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Der Merz-Kollaps

In einem Moment kann alles vorbei sein: Szenarien des Untergangs

Das Ende des Friedrich Merz: Nicht mehr das „Ob“ ist die Frage der Zeit, sondern Wie und Wann. Wird der Kanzler nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern einfach hinweggespült – oder raffen sich die Abgeordneten zu einem koordinierten Vorgehen auf?

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Friedrich Merz ist der einzige Regierungschef, der an diesem Vormittag keine Fragen zulässt. „Hier, im hohen Norden Europas, kann man sehen, wie gefährdet der Frieden in Europa ist“, floskelt der Kanzler lapidar in die aufgestellten Mikrophone. „Ich kann nur an uns alle appellieren, diese Bedrohung ernst zu nehmen.“ Keine anderthalb Minuten spricht der Kanzler, dann dreht er sich weg. Mit der innenpolitischen Lage will er sich nicht beschäftigen.

So kommt es zu der skurrilen Situation, dass Friedrich Merz zu der Krise, die sich rund um ihn entfaltet, beharrlich schweigt – während die anderen Staats- und Regierungschefs dazu Stellung nehmen. Dort müssen ihm die Kollegen den Rücken stärken. Es hat fast etwas von einem Demütigungsritual.

Merz sei trotz der derzeitigen innenpolitischen Krise noch ein verlässlicher Partner, sagt Finnlands Ministerpräsident Petteri Orpo. „Er ist der gleiche Kanzler wie zuvor. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit und er spielt eine sehr große und sehr wichtige Rolle in der Europäischen Union.“

Der lettische Ministerpräsident Andris Kulberg erklärt gutmeinend: „Merz hat gezeigt, wie wichtig ihm die Arktis ist, dass wir dort präsent sein und an einem Strang ziehen müssen.“ Und Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda gibt Merz fast so etwas wie mahnende Worte mit auf den Weg. Er sei besorgt wegen des Wahlergebnisses, das „eine bestimmte populistische Partei“ erzielt habe, drückt er aus. Man müsse auch im Hinblick auf die Wirtschaft, Beschäftigung und Wachstum liefern, sonst werde man vom Wähler abgestraft, sagte der litauische Präsident weiter.

Diese Art von Zuspruch dürfte für Friedrich Merz eine echte Strafe sein. Immerhin drückt sie aus, dass man auch im Ausland klar erkannt hat: Dieser Mann hat fertig. Davon, vom „Fertig haben“ im Sinne Trapattonis, will Friedrich Merz aber nichts wissen. Der Kanzler will mit dem „Arktis-Gipfel“ der EU-Staaten im finnischen Rovaniemi mal wieder zu einem Befreiungsschlag ansetzen. Merz flüchtet sich wieder in sein Element – er mimt den Außenkanzler.

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Dort, am Polarkreis, ist es kalt, bald wird der Himmel wieder von Nordlichtern erleuchtet. Sein eigenes Wetterleuchten, das für Berlin einen politischen Orkan ankündigt, will Friedrich Merz nicht wahrnehmen. Der Mann, der dort spricht, ist politisch eigentlich schon tot – die Messe, seine politische Totenmesse, scheint schon gelesen. Die ersten Sargträger bringen sich bereits in Stellung. Friedrich Merz ist der Einzige, der von seinem politischen Tod noch nichts mitbekommen hat.

Seit Monaten ist Merz in diesem Sinne ein wandelnder Untoter, der sich beharrlich weigert, umzukippen. Er macht Politik wie eine „Flasche leer“. Die Zerfallserscheinungen, die diese Koalition von Anfang an begleiteten – sie sind mittlerweile unübersehbar geworden. Nach der Sommerpause bröckelt es überall, ein „Herbst der Entscheidung“ droht dem Bundeskanzler.

Der Zusammenbruch läuft plötzlich in rasendem Tempo. Das Scheitern des Friedrich Merz, über das viel gesprochen und das in vielen Beiträgen prognostiziert worden ist – jetzt wird es plötzlich konkret. Der politische Schwelbrand, den Friedrich Merz mit seiner Unehrlichkeit schon vor Amtsantritt selbst gelegt und seitdem nicht ausgetreten bekommen hat, beginnt, zum Inferno zu werden. Zum Feuersturm, der sich anschickt, den Kanzler hinwegzufegen. Bald gibt es in Berlin eine Durchzündung.

Das Einzige, was Friedrich Merz aktuell noch rettet, ist ein Mangel an Alternativen. Ja, die Kanzler-Performance ist unterirdisch, räumt mittlerweile wirklich jeder CDU-Mann ein, der nicht Merz mit Nachnamen heißt. Dem Kanzler beim politischen Wirken zuzusehen sei so, als würde man einen Autounfall beobachten, sagt einer dieser CDU-Männer, der längst vom Bundeskanzler desillusioniert ist. Ein Spruch, den man so oder so ähnlich oft hören und lesen kann.

Aber würde ein Kanzlertausch, dieser Tage viel diskutiert, an der Gesamtsituation wirklich etwas ändern? Nein, ist die allgemeine Lesart. Oder jedenfalls die letzte Verteidigungslinie der Kanzler-Getreuen. Ja, Merz möge seine Schwächen haben – aber es glaube doch bitte niemand, dass ein Kanzlertausch die politische Lage der Union strukturell verbessere. Es ist die argumentative Haltelinie derer, die jedenfalls öffentlich noch irgendwie dokumentieren wollen, zum Kanzler zu stehen.

Aber so richtig will sich keiner mehr zu Friedrich Merz bekennen. Auf die Frage, ob Merz der richtige Kanzler sei, meint CSU-Chef Markus Söder jüngst lapidar: „Ich glaube, dass er Kanzler ist.“ Der Polit-Hai aus Bayern riecht Blut im Wasser – da ist er sehr verlässlich. Wird Merz bald weggeputscht werden? „Von der CSU auf keinen Fall“, meint Söder. Für die CDU könne er aber nicht sprechen, macht er klar. Vielsagend.

In der Tat ist das „Ob“ in der Diskussion um das Ende von Friedrich Merz nicht mehr die Frage – zur Debatte steht in Berlin fast nur noch das Wie, das Wann und das Wer einer solchen Operation.

Beim „Wie“ ist eine Frage schon beantwortet: Es wird unfreiwillig passieren müssen. Dass Merz Einsicht in sein Scheitern zeigt, die Konsequenz zieht und Platz macht – daran glaubt jedenfalls keiner. Das läge nicht im Naturell des Kanzlers, heißt es zu Recht. Immerhin hat Merz sich ein so massives Selbstbild aufgebaut – Retter der NATO, Kurskorrektur-Kanzler für Deutschland, Führer der Europäer –, dass er dahinter gar nicht mehr zurück kann. Sein eigenes Scheitern will Merz sich nicht eingestehen: Er hält es schlicht für unmöglich, weil er sich und seine Mission für unfehlbar, für „too big to fail“ erachtet.

Es müsste also der mehr oder weniger freundliche Putsch erfolgen. Merz‘ großes Glück in diesem zweiten Szenario ist, dass seine aussichtsreichsten Gegner und deren Anhänger sich aktuell gegenseitig neutralisieren. In der Union liefe eigentlich alles auf einen Zweikampf zwischen Hendrik Wüst, Ministerpräsident von NRW und Gesicht und Hoffnungsträger aller Mitte-Merkel-Menschen in der CDU, sowie Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, CSU-Chef und vermeintliche Hoffnung aller Konservativen, hinaus.

Ein solcher Zweikampf muss aus Partei- und Machtlogik aber tunlichst vermieden werden. Für einen Putsch, einen sauberen Enthauptungsschlag gegen die eigene Regierung, müssten beide Lager sich schließlich einig werden. Und dafür scheint die Zeit noch nicht reif: Zu sehr ist Wüst mit seinem Merkelismus bei den konservativen Merz-Kritikern gefürchtet – man würde ja vom Regen in die Traufe kommen, meinen manche. Andere meinen, dass mittlerweile alles, auch Wüst, besser wäre als Friedrich Merz. Sobald sich diese aus der Not geborene Ansicht durchsetzt, kann Wüst zugreifen – vorher käme es zu einer Art Bürgerkrieg in der CDU.

Markus Söder derweil ist etabliert, sitzt einigermaßen fest im Sattel und ist für seine Kanzlerambitionen bekannt. Gegen ihn spricht wenig: Er ist gut mit der SPD vernetzt, hat ein gutes Verhältnis zur Führung des Koalitionspartners und verfügt zweifellos über politische Erfahrung. Was gegen ihn spricht, ist vor allem die Binnenlogik der Union.

Dass nämlich die kleine CSU die große CDU sozusagen führt – das ist unüblich und wird unter Christdemokraten sehr ungern gesehen. Wie wichtig das manchen ist, zeigte ja die von Markus Söder maßgeblich initiierte Selbstzerlegung der Union rund um die Kanzlerkandidatur von Armin Laschet – welche wiederum aus genau jener Binnenlogik von der CDU in einer Kampfabstimmung durchgesetzt wurde.

Angesichts der politischen Lage und der Frage des Überlebens, die sich langsam stellt, könnte das zweitrangig werden. Die Warnung von Alice Weidel dürfte manchem noch in den Ohren klingeln – als diese in der Generaldebatte vergangene Woche die Unionsabgeordneten aufforderte, sich in Ruhe ihre Nebenleute links und rechts von sich anzugucken. Einer von beiden werde in der nächsten Legislaturperiode dort gar nicht mehr sitzen, wenn Merz mit der Union „fertig“ sei.

Das saß, weil es einfach stimmte – und die CDU-Leute an ihrem wunden Punkt, nämlich ihrer Karriere, traf. Karriere unter Wüst ist immer noch besser als keine Karriere unter Söder – so oder umgekehrt könnten bald viele Abgeordnete und solche, die es werden wollen, denken. Dann könnte es zur Zweckallianz gegen den Kanzler kommen.

Die Alternative ist der unkontrollierte Zusammenbruch: Nach zwei Wahlniederlagen am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bricht kopflos Panik aus. Merz wird dann einfach hinweggespült. Politisch sicherlich die spannendste Entwicklung – die Folge wäre aber ein innerparteilicher Bürgerkrieg in der Union, eine völlig grenzenlose Regierungskrise und ganz viele Variablen, die heute nicht zu bestimmen sind.

Merz‘ politisches Überleben hängt davon ab, sich gegenüber diesen Szenarien als bessere, angenehmere Alternative zu inszenieren. Sein Problem ist: Dafür gehen ihm langsam die Argumente aus.

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96 Kommentare

  • Merz’ letzte Lebensversicherung heißt:
    Keiner weiß, wer danach kommt. Doch nach dem 20. September könnte aus Treue nackte Mandatsangst werden. Sobald Unionsabgeordnete glauben, mit Merz ihren eigenen Sitz zu verlieren, ist Schluss mit Loyalität. Dann braucht es keinen Aufstand aus Überzeugung – nur Selbsterhaltungstrieb.

    In Berlin stürzen Kanzler selten an Prinzipien. Sie stürzen, wenn die eigene Fraktion nachrechnet.

    • Das Wort „Lebensversicherung“ war mindestens so ein genialer Propagandatrick wie das „Einzahlen“ in die „Rentenkasse“.

    • es gibt noch andere Möglichkeiten den loszuwerden.

      • Haha ihr kriegt nicht mal geistesgestörte Asylanten los die in der Innenstadt vor sich hinstammeln. Willst du jetzt dem Kanzler drohen oder was. Lächerlich.

        -29
        • Zurück aufs Klo, dummer Troll. Hernach Spülen und Händchen waschen. Mit Seife.

          9
    • Nun, werter Wanninger, in Ihren „seltsamen Methoden“ haben Sie – leider – einen Aspekt völlig ausgelassen:

      Wem sollte man es wünschen, als Nachfolger den hinterlassenen Scherben- und Schuldenhaufen aufzuräumen, bevor der überhaupt einmal ans „Regieren“ käme?

      So etwas würde man noch nicht einmal seinem schlimmsten Feinde „gönnen“, soferne der nicht „Dr. Weidel“ hieße …

  • Merz ist Regierungschef, nicht Staatschef.

    • Solche Details sind nicht wichtig wenn der Wutbürger den Kanzler in erster Linie als seinen persönlichen Kümmerer sehen will, der doch bitte mit dem Babylöffel den schmatzenden Hands-Dieter, Tomm und Milo den nie endenden BRD Konsum in den Schlund einführen soll.

      -40
      • Deine Logik ist sowas von dumm. 🤣

        Die Politik verlangt Steuern um öffentliche Aufgaben damit zu bezahlen.
        Wenn der Bürger verlangt, dass mit diesen hart erarbeiteten Geldern sorgsam umgegangen wird und diese in erster Linie für die Interessen der eigenen Bevölkerung eingesetzt werden, dann heißt das nicht, dass jemand gepampert werden möchte.
        Mit deiner Unlogik bist du auf einer Wellenlinie der Küchenhilfe aus Thüringen, nur fehlt dir offensichtlich selbst dieser Abschluss.

        • Treffer!

          3
        • Wow jetzt wird es richtig absurd.
          Deiner Logik nach ist das ganze System also sowieso nicht finanzierbar, obwohl es immer finanzierbar war.

          Nicht mehr wirtschaftlich ist es, wenn wir mehr aus dem Topf nehmen als in den Topf reinfließt.

          Du als jemand, der offen sagt, dass er nichts in dieses System geben möchte ist ja letztendlich der gepamperte und gleichzeitig der Grund dafür, dass dieses System nicht funktionieren kann.

          Nur irgendwann musst auch du im Erwachsenenleben ankommen, spätestens dann wenn es mal eine Regierung gibt die mal wieder auf den Haushalt schaut und auf die Menschen hört die Leistung in diesem Land erwirtschaften.

          Für mich kann ich relativ einfach ausrechnen, dass ich zu den Leistungszahlern gehöre und nicht zu den Beziehern. Und dies mit einem deutlichen Überschuss.

          5
        • Allein dass du den Begriff „Logik“ nicht verstehst und jetzt schon zwei mal falsch angewendet hast zeigt, dass du dich völlig selbst überschätzt in deinem Intellekt, und wahrscheinlich auch in deiner Leistungsfähigkeit. Und das du „Erwachsen“ sein über Leistung definieren willst ist wirklich eingeschränkter Quatsch.

          -5
        • Die Allermeisten von euch erwirtschaften keine Steuern. Ihr kriegt nicht ansatzweise die Ausgaben erwirtschaftet, die für euch aus der öffentlichen Hand bezahlt wurden von der Entbindungsstation, zur Straße, zur Schule und so weiter. Du zeigst ja auch wie dumm du bist durch genau das dumme Geschwätz welches ich Metaphorisch als schmatzendes Maul bezeichnet habe.

          -14
  • Sachsen-Anhalt hat angefangen. Niedersachsen hat gestern zum Teil nachgezogen. Ist zu hoffen, daß Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls ein Signal sendet. Berlin? Keine Hoffnung mehr.

    • Achtung: wenn Merz zurücktritt, bestimmt die SPD den Nachfolger aus der CDU !!!
      Merz als das kleinere Übel.

  • Das geht gar nicht: Hände in den Hosentaschen.

    • Für eine Führungsperson ein absolutes Nogo!

    • Niemand hat behauptet, dass Merz Stil hätte.

      • Hatte der noch nie, auch in Merkel-Zeiten nicht.

  • Hände in den Hosentaschen. Hmm. Was sagt das aus?

    • Sind meine Eier noch da?

      • Der hatte noch nie welche!

    • Nach den dümmlich flachen Kommentaren ein vernünftiger:

      In einer solchen Situation die Hände in die Taschen zu haben bedeutet:
      „ich habe Was zu verbergen“.

    • Er denkt, er wäre beim Billard?

    • das popelige D geht ihm am A…vorbei

    • Ein Clochard!

  • Ein deutsches Nordlicht auf der Reise zum Pol. Wo Norden ist, weiß der Kanzler noch.

  • Jede Regierungskrise mit dieser Regierung ist besser als ihre Handlungsfähigkeit, die ein Synonym für Steuererhöhungen und zerstörte Wirtschaft ist.

  • Die meisten Deutschen wählen immer wieder schlechte Führer, weil sie nicht verstanden haben, dass Führer das Gegenteil von bürgerlicher Selbstbestimmung und Selbstorganisation sind. Anders gesagt: Das Wählen von Führern zerstört bürgerliche Demokratie.

  • Was heute zu beobachten ist, hat viel mit Angela Merkel zu tun. Treten autoritäre Persönlichkeiten ab, so folgt in aller Regel das Chaos. Merkel war in erster Linie Europäerin. Nicht weil sie große europäische Gedanken oder Ziele gehabt hätte. Diese hatte sie nicht. Sie war vor allem deshalb Europäerin, weil Brüssel ist keine wirkliche Demokratie. Es ist ein Apparat und von der Leyen wurde im Hinterzimmer – unter wenigen – zu dem gemacht, was sie heute ist.

  • Auf wessen Spuren wandelt Merz eigentlich in Richtung Moskau. Derartige Hetzpropaganda sollte er sich für die Münchener Bierkeller aufheben.

    • Er macht das, was ihm BlackRock eingebläut hat, zu mehr ist er eh nicht fähig.

      • Und was hat ihm denn „BlackRock“ eingebläut? Black Rock ist ein Finanzfond der zum Großteil Betriebspensionen verwaltet, damit fetten Rentnern die Betriebsrente bezahlt wird. Wer sowas schafft, immer neue wachsende Märkte zu finden, damit die Unproduktiven noch mehr zum Fressen haben, ist nicht gerade „zu mehr nicht fähig“. Was hast du denn so erreicht im Leben?

        -25
        • Dann informiere dich doch mal zu Blackrock bevor du wieder deine Peinlichkeiten rausposaunst.
          Blackrock investiert einfach in alles und halt schwerpunktmäßig in die Bereiche die man durch vorherige Invests massiv gepusht hat.

          Merz hier, mit seiner wirren Politik, als Gehilfe zu sehen finde ich allerdings auch albern und von einfachen Menschen nachgeplappert die irgendwo mal was aufgeschnappt haben.

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        • Also du weißt nicht nur nicht was Blackrock macht, du denkst dir auch noch selbst Argumente aus die dich der Realität auch nicht näher bringen. Blackrock inflationiert Wohnraumpreise weil sie Rendite dadurch erwirtschaften müssen die zu lasten junger Menschen an alte und bereits wohlhabende Menschen gehen. Das ist eine klare Kritik und nicht dieses wirre „ey die investieren zweimal pushen und so“ von dir. Such dir einfach ein anderes Hobby.

          -2
  • Merz, abtreten!
    Und dann folgt die nächste CDU/CSU- Kanzlerdämmerung.

  • „Er ist der gleiche Kanzler wie zuvor. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit und er spielt eine sehr große und sehr wichtige Rolle in der Europäischen Union.“
    Klar! Friedrich der „Große“ schüttet ja auch die Welt – zumindest die der Kriegsgeilen – mit deutschem Steuergeld zu.

    • „Friedrich der „Große“ schüttet ja auch die Welt … [] … mit deutschem Steuergeld zu.“
      Genau so isses 😉

    • Ah, der Sektenyogi hat einen neuen Namen und postet trotzdem den
      Schrottlink. Und die „Basis“ hat er auch vergessen.

  • Meines Erachtens ist er noch immer Kanzler, weil er den offiziellen Krieg gegen Russland noch nicht vollständig herbeigelogen hat.

    • Auch mein Eindruck! Mit besten Grüßen von Blackrock.

      • Du weißt nicht mal was Block Rock ist. Das ist nur ein Wort welches du von linken Youtubern und solchen Gestalten gelernt hast.

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        • Du allerdings auch nicht. Also nehmt ihr euch da beide nichts. 🤣

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        • …und ob ich das weiß!

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    • Russland führt Krieg gegen dich ob du es wahr haben willst oder nicht.
      Nur wenn du es dann verleugnest wird es zur Feigheit und zum Landesverrat.

      -28
      • Was ist das denn für ein Schmarrn?

  • Die Frage lautet schon lange nicht mehr, ob Merz scheitert. Das ist er für jedermann erkennbar bereits. Die Frage lautet, wie lange die SPD und er die unvermeidlichen Konsequenzen noch hinauszögern und wie teuer sein Scheitern für Deutschland noch wird. Jeder weitere Merz-Tag kostet die deutschen Bürger Freiheit, Wohlstand und immense Summen Geld. Die CDU als Partei hat schon lange kein Konzept mehr und hat sich zu einem reinen Abnickverein entwickelt.

  • Die CDU ist angetreten für Deutschland, wie einst Adenauer, wie es Kohl noch einmal versucht hat, nachdem Westdeutschland durch die Sozialisten kaputt gefahren war.

    Die Momentaufnahme zeigt …. wer keine eigene Kanzlermehrheit hat, kann den Kanzler nicht austauschen. Und wer kommt danach, wer kann Kanzler. Mit Blick auf die MPs – unabhängig von der Parteizugehörigkeit – keiner in Sicht. Die 16 MPs der Bundesländer verwalten ihr Bundesland – wer hat sein Land in Sachen Migration, Integration, Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung bisher runderneuert? Keiner!

    Die CDU sollte sich auf ihre Stärken besinnen; nicht für den Koalitionspartner, noch gegen die Opposition zu arbeiten.

    Merz hat sich bereits von Merkels Energie- und Migrationspolitik distanziert und dafür gesorgt, dass Merkel CDU-intern entmachtet ist. Jetzt muss er zeigen, dass die CDU ihr Programm der Digitalisierung, des Wirtschaftswachstums, der Rentensicherheit zum Wohl der Deutschen umsetzt.

    -33
    • @BiNa
      Sorry, aber Merz zeigt täglich seine Unfähigkeit. Die meisten Minister sind nichtmal eine warme Mahlzeit in der Suppenküche wert. Die 16 MP’s sind ebenfalls nicht besser. Was soll also diese Scheißhaus Parole ? NEUWAHLEN !

      • Du schreibst, dass da keine qualifizierten Leute „am Markt“ sind.
        Willst aber Neuwahlen?

        Findest Du den Fehler vielleicht selbst, mit etwas Nachdenken?

        • @Besorgter30: Vielleicht finden Sie ja mit etwas Nachdenken Ihren Denkfehler. Realist. schreibt nirgends vom Gesamtpersonal in D. Selbstverständlich gibt es qualifizierte Leute am Markt, nur eben nicht bei Linken. Die gab es dort noch nie. Und durch ihre Erröten ist die CDU Teil der Unfähigen geworden. Man könnte auch sagen, Teil der Verbrecher, denn Linke sind nichts anderes.

          6
      • Wieso nennt man sich „Realist“ wenn man dann nur in solchen Fantasieszenarios denken kann. Die realistische Betrachtung ist, dass Merz zusammen mit einer eigentlich Oppositionspartei regiert. Und was versprichst du dir in deiner „realistischen“ Betrachtung überhaupt von einem Kanzler? So Maßstäbe wie „Suppenküche“ sind wirklich fern von dem Politikbetrieb. Ich schlage vor dir einfach ein anderes Hobby zu suchen.

        -17
    • Moment mal. Erstens ist Kohl bloß deswegen Kanzler geworden, weil ihm der „umgedrehte“ Genscher dazu verholfen hatte. Der vorherige Kanzler Helmut Schmidt war nachweislich einer der besten und weltweit anerkanntesten überhaupt. Zweitens, und wie will der Merz das erwähnte Programm umsetzen? Dazu fehlt ihm der Mumm, der Stil und die geeignete Ministerriege. Wenn man sich diese Fehlbesetzungen anschaut, weiß man doch, dass diese ausser ihrer Selbstbereicherung nichts hinbekommen.

  • „Dafür gehen ihm langsam die Argumente aus.“

    Lügen sind keine Argumente…

  • Kommt nach dem Arktis-Gipfel nächste Woche nach der MV-Wahl der Mond-Gipfel? Ohne Rückflug?

  • Ein wandelndes Irrlicht:
    Als Irrlicht wird eine Leuchterscheinung bezeichnet, die hin und wieder in Sümpfen, Mooren, Morasten oder in besonders dichten, dunklen Wäldern und auf Friedhöfen gesichtet wird. In der Folklore und im Aberglauben werden Irrlichter meist entweder als das arglistige Werk übernatürlicher Wesen oder als die Seelen unglücklich Verstorbener angesehen. /Liest es sich bei wikipedia

  • „…wie gefährdet der Frieden in Europa ist“, floskelt der Kanzler

    Ich dachte, Frieden gibt es auf dem Friedhof?

    „Merz politisches Überleben hängt davon ab, sich gegenüber diesen Szenarien als bessere, angenehmere Alternative zu inszenieren.“

    Genauso gut könnte man versuchen, einen Elefanten als Bambi zu kostümieren. Das bekäme nicht mal der Zauberer Merlin höchstselbst hin.

    • „…wie gefährdet der Frieden in Europa ist“

      DAS liegt aber am „ach so edlen Westen“!
      Wer sich die Osterweiterung von EU und NATO nach den (vom Westen!) gebrochenen 2+4-Verträgen ansieht, erkennt schnell, dass diese „Erweiterung“ ein Marsch gegen Russland war.
      Und genau so, wie die USA in Mittelamerika die politischen Strukturen „gerettet“ haben, wurde auch Europa ins Chaos gestürzt.
      Wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch!

      „… sich … als bessere, angenehmere Alternative zu inszenieren.“
      DAS dürfte ihm nicht gelingen, mit Sicherheit nicht!

  • Alle reden vom Ende des groessten Bundesaussenkanzlers mit dem offensten Portemonnaie aller Zeiten – nur ihm hat es bisher niemand gesagt und selbst kommt er nicht drauf.

  • Merz ist nicht der einzige Teilnehmer der Innenpolitisch auf wackeligem Stuhl sitzt. Am besten finde ich die Balten, sind weniger als manche Bürgermeister, aber immer Großmäulig. Wieviel funktionierende Eisbrecher haben die Versammelten um sich in der Arktis zu engagieren?

  • Merz alleine reicht leider nicht. Es müssen alle Schleimer weg, inkl. dem schmierigen Fips aus dem Bällebad.

    • Die gesamte CDU!

  • Trotz seiner Körpergröße hat Merz nicht das Format für dieses Amt. Wüst halte ich für gefährlich, weil ihm das charakterliche Format fehlt. Und der unvermeidliche Söder? Er ist gut mit der SPD vernetzt – das empfinde ich als Drohung.

    • Reiche oder Rhein. Beide könnten es wuppen.

      • Reiche? Ist ja wohl als Wirtschaftsministerin auf dem höchsten Level nach dem Peter-Prinzip angekommen.

    • Söder ist ein Wendehals. Wenn die AfD stark genug und die CDU – und die SPD – klein genug ist, dann springt der über die Brandmauer wie ein junges Zicklein.

      • Also echt:
        DER Mann doch nun wirklich nicht !

        • Doch, am Spiegel im Bad hängt noch Söders dünnes Bärtchen, dass ist doch schon mal etwas.

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  • Der sauberste Weg wäre wohl, wenn Merz‘ Familie ihm nahelegen würde, „aus gesundheitlichen Gründen“ zurückzutreten. Immerhin kann man sich gewisser Zweifel insbesondere an der mentalen Gesundheit des Kanzlers 2. Wahl kaum erwehren.
    Wer die Nachfolge antritt, ist eigentlich egal. An der Politikrichtung unter Führung von Klingbeil und Bas wird sich weder mit Wüst noch mit Söder ernsthaft etwas ändern. Allenfalls wären beide wohl etwas zurückhaltender als Merz in Bezug auf den Kriegskurs für die Ukraine. Egal, wer das Rennen macht: Es wird kurzfristig bessere Umfrageergebnisse für CDU/CSU geben, aber das wird sich schnell ändern, sobald der Wähler erkennt, dass auch weiterhin keine Politik für deutsche Steuerzahler zu erwarten ist. Wenn überhaupt, kann uns tatsächlich nur die AfD mit Alice Weidel als Kanzlerin retten.

  • Dieses Gesicht hatte auch ich, als sich das erste Mal meine Magenschleimhautentzündung gemeldet hat.

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