EU-Richtlinien
Bauernproteste in Irland: Die Wut über die Agrarpolitik wächst
Landwirte in Irland gehen seit Monaten auf die Straße, doch in den vergangenen Tagen haben sich die Proteste deutlich zugespitzt. Viele sind unzufrieden mit der Regierung, der EU und sogar mit ihrem eigenen Interessenverband.
Irische Landwirte gehen seit Wochen auf die Straße, um gegen steigende Spritkosten und das Mercosur-Abkommen zu protestieren. Bei den sogenannten Treibstoffprotesten geht es jedoch um weit mehr. In Irland wächst die Unzufriedenheit mit der Agrarpolitik der Regierung.
Irische Landwirte organisieren seit Monaten landesweit Protestaktionen, die sich seit dem Ausbruch des Nahostkriegs und den damit verbundenen explodierenden Spritpreisen weiter zugespitzt haben. Streit um Ausnahmeregelungen, das Mercosur-Abkommen und die Besetzung der Bord-Bia-Zentrale zeichnen ein kritisches Bild einer Gesellschaft, in der die Landwirtschaft eine zentrale Rolle spielt, wie The Journal unter anderem berichtet.
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Die Regierung kündigte am Sonntagabend zwar ein Treibstoff-Hilfspaket an, um den steigenden Spritpreisen entgegenzuwirken. Die vorgesehenen 500 Millionen Euro stoßen bei vielen Bauern jedoch auf Skepsis und Unverständnis. Für zahlreiche Landwirte ist das angesichts der angespannten Lage zu wenig. Viele sehen in dem Paket lediglich einen Zwischenschritt, nicht aber eine echte Lösung. Zudem rechnen zahlreiche Betriebe mit weiteren Preisschocks, sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzen.
Allgemein wächst in der Branche die Unzufriedenheit darüber, wie die Regierung die Agrarpolitik handhabt – besonders im Zusammenhang mit dem europäischen Freihandelsabkommen Mercosur. Das zeigte sich bereits vor Wochen, als Bauern die staatliche Lebensmittelagentur Bord Bia besetzten und den Rücktritt des Vorsitzenden Larry Murrin erzwangen. Landwirte warfen ihm „Doppelmoral“ vor: Er gebe vor, sich für irische Bauern einzusetzen, importiere zugleich aber brasilianisches Rindfleisch.
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Das Mercosur-Abkommen soll am 1. Mai in Kraft treten und sieht den umfassenden Abbau von Zöllen zwischen mehreren lateinamerikanischen Staaten und der Europäischen Union vor. Landwirte kritisieren seit Jahren, dass Agrarimporte aus Südamerika den Wettbewerb zulasten heimischer Betriebe verzerren würden. Strenge EU-Vorgaben für Pflanzenschutz, Tierhaltung und Dokumentation erschweren es irischen Bauern zusätzlich, mit günstigeren Importen zu konkurrieren; viele befürchten, der Markt könnte durch den Zollabbau mit billigen Importen überflutet werden. Besonders kleinere Bauern fürchten deshalb um ihre Existenz.
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Angesichts der hohen Spritpreise diskutiert der BR in einem Beitrag die Verwendung von Ackergäulen als mögliche „Alternative“ in der Landwirtschaft. Dabei werden viele Vorzüge genannt: So vermeide man etwa Dieselgeruch. Das sei ein „schönes Arbeiten“.Doch selbst in Irlands größter Interessenvertretung für Landwirte, der IFA, brodelt es. Dem Verband wird vorgeworfen, sich in den vergangenen Monaten zu regierungsnah und zu nachgiebig gezeigt zu haben. Dafür erntete er scharfe Kritik aus den eigenen Reihen. Der ehemalige Regierungsberater Gerald Howlin warnt sogar vor einem „Zusammenbruch“ des Ansehens der IFA. Statt ausreichend Druck auf Regierung und Behörden auszuüben, habe sich der Verband zu kompromissbereit gezeigt – gerade in Krisenzeiten erwarten viele Bauern jedoch eine konfrontativere Haltung. Zudem habe die IFA zu langsam und zu bürokratisch gehandelt und sich in der Vergangenheit nicht entschieden genug auf die Seite der Landwirte gestellt.
Daueraufreger ist zudem die EU-eigene Nitrat-Richtlinie, die Bauern vorschreibt, wie viel Stickstoff aus tierischem Dünger sie pro Hektar ausbringen dürfen. Irland hat dabei eine Sonderregelung, die es Landwirten ab einer bestimmten Größe erlaubt, mehr als normalerweise zugelassen auszubringen. Landwirte mussten sich eine Verlängerung der Ausnahmeregelung regelrecht erkämpfen, weshalb viele weiterhin skeptisch gegenüber der Regierung und dem Agrarministerium sind.
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Die Bauernproteste in Irland sind damit längst mehr als eine Reaktion auf hohe Spritpreise. Sie stehen für einen grundlegenden Vertrauensverlust in die Agrarpolitik der Regierung, in staatliche Institutionen und teils auch in die eigenen Interessenvertreter. Der Streit um Mercosur, Nitratregeln und steigende Kosten zeigt, wie groß die Sorge vieler Landwirte um ihre wirtschaftliche Zukunft inzwischen ist.
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Nicht nur die Bauern protestieren in Irland. Da war in den letzten Tagen auch sonst viel los.
Vier niederländische Europaabgeordnete aus unterschiedlichen Fraktionen haben Parlamentspräsidentin Roberta Metsola aufgefordert, die monatlichen Plenarsitzungen in Straßburg auszusetzen und stattdessen alles in Brüssel abzuhalten. Ihr Vorwurf sitzt.
Während die Europäische Union überall Energiesparen predigt und bis in den Alltag der Bürger hinein über Eingriffe wie autofreie Sonntage diskutiert, leistet sich das Europäische Parlament weiter seinen wandernden Apparat zwischen Brüssel und Straßburg.
Die Abgeordneten nennen dieses Schauspiel einen Zirkus. Genau das ist es.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/eu-spritsparen-parlamentarierer-bruessel-strassburg/
WIR zahlen das alle – EU-Gehälter
https://www.youtube.com/watch?v=gZtDfbJadeY 5 Min.
Wenn abends furzt der Bauer laut, gabs zum Mittagessen Sauerkraut!
Während in Michel-Land gerade mal 200 Autos mit 50 km/h von Emden nach Berlin gefahren sind und auch noch brav über die Bundesstraßen, statt über die Autobahn. Angekündigt als großer Generalstreik. Einfach nur peinlich!
Ich denke mal, was man so den (ausländischen) Medien entnehmen konnte, geht es in Irland grade auch noch um andere Dinge.
Der Preis von Kunstdünger wird auch kriegsbedingt steigen. Die Produktion ist sehr energieintensiv und viele Fabriken stehen in RU, der Ukraine, und den Golfstaaten. Zudem sind die Exportwege unsicher.
Und da sagt Kubicki, dass es irre ist von der AfD sich gegen die EU zu stellen. Aha.
Mal ehrlich, ich bin dankbar für jeden Bauern der seinen Job noch macht. Würde der Diesel fehlen, hätten wir in Europa sehr schnell eine Hungersnot. Ja wir importieren viel, aber man muss sich die Preisexplosion vorstellen. Jedes sozialistische Regime ist an der Ernährung gescheitert. Stalin hat Millionen verhungern lassen.
Jetzt stellt euch mal vor, was das Verbrennerverbot auslösen wird. Es wäre praktisch das aus der Landwirtschaft. Diese gefährlichen Klimafanatiker und Linken werden Europa zerstören. Gegenwehr kommt erst, wenn es zu spät ist.
Wann werden die Verantwortlichen endlich merken, dass die hochgelobten Freihandelsabkommen in erster Linie die Exportindustrie bereichern, aber auch extrem die heimische Agrarproduktion vernichten?
EU-Landwirte können ganz einfach nicht konkurrieren mit Billiglohnländern und deren deutlich lockeren Vorschriften beim Tierwohl und Umweltschutz.
Es ist Absicht, daß die Bauern aufgeben. Das gehört zum Plan. Alles ist von langer Hand geplant. Bevölkerung reduzieren: Durch Impfungen, Kriege, Unwetter, Erdbeben, Verhungern,…
Kernsatz: Jedes sozialistische Regime ist an der Ernährung gescheitert. Stalin hat Millionen verhungern lassen.
Und in Deutschland im Moment gar nicht. Es ist echt gespenstisch, wie bräsig die meisten sind.
Eine Nebenwirkung der „Impfung“?
Neee, die Deutschen wurden schon zu Kaiser’s Zeiten im Nachthemd mit Schlafmütze karikiert.
ich möcht gar nicht drann denken,wenn lebensmittel wirklich knapp und teurer werden,die ganzen muslime und ihr spezielles essen,wird wohl heftig werden,in den läden,das vieh beim bauern wird dann mit gewalt aus dem stall geholt und der bauer…wäre ein film wert,die hungersnot zb,aber erst gibts den aufstand der alten,ist was dran an dem film
Neulich an einer Scheune gelesen:
no farmers – no food – no future
In welchem Land?
In Baden-Württemberg auf der Alb gibt es auch einige solche Sprüche am Straßenrand. Also Bauern unterstützen.
Mitteldeutschland.
Nicht nur in Irland, in jedem Staat der EU tritt ab einem Kulminationspunkt der Fall ein, dass nur noch Zerstörung als Zukunftsperspektive besteht. Der sozialistische Green Deal richtet und hin.
In Deutschland längst überfällig , hätten wir unabhängige Gewerkschaften, wäre längst ein Bürgeraufstand fällig .. aber diese Gewerkschaften sind selbst involviert bei den Grünen , Roten Linken und CDU !!
Wir brauchen Alternative- Gewerkschaften … und zwar ganz dringend !!
Die sozialistischen Gewerkschaften sind eine der Speerspitzen einer derzeit bereits vollkommenen Durchdringung aller öffentlichen Bereiche: Medienindustrie, Juristische Kampfbereiche, Vereinigte Linke im Bundestag zusammen mit der Heiligen Macht UND der Oberhoheit Brüssel .
Ich hoffe, dass Südamerika sich aus diesem Abkommen verabschiedet! Da ich nämlich genau dorthin flüchten möchte, weil mich die EUdSSR einfach nur noch nervt, möchte ich nicht, dass dort dann die gleichen, schwachsinnigen Regeln durch das Abkommen Einzug halten!
Spätestens wenn die EU mit Einfuhrbedingungen kommt, wie nur noch Biofleisch,Gurkenkrümmungsgrad usw. werden die sich ganz schnell wieder aus dem Abkommen verabschieden.
Sie gehen wenigstens auf die Straße, während die meisten, bräsigen schon länger hier Lebenden ihren Hintern nicht mal zum putzen lupfen. Sie bewegen sich nicht mal wenn die Benzinpreise die Decke durchschrauben.
du machst das aber,wir brauchen alle die freiheit wollen nur ein konto in..oder..einrichten ,da einzahlen und mit den mio beträgen dienstleister bezahlen,gibt auch hier welche die sich für deutlich weniger für dies und jenes anbieten,strassenreinigen oder die e scooter einsammeln usw
Im Vergleich zu Deutsch-Schand haben andere Länder und deren Bürger die Courage und Ar..in der Hose gegen die verkorkste Politik ihres Landes auf die Straßen zu gehen
In Deutsch-Schand hingegen gibt es offenbar nur links-gesteuerte Proteste und deren mißbrauchte Werkzeuge wie Omas gegen Rechts
und was bringts,so gut wie nichts,heute protestiert und morgen wieder auf arbeit,dem land dienen,in der wahlkabine wieder das kreuz da gemacht,wos schon jahrzehnte gemacht wurde,aber irgendwann,wenns zu spät ist wacht man auf
Hoffentlich reißen sie den Laden in Grund und Boden.
Pedro Sánchez in China,der anfang vom ende der eu ????
Da zeigt sich der Populismus wie unwissend und inkompetent er ist, aber auch wie kleinlich und zurückgeblieben. Irgendein dummes Gedönse von Apollo was von „Freiheit“ zu quatschen hört halt auch da auf, wo Stammtischbauer eine Extrabehandlung haben will.
Bravo Irland, auch dass ihr Euch gegen das faschistische Israel positioniert zeigt dass ihr aufrechte Menschen seid die die Unterdrückung durch die englischen Kolonialherren nicht vergessen habt!
Israel Hasser sind bei der TAZ besser aufgehoben. Hier bei AN kommentieren Demokraten. Und Tschüss.
„Hier bei AN kommentieren Demokraten“
DER war jetzt aber mal echt gut !
Bin vor Lachen vom Stuhl gefallen !
Der Kommentarbereich von AN ist voll von Israel-Hassern.
Ich glaube Sie verwechseln da etwas. Es waren die Araber, die sich mit den Nazi’s gegen die Juden zusammen geschlossen haben und jetzt geht es wieder los. Die neuen Nazis ( Linke und Konsorten) haben sich wieder mit den Arabern gegen die Juden zusammen geschlossen. Aber wer halt keine Bildung hat, kann das natürlich nicht wissen.
tja, so ändern sich die Zeiten und Iran kämpft auf einmal für unsere Freiheit.
Hust, hust
Wo steht das mit dem fasch. Israel positioniert? Satire?
„Es ist echt gespenstisch, wie bräsig die meisten sind.“
keine weiteren fragen.