossadegh 1953 durch die CIA.
        Alles bisher war eine Folge dessen.

    • Du Spezialist hättest 1944 sicherlich auch gepostet „Die Deutschen werden sich Adi noch zurückwünschen“, stimmts?

  • „Für das iranische Volk dürfte derweil in den kommenden Tagen die Entscheidung zwischen Freiheit und Unterdrückung fallen“

    Frage mich bloß welche Freiheit. Die im Irak, Afghanistan , Syrien?

    • Gute Frage…….

  • Hat Bibi wieder die Zeichnung einer Comicbombe in der UN gezeigt?

  • Es geht gegen die ganze Achse: Iran – Hisbollah – Hamas – Huthi. Sie soll ausgetrocknet werden und das ist gut so. Da können Juden- und USA-Hasser – auch hier im Forum – aufheulen und ihr krudes Weltbild verbreiten wie sie wollen.

    • Es geht nicht gegen etwas, es geht um Öl.

  • Der Iran baut schon 30 jahre an der Bombe und im Irak waren Massenvernichtungswaffen, man o man was eine Farce
    Korea, Vietnam, Afghanistan, Nicaragua und Kuba, Venezuela, Lybien, Libananon Gaza…alles Abtrünnige Staaten.
    Schande, was eine Schande an die Kriegstreiber….Leiden tut die Zivilbevölkerung nur die und kein anderer. Macht euch alle nichts vor, am Ende siegt die Diplomatie auf Schutt und Asche.Es fragt sich nur wer mehr erleiden kann…
    Der Dritte Weltkrieg hat begonnen an der Achse Finnland bis zu Somalia.
    Übersicht mit KI
    Die USA haben ihre Luftschläge in Somalia Anfang 2026 unter der Regierung Trump massiv intensiviert, wobei der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Terrororganisationen Al-Shabaab und des Islamischen Staates (IS) liegt. Allein im Januar 2026 wurden 26 Luftangriffe durch das U.S. Africa Command (AFRICOM) verzeichnet

  • Ich mache mir da keine großen Hoffnungen. Im Unterschied zu den 99 Prozent hier im Forum kenne ich den Iran noch aus eigener Anschauung damals unter dem Schahregime. Nach außen hin für den unbedarften Betrachter durchaus westlich (wie übrigens auch Afghanistan zu der Zeit). Im inneren jedoch brutale Unterdrückung, Geheimpolizei, Folter, Mord.

    Nicht um mißverstanden zu werden: ich wünsche den Mulahs und ihren Schergen, daß sie der Bombenblitz beim Scheißen trifft. Nur – der Großteil wird überleben, sich eine andere Garderobe zulegen und den neuen Herren ihre Fähigkeiten im Foltern und Verschwindenlassen anbieten.

    Übrigens das Gleiche, was auch in Rotgrünschland unter der Decke steckt. Nichts anderes sind Antifa, NGO, Justiz und Regimeparteien im Holz, wehe es fängt an zu blühen.

    • Ich schätze Ihren Kommentar!

      Und gleichzeitig hoffe ich für die Iraner, von welchen sehr viele eine sehr gute Ausbildung haben, dass Sie nicht Recht behalten (und Sie wahrscheinlich ebenfalls?).

      Die Iraner sind Perser, und hier stand anders als bei den Arabern, immer die Kultur und nicht der Islam im Vordergrund. Es wäre zudem genügend Intelligenz im Land, um das Land in eine bessere Zukunft zu führen.

      Hoffen wir, dass dies gelingt!

      • BRAVO BRAVO BRAVO

  • Ist ein Leben als Trumps Sklaven auf den Knien den Iranern lieber, oder der mögliche Einzug ins Paradies?
    Das ist die Frage…

    -13
    • Da unterstellen sie Trump vorsorglich schon mal bösere Absichten als dem Regime der Mullahs. Warum? Ist meine Frage…

      • Falsch! Nicht ich frage, sondern der gläubige Iraner, der voll „Ungläubigen‘ tödlich attackiert wird.

        • Sie waren leider noch nie im Iran, und setzen diese mit den Arabern gleich.
          Wären Sie mal in Teheran gewesen, dann hätten Sie eine Idee, dass diese Leute den extremen Islam mehr ablehnen, als manche Kopftuchträger in unserem Land.

          Auch finden Sie sehr viele sehr gut ausgebildete Frauen und Männer. Daher kommt übrigens auch der Protest. Allerdings kämpfen Akademiker nicht gerne mit der Waffe in der Hand und noch dazu gegen Landsleute. Deswegen wurden bis heute alle Aufstände brutal niedergeschlagen.

          5
  • Schläge gegen das Mullah Regime ist Quatsch.
    Es ist der blanke Terror seitens Istael und USA.

    -12
    • Oje!
      Sie haben schon mitbekommen, dass bei den Demonstrationen in nur 3 Wochen fast soviele Iraner von den Mullahs getötet wurden, wie ukrainische Soldaten über 4 Jahre?

      Das ist ihnen offensichtlich egal, solange man gegen die USA und Israel wettern kann. Richtig?

      • „dass bei den Demonstrationen in nur 3 Wochen fast soviele Iraner von den Mullahs getötet wurden, wie ukrainische Soldaten über 4 Jahre“

        Alles keine belastbaren Zahlen, daher Propaganda. Lesen Sie Ihren Satz noch einmal. Völlig unglaubwürdig.

    • Keine Frauen in Mülltüten.
      Ende der Analyse.

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