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Überleben in Berlin

In Berlin entsteht eine ganz besondere Mischung: Der Matschepampenschnee. Dafür arbeiten alle Berliner Experten zusammen. Ein Überlebensguide für die Hauptstadt in der Vereisung.

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Liebe Leser, man kann mich vielleicht als beratungsresistent bezeichnen, aber nicht als kritikunfähig. Wenn man mir etwa erklären möchte, dass Ästhetik kein Hauptkriterium ist, nach dem man Reinigungsmittel aussuchen sollte, wird man meine Sturheit in ihrer ganzen Pracht auf sich wirken lassen können. Wenn mir meine Leser aber sagen, dass sie von Luisa Neubauer und Co. nichts mehr hören will, werde ich das Anliegen natürlich nicht völlig ignorieren.

Und ja, ich verstehe die Kritik: Durch die Aufmerksamkeit, die man ihnen schenkt, macht man sie erst relevant. So konnten sich einst Emilia Fester und Jette Nietzard einen Namen machen, so versuchen es die neuen Vorsitzenden der Grünen Jugend, von denen ich aktuell aber immer noch nur die Gesichter kenne. Und wenn Sie sich noch erinnern können: Ricarda Lang war vor ihrem Image-Wechsel zu einer der vernünftigeren Grünen auch mal so ein Fall.

Es ist die Madonna-Strategie: Auch schlechte Publicity ist gute Publicity. Angesichts des Erfolgs, den man damit hat, muss man das vielleicht zuspitzen: Nur schlechte Publicity ist wirklich gute Publicity. Ohne maximale Provokation und Vereinfachung – man möchte fast Populismus sagen – kann man heute auf der politischen Bühne doch nichts mehr werden. Da wird man unter seinesgleichen gar nicht mehr akzeptiert. Es ist schon fast ein ethisches Dilemma, in dem man da steckt: Soll man sie ignorieren und hoffen, dass sie dann von alleine weggehen, oder sollte man nicht zumindest versuchen, in der öffentlichen Debatte einen Gegenpol zu setzen, damit sich die Rhetorik nicht normalisiert?

Denn jetzt kommen wir zu dem Problem: Wer glaubt, dass man solche Gestalten noch wegignorieren kann, verkennt, wie viel Macht und Einfluss sie bereits haben. Luisa Neubauer hat ihre Antarktis-Reise nicht nur auf Instagram übertragen, sie hat auch Zoom-Veranstaltungen für deutsche Schulen gemacht. Tausende Grundschulkinder hatten Klimawandel-Unterricht mit Luisa Neubauer. 

Wieder ist man hin- und hergerissen: Soll man jetzt froh sein, dass Luisa die Kinder zumindest nicht mehr davon abhält, in die Schule zu gehen, oder mit Grausen wahrnehmen, dass die Klima-Panik auch vor Grundschulen nicht haltmacht? Vielleicht wären die Kinder da beim Schwänzen doch besser aufgehoben. Jedenfalls, wenn sie es so machen wie meine Klassenkameraden damals, als sie mitten im Winter gegen die Klimaerwärmung „demonstriert“ haben – aber noch den einen oder anderen Abstecher in Klamottengeschäfte gemacht haben und möglicherweise nie auf der Demo angekommen sind.

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Bitte haben Sie also Verständnis, wenn ich Ihnen diese Namen nicht vollkommen ersparen kann. Wenn ich nicht mehr über unseriöse Personen schreiben könnte, bliebe in der deutschen Politik keiner mehr übrig. Aber ich hoffe, dass ich Ihnen diese Berichterstattung wenigstens so unterhaltsam wie möglich machen kann. Und ich werde Sie heute mal ein bisschen schonen, deshalb jetzt genug von Luisa Neubauer. Was ich aber wieder aufgreifen muss – und da müssen Sie jetzt durch – ist das Winterchaos in Berlin. Als ich meinen Text für die letzte Woche vorbereitet habe, hatte ich Angst, dass das Thema bis zur Veröffentlichung im wahrsten Sinne des Wortes abgetaut und somit irrelevant sein würde. Aber da merkt man wieder, dass ich eben doch nur Zugezogene bin, denn da habe ich das Chaos der Berliner Politik unterschätzt.

Und hier wieder eine Anmerkung: Die meisten Medienhäuser sind in Berlin oder haben zumindest Berliner Außenstellen. Wie ein Blick auf die Karte mich manchmal erinnert, ist Berlin aber weder der Nabel der Welt noch der einzige Platz auf Erden. Dass dieses Lokalthema also seit Tagen überall abgegriffen wird, stelle ich mir für den Rest des Landes etwas langweilig vor. Aber ich hoffe, dass ich Sie mit meinen Erfahrungsberichten aus der Irrenanstalt etwas erheitern und in Ihrer aktuellen Wohnortwahl bestätigen kann.

Außerdem kämpfe ich hier jeden Tag ums Überleben. Da ist dieses Lokalthema eben eines, das mir sehr nahegeht. Ich habe in meiner Kindheit wirklich sehr viele Fruchtzwerge gegessen und Liter um Liter um Liter an Milch getrunken und mir ein sehr widerstandsfähiges Skelett herangewachsen, das mir lange Jahre treue Dienste erwiesen hat. Man könnte sagen, dass ich mich gewissermaßen daran gewöhnt habe, keine Knochenbrüche erleiden zu müssen. Vielleicht habe ich es auch für zu selbstverständlich gehalten.


Diese Stadt hat mir sehr viel genommen. Meine Naivität, meine Lebensfreude, meinen Blick auf die Welt. Ich bin letztens von einem Raben attackiert worden. Das waren mal meine Lieblingstiere. Aber vielleicht ist in dieser Stadt irgendwas im Müll, das diese prächtigen Vögel durchdrehen lässt. Es ist wirklich ein interessantes Erlebnis, auf einer Berliner Straße im Halbdunkel plötzlich einen dumpfen Schlag gegen den Hinterkopf zu bekommen. Ich habe mein Leben in Bildern an mir vorbeilaufen sehen, und auf den meisten davon hatte ich die Augen halb geschlossen; ich bin nicht so photogen.

Ich habe jetzt meine persönliche Psychotikerin. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz mal sagen würde, aber das macht diese Stadt mit einem. Was man über psychotische Obdachlose wissen muss, ist, dass sie sehr feste Routinen und Routen haben, die sie täglich einhalten. Wenn man nun – wie ich – das Glück hat, ähnliche Routinen zu haben, trifft man die Gleichen immer wieder.

Ich scheine irgendetwas an mir zu haben, was etwas in dieser Frau triggert, denn zig Leute können an ihr vorbeilaufen und sie reagiert nicht; doch jedes Mal, wenn sie mich sieht, ruft sie Sachen aus wie: „Du dreckige Hure!“ oder „Wer vögelt endlich diese Hure!“ Ich muss also damit leben, dass diese Frau mich nicht nur für eine Prostituierte hält, sondern zusätzlich auch noch glaubt, dass mein Geschäft so schlecht läuft, dass sie mir zu Kundschaft verhelfen muss.

Berlin ist eine Stadt, in der man bei allen Chancen und Möglichkeiten, die sie bieten mag, erheblich an Lebensqualität einbüßt. Man erwartet es kaum mehr anders, die Standards sind im Keller. Doch wenn der tägliche Weg zur Arbeit, zur Uni, zum Supermarkt gewissermaßen ein Spiel mit dem Leben wird, weil dieser Clownsverein von einer Regierung es nicht auf die Reihe bekommt, mit Schnee fertigzuwerden – ein Wetterphänomen, mit dem man in einem Land wie Deutschland rechnen könnte –, dann ist das etwas, was man nicht mehr einfach hinnehmen kann. Das ist nicht „einfach Berlin“. Vor allem, wenn es kaum einen Monat her ist, dass wir die letzte lebensbedrohliche Katastrophe hatten.

Ein bisschen Schnee müsste keine Katastrophe sein. Es mag kälter sein, als wir es aus den letzten Jahren gewohnt sind, aber das ist noch keine Naturkatastrophe. Meine Eltern haben damals die Schneekatastrophe von 1978/79 auf Rügen erlebt; das war eine Wetterlage, die die Bezeichnung als Katastrophe verdient. Das rechtfertigt dann auch ein kleines bisschen Staatsversagen. Wenn die Straßen da nicht bis auf die Ritzen zwischen den Pflastersteinen geräumt sind, ist das verständlich. Aber das bisschen Schnee? Nichts, wogegen sich nicht viele schlaue Leute Mittel und Wege ausgedacht haben.

Vielleicht ist es der feste Glaube an die Klimaerwärmung gewesen. Wenn man etwas oft genug wiederholt, glaubt man es irgendwann selbst. Vielleicht ist es der Hochmut des Menschen gewesen, die Arroganz der Moderne, die uns die Natur unterschätzen lässt. Jedenfalls ist allein die Tatsache, dass „das bisschen Schnee“ ein überschaubares Problem darstellt, kein Grund, es gar nicht mehr als Problem zu behandeln. Das Versagen beginnt gar nicht bei dem ganzen Tausalz-Debakel, für das mir langsam die Worte fehlen. Kein Fußweg wird geräumt, bei den Straßen kommt man offenbar auch nicht hinterher. Man fragt sich manchmal, ob der Schneedienst wieder streikt.

Es gibt den Mythos, dass die Inuit hunderte Wörter für Schnee haben. Tatsächlich soll das nicht so richtig sein, es sind wohl eher zwölf. Nach den Tagen, Wochen – sind es schon Monate? –, die ich nun im verschneiten Berlin verharre, kommt mir das gar nicht mehr so komisch vor. Wenn man ihn jeden Tag sieht, kommt er einem langsam vertraut vor. Bisher konnte ich sechs verschiedene Schneekategorien ausmachen. Vielleicht werden es ja noch mehr. Zum einen ist da der typische Puderzuckerschnee, den jeder kennt. Es ist der fluffige Neuschnee, der alles sanft in Weiß hüllt. Ein romantischer Anblick, den man sich zu Weihnachten wünscht. In diesem Stadium weiß man noch nicht, ob der Schnee bald tauen wird oder vielleicht wirklich liegen bleibt.

Es gab einst eine Zeit, in der ich auf Letzteres gehofft hätte. Eine glückliche, unschuldige Zeit. Heute weiß ich, dass der Puderzuckerschnee der Vorbote des Grauens sein kann. Und ich verstehe, weshalb die Hölle in nordischen Mythologien nicht aus Flammen, sondern aus Eis besteht. Dann gibt es den Styroporschnee, nicht zu verwechseln mit dem Mikroplastikschnee. Als Styroporschnee bezeichne ich das Stadium, wenn sich bereits eine dickere Schneeschicht gebildet hat – die niemand weggeschaufelt hat. Wenn man darauf läuft, presst er sich zusammen und knarrt. Der Mikroplastikschnee presst sich nicht zusammen, wenn man darüber läuft; er schmilzt auch nicht. Es fühlt sich eher an wie tausende kleine Plastikstücke, durch die man hindurchläuft.

An den unberührteren Stellen bildet sich nach einiger Zeit eine Schneedecke, deren Textur man nur mit Salz in den Salzstreuern ohne Reiskörner im Außenbereich eines Restaurants vergleichen kann. Die Schneedecke ist gefroren, wenn man darauf tritt, dauert es einen Moment, bis sie nachgibt und man einsinkt. Am anderen Ende des Spektrums gibt es einmal das klassische Slushie-Eis. Der Schnee ist halb getaut und bereits flüssig und halb in einem Zwischenstadium. Hier kann auch Streusand kaum mehr helfen, insbesondere auf glattem Marmorboden an den Eingängen zu Geschäften. Wenn Sie sich was brechen wollen, dann empfiehlt sich das am ehesten hier, da greift die Versicherung des Geschäfts.

Zu guter Letzt eine Berliner Spezialanfertigung: der Matschepampeschnee. Er steht sinnbildlich für Berlin. Ein Werk, das nur in Teamarbeit und Vielfalt erschaffen werden kann. Wenn der Räumdienst, der in Ermangelung von Tausalz auf Sand zum Streuen zurückgreift – weil das ja gaaanz genauso effektiv ist – und der morgendliche Berufsverkehr auf Rädern und zu Fuß zusammenkommen, dann entsteht etwas, das die Regeln der Physik überwindet. Der Matschepampeschnee ist eine Mischung aus Schnee und Sand, die nur auf den Straßen entstehen kann; er sammelt sich in cremigen Barrikaden vor den Bordsteinkanten. Durch die ständige Durchmischung durch Fußgänger und Autos bleibt der Matschepampeschnee im ständigen Fluss. Er ist nicht flüssig, aber auch nicht fest; er hat eine Textur, die für herkömmliches Wassereis völlig untypisch ist und eigentlich schon mehr an Softeis erinnert.

Eine schöne Verstauchung des Steißbeins oder eine prächtige Schenkelhalsfraktur, die die Chirurgenherzen höher schlagen lässt, empfiehlt sich hier am wenigsten. Nicht nur saut man sich in der hohen Dreckkonzentration gehörig ein, man droht auch in den Bergen von Matschepampe zu versinken und vom nächstbesten Essenlieferanten bei seinem 4957sten Rotlichtverstoß des Tages rücksichtslos ins Pflaster gebügelt zu werden.

Liebe Leser, alles, was man inhaltlich zu der weißen Hölle, zu der sich Berlin dieser Tage entwickelt hat, sagen könnte, ist so offensichtlich, dass es mir schwerfällt, diesen Artikel mit irgendeiner weisen Pointe abzubinden, um mal in den Worten der Katastrophen-Queen Anne Spiegel zu sprechen. Wenn Sie nächste Woche nicht von mir hören, wissen Sie, dass ich in einer der überfüllten Unfallstationen bin und meine bruchfreien Knochen betrauere. Vielleicht haben mich auch die Raben geholt, oder meine Psychotikerin hat mich in einen Untergrund-Puff verschleppt.

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18 Kommentare

  • Nicht vergessen Berlin ist die Blaupause für ganz Deutschland.

  • Ich habe noch nie so zutreffende Beschreibungen verschiedener Arten von Schnee gelesen. Sie haben mich zum Schmunzeln gebracht, vielen Dank.

  • Danke! Schönen Sonntag!😊

  • Gott sei Dank, dass ich hier bin und nicht in Berlin sein muss.
    Aber vielleicht hilft einfach ein anderer Umgang mit dem Schnee.
    Statt über die Eisflächen von Bartertown zu schliddern, lieber raus in die Natur, dahin wo der Schnee noch nicht zu Eis gefroren ist.
    Spazieren gehen, den Raben und sonstigen Tieren etwas Futter mitbringen, Lokalitäten ansteuern, die nicht von Irren frequentiert werden.
    Und die zugefrorenen Bürgersteige nach Möglichkeit meiden.
    Homeoffice machen, sich alles liefern lassen, bis die Vorratskammer leer und der Schnee geschmolzen ist.
    Danach neue Routen & Wege ausprobieren und wahrscheinlich neue Irre kennen lernen.
    Überleben kann so einfach sein.

  • Bald ist der Winter, wie er früher einmal war vergessen, denn der Sommer steht vor der Tür und die Höllenhitze, Dürre und Tropenacht bedroht die Menschen. Dann braucht man keine Spikes mehr an den Füßen, die Hornhaut reicht. Kirchen öffnen ihre Pforten zum Abkühlen und man darf in die Brunnen der Stadt hüpfen. Am besten man schließt sich einfach einem CSD an, die sind ja eh schon halb nackt! Die Berliner sollten sich einfach auf den Sommer freuen, ein Sommer, wie er früher einmal war.

  • FJS meinte dereinst: „Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.“

    Daran sollte sich vielleicht manch einer heutzutage mal erinnern.

  • Warum aufregen? Einfach genießen, was man gewählt hat.

  • Soweit ich die Nachrichten verstanden habe, soll doch eher Glatteis das Problem sein. Denn gerade Eisregen macht die Wege vor allem wegen des Wassers spiegelglatt.

    Das Bild zu diesem Artikel sieht doch eher „romantisch“ aus. Oder sind die Verhältnisse in Berlin passend zu dem Roman „Shining“ von Stephen King?

  • Photogen sind Sie aber schon😊

  • Die Berliner könnten auch noch warmen Pferdemist auf die Straßen und Gehsteige kippen. Das würde die verklärten Erinnerungen an die gute alte Zeit vor dem bösen Verbrennungsmotor wiederaufleben lassen, als der aromatische Mist knöcheltief auf den Straßen jeder Großstadt lag. Aus selbiger Zeit stammt wohl auch das Wort „Kotflügel“.

    Man würde bei jedem Rutsch etwas weicher fallen und hätte den ganzen Tag etwas davon, eine ideale Lösung für Berlin 😀

  • Die Minderheit der linken Deutschen haben es verstanden, aus der Mehrheit Narren zu machen. Und diese Mehrheit lässt es nicht nur zu, sie wählt auch noch zu einem beachtlichen Teil so, dass die Narrenmacher immer das Sagen haben. Dazu brauchen die linken noch nicht einmal das Regierungsruder in ihrer Hand. Es reicht der Nasenring für die Union. Deutschland einig Narrenland.

    • wer nicht zur desinteressierten mehrheit, die alles mit sich machen laesst, gehoren will, kann sich hier beteiligen.
      nichts tun bringt definitiv nichts.
      etwas tun bringt nur wahrscheinlich nichts.
      jedes zeichen ist sinnvoll.
      in Griechenland ist die bargeldobergrenze bereits auf 500 E gesunken !

      https://bargeldverbot.info/petition/

      die initiative wurde von der ZEIT im sinne ihres auftrages als propagandamedium diskreditiert.

      **Der Artikel der „Zeit“ ist ein beispielhaftes Lehrstück dafür, wie Medien emotionalisieren, polarisieren, in gewünschte Richtungen lenken und Menschen in Schubladen stecken können.**

      deswegen aufklaerung durch den betroffenen, stuetzle

      https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/mr/sh/7nVTPdZCTJDXOqoeCnGTTIkYlfAFD0u/dQT7cF35HHve

  • In den USA nennt man diesen Wasserzustand Slurpy. Dieser wird als Shake verkauft.

  • Berlin erscheint dysfunktional, aber das täuscht. Im Sozialismus besteht die Kernaufgabe des Staates darin, seine Untertanen zu bevormunden und auszurauben. Und das funktioniert auch in Berlin sehr gut.

  • „[…] Es gibt einige, welche sagen, daß Kommunismus die Welle der Zukunft ist.

    Laßt sie nach Berlin kommen.

    Und es gibt einige, welchen sagen, in Europa und sonstwo können wir mit den Kommunisten zusammenarbeiten.

    Laßt sie nach Berlin kommen.

    Und da gibt es sogar ein paar, welche sagen, daß es wahr ist, daß der Kommunismus ein böses System ist, es aber uns erlaubt, ökonomischen Fortschritt zu machen.

    Laßt sie nach Berlin kommen.
    Laßt sie nach Berlin kommen. […]“

    (aus dem Englischen übertragen – J. F. Kennedy im Juni 1963 vor dem Schöneberger Rathaus)

    1948 rief Ernst Reuter: „[…] Ihr Völker der Welt – schaut auf Berlin! […]“ – 2026 würde er rufen: „Ihr Völker der Welt – schaut nicht mehr auf Berlin, schaut besser weg! Aber nehmt ihren Zustand als mahnendes Beispiel.“

    Das Ergebnis von jahrzehntelangen linken Regierungen in Berlin kann man an dem fortgeschrittenen Grad der Disfunktionalität ablesen.

  • In Berlin kann man sich schon mal anschauen was passiert, wenn Linke Deutschland regieren.

  • Kiffend geht das

    • Ja , man kann schwimmen.

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