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Niedersachsen

Auf Drängen der Omas gegen Rechts: Schule verpflichtet Schüler zur Lesung mit linkem Aktivisten

Der linke Aktivist Jakob Springfeld hat das Buch „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“ geschrieben. Nun soll er an gleich zwei niedersächsischen Schulen Lesungen halten – initiiert von den „Omas gegen Rechts“. Viele Eltern zeigen sich darüber besorgt.

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Die Lesung soll von den Omas gegen Rechts angestoßen worden sein (IMAGO/HEN-FOTO)

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An zwei niedersächsischen Schulen sollen Schüler der 9. und 10. Klassen verpflichtend an Lesungen des Autors und linken Aktivisten Jakob Springfeld teilnehmen. Im Mittelpunkt steht sein Buch „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“, in dem er vor „rechtsextremen“ und „antidemokratischen Kräften“ im Osten warnt. Die Lesungen sollen von den „Omas gegen Rechts“ angestoßen worden sein und sorgen bereits im Vorfeld für Kritik unter Eltern, wie Nius berichtet.

Demnach sollen Schüler der Jahrgänge 9 und 10 an zwei Schulen, darunter dem Hannah-Arendt-Gymnasium in Niedersachsen, geschlossen an der Veranstaltung teilnehmen. Die Lesung soll fachübergreifend stattfinden. Viele Eltern hätten im Vorfeld nichts von der Aktion der Schulleitung gewusst, die sowohl Springfeld als auch die Veranstaltung unterstützt.

Nius fragte bei der Schulleitung nach, ob unter diesen Umständen das schulische Neutralitätsgebot gewahrt bleibe. Die Schule erklärte dazu: „Selbstverständlich ist es schon immer und immer noch das Ziel des Politikunterrichts, Schüler*innen zur eigenständigen und differenzierten Urteilsbildung zu befähigen.“ Politische Bildung gehe jedoch „immer mit klarer Parteinahme für die Grundsätze unserer Verfassung“ einher und könne deshalb nicht „neutral“ sein. Eine abweichende Position zu Springfelds Thesen soll bei der Veranstaltung selbst nicht vorgesehen sein. Die Schulleitung versicherte jedoch, dass die Lesung „im Politikunterricht vor- und nachbereitet“ werde.

„Zu politisch“ hieß es, als Jakob Springfeld einen Vortrag an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Zwickau halten wollte. Der Auftritt wurde von der Hochschulleitung untersagt – jetzt soll er nicht vor Studenten, sondern vor Schülern sprechen. Springfeld erlangte durch sein Buch „Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen Rechts“ Bekanntheit in linken Kreisen.

Den Omas gegen Rechts aus Barsinghausen ist Springfeld nach einer anderen Lesung am Ratsgymnasium in Stadthagen aufgefallen. Begeistert traten sie an die Schulleiterin Silvia Bethe heran, die einem Auftritt Springfelds zustimmte. „Nachdem mir meine Stadthäger Schulleiterkollegin versichert hatte, dass es eine ausgesprochen lohnende Veranstaltung war, haben wir zugestimmt, für eine solche Lesung auch unsere Schule zu öffnen“, erklärte Bethe gegenüber dem freien Journalisten Sven Niemeyer.

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Einige Mütter äußern deutliche Sorgen wegen der verpflichtenden Teilnahme an der Lesung. Sie kritisieren, dass den Schülern aus ihrer Sicht nur eine politische Richtung präsentiert werde und keine echte Gegenposition vorgesehen sei. „Für mich ist das Manipulation der Kinder“, erklärt eine Mutter gegenüber Nius. Die Kinder seien jetzt in einem Alter, in dem sie selbst überlegen sollen, „wen sie später einmal wählen werden“. Dadurch werden sie aber schon „in eine Ecke gerückt, was sie später einmal wählen sollen.“

rs

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124 Kommentare

  • Clevere Eltern schreiben ihren Sprösslingen für diesen Tag eine Entschuldigung.

    182
    • Korrekt. Dieser Wahnsinn kann nur mit kollektiver Ignoranz besiegt werden.

      105
    • Und die verantwortliche Schule anzeigen!

    • Wo ist das Neutralitätsgebot für Schulen?

    • Ganz genau!!!

    • Genau !

    • Hatte meine Mutter schon vor 60 Jahren so gemacht, als in der Grundschule ein Impftermin anstand.

    • Eine Entschuldigung zu schreiben ist nicht clever, denn die Eltern würden damit zum Ausdruck bringen, dass sie sich nicht verbal gegen diese Aktion wehren können.

    • Clevere Eltern gehen an diesem Tag mit in die Schule und räumen auf!

    • Im Prinzip haben Sie recht, aber man sollte die Niedertracht linker „Pädagogen“ nichtz unterschätzen. Die Zeche zahlen dann die Kinder.

  • Wir bekommen das geboten, was wir uns bieten lassen.
    So einfach ist das.

    122
    • kleine Ergänzung

      Oft bekommen Eltern VORAB KEINE oder falsche/unzureichende Informationen, sodass man erst DANACH aktiv werden kann.

      Das linksgrün unterwanderte (Ein)Bildungssystem weis genau wie es funktioniert ganze Jugend auf „Linie“ zu bringen.

    • Staatsbürgerkunde 2.0: Margot im Glück
      Frischer Wind im Klassenzimmer! Dank der „Omas gegen Rechts“ weht wieder ein Hauch von Wandlitz durch die Flure. Freiwilligkeit war gestern – heute wird Haltung staatlich verordnet und pädagogisch einbetoniert. Margot Honecker rotiert im Grabe vor purer Ekstase: Die Einheitsfront steht, der Aktivist doziert, und die Schüler nicken im Takt der neuen Staatsräson. Wer braucht schon Pluralismus, wenn man betreutes Denken haben kann? Mit 60 Jahren Verspätung siegt die Volksbildung. Stillgestanden, Ohren auf: In der sozialen Schule von heute ist die einzige Note, die zählt, das dunkle Rot der korrekten Gesinnung. Bereit zur gesellschaftlichen Transformation? Immer bereit!

      • Bald ist wieder 1. Mai, sollen wir schon mal für die Parade alles vorbereiten???

        War egal welcher Wochentag, die Parade fand statt und als Schüler mit Plakaten und all den „Losungen“ gewappnet.

        Kilometerlang, über Stunden marschierten da die Abordnungen aller Betriebe, LPG etc..

        Mit viel Pech exakt eine Woche später kamen dann die Sowjets zum 8. Mai und dann vlt. noch eine Woche später die FDJ und FDGB.

        So auch 1989
        https://www.youtube.com/watch?v=3yGzGRam-Ws

  • Manchmal werden Kinder plötzlich krank und müssen zu Hause bleiben um Ruhe zu bekommen und sich erholen zu können ohne Stress.

  • Konsequent boykottieren !

    • Nein, mitgehen und bisschen Dreck aufräumen

  • Leider, leider ist mein Kind an genau diesem Tag krank. Musste sogar zum Arzt mit dem Kind

  • Jakob Springfeld, Aktivist, 2002 in Zwigge (Zwickau) geboren. Hat Politikwissenschaften studiert. Schreibt ein Buch über den Osten…ok…warum auch nicht, dürfte wohl etwas einseitig und kurz ausfallen, denn er hat die Zeit nach 1990 nicht selbst erlebt, geschweige denn die Zeit davor. Hier wird m.E. bewusst eine bestimmte Agenda geritten, die mich persönlich an den Staatsbürgerkunde-Unterricht in meiner Jugend erinnert.

  • Einfach krank melden und gut ist es.

  • Die Omas werden dafür bezahlt, müssen das machen weil die Rente so gering ist.

    • Einige Elternn zeigen sich besorgt. Ja und verflixt nochmal, wieso lassen sie sich das bieten und hauen nicht mal ordentlich auf den Tisch.

    • Die sollen lieber mit den Opas gegen links ein Bierchen trinken gehn.

      • Boah, ob das die Opas möchten? Vielleicht sind die froh, wenn sie zu Hause mal nicht beschallt werden.

      • Das würde ich den Opas nicht antun.

    • @ Maxe111, 14.04.2026 um 10:09 Uhr

      Die Omas gegen Rechts sind hauptsächl.
      aus der Mittelschicht bis hinein in die
      Oberschicht. Besonders die Gründerinnen
      sowie die der einzelnen Lokalgruppen,
      sind Schauspielerinnen, Musikerinnen,
      alte SPD u. SED-Genossinnen, Lehrerinnen,
      andere Beamtinnen, Unternehmerinnen
      usw. Natürl. bringen die auch ihre senilen
      Nachbarinnen u. Freundinnen aus dem
      evangel. Kirchenkreis mit.

      „Von dieser Frau geht eine ganz besondere Aura aus. Das habe ich in unserem Vorgespräch direkt bemerkt. Heute ist sie als Gästin in meinem Studio Berlin und berichtet von ihrer Zeit als Botschafterin in Nicaragua. Vom Fall einer Demokratie und von der Lage in Deutschland. Betina Kern ist ehemalige Diplomatin und jetzt bei den @omasgegenrechts und es ist mir eine ganz besondere Ehre.“
      https://www.instagram.com/p/DXEAwPpDA5H/

    • Ja, sie werden sicher dafür bezahlt. Ich denke jedoch, sie sind die Inkarnation von Gutmenschen.

    • Ich denke mal, das ist der lebenslangen Gehirnwäsche geschuldet, wahrscheinlich auch das gesteigerte Bedürfnis, noch einmal was wirklich wichtiges zu tun, wobei wieder die Gehirnwäsche zutage tritt…und ganz zum Schluss darf man auch deren- zum Teil recht minder bemittelten- Enkel nicht vergessen, die ja auch auf sie einwirken… aber auch das alles hat ein nicht so fernes Ende 😉

  • Kommunistische Märchenstunde als Pflichtfach, soweit ist nun schon gekommen. Was folgt als nächstes? Staatsbürgerkundeunterricht mit DDR-Lehrplan?

    • In dem Staatsbürgerkundeunterricht kam vielen dran was wir heute als Realität erleben , nicht immer nur blind alles verteufeln was zu DDR-Zeiten im Unterricht vorkam , auch in den Sudelede-Sendungen wurde viel Wahrheit gezeigt,

      • Was nicht bedeutet das ich ,diese linksrote plumpe Manipulation von jungen Menschen gut finde , vor allen wenn man diese linksextremen Entwicklungen in diesem Land sieht , wofür sich selbst Omas nicht zu Schade sind die Zukunft ihrer Kinder zu zerstören mit linksrotgrünem Unsinn

    • 30.07.2025
      Stasi-Spitzel führt „Omas gegen Rechts“:
      Wenn die Vergangenheit die Gegenwart einholt

      Ausgerechnet die Berliner Chefin der „Omas gegen Rechts“, Maja Wiens, arbeitete jahrelang als Spitzel für die Staatssicherheit der DDR…

      Ein Blick ins Impressum der Berliner „Omas gegen Rechts“ genügt, um auf den Namen Maja Wiens zu stoßen. Was dort allerdings nicht steht: Die Dame verriet ab 1978 als Inoffizielle Mitarbeiterin (IM) Dissidenten an das SED-Regime…

      Heute posiert sie auf X mit Regenbogen-Mauern und verkündet stolz: „Pankow bleibt bunt!“…
      https://t1p.de/h96pi
      Dies ist ihr Vater:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Wiens#Mitarbeiter_der_Staatssicherheit

  • Es darf nicht sein, daß sich diese Omas – oder egal welche NGOs – in das Bildungssystem einmischen!

  • Was für ein Wahnsinn. Wäre mein Kind betroffen, erginge eine Strafanzeige. Es muss endlich Schluss sein mit der Narrenfreiheit für Linke.

  • Indoktrination in Deutschland kommt meistens sehr plump daher. Leider ist das auch noch oft erfolgreich in einer Konsensgesellschaft.

  • Brechdurchfall grassiert gerade in Niedersachsen. Unverantwortlich, die Kinder dann in die Schule zu schicken.

  • Es ist eine klare einseitige Manipulation.
    Wir brauchen dringend verpflichtende Aufklärung in Sachen Demokratie, für die Omas gegen rechts.
    Einsteigen könnte man damit, dass ohne rechts, das ganze rechts-links Konstrukt der Politik logisch nicht mehr funktioniert.
    Ohne rechts auch kein links.

    Danach sollte man etwas konkreter werden, zum Beispiel dass man in einer Demokratie nicht einfach nach gut dünken Parteien verbieten kann.
    Und nicht verbotene Parteien schlicht die gleichen Rechte haben, wie alle anderen auch.

    Es braucht daher verpflichtende Kurse für die Omas gegen Rechts um diese Defizite aufzuarbeiten.
    Am Ende sollte eine Demokratie Prüfung abgelegt werden.
    Bei Nichtbestehen muss der Kurs wiederholt werden.
    Die Kosten für den Kurs sollten die Omas selbst tragen.

  • Die Indoktrinierung der alten Personen in unserem Land läuft auf Hochtouren.

  • Um diesen linken Willkürlichkeiten ein Ende zu bereiten, muss der Wähler ran. Der Wähler will eine andere Politik, das geht aus Umfragen hervor. Doch egal was er wählt (außer AfD). er bekommt stets linke Politik serviert. Warum also Altparteien wählen, wenn man stets links bekommt? Zustände wie diese könnten schon längst der Vergangenheit angehören.

  • Zu DDR-Zeiten wurden wir Schüler grundsätzlich mit Pflichtlektüre zugeballert, während andere Literatur unerwünscht bzw. verboten war.

    Die Folge: wir Schüler waren besonders misstrauisch und kritisch gegenüber Zwangslesungen. Das Unerwünschte oder Verbotene dagegen war attraktiv und wurde, soweit möglich, heimlich konsumiert.

    Ein paar Linientreue und Gutgläubige gab es und wird es immer geben.
    Aber Jugend war und ist immer kritisch gegen das, was ihnen Erwachsene verordnen.
    Von daher mache ich mir keine Sorgen um die Mehrheit der Schüler.

  • Eine wirklich sinnvolle Aufgabe für die Omas wäre der Einsatz in der Schülernachhilfe, in der Pausenbetreuung etc. Da bekämen sie auch mal einen Einblick in die Probleme, die Schüler und Schulen heutzutage zu bewältigen haben. Vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf.

  • Als Opa bin ich überzeugt, die Mütter sollten sich weniger Sorgen machen und mehr auf die Intelligenz und Urteilsfähigkeit ihrer Sprösslinge vertrauen.
    Manch ein sich noch so bemühter Agitator unser Tage würde sich wundern, welch großer Unterschied zwischen der von ihm eingeforderten Begeisterung und der privaten meiner Enkelgeneration besteht; der selbstverständlich klar ist, welche Meinung die Karriere fördert und welche nicht.

    • War zu DDR-Zeiten nicht anders.

  • Kinder krank melden, geht ganz einfach…

  • Staatlich, Anordnung von Gehirnwäsche und damit psychischer Gewalt…?

  • Wäre die Teilnahme freiwillig, wäre der Herr Aktivist vermutlich ausser ein paar Omas allein im Raum. Also, „verpflichtend“. Unglaublich das linke AgitProp heutzutage in der Schule „verpflichtend“ ist. Meine Kinder wären an dem Tag leider krank.

  • Alle ehemaligen DDR Bürger wissen, dass es genauso in den Schulen ablief. Nannte sich Staatsbürgerkunde. Die Omas gegen Rechts scheinen sich noch nie mit der Geschichte der DDR beschäftigt zu haben, ansonsten würden sie solche Aktionen nicht unterstützen. Gibt es Omas gegen Rechts eigentlich auch in der ehemaligen DDR?

  • Also sind „Omas gegen Rechts“ links eingestellt. Und mein Kind an diesen Tagen krank.

  • Das ist eine Frechheit und genau verkehrt. Den Kindern müssen die römisch-germanisch-christlichen Grundwerte unserer Kultur nahegebracht werden. Auf diesen Quellen beruht im wesentlichen unsere moderne Welt und auch das Verständnis unserer Verfassung ist ohne diese Kenntnisse unmöglich. 2020ff hat deutlich gemacht, dass es daran fehlt!
    Nur so kann ein gesunder Patriotismus entstehen, der weder in Nationalismus, noch in sozialistischen Totalitarismus abgleitet.

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