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Zulauf größer als erwartet

Allein in Bayern 60.000 Demonstranten bei Bauern-Protest

Die Bauern-Proteste fielen deutlich größer aus, als erwartet. Wie die Polizei gegenüber Apollo News bestätigte, demonstrierten allein in Bayern rund 60.000 Personen gegen die Ampel-Politik. Doch auch in den anderen Ländern kamen Tausende zusammen.

Traktoren auf dem Weg zur Großkundgebung des Bayerischen Bauernverbands, München

Der Bauern-Protest fällt wohl deutlich größer aus als erwartet. Das zeigen erste Stellungnahmen der Polizei zum Versammlungsgeschehen. Bayern erlebte am heutigen Montag einen riesigen Protestzulauf. Auf Apollo News-Anfrage teilte uns die bayerische Polizei mit, dass in ganz Bayern – mit Stand 12 Uhr – 60.000 Menschen demonstriert haben. In Bayern waren 208 Versammlungen angemeldet, mehr als 300 haben nach Angaben der Polizei schlussendlich stattgefunden.

Der größte Protest hat sich dabei in der Landeshauptstadt München formiert. Die bayerische Polizei berichtet via X (vormals Twitter) von rund 5.500 Fahrzeugen, die von verschiedenen Sammelstellen aus in die Stadt begleitet wurden. Die Polizei verkündete zudem, dass rund 8.000 Personen an der Demonstration in der Münchener Innenstadt teilnehmen. Damit sind wesentlich mehr Demonstranten eingetroffen als ursprünglich erwartet.

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„Der Großteil der Versammlungsteilnehmer zeigte sich kooperativ und verkehrsfreundlich“

Der Bayerische Bauernverband hatte 1.000 bis 1.200 Fahrzeuge für die Veranstaltung angemeldet. In München sind nach Angaben der bayerischen Polizei etwa 400 Beamte im Einsatz gewesen. Am Vormittag erklärte Polizeisprecher Andreas Franken, dass die Versammlung geordnet und gesittet ablaufe. Das Polizeipräsidium Oberpfalz teilte am Nachmittag für ihre Region mit: „Der Großteil der Versammlungsteilnehmer zeigte sich kooperativ und verkehrsfreundlich“.

Bei der Versammlung sei zudem als einziger Politiker der Grünen-Bundestagsabgeordnete Karl Bär eingeladen worden. Bär forderte die Landwirte auf, es nicht den Klimademonstranten der „Letzten Generation“ gleichzutun. Diese hätten daraufhin die Sympathie der Bevölkerung verloren. Die Demonstranten quittierten diese Aussage mit einem Pfeifkonzert und „Hau ab“-Rufen.

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Proteste auch in Thüringen größer als gedacht

Auf Apollo News-Anfrage teilte uns die Thüringer Polizei mit, dass in der Landeshauptstadt Erfurt rund 4.000 Menschen im Zusammenhang mit den Bauern-Demonstrationen vor Ort sind. Zudem seien rund 2.000 Fahrzeuge bei der Versammlung eingetroffen. Die Polizei teilte mit, dass der Protest damit deutlich größer ausgefallen sei, als im Vorfeld erwartet wurde. Gerechnet hatte die Thüringer Polizei mit 900 Fahrzeugen.

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Auf der Kundgebung ergriff auch Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) das Wort. Ramelow konnte sich jedoch kaum Gehör verschaffen. Auf Videos ist zu sehen, wie Ramelow ausgepfiffen wird. Auch seine Rede wurde von „Hau ab“-Rufen begleitet.

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Am größten fiel der Protest wohl in Dresden aus. Auf Social Media ist von mehr als 10.000 Teilnehmern die Rede. Die Polizei wollte sich auf Anfrage nicht zu den konkreten Zahlen äußern. Man räumte jedoch auch hier ein, dass der Protest größer ausgefallen sei als erwartet. Mit Sicherheit könne man sagen, dass mehrere tausend Personen sich an dem Protest beteiligen.

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In Stuttgart konnte die Polizei ebenfalls noch keine genaueren Auskünfte geben. Die Zahl der an dem Protest teilnehmenden Fahrzeuge hat sich jedoch im höheren dreistelligen Bereich befunden. Der Protestzulauf sei größer als erwartet gewesen, schildert die Polizei in Stuttgart. Vor Stuttgart soll sich einer massiver Stau gebildet haben. Auf Telegram-Kanälen ist die Rede von einem Stau in Länge von 40 Kilometern. In ganz Baden-Württemberg sollen 25.000 Fahrzeuge beteiligt gewesen sein.

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