Strukturkrise
Das Statistische Bundesamt will zu Insolvenzen schweigen, doch 2026 könnte zum Rekord-Pleitejahr werden
Die Insolvenzwelle des vergangenen Jahres dürfte nach Einschätzung von Experten auch 2026 nicht abebben. Zusätzlich verschärft eine wachsende Zahl von Unternehmensaufgaben die Lage – unter anderem infolge tiefgreifender demografischer Veränderungen.
Experten und Analysten sind sich einig: Die Last der Konjunkturkrise, die den deutschen Standort belastet, wird sich auch im laufenden Jahr nicht abschwächen. Im Gegenteil – insbesondere die Zahl der Firmenpleiten dürfte weiter steigen. Ausgerechnet in dieser Situation streicht das Statistische Bundesamt die Veröffentlichung vorläufiger Insolvenzzahlen (Apollo News berichtete). Doch private Prognosen zeichnen ein erschreckendes Bild.
So rechnet Jonas Eckhardt, Partner bei der Unternehmensberatung Falkensteg, im laufenden Jahr mit einem deutlichen Anstieg der Großinsolvenzen um 15 bis 20 Prozent. „Der Standort Deutschland hat ein echtes Wettbewerbsproblem, denn vor allem größere Unternehmen spüren die internationale Konkurrenz“, erklärte Eckhardt gegenüber dem Handelsblatt.
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Auch andere Experten gehen davon aus, dass sich die Insolvenzwelle, die über die deutsche Wirtschaft hinwegrollt, im Gesamtjahr 2026 nicht entspannen wird. So prognostiziert die Strategieberatung von Ernst & Young, EY-Parthenon, im Rahmen einer Umfrage unter Bankenspezialisten für das Jahr 2026 einen Höhepunkt der Restrukturierungsfälle – also von Krisenmaßnahmen zur Rettung von Unternehmen.
Zudem rechnet Allianz Trade für das laufende Jahr mit einem weiteren Anstieg der Insolvenzen in Deutschland. Den Prognosen vom Oktober des vergangenen Jahres zufolge könnten die Unternehmenspleiten um 1 Prozent zunehmen.
Selbst wenn die Zahl der Insolvenzen im Jahr 2026 nur marginal im Vergleich zum Vorjahr ansteigen sollte, ist dies extrem problematisch. Denn 2025 war ein neues Rekordjahr bei den Firmenpleiten. Wie aus einer kürzlich veröffentlichten Erhebung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervorgeht, gab es im vergangenen Jahr insgesamt 17.604 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften. Das entspricht dem höchsten Stand seit 2005. Nicht einmal während der globalen Finanzkrise 2008/2009 wurden derart viele Unternehmenspleiten verzeichnet. Rund 170.000 Arbeitsplätze waren im vergangenen Jahr betroffen.
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Im Zentrum der Problematik stehen hohe Energie- und Arbeitskosten sowie ein überbordendes Bürokratie- und Regelwerk. Hinzu kommt eine sukzessiv wachsende Steuer- und Abgabenquote. Für 2025 hatte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Rahmen einer Hochrechnung sogar einen Anstieg der Abgabenquote – also des prozentualen Anteils von Steuern und Sozialabgaben am Bruttoinlandsprodukt – auf einen neuen Höchstwert (41,5 Prozent) prognostiziert.
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Unter anderem die steigenden Sozialabgaben der letzten Jahre haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Um ihre massiven Defizite zu decken, haben sowohl die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ihre Zusatzbeiträge als auch die Pflegekassen ihre regulären Beitragssätze mehrfach stark angehoben. Für Arbeitnehmer wie auch für Arbeitgeber, die die Sozialbeiträge paritätisch entrichten, bedeutet dies eine zusätzliche finanzielle Belastung.
Neben der Insolvenzwelle kommt ein zusätzlicher Verlust an Wertschöpfung durch eine wachsende Zahl von freiwilligen Unternehmensaufgaben auf die deutsche Wirtschaft zu. Laut einer Studie der staatlichen Förderbank KfW drohen in den kommenden fünf Jahren jährlich rund 114.000 Betriebsstilllegungen. Bis Ende 2029 stehen damit insgesamt 569.000 Unternehmen vor dem Aus – in erster Linie infolge demografischer Verwerfungen.
Nach Angaben der KfW waren im vergangenen Jahr 57 Prozent der mittelständischen Unternehmer mindestens 55 Jahre alt. Damit lag der Anteil drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert und sogar 27 Prozentpunkte höher als noch vor zwei Jahrzehnten. Für viele rückt daher zunehmend die Frage in den Vordergrund, wer den Betrieb nach dem eigenen Ausscheiden weiterführen soll.
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Viele Unternehmer empfinden „die Suche nach einem passenden Nachfolger als sehr schwierig“, erklärte die Förderbank. Der Nachwuchs wird immer knapper – nicht zuletzt aufgrund der hohen Übernahmepreise, die viele ausscheidende Eigentümer verlangen.
Im Durchschnitt fordern Verkäufer für ihr Unternehmen inzwischen fast 500.000 Euro – eine Summe, die für viele potenzielle Nachfolger eine erhebliche Einstiegshürde darstellt. Noch vor sechs Jahren lag der durchschnittliche Kaufpreis mit 372.000 Euro deutlich niedriger. Hinzu kommen die schlechten wirtschaftlichen Aussichten und die unvorteilhaften Standortfaktoren, die viele Investoren abschrecken, deutsche Unternehmen zu übernehmen.
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Eine „Pleitewelle“ ist der Bundesregierung nicht bekannt. Die Bundesregierung wartet erst den nächsten Bericht des Statistischen Bundesamt ab. So wird sich demnächst der Sprecher der Regierung, auf der Bundespressekonferenz äußern.
Die Wirtschaft soll 2026 um bis zu 1,7% wachsen und am Ende wird sie wohl um 1,5 bis 2,0% schrumpfen und jeder weiss es, dass das angebliche Wachstum auch so eine Nebelkerze ist…
Das Bild von der Zeche Zollverein in Essen ist nicht ganz passend zu dem Beitrag. Zollverein ist als Industriedenkmal gelistet und irrsinnige Mengen (mehrere hundert Mio. Euro) an öffentlichen Gelder sind zur Umgestaltung aber insbesondere zur Denkmalsanierung in diesen Standort geflossen. Das wird nirgendwo sonst möglich sein. Da droht eher der Verfall.
Wie reitet man ein totes Pferd? Die unendliche Geschichte in täglichen Fortsetzungen.
Ich finde das großartig ! Immer diese fürchterlich schlechten Nachrichten und diese Larmoyanz des Pöbels. /s o
Die Fähigkeit zum Interessenausgleich, z.B. Zahlen zu veröffentlichen, die den eigenen Interessen widersprechen, entwickelt sich erst beim Ketzer einer Gesellschaft, der sich mit der eigenen Bezugsgruppe anlegt.
Zitat: „Erst ab dem vierten Stadium sind Menschen in der Lage, andere Interessen und Lebenswelten zu erkennen und sie gedanklich im Sinne eines Interessenausgleichs zu bearbeiten“ Quelle: Moralentwicklung
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Fähigkeit nicht entwickeln, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Was unterscheidet den Menschen vom Tier ? Im allgemeinen sagt man die Intelligenz !
Die Ki sagt Intelligenz ist : Intelligentere können Informationen schneller verarbeiten, geistige Probleme besser lösen bzw. besser logische Probleme lösen sowie schneller und effizienter lernen.
Also das Gegenteil von dem was wir so seid Jahren in Führungspositionen der Deutschen Politik und Altparteien antreffen !
Der Zustand Deutschlands lässt keinerlei Rückschlüsse oder Spuren auf Intelligente Führung in den letzten Jahrzehnte erkennen .
Sind halt alles dumme Reaktionäre, die sich von den Medien und Lobbyisten hin und her schupsen lassen, statt eigenständig vorauszudenken. Aber wer weiß wozu das gut ist. Will gar nicht wissen, was dabei herauskäme, wenn die zukunftsorientiert agieren würden. Ihre Demokratie ist schon ein Albtraum.^^
Die Folgen der Deutschland vernichtenden Kartell-Parteien !
Mit einer AfD Regierung wäre es nicht soweit gekommen.
Nur die AfD könnte Deutschland noch retten, sofern die Kartell-Parteien Deutschland bis zur nächsten Schein-Wahl nicht vollständig vernichtet haben.
Die AfD wird demnächst verboten. Das macht eine autoritäre Regierung so.
Wenn das so mit den Insolvenzen weiter geht, also die Steuereinnahmen immer weiter wegbrechen, dann ist auch bald kein Geld mehr für Diäten da. Dann hat es sich aus regiert. Ich verstehe es nicht warum die Deutschen immer warten, bis alles auf dem Boden liegt. Die Altparteien sollen es ruhig mit einem AfD-Verbot versuchen. Der Bumerang wird zurück kommen. Auch in den Staaten wird dies mit einem AfD-Verbot sehr kritisch gesehen. Es könnten Konsequenzen seitens der Staaten folgen.
Wenn soviel Firmen Pleite gehen, wieso kann die Wirtschaft wachsen, und die Steuereinnahmen steigen? Die Rechnung geht auf , Minus mal Minus gibt Plus.
Man darf nicht vergessen, dass sowohl die Stärke als auch die Inhalte der Ausschläge des psychischen Apparats ökonomisch bedingt sind. Erfährt die Marktwirtschaft eine Perversion, zeigt die Psyche einen nicht-funktionalen Charakter, der bis zur Zerstörung der biologischen Funktionalität reichen kann. Angesichts dessen sollte es erlaubt sein, danach zu fragen, ob dadurch nicht schon längst von einem geradezu perfekten Mord die Rede sein müsste, der vor allem dem freien Unternehmer das Leben kostet?
Übrigens: Die Menschlichkeit einer menschlichen Existenz nicht allein der „ehrbaren Kaufleute“ (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Ziff. 3 IHKG) sieht sich infolge gesellschaftlich derzeit zunehmend pervertierter Verhältnisse bedroht. Vielmehr blicken nicht zuletzt die betriebsinternen Handlungsgehilfen des ehrbaren Kaufmanns dadurch ihrer Preisgabe entgegen. So verschließt noch immer so manche Staatsanwaltschaft einfach die Augen vor der robusten Evidenz, dass psychosoziale Faktoren etwa einen kardiogenen Schock eintreten lassen. Eine Beschwerde beim darüber jeweils die Aufsicht führenden Ministerium der Justiz wird dabei abschlägig beschieden. Es bleibt dann nur noch, gemäß § 172 Abs. 4 StPO vor dem Oberlandesgericht ein Klageerzwingungsverfahren anzustrengen. Dazu fehlt allerdings den Hinterbliebenen in ihrer tiefen Trauer zumeist die Kraft. Auf diese Weise geht noch die schwerste Brandschatzung des Gegebenen völlig straflos aus.
Nur zur Erinnerung: Akio Toyoda als der Enkelsohn des Firmengründers der heutigen Toyota Motor Corporation (TMC) reklamierte bereits vor vielen Jahren, dass betrieblich ein „‚life-or-death‘-battle“ (Automotive News v. 13.5.2018) weltweit zu schlagen ist. Anstatt aber sich die Kenntnisse zu der Tatsache mit einem geringeren Aufwand selbst zu beschaffen, was für den damit buchstäblichen Kampf auf Leben und Tod unabdingbar ist, weil danach bereits die Seele und Geistigkeit des Menschen verlangen, ist hierzulande von Staats wegen einfach ausgeblendet, welches zumindest intellektuelle Rüstzeug dafür Not tut. Allen voran das Bundesforschungsministerium erklärt es sogar einem strikten Tabu, auch nur zu versuchen, Aufschluss darüber zu gewinnen. Letztlich gerät der im Vertrag von Lissabon gleich eingangs formulierte Anspruch für eine in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft dadurch zu einer hohlen Phrase. Die Europäische Union könnte dann ihr Dasein nicht mehr begründen.
Selber will man nicht berichten, die Nachrichten könnten zu schrecklich sein und könnten den Falschen nutzen.
Gleichzeitig ist man bestrebt, Nachrichtenportale zu verbieten, die trotzdem die Wahrheit verkünden würden.
Was soll man dazu noch sagen?
Top Idee. Probleme werden einfach nicht benannt.
Hat bezgl. Migration und deren Probleme ja super geklappt.
Immer weiter so. Umso schneller ist die AFD dran.
Endphase! Was nicht sein darf, ist eben nicht!
Ich hoffe inständig, das Karma diese Staatssaboteure einholt und entsprechend hart bestraft. Wir sollten schon mal Vorschlagslisten anlegen, sonst verliert man ob der Menge schnell den Überblick.
Das Statistische Bundesamt ist eine Behörde des BMI und dafür zuständig, Regierungspropaganda zu machen. Derzeit passen Insolvenzen nicht ins Bild der besten Regierung ever.
Dr. Weidel über die unglaublich hohe und gefährliche Anzahl der Firmen-
insolvenzen und die desaströse Politik der CDU / SPD, die auch 2026 sehr viele Firmen in die Pleite treiben wird!
Im short -Auszug aus der neuesten AFD Bundestag Pressekonferenz zum Stand der Deutschen Wirtschaft:
Alice Weidel warnt ohne Sofortprogramm
https://www.youtube.com/watch?v=FtC2U1DfpnA
Und wieder einer weniger. Die Deindustrialisierung läuft auf vollen Touren
https://www.braunschweiger-zeitung.de/wirtschaft/article410933549/tarifstreit-bei-der-iav-1500-arbeitsplaetze-weg-geld-weg.html
Dieser Regierung geht es doch nur noch darum ein möglichst gutes Erscheinungsbild abzuliefern ( egal, wie schlecht der tatsächliche Zustand ist ) …
Pleiten, bitte nicht! Lasst uns lieber über Pinguine in der Antarktis reden …
Das Ende dieser Regierung ist so gut wie sich.
Massenarbeitslosigkeit wird die Leute auf die Straße treiben.
wenn nichts mehr im Kühlschrank ist wird auch der Letzte begriffen das hier in dem Land was gewaltig schief läuft.
Dann möchte ich nicht in der Haut von den Verantwortlichen Politiker stecken.
Demnächst dann keine Zahlen mehr über Füllstände bei Gasspeichern, keine Zahlen mehr wieviel Atom- und Kohlestrom wir aus dem benachbarten Ausland importieren, keine Zahlen mehr darüber, wieviele Bürgergeldneulinge einwandern. Selbstverständlich wird auch die AfD aus den Sonntagsumfragen verschwinden. Geht ja gar nicht, dass die jetzt jede Woche die Liste anführen. Ich habe es 1990 schon gesagt, ich habe mich in der DDR stets viel freier gefühlt als in der tollen BRD. Damalige Kollegen haben 30 Jahre gebraucht um das zu erkennen.^^
Das Schweigekartell will nicht , dass die Bürger erfahren was hier alles Schief läuft !! Dabei wissen wir doch Alle , dass seit 1949 immer die gleichen Parteien an der Macht sind !! Die AfD war noch nie an der Macht , aber ist deshalb an allem Schuld !! Was mich wundert , dass die Bosse der Wirtschaft und Industrie und auch der Mittelstand sich lieber von der AfD trennen , obwohl deren Konzepte besser sind als die derzeitigen Parteien !!
Also von mir kein Mitleid … dann müssen Sie einfach die logischen Folgen ertragen !!
Grund sind steigende Energie- und Arbeitskosten, Kosten für Bürokratie sowie Steuern und Abgaben. Ist mal jemandem aufgefallen, dass ausnahmslos all diese Insolvenztreiber die Politik zu verantworten hat und nicht ein Aspekt von außen kommt? Hier wird Selbstmord vollzogen und das ganz bewusst.
nicht nur die Sozialkassen sind leer auch die Gasspeicher werden es bald sein.
und dann geht es hier richtig ab.
Jeder Experte warnt vor dieser Katastrophe aber was machen unsere Politiker sie kümmern sich mehr um Afghanen und die Ukraine statt Jetzt alles daran zu setzen diesen desulten Stand entgegen zu wirken.
Aber anscheinend kümmert es niemanden also ab mit Vollgas in Richtung Abgrund.
Im TV und den Main Stream Medien wird im Grunde nur noch über’s Ausland berichtet.
Früher nannte man das Auslandjournal.
Heute nur noch Thema Ukraiiiiine, IIIraaan, Venezuelaaa, IIIIsraeeeel, usw. usf.
Für die massiven und massenhaften Probleme in Deutschland werden nur Sekunden „investiert“, wenn überhaupt und dazu oft verschönigend oder verharmlosend oder abgeändert, der Kontext bisschen verändert,….
Auf Tichy gibt es einen Beitrag zu der Vernichtung der Selbständigen
https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/unternehmensaufgabe-nachfolgeproblem/