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Der Fall Grönland: Wenn Brüsseler Schnappatmung auf Trumps Geopolitik trifft

Die Grönland-Frage spitzt sich weiter zu: In Brüssel herrscht Aufregung und in Washington Twitter-Diplomatie. Wie es weitergeht und was die wirklich realen historischen und geopolitischen Hintergründe sind.

Von

IMAGO/Avalon.red

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„Trump holt sich als Nächstes Grönland“ – das ist die Stimmung, die zuletzt mit Entsetzen in der europäischen Politik umhergeht. Nachdem die Frau von Trump-Berater Stephen Miller auf ihrem privaten X-Account im Nachgang der Maduro-Festnahme eine Karte mit Grönland, eingefärbt mit der US-Flagge, teilte, folgten harsche Regierungsstatements aus Dänemark – und zuletzt gar eine Erklärung von Macron, Merz, Tusk, Starmer und Co. Aus der deutschen Linkspartei kommt sogar Rhetorik wie „Grönland gehört den Grönländern“, was man in Bezug auf das eigene Land von dort wohl kaum hören wird.

Beim Thema Grönland kommt alles zusammen, was in die Trump-Ära gehört: leicht wahnsinnige Tweets aus Washington, hochgeschraubte Empörung aus Brüssel – und ganz reale geopolitische Hintergründe. Aber von vorne: Worum geht es?

Um die flächenmäßig größte Insel der Welt – größer als jedes einzelne EU-Land, größer als Mexiko, größer als Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien zusammen. Mit einer Bevölkerung von gerade mal gut 56.000 Menschen in einer der frostigsten Regionen der Welt. Dass Brüssel jetzt meint, die Insel vollmundig als unersetzlichen Teil Europas verteidigen zu müssen, ist dabei aus mehreren Gründen bemerkenswert.

Geographisch liegt Grönland auf dem nordamerikanischen Kontinent, politisch ist es Teil des Königreichs Dänemark – gehört aber ausdrücklich nicht zur EU. Wie nämlich auch die Färöer-Inseln ist Grönland neben dem Festland-Dänemark eins von drei Ländern, aus denen das Königreich Dänemark als Staat besteht. Nur Festland-Dänemark gehört dabei zur EU, während die Färöer-Inseln und Grönland weitreichende Autonomie genießen. Die Färöer-Inseln waren dabei nie in der EU, Grönland trat in den 1980er Jahren aus, nachdem es die Chance bekommen hatte, darüber frei zu entscheiden.

In beiden autonomen Regionen gibt es schon seit Langem starke Unabhängigkeitsbestrebungen. Grönland hat von Dänemark per Gesetz bereits die Möglichkeit zur Unabhängigkeit erhalten. Einer der Hauptgründe, wieso man davon aber noch nicht Gebrauch gemacht hat, ist die wirtschaftliche Abhängigkeit von Dänemark. Ohne die entsprechenden Subventionen aus Kopenhagen wäre man wohl ein Stück weit ärmer – und die aufzugeben, ist vielen die potentielle Unabhängigkeit nicht wert.

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Jetzt kommt also die USA ins Spiel: Trump äußerte bereits in seiner ersten Amtszeit den Wunsch, die Insel von Dänemark zu kaufen. Was für viele zunächst absurd klingt, ist dabei keine spezielle trumpsche Idee. Bereits seit dem 19. Jahrhundert gab es mehrfach solche Pläne. Überhaupt waren es Amerikaner wie Charles Francis Hall und Robert Peary, die als erste den Nordwesten und Norden Grönlands erkundeten, während es im Süden eine dänische Präsenz gab.

Bereits 1868 stand man kurz davor, sowohl Grönland als auch Island von Dänemark zu kaufen, das damals beides kontrollierte. Das Vorhaben scheiterte am innenpolitischen Dauerstreit des demokratischen US-Präsidenten und Lincoln-Nachfolgers Andrew Johnson mit dem republikanisch kontrollierten Kongress. Der nächste US-Kaufversuch startete dann 1910, als man über einen Ringtausch nachdachte: Grönland an die USA – philippinische Inseln unter US-Kontrolle an Dänemark und dann weiter ans Deutsche Kaiserreich – Nordschleswig an Dänemark. An Letzteres kam Dänemark schließlich im Nachgang des Ersten Weltkriegs.

Während des Zweiten Weltkriegs folgte die US-Invasion der Insel. Nachdem Festland-Dänemark selbst von Nazi-Deutschland besetzt war, regierte sich die Insel in Selbstverwaltung. Die unverteidigte Insel fürchtete damals deutsche Landungen – später kam es tatsächlich dazu, dass Deutsche eine Wetterstation an der Ostküste errichteten. Amerikanische Truppen der Küstenwache landeten 1940 auf der Insel, zunächst als vermeintlich staatsunabhängige „Freiwillige“, nach der offiziellen Einwilligung der dänischen Exilregierung folgte dann die US Army 1941. In dieser Kriegszeit war Grönland, abgeschnitten von Dänemark, de facto bereits ein unabhängiges Land unter Besatzung durch US-Truppen.

Kompliziert wurde es nach dem Krieg. Einerseits war Grönlands Bevölkerung an die relative Selbstständigkeit gewöhnt, andererseits waren dort nun US-Truppen stationiert. Aus US-Sicht war es natürlich, dass man nun die Insel kaufen würde. Im aufziehenden Kalten Krieg wäre das kleine Dänemark selbst schließlich völlig unfähig, die Insel zu verteidigen.

Klar erwog man auch andere Modelle zur Verteidigung der Insel durch Stationierungsabkommen oder eine Pacht, hielt aber einen Kauf für die einfachste Option. Aber die Dänen lehnten mehrere Kaufangebote der Amerikaner ab. An der US-Präsenz auf der Insel änderte das nichts. Realistisch gesehen hatten die USA bereits militärisch die Kontrolle über die Insel und dachten nicht daran, sie zu verlassen. In Dänemarks Regierung sprach man von einer „de facto Teil-Besetzung durch die USA“ und beschloss schließlich, den Zustand durch einen NATO-Beitritt und entsprechende Abkommen zu formalisieren.

Das ist es, worauf Dänemark im aktuellen Streit immer wieder verweist – aber anders als gerne dargestellt, wurden die Amerikaner eben nicht wirklich eingeladen: Sie hatten sich eher selbst in Grönland eingeladen und den Dänen dann klargemacht, dass man sich damit arrangieren muss. Seitdem haben die USA eigentlich militärisch freie Hand auf Grönland. Gerade im Kalten Krieg gab es dort wichtige Stützpunkte. Heute noch gibt es im Norden Grönlands die strategisch wichtige Pituffik Space Base (früher Thule Air Base), die von der US Space Force als Frühwarn-Einrichtung für Interkontinentalraketen betrieben wird.

Dass eine ferne Insel, die formell zu Dänemark gehört, nach US-Besetzung von dem Königreich abgetrennt wird, ist dabei schon einmal passiert: mit Island. Dort gibt es viele Parallelen zu Grönland. Wie die arktische Insel wurde auch Island nach der Nazi-Besetzung des Festland-Königreichs von den Alliierten besetzt. In Islands Fall war es das Vereinigte Königreich, das unter diplomatischem Protest der dortigen Behörden die Insel unblutig besetzte.

Die britischen Truppen wurden im Laufe des Krieges durch amerikanische ersetzt. Wie Grönland war die Insel damit in der Endphase des Zweiten Weltkriegs unter amerikanischer Kontrolle. Noch während der Krieg lief, nutzte die Inselregierung dies, um sich von Dänemark loszusagen. Seitdem ist Island unabhängig, NATO-Mitglied ohne eigenes Militär, dafür aber mit weitreichenden Verteidigungszusagen und einhergehendem Stationierungsrecht der USA.

Nicht schwer vorstellbar, dass Ähnliches auch mit Grönland hätte passieren können – oder noch kommt. Eine amerikanische Invasion und Annexion Grönlands, wie sie manche aktuell als Drohszenario an die Wand malen, wäre dabei natürlich wahnwitzig. Was für verheerende diplomatische Folgen ein offener Angriff auf einen NATO-Partner hätte, muss man an dieser Stelle vermutlich nicht weiter ausführen. Überhaupt wäre es weniger eine dramatische Landung von US-Truppen als eine kampflose Übernahme, angesichts der bestehenden US-Militärpräsenz und Übermacht. Aber das nur am Rande.

Klar ist eher: Die USA haben faktisch bereits die militärische Kontrolle über die Insel und könnten direkt mit den dortigen Bewohnern und Behörden verhandeln. Zumal diese bereits das Recht auf Unabhängigkeit von Dänemark erhalten hatten. Viel realistischer als eine US-Annexion wäre ein anderes Modell: dass Grönland unabhängig wird und sich vollständig selbst regiert, sich aber außen- und sicherheitspolitisch noch enger an die USA bindet, die dann das Territorium aus militärischer Sicht noch mehr wie ihr eigenes behandeln könnten – und zugleich wohl massiv investieren würden. 

Stichwort für so ein sehr enges, aber formell unabhängiges Verhältnis wäre „freie Assoziation“. Einige kleine Inselstaaten im Pazifik, die zwar autonom und staatlich selbstständig bleiben wollen, aber viele der Vorzüge von US-Territorien nutzen wollen, wählen diesen Weg. Bei den COFA-Staaten („Compact of Free Association“) Palau, Marshallinseln und Föderierte Staaten von Mikronesien übernehmen die USA vollständig die Sicherheitspolitik und liefern weitreichende finanzielle Unterstützung, größtenteils zollfreien Handel und eine rechtlich ähnliche Stellung der jeweiligen Staatsbürger zu US-Amerikanern.

US-Medienberichte besagten zuletzt, dass gerade Außenminister Rubio ein solches Modell ins Auge gefasst hat. Klar ist aber auch: Als Trump zu Beginn des letzten Jahres die Frage auf einmal wieder zum prominenten Thema machte, schien es in Grönland Offenheit zu geben, die verschiedenen Modelle anzusehen – aus freier Entscheidung heraus. Die typisch trumpschen, nun recht plumpen Forderungen nach einer vollständigen US-Übernahme der Insel haben da gerade bei den zunächst eher aufgeschlosseneren Autonomiebefürwortern in der lokalen Politik nun aber einiges an politischem Kapital verspielt, wie es scheint.

Jedenfalls verlor wenig später Unabhängigkeitsbefürworter und Premier Mute Egede die Wahlen in Grönland und der neue Premier Jens-Frederik Nielsen – zwar ebenfalls Autonomiebefürworter – verurteilte Gedankenspiele einer US-Übernahme scharf. Man schielt zwar auf Unabhängigkeit – aber nicht unbedingt darauf, unmittelbar Teil eines anderen Landes zu werden.

Daher ist völlig offen, wie Trump, Rubio und Co. jetzt weitermachen. Ob man mit einem neuen Anlauf und Überzeugungsarbeit die Grönländer für die USA begeistern könnte? Manch einer rechnet auf X schon vor, dass es gerade mal 56 Milliarden US-Dollar kosten würde, jedem der 56.000 Einwohner dort eine Million US-Dollar für eine Abstimmung zugunsten eines USA-Beitritts zu bieten. Aber so etwas ist aktuell nicht auf dem Tisch. Eher gibt es wohl wieder Überlegungen für ein Kaufangebot an die dänische Regierung selbst, auch wenn diese das bisher strikt ablehnt.

Die Lage ist verfahren, auch deshalb, weil das Sicherheitsargument der USA zwar grundsätzlich schlüssig, aber dennoch vage an Alternativforderungen ist. Klar, das dänische Militär – kleiner als etwa die New Yorker Polizei – kann kaum Grönland ausreichend vor US-Rivalen wie Russland und China sichern. Aber das US-Militär darf jetzt schließlich bereits dort sein – und könnte womöglich in Absprache mit Dänemark seine Präsenz und Aufgaben ausbauen. Würde Dänemark davon etwas ablehnen? Solche Fragen würden sich erst dann stellen, wenn konkrete Forderungen auf dem Tisch liegen. Vorher ist es aber schwer, dem Land, das sonst ein enger US-Verbündeter war, dies vorzuhalten.

Das ist die Krux: Die US-Forderungen bleiben vage, in Brüssel gerät man angesichts ein paar Tweets in Schnappatmung, in Grönland fragt man niemanden – und keiner weiß nun so ganz weiter.

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75 Kommentare

  • Interessant.
    Eine Analyse, die vollkommen ausblendet, dass die Trump-Administration ausdrücklich den Einsatz des Militärs als eine Option bezeichnet hat, um die Insel unter Kontrolle zu bringen.
    —–
    White House Press Secretary Karoline Leavitt:
    President Trump has made it well known that acquiring Greenland is a national security priority of the United States, and it’s vital to deter our adversaries in the Arctic region,“ Leavitt said in the statement obtained by USA TODAY.
    „The President and his team are discussing a range of options to pursue this important foreign policy goal, and of course, utilizing the U.S. Military is always an option at the Commander in Chief’s disposal.
    —–
    Die vorliegende Analyse scheint mir daher … eine unvollständige Analyse zu sein.

    • Nicht vergessen sollte man dabei, dass chinesische Firmen bereits dort nach Bodenschätzen suchen, aber nach meinem Stand hat das bisher nicht viel gebracht. Vollkommen unter dem Radar bleiben die Drohungen von Grönland sich enger mit den Chinesen zu verbinden.
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/715400/groenland-stellt-den-westen-kalt-china-wartet-schon
      Weitere Punkte sind die Aufrüstung der Russen in der Arktis und die bei schmelzendem Eis neu entstehenden Routen für die Schifffahrt, welche ebenfalls Vorteile bringen würden. Insofern ist die Lage noch weitaus komplexer.

      • So komplex, dass unsere Regierung es nicht versteht?

    • Die USA haben die Generale „Rost & Korrosion“ als Gegner! Die US-Marine wird dabei teurer % teurer. Wenn man Metalle braucht, kann man Schiffe ausschlachten & recyclen!

    • Sie haben Sie die Methode Trump nach einem Amtsjahr immer noch nicht begriffen ……

  • Danke für die informativen Fakten. Ich blicke jetzt mehr durch als noch vor 5 Minuten.

  • Grönland den Grönländern, Deutschland den Deutschen.

    • Deutschland den Deutschen…der war gut.
      Eher Kalifat oder Getto.

    • Grönland den Grönländern – ok!
      Aber Deutschland den Deutschen – das geht gar nicht!
      Sollte jemand auf die Idee kommen so etwas ,wenn auch nur unter Alkoholeinfluss, zu singen, dann ist das gefährlicher als ein Terroranschlag auf das Stromnetz.

  • Die langfristig entscheidende Frage ist, wer die Rohstoffe abbaut, wenn das Eis geschmolzen ist.
    Darum geht es Trump. Sicherheitstechnisch würde ihn ja niemand hindern den US Stützpunkt dort auszubauen.

    • Das stimmt wohl, aber wer will schon einen Landstrich bewachen der ihm nicht gehört? Zumal es sich bei Grönland um eine einsame Eiswüste handelt. Kaum ist sie weggeschmolzen, kommen andere und holen sich das Filetstück ab.

      • Grönland ist Teil der NATO.
        Auch wenn sich die Amerikaner schmollend zurück ziehen würden,
        (was sie nicht tun werden) holt sich da niemand „das Filetstück“ ab.
        Und in 20 Jahren bewachen wahrscheinlich Drohnen Armeen Ländergrenzen.
        Erst recht in Gebieten, wo es sich ganz schlecht kämpft für reguläre Soldaten.

        • Ich verweise auf den Kommentar von @Hildegard um 11:35 (oben).

          0
  • Es fehlen noch die amerikanischen Jungferninseln, die die USA von Dänemark abkaufte.

  • Alaska haben die Amis auch den Russen abgeschwatzt.

    • und da können die Alaska People absolut happy sein!

    • „abgeschwatzt“
      Russland wird damit zum Dummerjan stilisiert.
      „Die Kosten und logistischen Schwierigkeiten, die mit der Aufrechterhaltung dieses weit entfernten Besitzes verbunden waren, veranlassten den Verkauf an die USA im Jahr 1867 für 7,2 Millionen US-Dollar (entspricht 162 Millionen Dollar im Jahr 2024).“
      Quelle: Wikipedia
      Das war damals eine Menge Geld.
      Eigentum verpflichtet und man muss es sich leisten können. Russland konnte nicht und hat verkauft.

  • Only Trump!!

    President Trump has ordered the United States to withdraw from 66 international organizations, the White House announced.

    All U.S. federal agencies are to halt participation in and funding of 31 UN bodies and 35 non-UN organizations.

  • Die USA haben doch schon eine Militär Basis auf Grönland. Also was soll die ganze Aufregung? Es wird wieder von etwas anderem abgelenkt.

  • WO HÄLT SICH DIE NATO AN IHRE EIGENEN STATUTEN ?????

    Die Präambel des NATO-Vertrags

    https://overton-magazin.de/kommentar/politik-kommentar/ist-die-amerikanische-aussenpolitik-noch-vereinbar-mit-den-prinzipien-der-westlichen-wertegemeinschaft/#comment-336423
    In der Präambel des NATO Vertrags vom 04. April 1949 heißt es wörtlich:

    „Die Parteien dieses Vertrags bekräftigen erneut ihren Glauben an die Ziele und Grundsätze der Satzung der Vereinten Nationen und ihren Wunsch, mit allen Völkern und Regierungen in Frieden zu leben.

    Sie sind entschlossen, die Freiheit, das gemeinsame Erbe und die Zivilisation ihrer Völker, die auf den Grundsätzen der Demokratie, der Freiheit der Person und der Herrschaft des Rechts beruhen, zu gewährleisten.

    Sie sind bestrebt, die innere Festigkeit und das Wohlergehen im nordatlantischen Gebiet zu fördern. Sie sind entschlossen, ihre Bemühungen für die gemeinsame Verteidigung und für die Erhaltung des Friedens und der Sicherheit zu vereinigen.

    • Sie hyperventilieren.
      Grönland soll gekauft werden.
      Kennen Sie den Unterschied zwischen gekauft und militärisch überfallen u. geklaut?
      Falls nicht, dann liegt das an Ihnen.
      Wer soll Grönland denn verteidigen?
      Die Grönländer können es nicht.
      Die Dänen können es nicht.
      Die EU hat kein Mandat und will auch nicht.
      Die NATO besteht in diesem Fall allein aus den USA.
      Wer bezahlt dafür?
      Die USA soll kein Weltpolizist mehr sein, aber ihre Dienste sind offensichtlich unentbehrlich. Da hätte ich auch kein Bock mehr drauf.
      Die Dänen lassen die USA für sich arbeiten. Ganz schön mutig, dieses kleine Königreich ohne nennenswertes Militär.
      Ich würde alles abziehen und meine Grenze sichern. Sollen die Europäer doch zusehen, wie sie Grönland sichern.

  • Es ist doch einfach: Dänemark finanziert eine Bergbau- & Umweltbehörde, startet einen Bergbau- & Rohstoff-Erschließungsfonds, der Bergbau-Innovationen, Tiefseebergbau & Rohstoffgewinnung aus dem Meerwasser finanziert.

    Heute lohnt sich die Gewinnung von Metallen aus dem Meerwasser. Die Lizenzen & Patente werden in EU & USA angemeldet, die industrielle Wertschöpfung in Gang bringen!

    Allerdings: es sollte regulatorisch wie in China gemacht werden: Bindungen an den Wert von Metallen und Strompreis.

    Eine eine neue kapitalistische Fehlentwicklung kann gestoppt werden, die weitere Spekulation mit Papiergeld & Derivaten in Gang setzt, die keine geerdete materielle Basis haben. Kurz: Macht der Börsen beschränken, Anleger & Unternehmer stärken! Aktive Anlagen, eine Pensionärsförderung.

    Kernfrage: wird Greenland als Zukunftsinvestition genutzt? Oder will man ein neues Feld für Papiergeldspekulation eröffnen?

    Militärisch: 2-3 Flugplätze & Häfen, Schiffe & U-Boote werden gebraucht!

  • Nach dem Angriff auf Venezuela droht Trump nun Kolumbien, Kuba und Mexiko und plant ganz offen, Grönland zu übernehmen. Schließen Sie sich dem Appell an Regierungen weltweit an, Trump die Stirn zu bieten – ehe es zu spät ist!

    JETZT UNTERZEICHNEN

    https://secure.avaaz.org/campaign/de/stand_up_to_trump_loc/?bUpgJbb&v=171561&cl=22482839379&_checksum=da813a18b3d5ab1987f30496b8150a927ec924a356acebfbdd855e9e32df5597&utm_source=email&utm_medium=blast_email&utm_campaign=171561

  • Einfach in Grönland eine Volksabstimmung durchführen. „Wolt ihr unabhängig werden, zu der USA kommen oder bei Dänemark bleiben.“

    • Erster und dritter Fall wäre mittelfristig ein Schuß ins eigene Knie. Ob die soweit denken können, ist eine andere Frage.

      • Hälst du die Inuits für blöd?

  • Weg zu Waffenstillstand und Friedensvertrag: Wie der Ukraine-Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beendet werden kann

    https://weltwoche.ch/daily/weg-zu-waffenstillstand-und-friedensvertrag-wie-der-ukraine-krieg-mit-einem-verhandlungsfrieden-beendet-werden-kann/?

    Von Peter Brandt, Hajo Funke, Johannes Klotz, Harald Kujat, Michael von der Schulenburg, Horst Teltschik

    Vernunft, Kooperation und gleiches Recht für alle Nationen entscheiden über die Zukunft Europas.

    Eine Kapitulation und ungelöste Territorialfragen führen nicht zu einem dauerhaften Frieden.

    Gerechte Lösungen beginnen mit der Art und Weise des Übergangs zu den Friedensverhandlungen.

    I. Die Territorialfrage

    Um die strittige Territorialfrage zu lösen, müssen beide Konfliktparteien zu einem schwierigen Kompromiss bereit sein.

    In unserem Vorschlag vom 30. August 2023, den Krieg durch einen Verhandlungsfrieden zu beenden, haben wir ein Referendum für den Fall vorgeschlagen, dass bilaterale ALLES LESEN !!

  • Ich halte dieses ganze Grönland-Annektionsgeschwätz der Trump-Administration nur für ein weiteres Mittel, die EU unter Druck zu setzen, um noch mehr amerikanische Rüstungsgüter zu kaufen.

  • Seit Trump den Russen über Venezuela (Öl) und Grönland (Geo-strategisch) indirekt bis direkt in die Karre fährt, sollte er doch eigentlich wieder der beste Freund der EU sein….?

    • Die EU befindet sich seit Trumps Präsidentschaft im Abwehrkampf.

  • Die EU hat bei der ihr zugeordneten Aufgabe restlos versagt. Trump scheint aktuell den Schnellgang eingelegt zu haben. Mal Grönland auf einer Polarprojektionskarte anschauen, dann dürften alle Fragen geklärt sein. Das Thema ist noch in Vorbereitung und wird akut, wenn der iran aus der Verbindung Rußland – China gebrochen wurde. Wetten? Ist nur ein weiteres Scheibchen Geopolitik.

    • Auf der ganzen Welt machen sich die Chinesen breit. Auch die Russen schielen auf Grönland. Dann habe ich als Grönländer lieber die Amis, als Besatzer.

      • So würde ich das auch bewerten.

      • Du bist aber kein Grönländer!!!!!

  • Was man verstehen muss bevor man sich aufregt. Staaten wie RU würden hier gleich massenhaft ihre eigenes Volk ansiedeln und möglicherweise die lokale Bevölkerung umsiedeln etc. um sich dieses Land für immer und ewig zu sichern da das eigene Volk dann dominiert. Die USA werden keine Leute umsiedeln. Wollen da wohl eher nur ein paar militärische Stützpunkte zur Verteidigung aufbauen und dann das Land wohl weitestgehend in Ruhe lassen. Sehe keinen Grund sich hier aufzuregen wenn Grönland und Dänemark hier zustimmen. Eine militärische Auseinandersetzung kann ich mir hier nicht vorstellen

    • Die Russen können mangels Personal seit 70 Jahren überhaupts nichts besiedeln oder umsiedeln. Im Gegensatz dazu würde ein US-Grönland von den gleichen Gestalten wie Hawaii, Minneapolis, Alaska geflutet.

      • Unter Trump ist das nicht denkbar.
        Trump ist geradezu penibel für Sauberkeit. Der kauft keinen Kühlschrank und lässt ihn dann verschimmeln.

  • Das Ergebnis könnte eine Teilung Grönlands sein. Der Süden bliebe dänisches Hohheitsgebiet, die Mitte und der Norden wird formal „freie Assoziation“ unter US-Administration.

    • Ich schrieb „Das Ergebnis könnte(!!) …sein“, nicht, dass ich ein solches Ergebnis gutheissen würde 🤨 …

    • Solche „nicht Fisch, nicht Fleisch-Abkommen“ verkomplizieren nur alles.
      Klare Gebietszugehörigkeiten waren in der Geschichte immer von Vorteil.

  • Grönland den Grönen! Und das von Links gefordert. Die merken auch nicht mehr, was sie da sagen.

    • Die haben einfach keine Ahnung von Geopolitik.

  • Mit Hilfe der Amerikaner wird für Deutschland wichtige Infrastruktur angegriffen, die territoriale Integrität europäischer Länder in Frage gestellt und Russland politisch und wirtschaftlich von Europa isoliert, was die Bundesrepublik und damit die europäische Friedensordnung gefährdet, die darauf baut die Interessen der Grossmächte in der Mitte Europas anzuerkennen. Das Handeln der USA ist äusserst feindselig. Sich von Berlin und Bruessel zu distanzieren wird bei weiterer Eskalation niemandem helfen.

  • Wer sich mit den Brüsseler Insassen gemein macht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren ! 😠 Diese Rasselbande ist komplett lost und hat jeglichen Bezug zur Realität lange hinter sich gelassen. Es gibt nur ganz wenige, die noch bei Verstand sind wie Meloni, Orban usw. Der Weber gehört ebenso wie KanonenUschi und Kallas weggesperrt und der Laden schnellstmöglich geschlossen!

  • Einfach ein Referendum machen und versprechen, jedem Grönländer eine Million US$ zu schenken, wenn es zu Gunsten der USA ausgeht. Zack – zum Schnäppchenpreis von ~60 Mrd. den 51. Bundesstaat eingesackt. Allein die Rohstoffe dort sind wahrscheinlich das Zigtausendfach wert.

    • Die Erschließung und Förderung auch.
      Bei solchen Gebieten fällt immer wieder auf, dass bei vielen „Mitbietenden“ die Augen größer sind als der Magen.

  • haben die dem Trump Kraftfutter ins Essen gemischt?

  • Also mal ehrlich , wenn jemand kommt und sagt verschwinde , wir brauchen dein Land wegen der Bodenschätze und werde mit der Waffe bedroht … was gibt es da zu überlegen ?? Hat Dänemark keinen Geheimdienst für alle Fälle ??? Wenn ich bedroht werde , dann habe ich das Recht mich zu wehren !!
    Ich denke , auch Kennedy hatte sich einige Mafiosis zu Feinden gemacht !! Er starb wohl auch deshalb … es betraf gar die gesamte Familie !!
    Wo ist hier das Problem ???

    • Ähm, in Grönland kommt ja keiner, der das sagt. Da kommen Leute und bieten Geld und Sicherheit.
      Davon, dass die Inselbewohner verschwinden sollen, ist niergendwo die Rede.

  • Trump hat die Grönlandfalle aufgestellt.
    In Grönland kann die USA schon jetzt handeln, wie die USA will. Warum also Grönland annektieren? Um die Europäer zum Natoaustritt zu drängen, denn die USA brauchen die Natoländer nicht, aber die Natoländer brauchen die USA. Jeder einzelne europäische Staat wird sich dann um die USA bemühen, Deutschland besonders, denn es stehen US-Soldaten auf deutschem Territorium. Ohne diese Soldaten sind die Deutschen militärisch komplett nackt. Ohne den US-Geheimdienst hilflos. In diesem Wettbewerb des Zu-Kreuze-Kriechens wird die EU auseinanderfallen. Die USA werden sich ihre Hilfen gut bezahlen lassen. Die nationalen Parlamente der EU-Länder werden durcheinandergewirbelt. Die USA werden auf einer Abwicklung der Migrationspolitik bestehen. Nur Länder ohne islamischen Einfluss werden von den USA belohnt werden. Der Dollar wird an Stärke zulegen.

    • Schön wär’s!

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