Werbung:

Werbung:

Prüfbericht offengelegt

Bundesrechnungshof tadelt Förderung eines muslimischen Vereins mit Nähe zur Muslimbruderschaft durch das Auswärtige Amt

Obwohl bereits bekannt war, dass die muslimische Organisation Islamic Relief Deutschland Verbindungen zur Muslimbruderschaft gehabt haben soll, förderte das Auswärtige Amt sie bis 2019. Wie aus jetzt veröffentlichten Prüfberichten hervorgeht, kritisierte der Bundesrechnungshof die Förderung scharf.

Von

Trotz Verbindungen zur Muslimbruderschaft förderte das Auswärtige Amt das IRD bis 2019 (Symboldbild). (IMAGO/Steinach)

Werbung

Seit 2013 förderte das Auswärtige Amt die muslimische Hilfsorganisation „Islamic Relief Deutschland“ (IRD) mit Millionenbeträgen. Dabei war bereits damals bekannt, dass die Organisation Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft pflegte, wie aus dem baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht aus dem Jahr 2009 hervorgeht. Dennoch stellte das Auswärtige Amt die Förderung erst im Jahr 2019 ein. Darüber war auch der Bundesrechnungshof entsetzt, wie jetzt die Prüfberichte der Behörde zeigen.

Die Berichte sollten ursprünglich geheim bleiben, wurden allerdings auf Klage der Islamismuskritikerin Seyran Ateş und des Instituts für Weltanschauungsrecht nach einem fünfjährigen Rechtsstreit offengelegt. Die Berichte liegen der Welt am Sonntag und dem ARD-Magazin Report Mainz in geschwärzter Form vor. Bereits im ersten Bericht zieht der Rechnungshof ein düsteres Fazit: Das Auswärtige Amt „vermag nicht zu erklären, auf welcher Grundlage es zu der Einschätzung gelangt war, Islamic Relief habe als humanitäre Nichtregierungsorganisation einen guten Ruf“.

Eigentlich seien die Behörden „in eigener Verantwortung aufgefordert, bei Vorliegen verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse von einer Förderung betreffender Organisationen abzusehen“, heißt es in dem Bericht weiter. Das Außenministerium habe sich „über zwingend zu ziehende Konsequenzen […] hinweggesetzt“, zitiert die Welt aus dem Bericht. Es sei schlicht „nicht nachvollziehbar“, aus welchen Gründen das Auswärtige Amt die „klare und bindende Weisung“ aus dem Jahr 2009, von der Zusammenarbeit mit dem IRD abzusehen, ignoriert habe. Die Behörde sei dazu aufgefordert worden, „die Förderung von IRD einzustellen“.

Im zweiten Bericht geht der Rechnungshof noch härter mit dem Außenministerium ins Gericht. Die Behörde habe die muslimische Hilfsorganisation gar „im Blindflug“ gefördert, „ohne sich vorher von der Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der bisherigen Förderung überzeugt zu haben“. Die Beschwichtigung des Auswärtigen Amtes, dass man „alles Erforderliche getan, nur halt nicht dokumentiert“ habe, sei dem Rechnungshof zufolge „je häufiger vorgetragen, desto weniger glaubwürdig“.

Immer wieder sorgen muslimische Vereine, die staatliche Förderung erhalten, mit Verbindungen zu problematischen Persönlichkeiten für Aufsehen. Zuletzt sorgten die Redner, die bei den Kulturtagen des staatlich-türkischen Islamverbands DITIB im April in Hamburg auftreten sollten, öffentlich für Kritik. Vier von insgesamt sechs Rednern entpuppten sich als Antisemiten und Hamas-Glorifizierer und wurden ausgeladen. Wobei auch die verbleibenden beiden Redner zumindest fragwürdige Positionen vertraten (Apollo News berichtete). Dennoch stellte die Stadt dem Moscheeverband den Frascati-Platz für die Kulturtage zur Verfügung.

sf

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

10 Kommentare

  • Die zuständigen öffentlichen Stellen sind entweder blind oder w o l l e n bzw.
    w o l l t e n aus Gründen nicht öffentlich machen, was tatsächlich hinter Islamic Relief steht.
    Umfassende Informationen sind unter
    https://fowid.de/meldung/islamic-relief-deutschland
    abrufbar. Die Lektüre der Ziff. 9 ist erhellennd.

  • Schätze der Verantwortliche im Bundesrechnungshof ist seinen Job los und die Junta in Berlin verdoppelt die Förderung. Dieses Land ist am Ende.

  • Bestimmt streicht der sensible Lars wieder eine Abteilung im Rechnungshof wegen
    Sparanstrengungen zum Bundeshaushalt.

  • Wir fördern auch heute noch im großen Stil den IS: Dieser erhält für seine Aktivitäten in Afrika Waffen und logistische Unterstützung von der Ukraine, deren Staatshaushalt (und das Leben der Oligarchen) bekanntlich vor allem Deutschland finanziert. Grund für das Engagement der Ukraine ist, dass die Regierungen in Mali und im Sudan von russischen Truppen (früher Wagner, jetzt Afrika-Korps) unterstützt werden. Wir, die in Presseerklärungen stets um das Schicksal der Schwarzen besorgt sind, helfen damit mit, dass Araber in Afrika Schwarze abschlachten (in Mali). „Feministische, werteorientierte Außenpolitik“, die von der CDU fortgeführt wird.

  • Alle Verantwortlichen gehören für ihre Terrorunterstützung angeklagt.

    In einem Rechtsstaat, nicht im Kalifat Germanistan.

  • Alles, was mit Islam in Verbindunh steht, wird in irgendeiner Form gefördert. Sei es das Fastenbrechen, seien es gesonderte Gebetsräume, seinen es Kindergärten oder Moscheen. Die Förderungen müssen nicht allein finanzieller Natur sein. Hauptsache Islam. Wer hinterfragt ist antimuslimischer Rassist oder gleich N***. Wer offen kritisiert, riskiert ein Gerichtsverfahren. In diesem Land wird der Islam hoffiert und regelrecht gefördert. Der Islam ist dabei, wichtige Schaltstellen (pol. Parteien, Ämter, Medien, Beratungsgremien etc.) erfolgreich zu unterwandern.

  • Es wird kritisiert,getadelt usw..und,was passiert,irgendwelche Konsequenzen für Politiker? Nein,dieses Pack macht einfach so weiter!!!

Werbung