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Anschlag auf Stromversorgung

Innensenatorin Spranger widerspricht Bericht, sie habe gezögert – „Sind die Strukturen rechtzeitig eingesetzt worden? Ja!“

Innensenatorin Spranger warnt vor Falschmeldungen auf der Pressekonferenz am Dienstag zum Anschlag auf das Berliner Stromnetz. Die Vorwürfe erwähnt sie jedoch nicht, ebenso misslingt die Entkräftung der Vorwürfe.

Iris Spranger auf der Pressekonferenz am Dienstag zum Anschlag auf das Berliner Stromnetz

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Die Berliner Innensenatorin Iris Spranger soll entscheidende Maßnahmen angesichts des linksextremistischen Anschlags auf die Stromversorgung im Südwesten der Stadt verzögert haben. Aus Senatskreisen erfuhr Apollo News, dass die Innensenatorin maßgeblich die Ausrufung der sogenannten „Großschadenslage“ aufschob. (Apollo News berichtete)

Auf der Pressekonferenz am Dienstag zum Anschlag auf das Berliner Stromnetz wehrte sich die SPD-Politikerin nun. Nach der Eröffnung der Pressekonferenz durch den Berliner Bürgermeister Kai Wegner begann Spranger ihr Statement: „Ich möchte jetzt mal mit einer Sache beginnen, die in solchen Situationen immer auch kursieren, nämlich Falschmeldungen und entsprechenden, ja, kann man ruhig sagen, Fake News.“

Um welchen Vorgang es konkret ginge, ließ die Innensenatorin offen. Dafür verwies sie zunächst auf einen Beitrag, den sie sowohl bei Instagram als auch bei X über den Account der Senatsverwaltung für Inneres und Sport teilen ließ.

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Der geteilte Beitrag enthält jedoch ebenfalls keine konkreten Informationen. So sorgte die Warnung über Falschinformationen im Netz für mehr Irritation als Aufklärung. Mehrere Nutzer bei Instagram fragten in den Kommentaren, um welche Falschmeldungen es sich handele. Auch auf X wunderte sich etwa Jurist und NTV-Kolumnist Hendrik Wieduwilt: „Eigentümlicher Ansatz: Vor falschen Informationen warnen, aber nicht den geringsten Hinweis geben, welche das sein sollen.“

Die Innensenatorin verwies auf offizielle Quellen, bei denen man sich informieren solle, und bat um die Teilung ihrer Warnung vor Falschmeldungen. „Hier wird bewusst in Kauf genommen, dass Verunsicherung entsteht bei der Bevölkerung“, sagte Spranger.

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Anschließend wurde die Innensenatorin dann doch etwas konkreter: „Weil es immer wieder auch kursiert: Sind denn die Strukturen rechtzeitig eingesetzt worden? Ja, das sind sie.“ Damit widerspricht die Innensenatorin der Darstellung, sie hätte maßgeblich bei der Ausrufung der Großschadenslage gezögert, jedoch ohne konkret darauf einzugehen.

„Das heißt also, wir haben sofort angefangen zu arbeiten“, sagte die Sozialdemokratin. Die Darstellung Sprangers entsprach jedoch nicht dem Kern der Kritik in der Berichterstattung.

Warum die Innensenatorin einen solch kryptischen Beitrag verbreiten ließ, der keine genauen Angaben zu Fehlinformationen macht, ist äußerst merkwürdig. Dass Spranger es auch nicht in der Pressekonferenz auf den Punkt bringen konnte, verwundert ebenfalls.

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87 Kommentare

  • So sieht geballte SPD-Kompetenz aus.

    • Gerade mal ein Stück von der Pressekonferenz angeschaut. Die ist wirklich heftig, mein lieber Herr Gesangsverein.

      • Sie war noch berauscht von dem Geschehen des Brown-outs.

    • Sieht halt genauso aus wie bei Robby dem Zerstörer oder Anna-100.000e-km-Lena…

      • Oder wie bei „Robby, Tobby und das Fliwatüt“: Tobby.
        Oder „Alison“ aus „Stressed Eric“.

  • 2020 warnte die Bundesregierung davor, dass Falschmeldungen im Umlauf seien, dass es in wenigen Tagen einen Lockdown geben würde.

    Wenige Tage später gab es dann einen Lockdown….

  • Ihr Völker der Welt..schaut auf diese Stadt!! wie man es nicht macht!!

    • Erklang jeden Sonntag um 12h im Radio RIAS Berlin.

      • Lang lang ists her.

  • Bei der nächsten Leistungsbeurteilung warne ich meinen Chef auch vor Falschmeldungen.

    • Tja und wer sich sein Gehalt (aka Diäten) selbst erhöht, der darf auch gerne mal sein eigener Richter sein. Genauso hoffnungslos wie die Frisur!

      • Die fesche Dame mit der Frisur hat auch gesagt, dass Silvester in Berlin ganz positiv abgelaufen sei. Ist doch schön.
        Die Einsatzkräfte, die vor Ort waren, haben es aber ganz anders erlebt. Ich denke nicht, dass es die Einsatzkräfte sind, die dumm rumschwurbeln.
        Wie richtig, man muss sich halt vor Falschmeldungen in Acht nehmen.

    • Rechtzeitig nach Berliner Maßstäben….
      Das „Berlin Rechtzeitig“ sozusagen….

  • 60-Jahr, blondes Haar, so stand sie vor mir. Danke für diesen Hit, Udo.

    • Wasserstoffblond. Sieht affig aus in dem Alter. Aber zumindest mit krassem Problempony.

      • Perücke.
        Dazu die kurzen Röcke.
        Alles nur Show.

        • Das ist tatsächlich keine Perücke. Die Haare sind durch die Blondierung total kaputt und teilweise abgebrochen.
          Dies passiert, wenn die Blondierung nicht nur auf dem nachgewachsenen Ansatz aufgetragen wird, sondern flächendeckend.

          5
        • Und dann immer diese Schals.
          Da ist ja immerhin diese Lagarde („ET“) selbstbewußter.

          -1
      • Sorry wollte eigentlich zustimmen. Nicht nur diewasserstoffblonde Frisur sondern mal ins Gesicht schauen. Da steht nicht Hilfsbereitschaft, Empathie und Engagement fuer die Bevoelkerung sondern pure Ideologie. Aber sie wurde von den Berlinern gewaehlt zusammen mit dem – nennen wir es mal – inkompetenten OB der sich wohler fuehlt in der Umgebung von LGBTQ++++++ Personen als bei aelteren beduerftigen Leuten. Eine Schande!

        • Hab‘ ich auch gleich so empfunden. Es war wohl eine Neujahrsparty in einem speziellen Klub. Da ist man um 06.00Uhr noch nicht fit; in dem Alter.

          7
      • Das sind Markenzeichen.

        • Dennoch könnte ein Friseur-Besuch nicht schaden. Diese Strippen haben seit Äonen keine Schere gesehen!

          2
  • Fehlt eigentlich nur der Spruch: Quelle B. Morgenpost
    “Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setzte mich doch dafür ein!“

  • Sie hat ihr Bestes gegeben… Ich habe Ihren Auftritt bewundert, in der Sporthalle, bei der 98-jährigen Frau. Auch im Foyer hat Sie mich restlos bedient.

  • Warnung vor Falschmeldungen“…das hört sich irgendwie wie eine unbestimmte Drohung an.

    • Die ganze PK von denen waren Fake News.

  • Leni R. hätte die Frau gerne fotografiert.

  • Mein Kommentar kam leider nicht durch. Somit kurz Form, wie kam die zu dem Job?

    • Quotenlady?

      • Lady???

        • Doch kein als „Mann“ gelesene?

          3
    • Ich hau’s einfach mal raus: Besetzungscouch?

  • Völker der Welt,schaut auf diese Stadt und seht was alles nicht klappt.

  • Es geht um nix anderes als den eigenen Geldbeutel.
    Die meisten Wähler kapieren das einfach nicht.

    • Das ist doch bei 99,9% aller Menschen so.
      Hier ist das Problem, dass viele einfach ihr Geld nicht verdienen.
      Und in B bestimmen die Senatoren ihr Gehalt selbst.

  • Frau Spranger möchte mit ihrer Untätigkeit die Bevölkerung nicht verunsichern.-Na wunderbar Frau Spranger, das det nochmal klarjestellt worden iss. Wo sind die Ergebnisse ihrer Tätigkeit zu bewundern ? Ick warte …. die Bude is ooch noch kalt, det jeet doch nich, Frau Spranger !

    • Also ich durfte sie gerade bewundern, die Ergebnisse, wenn auch fernmündlich durch die Polzei. Da waren gerade ein paar Plünderer sehr eventorientiert und haben kurz etwas „umverteilt“. Ick könnt nur noch kotzen! 🙁

  • Rechtzeitig? Eine Frage der Interpretation, was rechtzeitig tatsächlich ist? Sofort, wird bei Vielen auch unterschiedlich bewertet.

  • Der glaube ich das sofort.

  • Erinnert mich an die Wirtin der Eckkneipe … spontane Wahrnehmung …

  • …. schon irgendwie merkwuerdig sieht die aus. oder ?

  • Diese Spranger lebt in einer eigenen Blase.

    Ich habe ihr Interview im rbb erlebt und bin immer noch entsetzt.

    • Selbst das Ablesen klappte nicht in der Pressekonferenz.

  • Der Notruf sei im Blackout-Bezirk „zu keiner Zeit gestört“ gewesen, beruhigen die Beamten. Ausgefallen war „nur die Erreichbarkeit des Notrufs“, wegen fehlender Leitungen.Sowas kannst du dir nicht ausdenken. 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️

  • Ich würde ja meinen, statt „Strukturen“ hätte es Generatoren gebraucht, am besten Großgeneratoren der Bundeswehr, mit denen ganze Lager versorgt werden. Da hätte jeweils einer ein Quartier mit Grundlast versorgen können. Aber „Strukturen“???

  • „Sind die Strukturen rechtzeitig eingesetzt worden? Ja!“
    Das „Ja“ sieht man Ihnen in jedem Ihrer Statements an, Spranger (Bilanzbuchhalterin aus Halle an der Saale), man fühlt es regelrecht. Da gibt es nichts zu zweifeln: Sie hatten und haben die „Stadt“ voll im Griff!

  • Schon im September gab es einen Anschlag auf das Stromnetz (mit Bekennerschreiben) von Berlin. Bis heute nicht einmal die kleinste Spur bei den Ermittlungen obwohl es Bekennerschreiben gibt. Auch keine Sondersendungen im ÖRR. Mit dem Terror von Linksextremen in Berlin wird so umgegangen, wie bei den Silvesternächten. Die Täter laufen immer noch alle frei rum. Aber wenn eine Deutschlandfahne aufgehängt wird, sind die Sicherheitsbehörden sofort in Alarmstimmung.

  • Alles Ablenkungsmanöver um vor dem eigenen Versagen abzulenken.
    Nix anderes wird da inszeniert.

  • Wenn Irre sich bewerten, kann nur ein irres Ergebnis dabei herauskommen.

    • In gewisser Weise plädiert sie für eine zügige Abschaffung der Frauenquote.

  • Also die Truppe zieht keinen Karren aus dem Dreck.

    Entsetzlich. Die sind ja nur damit beschäftigt sich zu rechfertigen.
    Anpacken? Tatkraft? Notfallpläne abarbeiten?
    Fehlanzeige!

    • Erst mal einen Notfallplan haben…

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