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Ulm

Brief an Dobrindt: Grünen-Abgeordneter will mehr Afghanen in seiner Stadt

Marcel Emmerich, Grünen-Bundestagsabgeordneter für Ulm, will mehr Afghanen in seiner Stadt. Das erklärte er in einem Brief an Innenminister Alexander Dobrindt. Dass noch immer Afghanen in Pakistan auf die Einreise warten, sei für ihn „unerträglich“.

Von

Marcel Emmerich ist Abgeordneter der Grünen. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Der Bundestagsabgeordnete Marcel Emmerich von den Ulmer Grünen hat in einem Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gefordert, dass mehr Menschen aus Afghanistan in seine Stadt kommen sollen. Laut Schwäbische geht seine Forderung auf einen Beschluss des Ulmer Gemeinderats vom Juli zurück, der gegenüber Land und Bund Aufnahmebereitschaft signalisiert.

„Menschen, die an der Seite der Bundeswehr in Afghanistan für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit gekämpft haben, warten immer noch in Pakistan auf ihre Aufnahme“, stellte Emmerich in dem Brief fest. Immer noch bestehe für diese Personen eine Bedrohung durch die Taliban. „Das ist unerträglich“, so Emmerich weiter. Er plädiert daher für eine Aufnahme in Ulm: Konkret geht es dem Grünen um die Aufnahme zweier großer Familien.

Emmerich bezieht sich in seinem Brief auf ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Das Gericht urteilte, dass die Bundesregierung die Aufnahmeprogramme für Ortskräfte und Flüchtlinge aus Afghanistan nicht hätte pauschal einstellen dürfen (Apollo News berichtete). Dieses Vorgehen widerspreche, so das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung, dem Willkürverbot.

Nach dem Regierungswechsel im Frühjahr 2025 hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag eigentlich vereinbart, freiwillige Aufnahmeprogramme für Afghanistan aus der Ampel-Regierung so weit wie möglich zu beenden. Im Dezember 2025 erklärte das Bundesinnenministerium rund 640 Aufnahmeerklärungen, darunter die der Beschwerdeführer, für „ungültig und erloschen“.

Nach einer von der NGO „Kabul Luftbrücke“ mitorganisierten Klagewelle musste die Bundesregierung jedoch einknicken und holt nach und nach die in Pakistan wartenden Afghanen nach Deutschland. Der erste Afghanen-Flug unter Kanzler Merz war Anfang September in Hannover gelandet. Damals waren 47 Afghanen eingereist, die ebenfalls erfolgreich auf Visa geklagt hatten.

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Die Aufnahmeprogramme der Ampel-Bundesregierung für Afghanistan stießen wegen Missbrauchsgefahr und Sicherheitsbedenken immer wieder auf massive Kritik. Das Auswärtige Amt unter der Führung der damaligen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hatte Druck auf deutsche Behörden in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ausgeübt, Visa zu verteilen. Immer wieder verweigerte die Bundespolizei dann an deutschen Flughäfen aufgrund des Sicherheitschaos Afghanen die Einreise (mehr dazu hier).

Immer wieder kommt es zu Berichten über fehlende oder gefälschte Dokumente, wobei Warnungen der Bundespolizei zum Teil ignoriert werden. Zudem waren in der Vergangenheit längst nicht alle eingeflogenen Afghanen tatsächlich Ortskräfte (mehr hier und hier).

In Ulm erging zuletzt dennoch ein Gemeinderatsbeschluss auf gemeinsamen Antrag der Fraktionen Grüne, SPD, FWG, KJT sowie einer FDP-Stadträtin, wieder mehr Afghanen aufzunehmen. Diesen Beschluss will Emmerich nun bei Dobrindt für seine Stadt durchsetzen. Auslöser seien gesunkene Aufnahmezahlen, die in Ulm ausreichende Kapazitäten ermöglichten.

jw

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249 Kommentare

  • Er darf gerne eine Bürgschaft übernehmen .. oder hört beim eigenen Geld die Nächstenliebe auf ?!

    372
    • Denkt bitte an die Umgebung und unsere Frauen, Kinder und auch die Mädchen.
      Es ist unverantwortlich solche Forderungen zu stellen.

      258
      • In dem Stadium ist jede Nachsicht unangebracht!

        14
      • Hatte im Februar 2024 / 19/00 Uhr, aus dem Supermarkt kommend und auf unseren gegenüberliegenden Hauseingang laufend, eine „Begegnung“ mit solch einem Subjekt (Afghane).
        Habe den Typen durch das lauteste Schreien meines Lebens in die Flucht schlagen können.
        Nicht mal auf diesen vierzig Metern ist man als Frau mehr sicher!
        Gehe seitdem nicht mehr alleine in den Wald, welcher bei uns um die Ecke liegt und was ich immer sehr gerne gemacht und genossen habe!
        Es kotzt mich einfach nur noch an, was aus diesem Land gemacht wurde und dass so viele immer noch die Augen davor verschließen!
        Mein außerordentlicher Dank geht auch an Frauen, wie Merkel, Reker und Baerbock, die ihr eigenes Geschlecht zum Frass vorgeworfen haben!

        285
        • Was Sie jetzt machen müssen, mit so vielen leuten wie möglich sprechen und sie zur afd-wahl bewegen. Kenne leider ne menge, dir hier nen leserbrief schreiben (wo sowieso alle begriffen haben) . Spread the news, aktion lauffeuer.

          55
        • Haben die Bewunderer von Merkel, Reker und Baerbock (u.a.) nicht auch gesagt, die Frauen sollten sich nicht so haben, wenn ‚jemand‘ Wünsche an sie heranträgt? Dann würde auch der Drang zur Kriminalität abgemildert. (Muß man doch verstehen.)

          32
        • Sie haben absolut Recht.Alleine die verachtenden Blicke dieser Typen reichen schon.Sie verachten uns,weil wir hier arbeiten und uns nicht vermummen. Raus mit denen…

          18
        • Holen Sie sich einen großen Hund,davor haben die Goldstücke Angst.

          17
        • Sie müssen sich mehr Mühe geben; jeden Tag das Zusammenleben neu aushandeln……. Nach jahrelangem, liebevollen Zureden werden sicher auch aus diesem Subjekten wertvolle Mitbürger ………

          -1
        • bei uns fahren die, die man wahrnehmen kann Fahrrad und bringen Essen. Klar, im Osten wird noch selbst gekocht 😏

          -25
      • Es ist eine Frechheit..wir haben mehr als genug getan.Unsere Städte sind seit einigen Jahren nicht mehr wieder zu erkennen und er will noch mehr von diesen Leuten reinholen.Warum wohl verlassen viele junge gut ausgebildete Leute unser Land?Weil sie ihre Heimat durch solche Politik verloren haben.

        14
      • Geht dem am A…. vorbei. Sind nicht seine Töchter die benutzt werden.

        25
    • Ganz bestimmt, soweit wird auch seine Liebe nicht gehen.

      48
      • Wir haben bestimmt genug Afghanen hier in Deutschland. Denke mal jeder Landrat und Bürgermeister würde sie ihm gerne geben !! Was macht dieser Mann eigentlich Licht so ehrenamtlich und freiwillig in punkto Unterbringung und Integration dieses Personenkreises ? Er könnte auch ein grünes Parteibüro in Kabul eröffnen und leiten !

        50
    • Wie wäre es mit einem demokratischen Beschluss der Bürger zu diesem Thema??
      Er will doch sicher auch keine Diktatur, oder?

      9
    • Beim eigenen Geld fängt die „Fernstenliebe“ erst so richtig an:

      „Konkret geht es dem Grünen um die Aufnahme zweier großer Familien.“

      ..braucht der GRÜNE „Boss“ dafür Unterstützung durch den Import der Clan-Mafia?

      41
      • …die dann hier noch „etwas“ größer werden…Fein….

        9
    • Der Herr hat wohl kräftig in die Asylindustrie investiert und will nun die Allgemeinheit zwingen dafür zu bezahlen, ist ja wie bei der Energiewende ins Nichts.

      29
    • Nicht sein Geld – er lebt von Steuergeld

      18
    • Linke Politiker, die Grünen sind ja nix anderes, wollen immer nur das Geld der anderen verteilen. Ich habe für solche Figuren nichts als Verachtung übrig. Das sind Verräter.

      64
    • Natürlich ! die Grünen können nur fordern, wenn Andere die Zeche zahlen. So war es immer schon seit Gründung der Grünen.

      15
      • Wenn man weiß, welche Leute Pate standen bei der Gründung dieser Partei, erklärt es so einiges. Nationalisten bis ins Mark.

        7
  • Mittlerweile haben wir tausendmal mehr Ortskräfte als je Soldaten in Afghanistan waren.

    230
    • … daran kann man erkennen wie gut es sich die Soldaten haben gehen lassen – auf jeden Soldaten kamen „1000 Ortskräfte“ . . .

      25
    • Alles auf Lügen gebaut, uns zu schaden, unseren Kindern und Enkeln!

      27
  • Der Abgeordnete kann in seinem Haus doch welche aufnehmen. Da gibt’s bestimmt Beifall.

    250
    • vor allem in seiner direkten Nachbarschaft

      139
      • Bei seinen Verwandten

        42
    • …. und danach Fenster und Türen mit Brettern zunageln.

      65
    • Diese grünen Vaterlandsverräter wollen immer nur etwas von den Anderen, niemals von sich selbst. Und es gibt noch verdammt viele von diesen Gestalten, viel zu viele…

      44
      • und genauso viel zu viele, die Diese Typen wählen…

        13
    • Wenn JEDER Grüne mindestens 10 bis 15 Afghanen auf eigene Kosten nimmt…..und dann noch für alle Straftaten, die die begehen, zur Kasse gebeten wird….dann mal los.

      15
    • Wenn der mal wirklich auf einen „gestandenen“ Afghanen tritt, sieht man von ihm nur noch einen Kondensstreifen…… Offenbar legt er es darauf an, sich weiter beliebt zu machen. Ohnehin jeweils nur über die Liste in den Bundestag gerutscht, bekam er in seinem Wahlkreis 2025 sage und schreibe 15,5 %.

      5
  • Wieso fragt dieser Herr nicht die Bürger, ob die das auch möchten?

    106
    • Das braucht er nicht. Sein Wahlkreis hat Grün bestellt.

      84
      • Autsch! Dann sollten die Grünen-Wähler die Afghanen bekommen.

        73
    • Ich stell mir mal vor, wie so eine Frage aussehen könnte:

      Liebe Mitbürger! Ich steh total auf Schmerzen und finde es richtig geil, wenn’s weh tut! Erniedrigung und Demütigungen machen mich ebenfalls total rattig, da geht mir richtig einer ab. Deswegen möchte ich unsere Stadt in einen einzigen großen Darkroom, sozusagen eine Darkcity verwandeln! Wer ist mit dabei?

      24
  • Wie viele freie Wohnungen und Jobs gibt es denn in Ulm?
    Muss wohl eine florierende Gegend sein!

    100
    • Die können zur Uni!

      33
  • Er kann gerne welche aus meinem Wohnort haben, eigentlich alle😄

    93
  • Kabul-Luftbrücke. Alles klar…

    89
    • Sonnenklar.

      „Dem BMZ liegen keine verifizierbaren Erkenntnisse vor, nach denen Menschen aufgrund ihrer ehemaligen Tätigkeit für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verfolgt oder getötet wurden… Dem BMI liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass Personen, die für das bilaterale Polizeiprojektbüro gearbeitet haben, verfolgt oder getötet worden sind. Im Geschäftsbereich des BMVg… gibt es keine Hinweise, dass die Ortskräfte aufgrund ihrer ehemaligen Tätigkeit für das deutsche Einsatzkontingent getötet wurden.“ – Antwort der Bundesregierung am 15.09.2022 (Drucksache 20/3430, Seite 17)

      „Von konkreten Fällen, bei denen Ortskräfte wegen ihrer Tätigkeit für staatliche deutsche Stellen von den Taliban getötet wurden, wissen wir nicht.“ – Qais Nekzai vom Verein Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte am 10.11.2022

      „Den Ortskräften droht keine Gefahr… Das Ortskräfteargument ist vorgeschoben.“ – Hans-Hermann Dube (Sachverständiger vor dem Untersuchungsausschuss) am 10.11.2022

      82
  • Bisher gehts denen doch in Pakistan gut. Keine Gefahr für Leib und Leben.

    71
    • Schon komisch, dass nur DE/EU diese tollen Fachkräfte geschenkt haben will. Länder welche noch dringender Fachkräfte bräuchten wollen die selben Fachkräfte aber los werden, verstehe ich nicht.

      39
      • … in Spanien läuft das Programm auch wie geschnitten Brot – Dank Sanchez-Pansa…

        10
  • Was spricht dagegen, dass man ihm die gibt, die schon hier sind?

    47
  • Ein paar Jahrhunderte zuvor hat der, welcher sich Menschen bestellt hat, auch persönlich für deren Ernährung und Unterkunft gesorgt. Dafür „durften“ die so unfreiwillig gekommenen auch hart arbeiten. Heute lockt man Leute und verspricht ihnen ein sorgenfreies Leben. Unterkunft und Ernährung zahlen die Besteller nicht, das bürdet man anderen auf. Trotzdem werden die so angelockten nicht froh.

    39
  • Ich lehne das entschieden ab. Rückkehr sollte das Ziel sein .

    34
    • Und was meint er mit s e i n e r Stadt?, es ist auch die Stadt der anderen, ihre Stadt.

      19
    • Gruß in’en Pott!

      -6
  • Mir gefällt zwar der Irische Wolfshund besser, bloß scheint der „Grüne“ auf eine andere Windhundrasse zu stehen. Die Frage bleibt, will der „Grüne“ auch die Hundesteuer streichen?

    Erzählt mir jetzt bloß nicht, ich hätte da was falsch verstanden.

    20
  • Wenn ich bedenke, was ich so alles unerträglich finde…
    Interessiert auch niemanden.

    19
  • Kann man die bitte alle zu ihm in die Wohnung schicken, danke 👍

    19
  • Die Kriminalstatistik sagt, das nicht wenige Bedrohte hier in Deutschland schnell zur Bedrohung werden.

    13
  • Er will also mehr Gewalt in der Stadt. Top.

    10
  • Aber nicht vor seiner Haustür,

    10
  • In Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Kein Problem. Mauer drumrum.

    9
  • Daß von denen eine Bedrohung für uns Deutsche ausgeht, ist scheinbar egal.

    5
  • es ist unerträglich, wie die Politik die indigene Bevölkerung missachtet

    3
  • Leider liefern solche Politiker nie eine Begruendung fuer eine Entscheidung.

    2
    • Doch, doch, es ist für ihn unerträglich……Wie unerträglich – zu Recht – immer mehr Goldstücke für den deutschen Bürger sind, scheint ihn weiter nicht zu stören..

      3
  • Aber auf Kosten der Allgemeinheit, nicht auf seine Kosten !

    1
  • Ich zitiere aus der Beschlussvorlage der Stadt Ulm vom 30.6.2026

    Aktuell sind auf Landesebene keine Aufnahmeprogramme vorgesehen -ein solches Vorhaben findet sich nicht im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung (2026-2031). Ein Landesaufnahmeprogramm war im Koalitionsvertrag 2021-2026 noch vorgesehen (s. S. 82 des Koalitionsvertrags), wurde aber nicht realisiert. Die Bundesregierung hat bereits ausgestellte Aufnahmezusagen der Bundesrepublik für Afghan*innen widerrufen. Insofern erscheint es aktuell für unwahrscheinlich, dass einer möglichen Erklärung der Aufnahmebereitschaft Ulms ein Einsetzen eines Programms folgt……..Nichtsdestotrotz kann ein Vorschlag an die zuständigen Behörden kommuniziert werden……. Da das Gesetz die Bereitschaft der Übernahme der Kosten vorsieht, erscheint es möglich, dass bei Einrichtung eines Landesprogrammes bei freiwilliger Aufnahme von Menschen der Kommune diese Kosten übertragen werden könnten.

    -2
  • Volle Zustimmung. Aber nicht nur Afghanen. Das wäre zu einseitig.

    -13
  • Er ist vielleicht ein Lobbyist der Messerindustrie.
    Auf jeden Fall den Lebenlauf lesen, das Ergebnis steht schon fest

    19

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