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Bürgermeister grüßt

Als Zeichen „gegen antimuslimischen Rassismus“: Stadt München leuchtet Altes Rathaus mit Gruß zum Zuckerfest an

Am Freitag wurde das Alte Rathaus in München mit einem Gruß zum Zuckerfest angestrahlt. Damit will die Stadtverwaltung ein Zeichen „gegen antimuslimischen Rassismus“ setzen. Die Maßnahme geht auf einen Antrag aus dem Jahr 2024 zurück, der fordert, Muslime in München sichtbarer zu machen.

Bereits 2025 wurde das Rathaus in München zum Zuckerfest angestrahlt. (IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

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Die Stadt München hat am Freitag die Fassade des Alten Rathauses mit einem Gruß zum Zuckerfest beleuchtet. Das Zuckerfest ist der Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan. „Die Stadt München setzt damit erneut ein Zeichen für Zusammenhalt, ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Stadtgesellschaft und gegen antimuslimischen Rassismus“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Antimuslimischer Rassismus betreffe sowohl Muslime als auch „muslimisch gelesene Menschen“. Am Freitagabend war ab 19 Uhr der Schriftzug „Frohes Fest“ in dreizehn Sprachen an die Fassade des Rathauses projiziert worden. Dabei handele es sich um Grußbotschaften aus dreizehn Gemeinden. Bürgermeister Dominik Krause teilte ein Grußwort mit: „Allen Menschen, die heute feiern, wünsche ich ein frohes Fest und ‚Eid Mubarak‘. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Zeichen für mehr Sichtbarkeit muslimischen Lebens und gegen Diskriminierung setzen.“

Der Beschluss zur Beleuchtung geht auf einen Antrag aus dem Jahr 2024 zurück, der den Titel „Antimuslimischen Rassismus bekämpfen – Demokratie stärken“ trägt. In dem Antrag wurde der Bürgermeister auch dazu aufgefordert, ein Iftar, ein Fastenbrechen, zu veranstalten. Doch in diesem Jahr wurde kein Fastenbrechen von der Stadt selbst veranstaltet. In dem Antrag wurde auch gefordert, den Beitrag von Muslimen „zur historischen Entwicklung Münchens“ sichtbarer zu machen.

Weiter wird gefordert, dass die Stadt jährlich zum „Internationalen Tag gegen antimuslimischen Rassismus“ am 1. Juli (nicht zu verwechseln mit dem „Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit“ am 15. März) eine Veranstaltung durchführen soll. Tatsächlich fand letztes Jahr anlässlich dieses Tages eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Antimuslimischer Rassismus als demokratische Herausforderung“ im Rathaus statt. Unter anderem ging es laut Ankündigung um die Frage, warum „säkulare, feministische und vielfältige muslimische Stimmen oft ungehört“ blieben.

In der Veranstaltungsankündigung wurde darauf hingewiesen, dass Personen von der Teilnahme ausgeschlossen sind, die „rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind“. Zwischen vier und acht Prozent der Bevölkerung in München sind Muslime. Das entspricht zwischen 60.000 und 120.000 Einwohnern.

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64 Kommentare

  • Sollte wohl besser heißen: Als Zeichen für Rassismus gegen Deutsche.
    Wie soll man das noch alles aushalten, wenn ewig die Fakten verdreht werden…

    • Richtig, deutsche Kinder werden von muslimischen Kinder während des Ramadan angefeindet .

  • „Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Zeichen für mehr Sichtbarkeit muslimischen Lebens […] setzen.“

    In unserer Kleinstadt in NRW ist moslemischen Leben im Stadtbild unübersehbar. Da bedarf es keiner zusätzlichen Lichtshow. Ich denke, das wird in München nicht anders sein.

    • Stimmt.

  • „Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Zeichen für mehr Sichtbarkeit muslimischen Lebens … setzen.“
    Da habe ich’s bequem: So weit muss ich gar nicht fahren, ich muss mich nur umblicken.

    • Wir waren heute kurz in der Innenstadt.

      Vor Jahren noch sind wir am Samstag gern durch die Fußgängerzone und über den Viktualienmarkt gebummelt. Shoppen mit Essen, Trinken, Schauen.

      Heute nicht mehr möglich. Überall bettelnde Zigeuner und vermummte Muselman(inn???)en, pöbelnde Moslems und rempelnde Neger.

      Und all das wollen Grüninnen, ihr „Kandidat“, die Kommunisten von Volt bis SED und die ausgebooteten Sozen uns als lebenswerte Zukunft verkaufen.

      PfuiDeibel!!

  • Der Terror vom 13. Februar 2025 gehört zum Beispiel zu den Beiträgen der Muslime zur historischen Entwicklung Münchens.

  • Solange Christen in islamisch geprägten Ländern verfolgt werden, erschließt sich mir persönlich nicht der Sinn einer solchen Aktion.

    • Ich finde dieses öffentliche Ramadan-Getue auch sehr befremdlich, aber was in muslimischen Ländern passiert, kann kein Maßstab für uns sein.

    • Bei jeder dieser Aktion wächst mein innerer Widerstand gegen den Islam. Ich hoffe, es geht noch vielen so…Diese Religion gehört nicht zu Deutschland.

  • Wenn die Verantwortlichen es mit dem „Antirassismus“ ernst meinen, zeigen sie bestimmt an gleicher Stelle auch einen Gruß bei christlichen und jüdischen Festen, oder? Oder?

  • Was ist „antimuslimischer Rassismus“? Gibt es auch einen „antichristlichen Rassismus“? Oder andersherum gefragt: Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

    • „Antimuslimischen Rassismus“ kann es überhaupt nicht geben, weil der Islam keine Rasse ist, sondern eine Religion. Aber derlei Binsenweisheiten haben sich offenbar noch nicht überall herumgesprochen. Was hier abgeht, kann man nur noch als massive Realitätsverleugnung bezeichnen.

  • Hat die Übernahme schon stattgefunden ?

    • Ja…

  • Ich möchte dann auch eine Osterbeleuchtung!

  • Solche Aktionen garantieren den Fortbestand der AfD.

    • Oder Notwendigkeit?

  • Die Beleuchtung des Alten Rathauses zum Zuckerfest sowie die aktuelle Umsetzng und das dazugehörige Grußwort zum Fastenbrechen, das maßgeblich vom zweiten Bürgermeister Dominik Krause von den Grünen unterstützt wurde, halte ich für kritisch. Öffentliche Institutionen sollten neutral bleiben und keine religiösen oder gruppenspezifischen Botschaften senden.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob solche Signale künftig zur dauerhaften Praxis in München gehören. Viele Bürger erwarten Zurückhaltung und Gleichbehandlung. Statt immer mehr symbolische Zeichen zu setzen, sollte der Fokus stärker auf Neutralität und verbindenden Maßnahmen liegen, die alle Münchner gleichermaßen einschließen!

    • Krause macht Werbung für sich selbst. Womöglich meint er, anders gegen Dieter Reiter nicht gewinnen zu können. Peinlich ist sowas schon, weil ja gerade erst zwei junge Mädchen in Berlin von arabischen minderjährigen Jungs vergewaltigt worden sind, und die verantwortlichen Quotenfrauen in Berlin alles dafür tun, um diese Verbrechen zu vertuschen.

  • Warum bekommt eine Religion eine Sonderstellung und wird bis zum geht nicht mehr „gepampert“?

    Ich fordere auch mehr Sichtbarmachung z.B, von Zeugen Jehovas im Münchner Stadtbild, von Buddhisten, Hinduisten, Scientologen, Queerdenkern, Hausfrauen, lesbischen Motorradfahrer*innen, Feuerwerkstraumatisierten uvm. Bitte alle sichtbar machen. Vom Rathaus aus.

    Das ist dann wirklich gelebte Diversität.

    Und das allerwichtigste: Huldet den keltischen und germanischen Göttern. Also all jenen, die zuallererst da waren und später tatsächlich an der Historie Münchens Anteil hatten.

    • Hultigt meinte ich ………..

      • Jetzt aber:

        Huldigt!

        Pardon! 🙂

      • Germanische und keltische Götter dürften kaum eine Rolle in der Geschichte Münchens gespielt haben; die Stadt wurde als Zollstation gegründet, um den Erzbischof in Freising zu ärgern und ihm finanziell das Wasser abzugraben.

        • Da haben Sie natürlich recht.
          Dennoch passt es.
          Denn welche Rolle spielten bisher Mohammedaner in der Geschichte Münchens………

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        • Und `n paar Kelten und später Germanen werden dort zumindest mal übernachtet haben…… 🙂

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  • Ein arabischer Taxifahrer fragte uns, warum macht ihr euch so klein? Ihr werdet eure Heimat nicht mehr wiedererkennen … Der war traurig, weil er das alte Deutschland liebte. Seit 40 Jahren in München, auch aufgewachsen.

  • Frage: Was nun genau ist „antimuslimischer Rassismus“ ?

  • Mir wird bei sowas speiübel. Ekelhaft sowas.

    • So geht es mir auch. München ist meine Heimatstadt. So geht es vielen, die ihre Heimatstädte nicht mehr wiedererkennen. Es ist nur noch grauenhaft.

  • Eine Religion ist eine Rasse??

    • Das frage ich mich auch schon lange

  • Also ich musste bei dem Foto als erstes an Husni Mubarak denken und nicht an irgendein Fest.

  • Es wird Zeit das 60 Millionen Deutsche zeitgleich auf die Straße gehen und dem eigenen Interesse Nachdruck verleihen.

  • Rote und Grüne suchen verzweifelt nach neuen Wählern. Bevölkerungsaustausch? Irgendwie ist da was dran….

  • Es gibt scheinbar nicht nur eine Energiewende sondern auch eine Religionswende.
    Komisch, wir werden Flüchtlinge aus dem Iran, die vor dem Mullasystem fliehen, aufnehmen und in unserem Vaterland wird sowas eingeführt?

  • Es werden täglich Mädchen und Frauen in diesem Land vergewaltigt. Wieso kriegt eine Cooliinnn Fernandesss jetzt eine spezial Seite wegen Internet Missbrauch Vergewaltigung. Kann es sein dass Zeitgleich nämlich die Klarnamen im Internet verhandelt werden ? Und man einfach nichts darüber hört.
    In Gedenken an alle Deutschen Mädchen und Frauen die einfach schlimmeres durchgemacht haben als dies Fernandes Colleen.

  • Eine Farbattacke auf die Fassade an der Stelle mit dem Schriftzug wäre die richtige Antwort gewesen!

  • Das ist kein Respekt für Muslime, das ist Verachtung für Nicht-Muslime.

  • Europa besteht aus christliche Länder, wer Islam will kann gerne in den arabischen Bereich auswandern.

  • Christen kann ich übrigens auch kaum noch sehen – aber die werden ja auch nicht angestrahlt.

    • Na, dann gehn’S halt in die Messe, oder zu einem protestantischen oder freikirchlichen Gottesdienst. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie da welche finden, ist nicht allzu gering.

      • Ja. Beten und sich gebückt auf den Knien halten hat schon immer viel geholfen.

        • Wissen Sie, selbst man nicht vom Glauben reden will, kann man keine größere Ignoranz, keine größere kulturelle und geistesgeschichtliche Unbildung demonstrieren als mit so einer Antwort.

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