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„Die Anstalt“

Acht Fernsehräte kritisieren ZDF wegen Danger-Dan-Ausladung – Vorsitzende widerspricht

Acht Mitglieder des ZDF-Fernsehrates halten die kurzfristige Ausladung von Danger Dan und Igor Levit aus der Jubiläumsausgabe der „Anstalt“ für einen Fehler. Das ZDF habe damit die Chance auf eine Debatte über Rechtsextremismus und dessen Bekämpfung vergeben.

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Der Musiker Danger Dan kritisiert seine kurzfristige Ausladung aus der ZDF-Sendung. (IMAGO/Berlinfoto)

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Der Streit um den verhinderten Auftritt von Danger Dan und Igor Levit in der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ hat den Fernsehrat erreicht. Acht Mitglieder des Kontrollgremiums kritisieren in einem offenen Brief die Entscheidung der ZDF-Geschäftsleitung, den gemeinsamen Musikauftritt kurz vor der Aufzeichnung abzusagen.

Das ZDF habe die Gelegenheit verpasst, eine Debatte über den erstarkenden Rechtsextremismus in Deutschland und die Möglichkeiten seiner Bekämpfung anzustoßen, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Schreiben. Die Unterzeichner werfen der Senderleitung zudem fehlendes Vertrauen in die Redaktion von Die Anstalt vor. Diese hätte den umstrittenen Liedtext nach ihrer Ansicht im Rahmen der Sendung kritisch einordnen können.

Durch das Verfahren und die Kurzfristigkeit der Absage entstehe der Eindruck, dass eine notwendige Debatte unterbunden werden solle. „Wir halten die Absage daher für einen Fehler“, heißt es in dem Brief. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die frühere Bundesfamilienministerin Lisa Paus und Erik Tuchtfeld, der im Fernsehrat den Bereich Internet vertritt. Tuchtfeld hat den Brief selbst mitunterzeichnet und auf netzpolitik.org veröffentlicht.

Die Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats, Gerda Hasselfeldt, widerspricht den acht Mitgliedern. Der offene Brief spiegele ihrer Einschätzung nach nicht die Mehrheitsmeinung des Gremiums wider. Sie persönlich halte die Entscheidung, das Lied „Keine Angst“ nicht in der Sendung aufzuführen, für „richtig und konsequent“, da es als Aufruf zu Gewalt verstanden werden könne. Der Fall soll nun im zuständigen Ausschuss und anschließend im Plenum des Fernsehrats beraten werden.

Auch ZDF-Intendant Norbert Himmler verteidigt die inhaltliche Entscheidung. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung räumte er jedoch einen Fehler beim Vorgehen ein: „Ja, die Kurzfristigkeit der Ausladung müssen wir uns vorwerfen lassen.“ Das ZDF hätte die grundsätzliche Frage nach dem Lied seiner Ansicht nach früher klären müssen – am besten bereits vor der Einladung der Musiker.

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Himmler widersprach zugleich der Darstellung von Danger Dan und Levit, das Justiziariat des Senders habe den Liedtext zunächst geprüft und freigegeben. Diese Darstellung sei „schlicht falsch“. Das Justiziariat habe die Entstehung der Sendung begleitet und frühzeitig davor gewarnt, das Lied ununterbrochen oder unwidersprochen auf der Bühne aufzuführen. Die Redaktion habe anschließend versucht, den Auftritt so zu gestalten und einzuordnen, dass er dennoch vertretbar gewesen wäre. Erst gegen Ende des Entscheidungsprozesses sei die Geschäftsleitung eingeschaltet worden.

Danger Dan, der mit bürgerlichem Namen Daniel Pongratz heißt, und der Pianist Igor Levit waren zur 100. Ausgabe der ZDF-Kabarettsendung eingeladen worden. In „Die AntifAnstalt 100“ sollte Danger Dan dabei seinen erst in der Nacht zum Freitag erschienenen Titel „Keine Angst“ singen – doch kurz vor der Aufnahme wurde das Duo ausgeladen, offenbar auf Initiative der ZDF-Intendanz.

Ein Blick auf den Text des neu erschienenen Liedes zeigt, was beim ZDF wohl für Diskussionen gesorgt hatte – der Liedtext gibt eine Anleitung zum Aufbau einer linksextremen Gruppierung. Begonnen wird mit dem Aufruf, linken Vandalismus durch Graffiti- und Stickeraktionen zu betreiben – „linke Straßenpolitik“ wird das genannt.

Weiter wird dann auch noch zum Stalken von vermeintlichen Rechten aufgerufen: „Findet raus wer Sie sind, was Sie tun, wo Sie leben, wo Sie arbeiten. Und findet raus mit wem Sie sich umgeben.“ Es solle ein „Antifaarchiv“ aufgebaut werden. Dann sollten die Rechten gedoxxt werden – dazu heißt es im Text: „Es hing’n Flyer und Plakate in den Vierteln wo sie woh’n. Mit Fotos und Funktionen, mit Namen und mit Adressen. Niemand wird ein Nazischwein als seinen Nachbarn möchten.“

Abschließend wird unverhohlen zur Gewalt aufgerufen: „Keine Angst, nehmt es selber in die Hand. Die seh’n gefährlich aus aber wir legen sie lang. Koordiniert euch, fangt an zu trainieren. Wenn ihr zusammen kämpft, dann kann es funktionier’n.“ Pongratz schließt das Lied mit einem Gruß an teils strafrechtlich verurteilte Mitglieder der linksextremen „Hammerbande“.

Pongratz hat mit seinen Liedern, die meist eine linke politische Botschaft beinhalten, bereits bundesweit Bekanntheit erlangt. Bereits 2021 rief er in seinem Lied „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ nach eigener Aussage im Text zum Austesten der Grenzen der Kunstfreiheit zu Gewalt gegen rechte Politiker und Aktivisten wie Alexander Gauland und Götz Kubitschek auf.

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88 Kommentare

  • Nun wäre es an der Zeit über den linksextremistischen Zuwachs im Fernsehrat zu reden.

    • Ich empfehle jedem mal, sich anzuschauen, wer da alles Sitzungsgelder kassiert. Als Bonbon scheinen ausgeschiedene Ministerpräsidenten noch einen Sitz im Fernsehrat geschenkt zu bekommen. Kretschmann BW, Haselhoff, Schwesig (ist vielleicht auch bald eine ausgeschiedene) Dreyer…Allein durch Sitzungsgelder, wo wahrscheinlich die meisten gar nicht erscheinen, entsteht ein enormer Kostendruck, welcher über die Zwangsgebühren finanziert werden muss. Dazu werden jeden Monat noch 520€ gezahlt, egal ob etwas getan wird oder nicht. Aber schauen sie selbst, wer sich da alles tummelt.
      https://www.zdf.de/unternehmen/organisation/gremien/fernsehrat/mitglieder-100.html
      Dazu noch die vielen Ausschüsse
      https://www.zdf.de/unternehmen/suche?q=Kontrollgremien&type=all&page=1
      Bei dieser illusteren Gesellschaft sind acht Gegenstimmen einfach nur noch peanuts.

  • Die haben eine links/rechts Schwäche.
    ÖRR zusperren.

    • Immerhin gibt es 60 (!) ZDF Fernsehräte. Da sollte noch mehr gehen? Warum nicht 60.000 ZDF Fernsehräte zur Sicherung de Demokratie?

      • Seit dem RBB-Skandal um Patricia Schlesinger, das Finanzgebaren, die Selbstbedienung über abenteuerliche Versorgungsverträge usw., sollte der Parteienstaat wissen, dass der ÖRR neu organisiert werden muss. Die Rundfunkräte sind ehrenamtlich und für die Funktion eines Aufsichtsrates wie in der AG nicht vorbereitet und vielleicht auch nicht kompetent.
        So jedenfalls kann es nicht weitergehen, es sei denn, wir landen in einer Diktatur. Dann ist sowieso alles egal.

      • 60 (!) ZDF Fernsehräte

        ..und Norbert Himmler, Katrin Göring…bin ich im falschen Film?

        „Ich eröffne den Fernsehrat in Erfüllung meiner Pflicht als Alterspräsidentin und in der Hoffnung, trotz meiner jetzigen Invalidität das Glück zu erleben, als Alterspräsidentin den ersten Rätekongreß Sowjetdeutschlands zu eröffnen.“
        (..frei nach Clara Zetkin(KPD) bei der Eröffnung des Reichstags 1932)

        Woran erinnert mich das bloß?
        Ah ja, Sara Wagenknecht fordert für Sachsen-Anhalt eine „Bürgerregierung“: eine Experten-/überparteiliche Regierung mit einem parteiunabhängigen Ministerpräsidenten…also der Zetkin’sche Rätekongress umgestrickt auf Regenbogen…

    • Sind die Namen und „Zugehörigkeiten“ der 8+1 Personen bekannt?

      • laut netzpolitik.org:

        Cornelia Berger
        Vertreterin von ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

        Maike Finnern
        Vertreterin des Deutschen Gewerkschaftsbundes

        Dilan Deniz Kılıç
        Bereich „Muslime“

        Lisa Paus
        Vertreterin des Bundes –Grüne

        Angela Spizig
        „Medienwirtschaft und Film“ aus dem Land Nordrhein-Westfalen

        Gabriela Terhorst
        Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.

        Erik Tuchtfeld
        Bereich „Internet“

        Jörn Voß
        Bereich „Bürgerschaftliches Engagement“

  • Scheindebatte

  • Dann sollte man gleich diese 8 „Räte“ des Amtes entheben und wegen Anstiftung zu Hass und Hetze anzeigen.

    • Wenn man sich den Text mal zu Gemüte führt, kann man nur uneingeschränkt zustimmen.
      Das ist eine ÖRR-Anleitung zum Terrorismus!

    • Bin kein Freund davon aber ausnahmsweise würde ich das Sprichwort mal anwenden, …

      „Steck 8 von der Gleichen in einen Sack … triffst immer den Richtigen.“

  • „Das ZDF habe damit die Chance auf eine Debatte über Rechtsextremismus und dessen Bekämpfung vergeben.“

    Ich würde eher sagen, es wurde eine Chance vergeben, über die Auswüchse der Linksextremen zu reden, wie sie überall Rechtsextremismus glauben zu sehen und sich für sich selbst gewalttätiges Vorgehen legitimieren wollen.

  • „Das ZDF habe die Gelegenheit verpasst, eine Debatte über den erstarkenden Rechtsextremismus in Deutschland und die Möglichkeiten seiner Bekämpfung anzustoßen“

    „Anstoßen“?? Diskutieren wir seit Jahren überhaupt noch halbwegs substantiell über irgend etwas anderes?

    Diese Fernsehräte sollte mal ein wenig mehr fernsehen.

  • DIE LETZTEN VIER JAHRE MIT DEM ZWANGSFINANZIERTEN ÖRR KRIEGEN WIR AUCH NOCH IRGENDWIE RUM !

  • Das erinnert an die Demos gegen Rechts nach islamistischen Attentaten: es geht zwar um einen linksradikalen Text, der Gewaltaufrufe beinhaltet, thematisiert werden soll jedoch „erstarkender Rechtsextremismus“.

  • Lisa Paus hat also auch unterschrieben. Die Lisa Paus, die meinte, Transfrauen seien Frauen. Diese Frau ist auch sonst nicht in der Realität zu Hause.

  • Acht ZDF-Fernsehräte finden also Gewaltaufrufe von Linksextremisten in Ordnung. Denn sonst würden sie einen solchen Aufruf ja nicht senden wollen.

  • „Das ZDF habe die Gelegenheit verpasst…“
    Die Gelegenheit? Tausende!
    ZDF einfach so weitermachen bitte. Irgendwann hat es auch der letzte kapiert. Die Wahrheit siegt. Wieder ein kleines bißchen Werbung für die AfD.

  • Dieser Streit gegen sich selbst wär doch eine gute Gelegenheit den ÖRR auch mal selbstkritisch unter die Lupe zu nehmen. Die vorgeworfene links-grüne Einseitigkeit zu hinterfragen. Mal laut nachzudenken wie weit rechts und links demokratisch legitim ist, wo das anfängt und wo jeweils die Grenze zum Extremismus sein soll. Die offensichtlichen KI Manipulationen und graphischen Fälschungen bei Tabellen.
    Rückblicke zu Migration, Corona Klima. Mal die Leute interviewen warum sie dem ÖRR nicht mehr glauben und zunehmend kritisch sehen.
    Wo die kritische Berichterstattung über die Regierung heute ist, wo sie früher war und welche wichtige Kontrollfunktion die „vierte Macht“ früher einmal hatte.
    Warum die Nazi-Angst so gepuscht und die DDR-Erinnerung nicht mit heute verglichen wird obwohl die Parallelen für immer mehr unübersehbar werden.
    Eine solche Reportage oder mehrere wäre doch mal interessant – gerade vor den ‚Wahlen. Aber halt objektiv und nicht wieder manipulativ

  • „da es als Aufruf zu Gewalt verstanden werden könne“

    Es ist ein Aufruf zu Gewalt, mit sehr konkreten Handlungsanweisungen. Das Extremismusproblem des ZDF reicht offensichtlich bis in den Fernsehrat.

    • „Fernsehrat“… was soll das überhaupt sein. Ein Gott für Bekloppte?

      • … das ist ein Schreibfehler, am Ende des Wortes fehlt …te

  • Einfach mal so:
    „Rechte Gewalt in NRW – Zahl der Vorfälle hat sich verdoppelt“, wdr.de
    Stand: 21.07.2026, 13:27 Uhr
    Gewalttätige Übergriffe aus Rassismus, Antisemitismus oder Queerfeindlichkeit nehmen rasant zu. Die Zahlen haben sich seit 2023 fast verdoppelt.

    -14
    • Da muss gleich die Fragen anschließen, welche Nationalität oder welchen Migrationshintergrund haben die Täter.

      • Mehr als 40% aller Gewalt geht von nichtdeutschen Tätern aus. Von den restlichen knapp 60% werden die meisten nicht rechtsextremistisch sein. Und wenn man in den Medien die ja eigentlich richtig Nazigeil sind dazu nichts liest werden sie sich wohl im unterschwelligen Bereich von „Schubsereien und Ohrfeigen“ ohne stationären Krankenhausaufenthalt oder gar Toten befinden.
        Bei Antisemitismus und Queerfeindlichkeit stellt sich zudem auch die von dir indirekt gestellte statistische Zuordnungsfrage.
        „Verdoppelt“ sagt da gar nichts aus. Wer weiß schon wie viele „Opfer“ in einem Konflikt einfach nur den kürzeren gezogen haben und an den falschen geraten sind.

    • Kann man ja mal schreiben aber warum lese ich nirgends etwas von einem konkreten Fall? Wo sind die Beispiele für diese gewalttätigen Übergriffe? Werden die von den Medien unterdrückt aber messernde Afghanen nicht?
      Woran liegt es wenn man nur Beispiele eines anderen Bildes findet und die Kriminalstatistik etwas anderes sagt.

  • „ Die Unterzeichner werfen der Senderleitung zudem fehlendes Vertrauen in die Redaktion von Die Anstalt vor. Diese hätte den umstrittenen Liedtext nach ihrer Ansicht im Rahmen der Sendung kritisch einordnen können.“

    Ja, davon bin ich überzeugt, das wäre dann garantiert gekommen, ohne Zweifel.
    Es ist unglaublich was hierum für ein Geschrei gemacht wird für einen ultralinken „Rapper“, der direkt und schonungslos zur Gewalt gegen den politischen Gegner aufruft und noch Tipps gibt, wie man vorgeht und sich nicht erwischen lässt.

    Haben diese „Rundfunkräte“ das DIng nicht mal vorher gehört oder nicht mehr alle Tassen im Schrank? Oder sind sie gar Fans und Unterstützer?!

    • Beides!!!

    • Das ist vergleichbar mit der Nichtzulassung eines vorgesehenen Kandidaten (AfD) zur Kommunalwahl.
      Erst mal verbieten, nach der Wahl vielleicht mal überlegen, Was denn richtig gewesen wäre.

      -11
      • Du hast wirklich gute Ideen. Weiter so!

        • War dieser Vorgang nicht in Köln:
          Ein AfD-Kandidat wurde erstmal nicht zur Wahl zugelassen. Das richterliche Urteil sollte nach der Wahl verhandelt werden.

          Wenn ein „musikalischer Aufruf“ mit detaillierten Informationen zum Terror ohne Spuren zu hinterlassen im ÖRR gesendet wird, dann soll DANACH über richtig-oder-falsch diskutiert werden?
          Echt?
          Ihr seid ja dümmer als ich dachte. Oder einfach nur links-grün-woke?

          Denn wenn die Katze erstmal aus dem Sack ist, dann ist sie nicht wieder rein zu kriegen!

          1
  • Wer hat unterschrieben.
    Ex Ministerin Frau Paus. Grüne.
    Gewerkschaftlerin von Verdi
    Und do weiter und so fort.
    Wo sind wir gelandet.

    Es hat beinahe eine Generation gedauert. Aber nun sind alle Institutionen mit Linken und Grünen durchsetzt.
    Und wer ist schuld?
    Wir alle, weil wir da zugeschaut und es zugelassen habem.

  • Schön, daß hier linke Gewaltverherrlicher im Fernsehrat ihr wahres Gesicht zeigen. Man sollte sich die Namen merken.

    • Frei nach Danger Dan 😆😆

    • Ich ändere meine Namen hier ständig!

      • Wer hat denn die 0 gewählt, dass … ?

  • Die Anstalt hat sich als Sendung linksradikaler Aktivisten geoutet – allein schon der Bühnenbanner „Antifantstalt“ – das ist dann selbst der Geschäftsleitung zu viel.. Ändert aber wenig an der Tatsche, dass der ganze Sender in linker Schieflage und meilenweit weg von neutraler Berichterstattung ist.

  • Es ist bekannt, dass der ÖRR linksextremistisch unterwandert bzw. beherrscht ist. Er ist nicht mehr reformierbar und muss zwingend abgeschafft werden.

  • »Debatte über den erstarkenden Rechtsextremismus in Deutschland«
    Wer kennt sie nicht, die rechtsextremen Messerkünstler in Fußgängerzone und U-Bahn? Die Skinhead-Gruppen, die afrikanischen Mädchen sexuelle Gewalt antun? Die militanten Wehrsportgruppen, die Brandanschläge auf Bahn- und Strominfrastruktur verüben? Die fundamentalen jungen Christen, die mit Gewaltandrohungen unsere Schulhöfe missionieren?

    Dieser ÖRR ist nicht ‚reformierbar‘.
    Allgemein ist der Begriff der ‚Reform‘ inzwischen auch vollständig verbraucht. Synonym für: Wir tun nicht mal mehr so als wollten wir irgendwas tun was im Interesse des Volkes ist.
    Das wird nix mehr mit dem vorhandenen Personal, bis hinunter auf die untersten Ebenen.

  • Nur so als Gedankenexperiment könnte man die ungeheuerliche Aussage von Max Uthoff auch so variieren: „Das ist genau die spannende Frage. Was passiert, wenn der Staat sein Gewaltmonopol nicht durchsetzt und Menschen ungeschützt sind vor migrantischen Messerangriffen? Wer springt da ein? Und was würden wir da tun?“ – Womit wir bei „Citizen Vigilante“ wären… Merken diese Aktivisten von der „Anstalt“ gar nicht, wie sehr sie mit dem Feuer spielen?

  • Und welcher Couleur waren diese acht Mitglieder nun?

  • Volksverhetzung.

  • Aus meiner Sicht war das Auftrittsverbot überflüssig. Denen, den diese „Satire“ Unterhaltung bedeutet, hätte es sicher gefallen, der Zwangskundschaft, die die Sendung eher als Sendung aus einer Anstalt empfinden und nur versehentlich einschalten, hätte es nur Wasser auf ihre Mühlen bedeutet und negative Erwartung bestätigt; ganz bestimmt aber nicht die der Anstaltskünstler, die in einer seltenen Hybris überzeugt zu sein scheinen, mit ihrem, an eine mäßiges Schüleraufführung erinnernden Auftritt, irgend einen Bürger außerhalb ihrer linken Blase positiv beeindrucken zu können.

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