Washington D.C.
Bayer siegt vor dem Supreme Court im Glyphosat-Streit
Der Oberste Gerichtshof der USA hat im Glyphosat-Streit zugunsten von Bayer entschieden. Zahlreichen Klagen wegen angeblich unzureichender Krebs-Warnungen die rechtliche Grundlage entzogen.
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Im jahrelangen Glyphosat-Streit hat der US-Supreme Court am Donnerstag entschieden, dass die Zulassungsvorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor den Rechten einzelner Bundesstaaten haben. Zahlreichen Klagen wegen angeblich unzureichender Krebswarnhinweise wurde damit die Grundlage entzogen.
Bayer hatte sich darauf berufen, dass die US-Umweltschutzbehörde EPA den Wirkstoff als nicht krebserregend eingestuft habe und Warnhinweise dementsprechend nicht nötig seien. An der Börse legte die Bayer-Aktie um 17 Prozent zu. Das deutsche Unternehmen erhofft sich, dass durch das Urteil Rechtsstreitigkeiten eingedämmt und neue verhindert werden.
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2018 hatte Bayer den US-Konzern Monsanto für 66 Milliarden Dollar übernommen und wurde alleiniger Eigentümer. Damit wurde Bayer auch zuständig für anhängige Klagen wegen des Produkts Roundup, eines Unkrautvernichters, der Glyphosat enthält. 8.700 US-Bürger hatten gegen Monsanto geklagt, weil das Produkt angeblich Krebs verursache. Die Gerichtskosten betrugen bisher rund 24 Milliarden Euro.
Vor dem Supreme Court wurde über den Fall eines Mannes entschieden, dem ein Gericht in Missouri eine Entschädigung von 1,25 Millionen Dollar zugesprochen hatte. John Durnell hatte geklagt, weil er seit 1966 das Produkt Roundup verwendet habe und bei ihm dann ein Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wurde. 2023 entschied das Gericht, dass Monsanto es versäumt habe, die Kunden über ein mögliches Krebsrisiko zu informieren. Bayer war gegen das Urteil in Berufung gegangen.
Immer wieder kommt es zu Sammelklagen in den USA gegen europäische Unternehmen und Banken. Beispielsweise gab es über 500 Sammelklagen gegen Autobauer wie VW und Audi nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals. Auch gegen die Schweizer Großbank UBS wurde von der US-Justiz ermittelt. Das Urteil im Fall von Bayer zeigt, dass der Rechtsschutz für europäische Unternehmen vor dem Obersten Gerichtshof funktioniert.
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Helmut Thomä als Begründer der Ulmer Schule kritisierte bereits vor spätestens zwei Jahrzehnten die zahllosen Praktiken, die unentwegt ein „naturalistisch verkürzte(s) Menschenbild“ (FR v. 25.4.2006) in Anschlag bringen. Es lässt daher aufhorchen, wenn das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten von Amerika den ohnehin insofern durch nichts gerechtfertigten Umtrieben endlich einen schweren Riegel vorschiebt. Daran sollte sich die Rechtsprechung hierzulande ein Beispiel nehmen. Schließlich lässt sich insbesondere eine Krebs-Erkrankung niemals erklären, wenn fortwährend die gesellschaftlich dafür allein maßgeblichen Gründe schon von Staats wegen ausgeblendet sind. Hiesig noch immer hoch im Kurs stehende Parolen wie etwa „Rauchen ist tödlich“ wären dann als blanker Unsinn erkennbar und als solcher längst entlarvt.
Das Problem ist, dass das Zeug zwar nicht ungefährlich ist, für die großen Monokulturen benötigt man so etwas aber leider. Man hätte also sagen müssen, „benutzt es vorsichtig“. Stattdessen haben die Leute es auf alles gehauen, ihr privates Gemüsebeet und jeden Weg.
Der Gesundheitsminister Kennedy fördert daher den Umstieg auf klassischen Farmen, die solche Mittel nicht wohl oder übel einsetzen müssen. MAHA!
Lesen sie nach, wie Glyphosat wirkt. Dann müssten Sie erkennen, dass es für Menschen und Tiere ungefährlich ist. Allerdings sorgt es auf dem Gemüsebeet für Totalausfall. Ohne Glyphosat müssten sie wieder über den Acker gehen und Unkraut hacken, bei dem Mindestlohn und dem Fachkräfte Mangel koste dann der rübenzucker vier mal so viel, Kartoffeln soviel wie avocado.
Das ist Unsinn! Man kann auch mit einem Traktor mit Hackgeräten drüber fahren. Aber das passt eben nicht in die Agenda. Es spart viel mehr Diesel mit der Spritze drüber zu fahren und Monsanto verdient vortrefflich dabei.
Ich wurde mal gefragt, wie ich zu Glyphosat stehe. Ich meine dazu, dass es bei Problemzonen durchaus seine Berechtigung hätte, ich aber etwas dagegen hätte, dass die halbe Welt damit besprüht wird. Somit gebe ich Felix absolut recht.
1966 und erst jetzt das finale Urteil? Wann wurde bei ihm denn etwas festgestellt?
Glyphosat ist ein künstlich erzeugtes chemisches Produkt. Es tötet Pflanzen ab. Es ist ein Gift. Produkte wie Roundup wirken giftiger als reines Glyphosat. Man hat festgestellt, dass Glyphosat vor allem in Getreideprodukten weltweit inzwischen enthalten ist. Das betrifft Mehl, Brot, Brötchen, Kuchen, und selbst Bier enthält Glyphosat. Glyphosat lagert sich im Körper der Konsumenten an. Wie jedes Gift ist es natürlich auch giftig. Für Fische und Algen d.h. in Gewässern wirkt Glyphosat hochgradig toxisch und darf daher in Wasserschutzgebieten nicht angewendet werden. Dennoch gerät der Stoff ins Trinkwasser, ja selbst in Mineralwässer, d.h. ins Grundwasser.
Unsachgemäße Anwendungen gefährden selbstverständlich die Umwelt, weshalb Glyphosat für private Nutzung problematisch ist. Leider ist das Bewußtsein dafür kaum vorhanden.
Wir müssten hier in Deutschland endlich US Unternehmen auf Milliarden Schadensersatz verklagen.
Pfizer zu 100%
Ich finde das Urteil schwierig, da es sich nur Formalien bearbeitet – Glyphosat ist richtig gefährlich was vielen Menschen schlicht nicht bekannt ist. Da wird noch eine Katastrophe auf uns zu kommen. Denn Glyphosat blockiert den Shikimatweg in der Synthese, was am Ende zu Trypthophan, Tyrosin und Phenylalanin in der Pflanze synthetisiert wird. Dies wird wiederum von Pflanzenfressen gefressen, wie Kühe, Rinder, Ziegen, Schafe, die dann wiederum dem Menschen als Nahrung dienen.
Problem, u.a. genau diese 3 Aminosäuren sind essentiell für den Menschen. Sprich, wir können die NICHT herstellen, und MÜSSEN diese mit der Nahrung aufnehmen.
Problem ist nur, die Natur ist nur an Weiterleben interessiert, nicht an dem wie. Ergo werden die Pflanzen überleben, die den Shikimatweg nicht brauchen. Und Glyphosat-Behandlungen überleben. Und die Menschen dürfen dann Aminosäure Tabletten der Pharmaindustrie bezahlen und einwerfen – Happy Soma.
Der Monsatokauf war trotzdem das Dümmste, was Bayer jemals getan hat.
Oder halt Cleverster..:-)
Halt EInfach mal nur 10 Jahre Risk und Stress..
Aber.. Siehe.. Linde.. ..Auch ehemals Deutsch..
Haben was.. Ein US-HeadQuarter.. das Jederzeit..
In weniger als was.. 12 Monaten Beziehen können..
Nur was.. Schalter Umlegen.. Keine 12 Monate..
Nein! Die großen Weizenanbaugebiete der Ukraine ( Kornkammer Europas ) gehören nämlich Monsanto, damit ist Bayer bestens im Geschäft
ist völlig ungefährlich, Hobbygärtner duschen damit
Monsanto hatte damals verkündet, dass Glyphosat so harmlos wäre, dass man es bedenkenlos trinken könne. Als ein Konzernvertreter vor der Kamera stand, hat man ihm ein Glas Glyphosat hingestellt und er kommentierte diese Aktion mit „Ja, bin ich denn verrückt?“. Soviel dazu.
Nach 24 Jahren Tätigkeit in der Pharmaindustrie sage ich dazu: Bitte nicht alles glauben, was Big Pharma als Marketing Gag so raushaut.
Glyphosat war und ist eine Cash Cow.
Sorry, aber da muss ich Niklas zustimmen. Jedesmal, wenn irgendjemand mit seinem Lebenslauf als Qualifikation für sein Statement daherkommt, dann kann man sagen: Gelogen, dass sich die Balken biegen!
@Theresa
Die Augsburger Puppenkiste scheint deine geistige Heimat zu sein. Wo habe ich denn geschrieben, dass ich irgendwas glaube? Ich habe es dir schon mal erklärt, aber du bist anscheinend zu dumm um einen Text zu verstehen! 24 Jahre Tätigkeit im Badezimmer, Witzfigur!
Ertappt! Ich bin in Wahrheit seit Jahren bei der Augsburger Puppenkiste tätig.
Mein Kommentar sollte lediglich aussagen, dass Glyphosat nicht so harmlos ist, wie Bayer/Monsanto das der Öffentlichkeit weismachen möchte….
Ich habe eine Begebenheit wieder gegeben, die sich so ereignet hat, fast schon eine Anekdote. Dass ich an irgendwas glaube, steht nicht in meinem Text, aber eine „interessante Wahrnehumg“, möchte ich meinen.
„Nach 24 Jahren Tätigkeit in der Pharmaindustrie sage ich dazu:“
Bullshit, frei erfundener Mist!
Ach nee … sinnfreier Beitrag
Tja, dafür haben wir ja nutzlose Blitzbirnen wie dich!
Ach nee … vereinsamter Zellklumpen
Die gesamte Angelegenheit Bayer-Monsanto stinkt zum Himmel
Toller Kommentar, geht es auch etwas subtieler?
Man sollte die ganze Geschichte kennen. Als Monsanto noch amerikanisch war, war dieser Konzern in den USA sakrosankt. Es gab bereits damals nachgewiesene Fälle, das Roundup Krebs verursacht hat. Es gab lächerliche Lizenzverfahren, die alle zugunsten von Monsanto entschieden wurden. Sogar vor dem Supreme Court. Doch dann kaufte „stupid Money“ (vulgo: Deutschland) Monsanto. DA wurde dann zum fröhlichen „Schlachtfest“ geblasen und die Scheiße aus Monsanto rausgeklagt. Soviel zu unseren amerikanischen „Freunden“… .
ist eigentlich bekannt, dass schon vor jahrzehnten glyphosat urspruenglich aus ganz normalen waschmitteln im klaerwasser entstand, und von dort ueberall in fluessen und gewaessern landete?
das rechtfertigt nicht unbedingt die anwendung im landbau, aber man hat es jahrzehntelang nicht gewusst , dass es auch ohne landwirtschaft in der nahrungskette zu finden war.
Bitte unterscheiden zwischen den kommunistischen Demokarten und den Republikanern, die einen klassischen rechtsstaatlichen und freiheitlichen Flügel haben.
Rechtsschutz nach 24 Mrd Prozesskosten. Eine Farce.
Wie überraschend……nicht!
Ob es damit zu tun hat dass Israel Glyphosat als chemisches Kampfmittel einsetzt?