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Nigeria

Angriffe auf Ostermessen: Etliche Tote, Hunderte entführt – Militär kann einige Geiseln befreien

Hunderte Christen wurden am Osterwochenende in Nigeria entführt. Das Militär schlug gegen die Islamisten zurück: Mehrere Angreifer sollen getötet worden sein, 31 Gläubige konnte das nigerianische Militär nach einem Schusswechsel befreien.

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Bilder des nigerianischen Militär (Screenshot)

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Wieder ein blutiges Osterfest in Nigeria: Dutzende Christen wurden laut Berichten von Menschenrechtsorganisationen während der Ostergottesdienste entführt. Das Militär des afrikanischen Landes schlug unmittelbar zurück und rühmt sich, über 60 Angreifer getötet zu haben. Besonders gravierend war die Situation im Bundesstaat Kaduna im Nordwesten Nigerias.

Bewaffnete Männer hätten dort eine katholische sowie eine evangelische Kirche überfallen, teilte Caleb Bawa Ma’aji, Vorsitzender der Christian Association of Nigeria, der AFP mit. Die Entführung soll sich 100 Kilometer nördlich der nigerianischen Hauptstadt Abuja zugetragen haben.

Der Polizeichef hatte zuvor für das Osterfest eine „massive Sicherheitspräsenz“ angeordnet, trotzdem kam es zu dem Überfall. 31 Christen aus dem nordwestlichen Bundesstaat Kaduna konnte das nigerianische Militär wieder befreien. Dabei soll es zu einem Schusswechsel zwischen Soldaten und bewaffneten Angreifern gekommen sein, bei dem mindestens fünf Menschen getötet wurden.

In dem Dorf Akiro soll während der Entführung eines Ostergottesdienstes in einer evangelischen Kirche ein Notruf gesendet worden sein. Das nigerianische Militär meldete, dass daraufhin Truppen in das Gebiet ausgerückt seien. „Mit Unterstützung und unter Führung von Mitgliedern der Gemeinde Ariko nahmen sie die Verfolgung der fliehenden Terroristen auf, verfolgten sie und lieferten sich mit den Kriminellen ein heftiges Feuergefecht“, teilte das Militär mit.

Die bewaffneten Banditen seien vom Militär zurückgedrängt worden. Dabei sollen sie die 31 Geiseln zurückgelassen haben. Vor Ort seien zudem fünf Leichen weiterer Opfer gefunden worden. Anhand von Blutspuren entlang der Fluchtroute gehe das Militär davon aus, dass die Banditen „erhebliche Verluste“ erlitten haben.

Auch im nordwestlichen Bundesstaat Zamfara soll das nigerianische Militär 65 „Banditen“ getötet haben. In dem Bundesstaat soll es zuvor eine Entführung von Dorfbewohnern in der Nacht zum Donnerstag gegeben haben. Im Verwaltungsbezirk Bukkuyum seien sieben Menschen getötet und 150 entführt worden. Ein Sicherheitsbericht, den die AFP einsehen konnte, spricht von einem „großen Durchbruch“. Es soll zu einer „massiven siebenstündigen Boden- und Luftoffensive“ gekommen sein; diese fand jedoch in Tsafe statt. Der Bezirk liegt rund 200 Kilometer von dem Ort der Entführung entfernt.

Bereits im Januar hatten Banditen in Kaduna während einer Messe mehr als 170 Gläubige aus drei Kirchen verschleppt. Seit Jahren terrorisieren kriminelle Banden den Bundesstaat im Nordwesten. Die Banditen verüben Angriffe auf Gemeinden und entführen Menschen, um Lösegeld zu erpressen.

US-Präsident Donald Trump beobachtet die Lage in Nigeria genau. Bereits im Dezember führte Trump Schläge gegen ISIS-Terroristen im Nordwesten Nigerias durch. „Vor allem auf unschuldige Christen“, haben die Terroristen es abgesehen, teilte der US-Präsident mit, „in einem Ausmaß, wie man es seit vielen Jahren, ja sogar seit Jahrhunderten, nicht mehr gesehen hat“.

ts

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55 Kommentare

  • Darüber werde ich mich heute Abend umfassend von der Tagesschau informieren lassen…

    • …….ganz sicher!

    • Da kannste lange warten. Zu kurz geflogen.

    • Obwohl nur Einzelfall von regionaler Bedeutung?;-)

    • Soeben wurde der Osterhase mitten auf einer stadtwiese attackiert als er seiner arbeit nachging und seine eier versteckte…..“Bild“ war zuerst vor ort und sprach als erstes mit dem nächstgelegenen baum über den tathergang. Nach ersten erkenntnissen handelte es sich um eine gruppe 4 und 5 jähriger welche brüllend auf den ahnungslosen und wehrlosen osterhasen zustürmten, um diesem seinen tasche mit schokohasen zu entwenden. Zitat einer naheliegenden eiche: “ die täter werden immer jünger, früher hat es sowas nie gegeben.“

      • Erlauben es die Kommentar-Richtlinien von Apollo News Ihren Kommentar als ekelhaft zu bezeichnen?

        • Tatsachen darf man benennen und ekelhaft erscheint mir in dem Fall noch untertrieben!

          0
  • Was wollen die von den Christen? Oder sind das in deren Augen nur Ungläubige ohne das Recht zu leben? Ich begreifs nicht ganz.

    • Sure 8, Vers 55: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.
      Sure 2, Vers 191: Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung ist schlimmer als Totschlag. Bekämpft sie jedoch nicht bei der heiligen Moschee, es sei denn, sie bekämpften euch in ihr. Greifen sie euch jedoch an, dann schlagt sie tot. Also ist der Lohn der Ungläubigen

      Noch Fragen?

      • In Johannes 6,14 lesen wir das erste Gebot: „ Lasst euch nicht mit Ungläubigen unter ein Joch spannen .“ „Unter ein Joch spannen“ wird üblicherweise mit „mit Ungläubigen verbunden“ übersetzt (NIV). Dieser Bibeltext dient als Beleg dafür, dass Christen nicht „ungleich verbunden“ sein sollten .
        Hier wie da Auslegungsache.
        Fakt ist in beiden Texten mus die ganze Geschichte gesehen werde.

        • Die ganze Geschichte ist ,dass im Christentum nicht gefordert wird das Nichtchristen getötet werden sollen.

          Im Islam wird dazu aufgefordert Ungläubige zu töten.

          Ein feiner, aber gravierender, Unterschied !

          0
      • Der Vers spricht ursprünglich nicht von einer Auseinandersetzung mit denjenigen, die nicht glauben oder anders glauben. Vielmehr geht es in dem Vers um die kriegerischen Auseinandersetzungen mit den heidnischen Mekkanern. Diese Mekkaner übten gegenüber den ersten, noch schwachen Muslimen Gewalt aus, bis sie ihre Heimat verlassen und nach Medina auswandern mussten. So gesehen geht es in dieser Koranpassage um nichts anderes, als um das Prinzip, sich gegen Verfolgung und Unterdrückung zur Wehr zu setzen und auf Glaubensfreiheit zu beharren.

  • Das hätte auch fast in Deutschland geschehen sein können. Außer der Sache mit dem Militär.

  • Ist die Menschheit nicht eine ganz tolle Spezies?

    • „Wer Menschheit sagt, will betrügen“ (Carl Schmitt). Was also wollen Sie uns mit ihrem Kommentar sagen?

    • Glaubenskriege sind das übelste.
      Gott sei Dank ,sind wir aus dem Mittelalter in Europa heraus.
      Na ja. dafür immer noch Imperialisten
      im Osten.

  • Muslime sind nicht mit Islamisten zu verwechseln. Der Islam ist die Religion, der Islamismus ist eine politisch-extremistische Ideologie, die den Islam missbraucht.

  • Hunderte entführt – 31 gerettet.
    Seltsame Rettungsaktion.

  • Christen werden verfolgt,verschleppt,gejagt und getötet.
    Und in Deutschland wird den Moslems der rote Teppich ausgerollt.

    • Du hast vollkommen Recht, es ist zum kotzen…

    • Führen sie auch einen medialen Glaubenskrieg.
      Es gibt Christen die meinen Kinder sind Ware. für ihre makaberen Phantasien.
      ist jeder Geistlicher ein Pädophiler.
      Ich denke ein.

      -15
      • Wittelsbacher – Ihre makabren Fantasien möchte ich nicht haben!

  • Islam bedeutet „Frieden“…..oder etwa doch nicht?

  • Da haben die Christen bestimmt wieder provoziert. Sarkasmus off.

  • Wird hier auch noch kommen – 80% wollen das so.

    • Die 80% haben auch keine durch gesteigertes Misstrauen gekennzeichnete Persönlichkeitsstörung ,mit Untergangsstimmung.
      Nein, ich möchte nicht zu den anderen ca. 20 % gehören.

  • Ich warte – wieder einmal – auf die Solidarität der beiden „Staatskirchen“… Ach ja: Und auf die der beiden Parteien mit dem C im Namen…

  • Ja, aber das hat erst mal nichts mit dem Islam zu tun. Es ist vielmehr generell eine zunehmende Gewalt in Nigeria zu beobachten. Fragt mal Saskia Esken, die kann es genauer erklären!

  • Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit! Frohe gesegnete Ostern. Allen Christen die gemeuchelt wurden/werden, die ewige Siegerkrone als Blutzeugen für Christus.

  • Hier kann mal wieder den friedliebenden Islam bewundern.
    Für all diejenigen, die es in Dortmund, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, etc. etc. immer noch nicht begriffen haben.

    • Die genannten Gutmenschen werden davon nichts mitbekommen, da von solchen Vorkommnissen nicht in der Tagesschau berichtet wird, es sei denn, man kann die Tatsachen verdrehen und die armen Musels als Opfer hinstellen.

    • Nigeria hat bereits die Aufnehme in den internationalen Bund der Barbareskenstaaten beantragt.

  • Oh wunder es waren Banditen.

    • Die selben Leute wohl, die in Deutschland – aus Angst vor der AfD – Polizisten ermorden dürfen.

  • Auch diese Bückbeter könnten ohne Probleme in Europa Asyl bekommen.
    Es ist nur noch der reine Wahnsinn.

  • Terroristen kann man auch nur eliminieren.

  • Unbedingt die moslemischen Täter zur ihrem Schutz nach Europa einfliegen lassen, nicht das sich die christlichen Opfer noch an ihnen rächen…

    • Die Christen waren sicher rechts und/oder rassistisch…

  • Leid gibt es immer nur in Palästina.

    • Ja das scheint so eine Art Naturgesetz wie der Leiderhaltungssatz zu sein. Kaum hat man Fortschritte beim Leid in Palästina gemacht, taucht es wo anders wieder auf.

      Das Böse kann auch nicht in die Zahnpastatube zurück. Die zwei großen Geißeln der Menschheit, der Kommunismus und das andere, scheinen so eine Art Prüfung zu sein, an der sich entscheidet, ob es einen Rückfall in die Steinzeit geben wird, oder ob die vielen Stellen, an denen man immer falsch abgebogen ist, nachträglich revidiert werden können.

      In Deutschland hat man sich für die Steinzeit entschieden, denn hier herrscht die sogenannte „Religionsfreiheit“, die angemessene Antworten auf die Herausforderungen, die der faulige Odem der Hölle über unser Land wehen lässt, zuverlässig verhindert.

  • Nigeria
    interessiert
    keine
    Bohne

  • Wenn wir jetzt noch eine Bundeswehr hätten, konnten wir den Nigerianern auch mal ein paar „Mädchenschulen“ bauen.

    Für mehr als ein paar 17 er Muttern zur Reparatur von Lastenfahrrädern wird es aber kaum reichen. Die kann man bedenkenlos in einem MOW über den Slums von Lagos abwerfen.

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