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Ausgrenzungspolitik

„Die Brandmauer lähmt unser Land“: Deutsche Wirtschaft streitet über den Umgang mit der AfD

Während mehrere bekannte Unternehmer ein Ende der politischen Brandmauer fordern, halten führende Wirtschaftsverbände an einer klaren Abgrenzung zur AfD fest und warnen vor den Folgen extremistischer Positionen für den Standort Deutschland.

Kritiker der Brandmauer zur AfD: Der ehemalige Trigema-Chef Wolfgang Grupp (imago images/VIADATA)

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Unter führenden Repräsentanten der deutschen Wirtschaft nimmt die Debatte über den künftigen Umgang mit der AfD weiter an Fahrt auf. Während einzelne Unternehmer die bisherige politische Abgrenzung zur Partei infrage stellen und eine Öffnung der Union gegenüber der AfD fordern, halten die großen Wirtschaftsverbände an ihrer ablehnenden Haltung fest. Das berichtet die Bild am Sonntag.

Zu den Kritikern der bisherigen Ab- und Ausgrenzungspolitik zählt der Unternehmer Caspar Brockhaus von der Brockhaus Group. Er sieht in der Haltung der Union gegenüber der AfD einen Hemmschuh für politische Reformen. „Die Brandmauer lähmt Politik, Wirtschaft und damit unser Land“, sagte Brockhaus der Bild am Sonntag. Die Union schwäche durch ihre Festlegung auf bestimmte Koalitionsoptionen die eigene Verhandlungsposition. Sollte die schwarz-rote Bundesregierung Deutschland wirtschaftlich nicht wieder wettbewerbsfähig machen, müssten nach seiner Auffassung auch neue demokratische Konstellationen möglich sein. Allein diese Perspektive würde den Reformdruck erhöhen.

Ähnlich äußerte sich die Unternehmerin Sarna Röser, Initiatorin der Initiative „Unternehmer in Bewegung“. Sie bezeichnete die Brandmauer als Ausdruck einer überheblichen Haltung etablierter Parteien. „Die früheren Volksparteien maßen sich an, zu bestimmen, wer zur Demokratie dazugehört und wer nicht. Das ist Hochmut – und hat die AfD stark gemacht“, sagte Röser. Ihrer Ansicht nach würden viele Bürger konservativ wählen, erhielten jedoch linke Politik. Demokratie bedeute, dass die Wähler entschieden, nicht die Parteien. Vertrauen entstehe nicht durch Ausgrenzung, sondern durch bessere Politik.

Auch der Unternehmer Wolfgang Grupp, langjähriger Chef des Textilherstellers Trigema, äußerte Zweifel an der bisherigen Strategie. Obwohl er sich nach wie vor für Einwanderung nach Deutschland ausspreche, halte er die politische Abschottung gegenüber der AfD für falsch. „In einer Demokratie muss jede Partei mit jeder Partei sprechen“, sagte Grupp.

Auf deutlichen Widerspruch stoßen solche Forderungen bei den Spitzenvertretern der großen Wirtschaftsverbände. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger warnte vor den Folgen extremistischer Parteien für Wirtschaft und Gesellschaft. „Rechts- und linksextreme Parteien gefährden den Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze und Wohlstand“, sagte Dulger der Bild am Sonntag. Statt über eine Annäherung an politische Ränder zu diskutieren, müssten die Parteien der demokratischen Mitte die Sorgen der Bürger ernst nehmen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. „Wettbewerbsfähigkeit ist das beste Mittel gegen Extremismus“, betonte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.

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Auch Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, lehnt Gespräche mit der AfD unter den derzeitigen Voraussetzungen ab. Nach seiner Auffassung müsse zunächst die Partei selbst Konsequenzen ziehen. „Es ist an der AfD, eine Brandmauer zum Rechtsextremismus und zur Europafeindlichkeit zu ziehen. Solange das nicht passiert, gibt es keinen Grund, miteinander zu sprechen“, sagte Jandura. Seine Kritik richtete sich zugleich gegen politische Kräfte links der Mitte. Der Maßstab gelte ebenso für die „Gegner der Marktwirtschaft bei Linkspartei und BSW“.

Auch Franz-Olaf Kallerhoff, Präsident des Markenverbandes, sprach sich gegen eine politische Aufwertung der AfD aus. Er sieht in den Positionen der Partei eine Gefahr für die wirtschaftliche Ordnung Deutschlands. „Wir sehen keinen Sinn im Austausch mit Parteien, die extremistische Positionen vertreten, die unserer Wirtschaft, unserer Gesellschaft und unserem Land schaden würden“, sagte Kallerhoff der Bild am Sonntag.

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129 Kommentare

  • Was ist eigentlich an der AfD so böse?
    Faschistische Aussagen höre und lese ich nur immer von linker Seite.

    Die Nazis und die SPD nennen und nannten sich untereinander Genossen.

    155
    • Sie stellt sich gegen die WEF Agenda 2030. Böser geht es nicht.

      • Da habe ich mich glatt vertan, jetzt wo ich aufgewacht bin, bin ich noch böser!

        -29
        • Gerdolfo will lieber böse sein als ausgelacht zu werden🤣

          19
    • Hauptprofiteure und Branche in der 30er/40er Jahren

      IG Farben (jetzt BASF, Bayer): Gilt als einer der größten Profiteure, eng verstrickt in Kriegswirtschaft und KZ-Zwangsarbeit.
      Deutsche Reichsbahn & Reichspost: Zentrale Logistikpartner für Transporte, auch in Vernichtungslager.
      Vereinigte Stahlwerke / Flick-Konzern: Massiver Einsatz von Zwangsarbeitern (bei Flick >40%)
      .Siemens: Große Produktionsvolumina durch Zwangsarbeit
      .VW (Volkswagen): Nutzung von Zwangsarbeit im großen Stil.
      BMW & Rheinmetall: Rüstungsproduktion (Flugmotoren, Waffen).
      Degussa: Schmolz u.a. geraubtes Zahngold ein.
      Allianz: Versicherte Fabriken in Konzentrationslagern.Kühne + Nagel: Transport von Hausrat ermordeter Juden.
      Unternehmensdynastien: Familien wie Quandt, Oetker und Porsche bereicherten sich erheblich und bauten ihre Vermögen in der Machkriegszeit aus

      • … und Ihre Folgerungen daraus?
        JEDER Krieg stärkt den Umsatz einschlägiger Güter, siehe Strack-Rheinmetall.
        (oben fehlt zB Messerschmitt, Junkers, …)

        Adolf wurde vorwiegend aus UK, auch USA finanziell groß gemacht. Lesen Sie Guido Preparata, „Conjuring Hitler“ und Daniel Estulin „Das Tavistock Institut“.
        IG Farben war v.a. auch eine Geldwaschanalge USA nach D.
        NACH dem erfolgreichen (weniger wegen des Sieges, viel mehr wegen der Niederlage Deutschlands) Krieg wurde die Geschichte dann neu erzählt – und Linke fallen bis heute drauf rein.

        • Mein Folgerung daraus?

          Dem Kapital ist die Regierungsform bzw Partei egal.
          Hauptsache der Profit stimmt.

          VW würde sich unter einem AfD Kanzler genauso wohlfühlen, Hauptsache die Rahmenbedingungen wie Absatzmarkt und Kosten passen.

          Der russische Oligarch kommt genauso unter einem Selensky zurecht wie der Ukrainische unter Putin.

          Gehen sie mal Skifahren in Livigno, Russen und Ukrainer vereint, da gibt es keine Probleme.

          18
      • Reemtsma nicht vergessen…..

      • Reemtsma – fette Geschäfte mit den Nazis durch Zwangsarbeiter auf der Krim im Tabakanbau und Raub… wurde vergessen 😉

    • Einige Unternehmer fühlen sich offenbar in ihren Geschäften bedroht. Dies sind vor allen Dingen Unternehmer, welche stark vom Export profitieren und welche ideal mit den derzeitigen Verhältnissen klar kommen. Ob deren Befürchtungen wirklich real sind oder ob es auch in diesen Kreisen mehr die Ideologie ist, kann ich nicht beurteilen.
      Wer sich in seinen Geschäften bedroht fühlt, der sucht normalerweise das Gespräch, um zu erkunden, ob die Bedenken berechtigt sind. Das tun sie aber auch nicht, sondern ziehen sich auf reine Behauptungen zurück. Das ist nicht sonderlich glaubwürdig.

    • Die AfD will Basisdemokratie einführen und zurück zum Kaiser. Das ist ganz ganz pöhse! Echte Demokratie geht gar nicht und ein Staatsoberhaupt, das politisch neutral ist und keine eigene Agenda verfolgt auch nicht!

    • Und mit Sozialismus – ob nationalem oder internationonalem – hat die AfD ganz sicher nichts Hut. Sie gilt ja als *hust* gesichert rechtsextrem™ (was mittlerweile ein Qualitätsiegel ist).

      • Korr: … sich nichts AM Hut.

        -13
    • Es geht um’s Prinzip:
      Die sind alle dabei ertappt worden, dass sie einfach weggeleugnet und weggeschwurbelt haben, dass SIe es sogar SELBST VON ANFANG AN WUSSTEN, dass die AfD Recht hatte – insbesondere mit dem Begriff ALTERNATIVE -, sie aber aus Einschleimgründen Mutti nach dem Mund geredet haben.
      Man meint offensichtlich, das jetzt nicht mehr zugeben zu können! Also stattdessen lieber mit Dreck schmeißen. Irgendwas bleibt immer kleben!
      Dasselbe Prinzip wie bei Corona …
      Je mehr man sich in die eigenen Lügen verstrickt, desto schlecklicher wird dann das irgendwann unvermeidliche Geständnis.
      Und wenn Dreck schmeißen nichts mehr hilft, dann lieber „als Märtyrer“ in den Untergang!
      So Kohl-mäßig:
      „Ich bleibe bei meinem Ehrenwort!“ (Auch wenn ich mich dafür ALS BK (!) strafbar mache …)
      Scheint für sehr viele Menschen extrem schwierig zu sein, eigene Fehler RECHTZEITIG einzugestehen und dann Konsequenzen zu ziehen, wenn es noch ohne allzu großen Gesichtsverlust möglich ist.

    • Wir bei der AfD nennen uns untereinander „unechte Demokraten“ – wir sind wenigstens ehrlich!

      -23
      • Klaust wieder Nicks?
        Wie erbärmlich willst du Linker noch werden?

        • Ich will auch mal wie ein echter Wortleser sein!

          1
      • Gerdolfo will jetzt auch zur AfD gehören🤣

        • Ja, das war immer mein Traum – aber die nehmen mich da nicht.

          2
        • Heute sind eine Menge Störenfriede hier unterwegs, welche die Namen klauen und welche mit offenbar einer hohen Zahl an accounts downvotes verteilen.

          3
        • Ich bin Gerdolfo – gleich haue ich wieder mit VPN alles raus hier

          3
        • Ich fühle mich auch wie ein kleiner Gerdolfo

          -1
  • Wer unser Land mit der falschen Migrations- , Energie- , Wirtschafts-, Außen-, Bildungs-, und Verteidigungspolitik zum Schlußlicht Europas gemacht hat, waren die Altparteien. Die AFD hat jahrelang vor dieser Politik gewarnt.

    117
    • Die fatalen Altparteien kapieren es nicht und können es nicht.
      AfD übernehmen sie!!

    • Das einzige was die AfD anders machen würde, wäre in der Tat die Migrationspolitik.
      Außen- und Verteidigungspolitik der AfD ist genau so destruktiv wie bei den Altparteien.
      Nicht die Brandmauer lähmt unser Land, die exorbitant gestiegenen Energiekosten ruinieren die Wirtschaft, vernichten Arbeitsplätze und Kapital.
      Wie hatten Jahrzente lang günstiges Gas aus Russland, der Schmierstoff für unsere Automobil- und Stahlbranche.

      Ich habe noch nichts dergleichen von der Weidel gehört, daß im Falle der Regierungsübernahme die AfD auf das teure Frackinggas aus USA verzichten wolle. Für Aufrüstung und Wiedereinführung der Wehrpflicht ist sie auch.
      Mit den „Blauen“ käme man vom Regen in die Traufe oder anders gesagt, „die Tröge bleiben gleich, nur die Schweine ändern sich“.

      Wer sein Heil auf eine Partei und/oder Politiker setzt, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

      -34
      • Wenn die AfD schlau ist, dann erzählt sie nur wenig von dem, was sie alles vorhat. Gemäß Macchiavelli:
        „Ziehe viele zu Rate, was Du tun sollst, aber teile nur wenigen mit, was du ausführen wirst.“

        Denn Eure Gegner, liebe AfD, handeln nach folgender Maxime:

        „Ich sage nie, was ich denke, und ich glaube nicht, was ich sage; und wenn mir doch einmal die Wahrheit entschlüpft, so verberge ich sie hinter so viel Lügen, dass es schwer ist, sie herauszufinden.“

      • Weidel würde vielleicht Nord Stream 1 wieder in Gang setzen.

        • Dann müsste die russische Marine aber Dauerschutz geben. Nicht dass dort wieder ein kleines Segelboot gechartert wird…

          5
        • …..nicht mal wenn sie ganz tief bei DJT reinkriechen würde, würde das passieren, du Träumer.

          -13
      • Woher nimmst diese Erkenntnis? Du solltest dich richtig erkundigen oder schlau machen, bevor du solche“Weisheiten“ raushaust

        • „Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr“ (Laotse)

          Wo soll ich mich denn erkundigen, etwa bei „Bernd aus Sachsen“ ? 😂
          Schau ins Programm der AfD.

          -13
  • Endlich eine Stimme die ich vermisst habe. Die der Vernunft. Danke Herr grupp dass sie sich wieder einmischen. Wir brauchen sie.

    • „“In einer Demokratie muss jede Partei mit jeder Partei sprechen“, sagte Grupp.“

      Eine Woche vor seinem Suizidversuch äußerte er sich noch wesentlich schärfer im Focus Mut-Talk.
      Er sei enttäuscht von Merz und er bezeichnete Merz und die Brandmauer als undemokratisch.
      Gerne wüsste ich, ob das obige Zitat aktuell ist. In einem großen Interview auf WELT umschiffte er das Thema Politik nahezu vollständig, sehr untypisch, er wolle Merz nicht kritisieren und endete mit „bitte lassen Sie mich leben“.
      „Das Interview ist vorbei. Wir geben uns die Hand. Ich bedanke mich für seine Zeit.
      „Lassen Sie mich leben“, sagt er dann. Und geht hinein. Zurück an seinen Schreibtisch. Und ich denke bis heute an diesen Satz.“ (Schwilden)
      Ich bin mir sicher, dass Beispiel Grupp zeigt die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie schonungslos, kritisierst du, wird es die leid tun, deshalb kritisiert er Merz auch nicht…mehr.

    • Seit sich seine Meinung gedreht in Richtung, man muss auch mit der AFD sprechen, kaufen wir vermehrt Kleidung von Trigema genauso wie Produkte von Müllermilch!

      • Grupp ist pro Einwanderung und Müller hat zum Fastenbrechen ein spezielles Milchprodukt auf den Markt gebracht. Für mich sind die inkonsequent!

    • Problem ist nur, D braucht Grupp nicht. Trotzdem gut, der Mann!

  • Wer keine Argumente mehr hat, braucht eine Brandmauer.

    • Hinter der Brandmauer verbirgt sich die Wahrheit über das vergangene und aktuelle Staatsversagen. Die AfD ist nur der Vorwand und alles Schreckliche, was das Kartell so angerichtet hat, wird dahinter als „rechtes Narrativ“ gelabelt versteckt.
      Die Brandmauer darf niemals fallen, da dann die Etablierten als höchst undemokratisch entlarvt werden, denn wo alle mitmachen, ist keiner schuld, aber die AfD und BSW haben nicht mitgemacht, Merz übrigens auch nicht….
      Die einzige Lösung wäre blauschwarz, dann würde nur ans Licht kommen, was rotgrün weiß. Schlimm und belastend genug.

    • Wer keine Argumente hat, wählt AfD

      -68
      • Also du anscheinend auch. Danke <3

      • Ist die AfD zu stark, bist du zu schwach.

      • Wer nichts im Kopf hat, schreibt solch einen Bullshit!

      • Ich habe Argumente, wähle aber nicht AfD!

        -13
        • Gerdolfo redet mit sich selbst und glaubt es würde niemand merken🤣

          8
        • Hätten die Etablierten Argumente, müssten sie sich nicht mit „rechtsextrem“-Labeling über Wasser halten. Argumente würden nur das Augenmerk des Wählers darauf lenken, dass die Blauen recht haben.

          2
  • Angenommen, man kauft einen Gebrauchtwagen, und der Verkäufer verspricht einem das Blaue vom Himmel. Kurz darauf stellt sich heraus, dass das Auto ein Schrotthaufen ist und man auf einem enormen Schaden sitzen bleibt. Würde man dann noch einmal zu diesem Händler gehen und dort ein Auto kaufen? Wohl kaum.
    Genau das Gegenteil tun jedoch Millionen Wähler in Deutschland immer wieder: Sie schenken denselben Parteien erneut ihr Vertrauen, obwohl sie mit den Folgen ihrer Entscheidungen unzufrieden sind. Dabei kann der Schaden – zumindest aus ihrer Sicht – deutlich größer sein als bei einem misslungenen Autokauf und sich über viele Jahre auswirken.

    • „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

      • „Das Ziel des Lebens besteht nicht darin, auf der Seite der Mehrheit zu stehen, sondern zu vermeiden, sich in den Reihen der Wahnsinnigen wiederzufinden.“
        Marc Aurel

        • Der Spruch gefällt mir.

          Oft wird sich ja auf die Mehrheit berufen, wenn man den Abweichler als dummdarstellt, um seine Ziele eben durchzusetzen. Und dann spendet der obige Satz durchaus Selbstwertgefühl.

          Übrigens: Die Mehrheit hat noch nie die Intelligenz gestellt. Die Gruppe der Intelligenten kommt vielleicht auf 5%. Das ist alles andere als die Mehrheit. 95% bilden dagegen die Mehrheit der durchschnittlich und teils auch unterdurchschnittlich Begabten, ein Teil wähnt sich aber als besonders schlau, wenn er eben zur Mehrheit gehört.

          2
        • @ASt Weber
          „Man redet derzeit viel über Schwarmintelligenz; der Normalfall lautet aber immer noch: Schwarmblödheit.“ (Michael Klonovsky)
          …oder, seriöser:
          „Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln.“
          (Jean Cocteau)

          3
    • Sehr sehr viele glauben unumstößlich die Story von Sachzwängen, politische Handlungsspielräume wirken verengt, Koalitionszwang ist unausweichliche Notwendigkeit usw. „Es ist zwar Scheiße, aber keiner könnte es anders machen, – Oder wenn, dann nur schlimmer.“

    • Bei Ihnen klingt es erst im zweiten Teil Ihres Kommentars implizit an:
      Das eigentliche Problem ist dabei doch gerade, sich den Schrotthaufen überhaupt als „nutzbaren, günstigen Gebrauchtwagen“ andrehen zu lassen.
      TYPISCH DEUTSCH sind dann immer Reaktionen wie:
      – „Ich muss doch vertrauen können!“
      (Heißt: „Ich bin zu faul, selber nachzudenken.“)
      – „Die Technik eines Autos ist soooooo kompliziert, das kann der NORMALE Mensch ja gar nicht durchschauen.“
      (Heißt: „Ich war zu faul, in der Fahrschule bei der technischen Theorie mal MINIMAL aufzupassen.“)
      – „Ich weiß, ich bin selbst schuld, weil ich damals in Physik immer nur den Lehrer vera…. habe. Aber es stimmt doch: Pyhsik ist doch auch sch… Außerdem sind Lehrer ALLE (!) faul, und in der Schule KANN man ja auch gar nichts lernen.“
      Die Mehrheit der deutschen verdient leider ihre Politiker. Letztere erwachsen ja eben aus dieser mehrheitlichen Haltung.

  • Es braucht mehr Leute wie Brockhaus und Grupp……

    • Grupp ist ein reiner Selbstdarsteller.

  • Anscheinend wollen Wirtschaftsverbände nicht sehen, wohin die Reise der Wirtschaft zurzeit geht. Der Extremismus kam und kommt von allen nach links abgedrifteten Parteien. Das Ergebnis sehen wir heute. Was sollte da unter einer AfD noch schlimmer werden? Diese Partei wird vorverurteilt und verleugnet, ohne jeden Beweis. Schlimmer noch, sie wird kategorisch ausgeschlossen obwohl vom Bürger gewählt. Undemokratischer geht es nicht mehr.

    • Wer setzt die Wirtschaftsverbände per Telefonanruf unter Druck? Diese feige Technik ist doch seit dem DM Chef bekannt.

  • Die Ampel-Regierung und auch die aktuelle Regierung redeten mit Diktatoren, Despoten, Terroristen und anderen fragwürdigen Charakteren.
    Aber mit der AfD kann man nicht reden?

  • Ja, in der Demokratie sprechen die Parteien mit einander, nur in „unserer Demokratie“ nicht.

  • Es gibt in der heutigen Zeit ein verzahntes Netz zwischen Politik, Wirtschaft und Medien. Dort spielt man sich die Bälle zu und auch die monetäre Unterstützung ist riesig.
    Eine neue Regierung würde diese Ungesetzlichkeiten aufdecken, deshalb gibt es ja panische Angst davor. Deshalb muss man Horrorszenarien gegen die AFD entwerfen.
    Die Politik, die zum baldigen Absturz unseres Landes führte, wurde von CDU/CSU und SPD verantwortet.
    Die haben aber nicht den Mut, dieses Versagen dem Bürger zu offenbaren. Nur, der Bürger merkt es nun in Scharen. Es fragt sich keiner in der CDU/SPD, warum die Wähler weglaufen…

  • Da sieht man, dass die Verbände parteipolitisch durchsetzt sind und ihre Mitglieder in der Sache denken.

  • Gott sei Dank endlich ein Mensch mit Vernunft. Es gibt sie doch noch in Deutschland. Es müsste unbedingt davon mehr werden. Als ehemaliger Trigemachef weiss er wo der Hase lang läuft. Hoffe er hat nun mehr Zeit sich politisch einzumischen, denn solche Stimme hat Gewicht und wird gehört,

    • Er wird sich nie wieder einmischen. Eine Woche nach seiner letzten Einmischung (Focus Mut-Talk: Brandmauer/Merz undemokratisch) beging er einen Suizidversuch.
      „Unsere Demokratie“ ist wehrhafter als man denkt.

  • Wie lange werden die Aussagen bestand haben und bald dementiert werden? Siehe z.B. die Präsidentin des Bundesverbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER, Marie-Christine Ostermann.

  • Man fragt sich, ob die Befürworter der Brandmauer erkannt haben, wer dieses Land in diese Situation gebracht hat…
    Und die Wähler nicht vergessen, die dies immer wieder legitimierten!

  • Wolfgang Grupp hatte nach dem Eintritt des Burladinger BM H. Ebert in die AfD sofortige Neuwahlen gefordert, weil dieser als parteiloser Kandidat gewählt wurde. Beim gleichen Maßstab müsste Herr Grupp von Merz sofortige Neuwahlen fordern. Denn Merz hatte Steuererleichterungen, Schuldenbremse, Ausweisung von Migranten ohne Asylberechtigung usw. usw. dem Wahlvolk versprochen. Das toppt deutlich den Eintritt in die „falsche“ Partei. Sehr geschätzter Herr Grupp, nur Mut! Sie haben als erfolgreicher Unternehmer bestimmt mehr Möglichkeiten, auf Merz einzuwirken.

  • An der Spitze dieser Verbände stehen Männer, welche wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen führen und somit kaum eine negative Betroffenheit aus der heutigen Politik haben. Auch müssen sie nicht befürchten, dass sie vom Endverbraucher boykottiert werden. Insofern können Sie sich Meinungen leisten, welche nicht unbedingt der Meinung anderer Unternehmer, welche stark unter dieser Politik leiden, entsprechen.
    Ob dieser Egoismus künftig ihre Wiederwahl sichert, kann man aber in Frage stellen.

  • Sie halten noch solange fest bis die Subventionen ausgeschöpft sind und selbst mit diesen Subventionen machen sie Verlust, in der Automobil,-Stahl- und Chemiebranche. Die brechen in ein, zwei Jährchen ein

  • „Rechts- und linksextreme Parteien gefährden den Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze und Wohlstand“
    Da dürfte man nicht mehr allzuviel kaputt machen können und wenige, was noch da ist, schafft die derzeitige Regierung auch ohne Hilfe. Warum ausgerechnet die, die es doch täglich zu spüren bekommen müssten, partout nicht kapieren wollen, will nicht in meinen Kopf.

  • Es fällt mir schwer antidemokratische Tendenzen bei der AFD festzustellen. Bei den sog. Demokraten stolpere ich fast täglich über faschistoide Tendenzen, lese ich fast täglich über Betrug und Lügen dieser Leute.

  • Die Verbandschefs scheinen immer noch dem – inzwischen verfaulten – Merkelismus verfallen.

  • Ich vermisse eine persönliche Filterfunktion in den Kommentaren, wo man inhaltlichen Nonsens dauerhaft ausblenden kann…

  • Ich will nur-
    dass die deutsche Wirtschaft wieder Tritt fasst,
    . dass Faulenzer nicht von den Fleißigen bezahlt werden,
    , dass ich alleine, mit meiner Frau oder unsere Kinde angstfrei durch die Straßen und in die Schule gehen können.
    Für Linksgrüne, SPD und auch für Leute wie Guenther, Wüst und andere scheint das ja schon Rassismus zu sein.
    Für mich ist das nur der Wunsch agstfrei leben zu dürfen.
    Zu viel verlangt?

  • Herr Grupp hat Recht… Er hat aber auch gesehen das ihn das alles sehr belastet hat und Krank gemacht hat. Es liegt am System und er ist einer der wenigen Menschen in der Wirtschaft der das verstanden hat, man dreht sich in diesem Land immer nur im Kreis, weil sich einfach nicht’s mehr ändert. Stillstand! Und alle wissen wer diesen Stillstand zu verantworten hat. Die Altparteien und mit ihnen ganz vorne dran der Herr Pinocchio. Ich wünsche Herrn Grupp weiterhin viel Kraft für sein neues Leben es dauert sehr lange wieder gesund zu werden.👍

  • „…Parteien der demokratischen Mitte…“ Ähm, wer bitte sind denn diese Parteien? 🤔
    Die mittlerweile linke CDU?
    Die linken roten Sozialisten?
    Die linksextremen grünen Maoisten?
    Oder die kommunistische SED/Linke?

  • Tja, sie machen es halt den Automobilbossen nach, die dem Klima-Hoax derart in den Pantoffel krochen, so daß ihre Industrie nun demnächst vollends platt ist.

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