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Der Titanic-Moment

Die Union geht unter, Merz will Kurs halten. Für CDU-Politiker gibt es keine Sicherheiten und Gewissheiten mehr.

4,9 Prozent für die CDU bei einer deutschen Wahl: eine historische Erschütterung. Die Union hat noch immer nicht verstanden, wie schnell jetzt alles gehen kann.

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Als der berühmte Atlantikdampfer Titanic 1912 in Southampton in See stach, war man sich sicher: Dieses Schiff geht nicht unter. Vier Tage später war man eines Besseren belehrt. Die Arroganz gegenüber den Gewalten der Natur bereute man bitterlich.

Friedrich Merz und der CDU dürfte es ähnlich gehen. 4,9 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern, die CDU fliegt erstmals aus einem Landtag. Es sind tektonische Erschütterungen von sicher geglaubten, vermeintlichen Gewissheiten. Eine Politikerkarriere in der CDU war immer ein Garant für Mandate, Ämter und Würden. Politik im Nachkriegsdeutschland und im wiedervereinigten Deutschland war ohne die CDU kaum zu denken.

Das ist vorbei – und das erschüttert die Partei bis ins Mark. Diese historische Wahlniederlage greift auch Merz‘ ganzes Selbstverständnis an. Er, der sich als Erbe Konrad Adenauers und der mächtigen Bilanz von 70 Jahren CDU begreift. Seine schnelle Rede kurz nach 18 Uhr war ein trotziger Gegenangriff auf die Realität, die ihn wie in einer Kesselschlacht aufzureiben drohte. Als der alte Dampfer CDU im Sturm auf den Eisberg zuhielt, machte Merz an Deck eine Tüte heiße Luft auf, als könnte das die Wetterlage irgendwie ändern.

Die CDU erlebt ihren Titanic-Moment. Wie der berühmt-berüchtigte Dampfer stößt sie an das plötzliche Ende einer vermeintlichen Gewissheit über die eigene Unsinkbarkeit. CDU-Politiker erachten ihre Partei immerhin als geradezu konstitutiven Bestandteil und tragende Säule der bundesrepublikanischen Ordnung.

Pustekuchen! Die Republik kann auch ohne die CDU, haben die Wähler entschieden. Und das begreifen viele in der Union noch gar nicht so richtig. Beseelt vom Erbe Konrad Adenauers oder Helmut Kohls wird dort ja gerne über die Rolle der Union in 80 Jahren Bundesrepublik referiert, nicht zuletzt von Friedrich Merz. Aber all die Verdienste der Vergangenheit sind bedeutungslos, denn wenn man in der Gegenwart nicht liefert, hat man auch kein Recht auf eine Zukunft. Das muss die CDU jetzt spät lernen.

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Das europaweite Dahinsiechen und Sterben der Volksparteien und der Christdemokratie, ob in Italien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden oder in Norwegen, ist von den deutschen Christdemokraten mit einer bemerkenswerten Sorglosigkeit zur Kenntnis genommen worden. Wie jemand, der seelenruhig einen bereits unterspülten Deich betrachtet, analysierte die Partei diese Vorgänge wie ein unbetroffener Dritter und kam dabei oft zu falschen Schlüssen.

Spezielle Dynamiken der deutschen Politik, nicht zuletzt die der Brandmauer, verzögerten diese Entwicklung aber nur scheinbar; sie hielten sie nicht auf. Jetzt ist der Deich gebrochen, die CDU weggespült – und einen Plan scheint es nicht zu geben. Man ist von der Entwicklung, die seit über einem Jahrzehnt auch bei uns an die Tür klopft, völlig überrumpelt.

„Dieses Land braucht die CDU“, sagte Spitzenkandidat Daniel Peters, hilflos in dieser ehemaligen Gewissheit verhaftet, am Abend seiner bitteren Niederlage. Die Mecklenburger und die Pommern sehen das ganz offensichtlich anders und haben ihm, eigentlich Friedrich Merz, ein donnerndes „Nein“ entgegengeschleudert. Peters ist jetzt die arme Sau, die als Galionsfigur mit dem gesamten Landesverband versenkt wurde. Obwohl er für die Havarie doch kaum die Schuld trägt.

Die Schuld trägt vor allem Friedrich Merz – und der zeigt keine Einsicht. In der CDU macht sich die Gewissheit breit, dass man selbst bald schon die nächste arme Sau sein könnte, die vom eigenen Kanzler in den Untergang gerissen wird. Lange war das Ausscheiden einer CDU aus dem Landtag wie Schnee im August behandelt worden. Man war der eigenen Unsinkbarkeit sicher.

Jetzt drohen der Untergang und das kalte Wasser. Und der Parteichef? Der will es nicht einsehen. Kapitän Smith auf der Titanic hatte wenigstens noch „Hart Steuerbord!“ gerufen und eine Kursänderung eingeleitet, als ihm die Gefahr für sein Schiff bewusst wurde. Kapitän Merz aber ruft „Kurs halten!“, als könnte trotzige Entschlossenheit die Kollision mit der Realität abwenden.

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111 Kommentare

  • „Der Staatshaushalt muß ausgeglichen werden. Der Staatsschatz sollte wieder aufgefüllt werden. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute müssen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.“

    121
    • Der Staat ist längst bankrott.

      Mit ca. 20B also 20.000.000.000.000 bei einer jährlichen wirtschaftlichen Leistung um die 4-4.5B des ganzen Volkes lügt man sich doch seit Jahrzehnten die Tasche voll bzw. das Volk an.

      https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/inhalte/publikationen/detailansicht/implizite-schulden-abbauen-vorschlag-fuer-eine-kapitaldeckung-der-beamtenversorgung/
      Auszug aus der Einleitung…
      Neben expliziten Schulden in Höhe von rund 2,7 Billionen Euro hat Deutschland fast 17 Billionen Euro implizite Schulden.

      Permanenter Raub und Ausbeutung des Volkes hält diese Illusion noch am Leben.

      Natürlich kann man von heute auf morgen die impliziten (versteckten) Schulden auf NULL bringen und u.a. Beamten in die Röhre schauen lassen, so wie man es oft beim Rest macht, jedoch heißt dies Bürgerkrieg.

      Über Jahrzehnte GG-widrig einen überteuerten besser gestellten Apparat geschaffen, den die Lohnsklaven und deren nachfolgenden Generationen bezahlen sollen.

      • Warten Sie mal ab wenn wir als „Schuldenunion“ noch de Franzosen bald aus der Patsche helfen „dürfen“, weil dort alles zusammen bricht. Und anschließend dann bei uns. Aber, he, geteiltes Leid ist halbes Leid. 😉

        • Bei uns wird es schneller gehen als bei den Franzosen,dank Pinocchio 🤥 .

          20
    • Ganz klar JA, was Sie da sagen.

      Man kann es nicht oft genug in diesen klaren Worten sagen.

      Doch die Regierung Merz ist nicht der Ursprung unseres Übels in Deutschland. In der „Welt online“ wird Angela Merkel für die Misere und die Teilung der Gesellschaft hauptverantwortlich gemacht. Darin wird Bezug genommen auf einen Artikel in der Times mit dem Titel:

      „Angela Merkel war die wahre Extremistin unserer Zeit“ ☝️

      • Dann würde sicher ein neuer Orden helfen
        Vorwärts immer…
        Deutschland wurde erfolgreich verdummt

    • Tja Pinocchio, dass ist das Ende der Lügerei und Diffamierung am Bürger. Packt eure Sachen und dann ab vom Hof, bevor ihr noch den Rest unserer Kohle in der UA versenkt😂😂😂

      • „Die Bürger“ WOLLEN doch belogen werden. Das ist ja das Problem.
        (Zumindest im Westen)

    • Das Zitat stammt aus dem Roman „Säulen der Macht“ (Originaltitel: A Pillar of Iron) der amerikanischen Schriftstellerin Taylor Caldwell aus dem Jahr 1965. Sie legte diese Worte ihrer fiktiven Version von Cicero (43 v. Chr.) in den Mund. In den echten, überlieferten Schriften des historischen Marcus Tullius Cicero existiert dieser Text nicht. Das römische Reich hatte seine Finanzen und Auslandspolitik nicht mehr im Griff und ging deshalb 300 Jahre später unter.

    • Es könnte zu einer Neuwahl des Bundestages kommen, wenn in ST eine Regierung aus AfD und BSW gebildet wird. Dann sehen die Menschen, dass eine bessere Politik möglich ist.
      https://cna343.wordpress.com

  • Was Merz um’s Verrecken nicht verstehen will: Die Regierung ist der Angestellte des Volkes und nicht sein Vormund. Und das Volk will ganz klar einen Politikwechsel und das Ende der Brandmauer.

    165
    • Das müsste besser erklärt werden. Welcher Durchschnittswähler weiß das schon. Idee: Ein zwangsbeitragsfinanzierten Rundfunk wäre eine Lösung.

      • Auf diese Idee ist damals nicht mal Goebbels gekommen: Mit dem Kauf eines Volksempfängers ein lebenslanges, kostenpflichtiges, verpflichtendes Zwangs-Abbo gleich mit abzuschließen. Dafür brauchte man erst die Demokratie ein paar Jahre später …

      • Satire bitte kennzeichnen

    • „Die Regierung ist der Angestellte des Volkes und nicht sein Vormund.“

      Jeder halbwegs kluge, belesene und weitgereiste Mensch weiß jedoch, dass dieser Zustand wohl noch nie und nirgendwo in seiner reinen Form existiert hat.

      Die Menschheitsgeschichte kennt im Wesentlichen Herrschende und Beherrschte, Macht und Abhängigkeit, Regierende und Regierte. Daran werden auch noch so weinerliche Kommentare im Internet nichts ändern – sie sind letztlich nur ein weiterer Beleg dafür, dass zwischen politischem Anspruch und gesellschaftlicher Wirklichkeit seit jeher eine erhebliche Lücke klafft.

    • Für Pinocchio ist der Pöbel halt ein rechtsloser Untertan, der ihm gefälligst zu huldigen hat. Tut er es nicht, betreibt der Pöbel Gotteslästerung!

  • ‚Kapitän Smith auf der Titanic hatte wenigstens noch „Hart Steuerbord!“ gerufen und eine Kursänderung eingeleitet‘

    Die Titanic wäre nicht gesunken, hätte sie den Eisberg frontal gerammt.

    Das Problem bei Merz ist ganz anders, er hat das Ruder gar nicht in der Hand.

    • Leider falsch – das Kommando zum Ausweichmanöver „Hard-a-starboard“ (Hart Steuerbord)“, gab der Erste Offizier William M. Murdoch. Der Kapitän war zu dieser Zeit nicht auf der Brücke.

    • Merz wird falsch verstanden, er hat eine Vision::
      Er sieht sich in seiner Genialität in der Lage, den Eisberg zu spalten !

      Wohl dem, der in der Lage ist, dieses einzigartige Schauspiel aus großer Entfernung beobachten zu können.

    • Merz ist viel schlimmer. Der verkauft den Passagieren noch Tickets für das Gala-Dinner am nächsten Tag, während diese verzweifelt nach Rettungsbooten suchen. ☝️🧐

    • Am Ruder stehen Klingbeil und Bas. Die sehen den Eisberg zwar. Aber sie ignorieren diesen aus ideologischen Gründen.

      • Falsch! Klingbeil und Bas sind der Eisberg!

  • Merz hat einen Auftrag. Der ist noch nicht erfüllt

    • Von wem hat er den Auftrag?
      Blackrock?

    • Er wird den Auftrag mit Putin verhandeln und noch einen immensen Schaden verursachen.

      • Der Auftrag kommt eher von jenseits des „Schönen großen Wassers“.

      • Sie sind zum wegschmeißen, aber irgendwie unfreiwillig komisch

  • Sollte es jemals das Ziel von Merz gewesen sein, die CDU samt Deutschland zu versenken, macht er alles richtig. Er wird daher nicht nur Kurs halten, sondern noch einmal Vollgas geben. Jetzt wartet er nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, um rechtzeitig von Bord zu gehen. So elegant wie Merkel wird er es wohl nicht hinbekommen, aber hinbekommen wird er es. Für alles andere ist die CDU viel zu schwach.

    • so schauts aus.

      leider verstehen die michels das nicht.

      sie glauben tatsaechlich noch immer, merzens bewusste zerstoerung dlands und damit auch die schaedigung anderer EU laender seien verzweifelte versuche, alles fuer das land zu tun.

      es missglueckt nur leider immer., denken sie, weil ER es nicht kann.

      nunja., sollen sie bei ihrem glauben bleiben.

      spaetestens, wenn 2029 das resultat vor unser aller augen liegt, werden sie -vielleicht ! – aufwachen.

      dann ist es aber fuer eine rasche erholung zu spaet.

      da werden noch generationen dran zu knabbern haben.

  • Oh Merkel befiehl…und wir zählen noch einmal nach!

  • Was soll „bei einer deutschen Wahl“ bedeuten? Tritt die CDU auch im Ausland bei Wahlen an?

  • Mich wundert, dass es aktuell noch so ruhig ist. Ist das die Ruhe vor dem Sturm, Schockstarre? Oder sind die so abgebrüht dass sie meinen einfach so weit machen zu können?

    • die koennen so weitermachen.

      wer soll sie denn daran hindern?

      solange alle zusammenhalten, und das werden sie, weil nur eine regierungsposition den futtertrog sichert, werden sie sich hueten , an der situation etwas zu aendern.

      so aber haben sie zeit bis 2029, ihre schaefchen ins trockene zu bringen.

    • Was sollen die Poltischranzen denn sonst tun? Also, weiter wie gehabt, merkt schon keiner das sich was geändert hat …

  • Ich glaube ja, dass der Eisberg schuld war. Ungewöhnlich träge und viel zu weit südlich. Der falsche Eisberg für einen großen Kapitän.

  • Die Merz’sche Politik gleicht der Einstein’schen Definition für Wahnsinn: Immer dasselbe machen und andere Ereignisse erwarten.

  • Wenn Merz Kanzler bleiben kann, freut sich
    vermutlich Europas Chef-Söldner und die Deutschen werden sich wohl vor Krieg fürchten müssen.

    • Er wird seinen Auftrag mit Putin verhandeln und noch einen immensen Schaden verursachen.

  • Der knallende Hinauswurf der CDU aus dem Landtag in MV war mir ein innerliches Missionsfest! Immer tüchtig weiter so!!

    • „Immer tüchtig weiter so!!“
      Na, aus dem McPomm-Debakel haben die CDU-ler gelernt.
      Und verbessern ihr Personal dorten jetzt schon:
      Peters tritt ab und wird vorerst durch Amthor, vulgo „Fipsi“ ersetzt. SO geht Fortschritt/Lernen aus Fehlern bei der CDU!
      Eine Realsatire, die ich kaum glauben mochte.
      Wurde aber in WELT gemeldet, könnte also sogar echt sein… 😉

    • Jetzt dürfen noch die anderen Christenscheinheilige folgen
      Wer braucht Kirchen , wenn Moscheen kommen?

  • Das sind die Erfolge der Brandmauer und der Merz begreift es immer noch nicht.
    Weiter so, da ist noch Luft nach unten.

  • Nun, der Vergleich zwischen CDU und Titanic scheint ja zu verführerisch, um ihn nicht zu bemühen. Aber, nicht alles was hinkt, taugt auch zum Vergleiche.

    Wahrscheinlich war es nämlich gerade das Ausweichmanöver, das zur Kalamität der RMS Titanic geführt hat, wie Gutachten nach Auffinden des Wracks feststellten. Durch das Ausweichmanöver, das wegen der geringen Entfernung (1/3-1/2 Meile) nicht gelingen konnte, wurde der Rumpf auf über 90m beschädigt und sprang leck.

    Den Eisberg frontal genommen hätte, so die Gutachten, zwar die Bugsektion mindestens schwer beschädigt, aber nicht 7 der wasserdichten Sektionen in Mitleidenschaft gezogen, so daß das Schiff, langsam zwar, aber wohl aus eigener Kraft und ohne größere Personenschäden New York hätte erreichen können.

  • „Untergehen und dabei Kurs halten“, ist sehr konsequent.
    Das gelingt garantiert.
    Finanziell bedeutet das: „Seid verschlungen, Millionen!“

    • Milliarden, demnächst Billionen !

  • Der Riß müßte ein vertikaler sein, zwischen grünen und blauen CDUlern.
    Es wird aber eher auf eine horizontale Spaltung hinauslaufen:
    Wähler diffundieren durch die Brandmauer während Mitglieder, v.a. Funktionäre geschockt feststellen werden, daß die Knete wählerproportional ins Konto fällt.

    • Genau meine Gedanken. Die CDU könnte sich spalten oder einfach diffundieren und dann auflösen. Jetzt, wo die AfD mittlerweile in fast allen Bundesländern die beliebteste Partei ist und in SA zeigen kann, ob sie regieren kann, werden wohl viele konservative CDU’ler überlegen zu wechseln. Mit Merz ist die CDU unrettbar am sinken.

  • Man muß es dem Bürger nur anders erklären……..

  • Volle Kraft zurück und frontales Rammen des Eisbergs wäre vielleicht eher die Rettung gewesen.
    Meine Anerkennung für Merz, daß er konsequent der CDU das Schicksal der DC in Italien verschreibt.

  • Die Ignoranz, Überheblichkeit und Arroganz ist mit den letzten 3 Wahlen abgestraft worden.
    Falsche Politik, Brandmauer Rhetorik und „besser Erklären“ ist nicht der Wählerwille.
    Die „Reformen“ sind Kürzungslisten bei gleichen oder höheren Kosten für die Bürger.
    Es war überfällig…..aber die CDU versteht es nicht.

  • Herr Merz ist nicht in der Lage oder willens, einen Zusammenhang zwischen seinem Versagen und dem Niedergang der CDU herzustellen. Das Problem ist, dass die Damen und Herren an der Parteispitze ihre Integrität der Parteiräson geopfert haben. Falls es zu einem Machtwechsel kommen sollte, wird sich in diesem Personenkreis kein fähiger Nachfolger finden. Es wird also bis zur Machtübernahme durch Sozialdemokraten, SPD und Linke so weitergehen wie gehabt.

    • Und nach dieser „Machtübernahme“ ist dann alles vollends im A……!

  • Auf den Punkt getroffen. Das sage ich als CDU- Mitglied. Kann mir jemand die psychologischen Hintergründe einer derartigen Realitätsverleugnung erklären, die der Kanzler neuerdings ganz extrem an den Tag legt? Vielleicht ist das der Unterschied zwischen CDU und SPD: erstere verleugnet die Realität und weiß aber irgendwo noch, dass es sie gibt. Sie glaubt, wenn sie sich wie ein Kind Augen und Ohren zuhält, wird ihr nichts passieren. Die SPD leidet unter Realitätsverlust, die hält das, was sie wahrnimmt und wie sie die Welt interpretiert, für die Realität, die mit der echten Welt nur noch sehr wenig zu tun hat. Diese beiden wollen zusammen den Karren aus den Dreck ziehen. Erste Voraussetzung dafür wäre die realistische Einschätzung, wie tief der Karren bereits im Dreck sitzt.

  • Merz gilt als launisch, für sein Umfeld schwer zugänglich, realitätsfern, offenbar zunehmend von persönlichen „Visionen“ geleitet…an wen erinnert mich dieses Charakterporträt bloß?

  • „Kapitulation, nö, da halt ich nix davon.“

  • Schluß mit lecker Pöstchen. Überfällig.

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