Berliner Blackout
„Alles gesagt“: Kai Wegner geht in Pressekonferenz unter
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner ist bei einer Pressekonferenz sichtlich untergegangen. Die Reporter überschütteten ihn zehn Minuten lang mit Fragen zu seiner telefonischen Erreichbarkeit am Morgen des Berliner Blackouts.
Von
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) musste sich bei einer Pressekonferenz Fragen zum Blackout vom 3. Januar und seine Telefonate am ersten Tag des Stromausfalls stellen. Die letzten zehn Minuten der fast 50-minütigen Pressekonferenz ging es nur darum. Auf Nachfragen gab Wegner mehrfach ähnlich klingende Antworten und ging dabei sichtlich unter.
Ein Reporter schilderte den Fall und fragte: „Warum haben Sie das getan? Wie groß ist der Schaden für Ihre eigene Glaubwürdigkeit?“ Darauf antwortete Wegner: „Ich glaube wirklich, dass hierzu alles gesagt ist.“ Weiter legte er den Fall noch einmal aus seiner Perspektive dar und kam am Ende erneut auf die Berichterstattung des Tagesspiegels zu sprechen. Er betonte: „Die Interpretation des Tagesspiegels entbehrt jeder Grundlage, und demzufolge werde ich auch rechtliche Schritte prüfen lassen.“
Werbung
Eine andere Journalistin bekam daraufhin das Wort und fragte nach: „Herr Wegner, können Sie konkretisieren, was an der Darstellung des Tagesspiegels jeglicher Grundlage entbehrt und warum Sie rechtliche Schritte prüfen?“ Wegner antwortete erneut: „Dazu ist tatsächlich wirklich alles gesagt. Mir geht es um die Interpretation des Tagesspiegels. Diese Interpretation entbehrt jeder Grundlage, und da lasse ich gerade rechtliche Schritte prüfen.“
Immer wieder wich Wegner aus und antwortete mit ähnlich klingenden Formulierungen, was bei den Reportern zunehmend auf Unverständnis stieß. Der Tagesspiegel-Reporter Robert Kiesel fragte erneut: „Also ich muss es auch noch mal probieren. Welche Interpretation, Herr Wegner?“ Erneut wich Wegner aus und erklärte, dass alles gesagt sei.
Werbung
Ein Bericht des Tagesspiegels stellt infrage, ob ein von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner geschildertes Krisentelefonat mit der Bundesregierung tatsächlich so stattgefunden hat. Konkret hatte Wegner angegeben, bereits am Morgen des Stromausfalls ab 8:08 Uhr mit Krisenstäben sowie dem Bundeskanzleramt und dem Bundesinnenministerium telefoniert zu haben.
Lesen Sie auch:
Mangelwirtschaft
Zwei Blackouts in einer Woche: Kubas Energiekrise eskaliert
Innerhalb weniger Tage ist das Stromnetz auf Kuba erneut komplett zusammengebrochen. Ursachen sind technische Defekte, fehlender Treibstoff und eine marode Infrastruktur. Die anhaltenden Blackouts verschärfen die ohnehin dramatische Versorgungslage.Energiepolitik
Netzbetreiber warnen: Auch Norddeutschland braucht Gaskraftwerke, um Blackouts zu überwinden
Vor allem in Süddeutschland will die Bundesregierung Gaskraftwerke bauen lassen – als Gegengewicht zur Windkraft im Norden. Doch die Übertragungsnetzbetreiber warnen vor gravierenden Folgen.Recherchen auf Basis freigeklagter Daten der Senatskanzlei legen jedoch nahe, dass es zu diesem Zeitpunkt keine entsprechenden Gespräche mit der Bundesregierung gab und der Kontakt offenbar erst später zustande kam. Am frühen Morgen habe es lediglich kurze interne Abstimmungen gegeben.
Wegner wies die Darstellung zurück und spricht von haltlosen, „kampagnenartigen“ Vorwürfen. Wegner hat eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, um rechtlich gegen die Berichterstattung vorzugehen. Welche konkreten Aussagen er juristisch angreifen will, ließ er offen (Apollo News berichtete). Unstrittig ist, dass Wegner bis 8:08 Uhr nicht erreichbar war und anschließend mit seiner Lebenspartnerin Tennis spielen ging.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Reaktion früherer Politiker: „Ich trete hiermit zurück, um Schaden von meinem Amt abzuwenden.“
Reaktion heute: „Ich verklage euch!“
Und ich trete nicht zurück, weil meine Pension gesichert werden muss!
Treffer.
Er ist nicht in der PK untergegangen, er musste weg, er hatte eine Verabredung zum Tennisspielen…
Und wir wissen noch immer nicht, wie das Tennismatch ausging, und über wieviele Sessions das Match ging.
Noch wichtiger als das Tennisspielen, ist hinterher das gemeinsame Duschen und die Rohrbesprechung!
Der wird sich eher „krankmelden“ als zurückzutreten.
Wir wissen auch ohne Meldung, daß er krank ist…
Ein Fall für Workuta!
Wenn die Berliner CDU nicht sang- und klanglos in der Wahl untergehen will, fordert sie den Rücktritt K. W.!
Die CDU ist ein linkes U-Boot.
das erklären sie mal der Wählerschicht ü80 !
Die CDU muss untergehen. Muss. Sonst ändert sich nix in Buntland.
Ich hoffe, er geht einen Rechtsstreit an. Die CDU wird begeistert sein, soviel Kampfgeist zu zeigen! Wer bezahlt die Kosten: Privat oder Bürgervater? Chips und Bierchen; beste Soap-Opera ever!
Das sind doch nichts als leere Drohungen,genau wie wir müssen die AFD verbieten.
Das sind nur die letzten Zuckungen der verkommenen Kartellparteien.
Da ist ganz bestimmt noch nicht alles gesagt, Herr 1. Bürger Berlins. Da wird noch mehr kommen; nur mein Gefühl.
Ich habe selten einen schlechteren Aufschlag retournieren müssen, aber im Verlauf des Punktes wurde mir klar, dass das alles war, was er hatte.
Aber er versuchte wirklich alles. Top Spin, Slice, Stop, Lob, Schmetterball.
Mein Fehler: Ich ließ ihn gewähren.
Warum er den Punkt letztendlich gewann? Irgendwann konnte ich vor lauter Lachen einfach nicht mehr.
15 Love.
!Return…Out!
Return…Out!
Return…Out!
Return…Out!
Return…Out!
Return…Out!
Spiel, Satz und Sieg!
Hätte nicht Ralf Schuler das „sagen was ist“ schon belegt, könnte man es dem Tagesspiegel geben.
Das „sagen, was ist“ wird Rudolf Augstein zugeschrieben. Aber auch das scheint nur bedingt zu stimmen, manche schreiben es z.B. Herodot zu.
Es ist aber egal: es sollte grundsätzlich eine Maxime für den Journalismus sein. Ralf Schuler ist natürlich ein Beispiel dafür, aber nicht nur er.
Warum ging Wegner unter ? Weil es nichts zu interpretieren gibt.
Und „rechtliche Schritte prüfen lassen“ ist die schwächste Form der Gegenwehr. Eigentlich gar keine.
Ups. Es geht voran.
In einen Rechtsstaat würde er verhaftet werden!
CDU pur.
Bürlün im Blackout.
Wegner im Blackout.
Passt…
Thomas Mann schrieb „Die Buddenbrooks – Verfall einer Familie“. Mindestens so desaströs, wenn auch nicht halb so spannend: „Die CDU – Verfall einer Partei“.
Seit wann wird in Berlin ein Grand Slam ausgespielt?
Wie hoch ist denn da das Preisgeld?
Wer hat gewonnen?
Er hat damals offensichtlich gelogen, was soll er heute dazu sagen?
Don Kai Corleone! 🙁
Eher ein Clochard!
Ein Multimillionär. Dazu noch seine Pensionsansprüche, die er gerade mit der CDU verhandelt. Darum geht es.
Wenn jeder Kritiker ihm eine Tennisstunde schenkt, hat er keine Zeit mehr Unheil anzurichten 😇
Solange es weder Amtshaftung noch Risiken für die Altersversorgung gibt, wird es weiterhin ‚Wegners‘ geben.
Allein dafür dass er mit seiner Senatorin ein Verhältnis hat, gehört er schon entlassen.
Wieso muß ich gerade an folgende Aussage denken: „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole, mein Ehrenwort …“
Diese Stadt ist so oder so erledigt. Sollte der, wider erwarten, zurücktreten oder auch nicht…Es wird gleich übel weitergehen oder noch übler…auch wenn das schwer vorstellbar scheint….Vielleicht ein Clan-Mitglied als Bürgermeister?
Aus dem Leben: bei einem angemessem Kontakt, hätte er vermutlich die Tragweite erkannt, und wäre nie auf die Idee gekommen die bereits geplante Tennissstunde wahrzunehmen. Seine Lebensgefährtin, als Senatorin, wohl auch nicht.
Allein schon dies „Recherchen auf Basis freigeklagter Daten der Senatskanzlei“ zeigt doch wie mit dem Bürger umgegangen wird. Die gesamte Regierung auf jedem Level sei es Kommune, Land oder Bund stecken unter einer Decke. Der Bürger ist das Feindbild. Normal wäre es doch wenn dieser Skandal von allen anderen Mitwissern und Beteiligten sofort aktiv versucht würde aufzuarbeiten. Alle stecken aber unter der gleichen Decke
Die PK hatte das Level von Berlin daher alles gut!