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EKD-Synode

„Es wird Wachsamkeit brauchen“: Bischöfin warnt vor AfD-Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt

Die evangelische Kirche stellt sich erneut gegen die AfD. Bischöfin Bettina Schlauraff warf der Partei auf der Synode in Würzburg vor, das Christentum politisch zu vereinnahmen. Mit Blick auf Sachsen-Anhalt warnte sie vor einem Klima der Angst und vorauseilender Anpassung.

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Die Regionalbischöfin Bettina Schlauraff (IMAGO/epd)

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Die evangelische Kirche positioniert sich klar gegen die AfD. Das machte die Magdeburger Regionalbischöfin Bettina Schlauraff bei einem Vortrag auf der EKD-Synode in Würzburg deutlich. Sie warnte vor einer politischen Vereinnahmung des Christentums durch die Partei. Die AfD nutze den christlichen Glauben als kulturelles Identitätsmerkmal, zur Abgrenzung gegenüber anderen und als Grundlage ihrer politischen Erzählungen, so die Bischöfin.

„Es wird Netzwerke brauchen: die Fäden ziehen wir. Es wird Wachsamkeit brauchen: die organisieren wir“, sagte Schlauraff mit Blick auf die Lage in Sachsen-Anhalt. Bereits vor einer möglichen Regierungsübernahme der AfD mache sich dort ein Klima der Angst bemerkbar. Eine Grundschule nutze die Kirche plötzlich etwa nicht mehr für die Zeugnisausgabe, betonte sie.

Daneben habe sich eine Universität in der Landeshauptstadt aus Angst vor möglichen Repressalien von der Aktionswoche des Bündnisses „Wissenschaft gegen Faschismus“ abgemeldet. Schlauraff sprach von vorauseilender Anpassung: „Es gibt Rückzug und vorausgreifende Maßnahmen, Vorzeigeübungen in Neutralität, um der künftigen Regierung zu gefallen oder zumindest nicht negativ aufzufallen.“

Zugleich warf sie der AfD vor, bewusst unterschiedliche Erwartungen ihrer Anhänger zu bedienen. Diese „permanente und gewollte Unschärfe“ verdecke den extremistischen Charakter der Partei. Problematisch sei auch, dass Menschen ausgrenzenden und gewaltvollen Positionen zustimmten, solange sie selbst nicht davon betroffen seien.

Die Kirche müsse deshalb ihre gesellschaftliche Bedeutung erkennen und Haltung zeigen – auch wenn dies Konsequenzen haben könne. „Bleiben wir dabei, wenn unsere Meinung Konsequenzen haben kann? Ja, tun wir. Oder?“, sagte Schlauraff. Dafür brauche es auch ein starkes gesellschaftliches Netzwerk.

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Zum Abschluss forderte die Regionalbischöfin eine Theologie der Vielfalt, Menschlichkeit und Solidarität als Gegenentwurf zu Ausgrenzung und Nationalismus. Ihre zentrale Botschaft: „Was wir brauchen, ist keine neue Theologie, sondern endlich ihre Umsetzung.“

Schlauraffs Auftritt reiht sich in weitere kritische Wortmeldungen evangelischer Kirchenvertreter ein. Bereits im September warnte der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, vor den Folgen eines AfD-Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt. Rechtsextreme würden dann auf der Straße „noch brutaler auf andere Menschen zugehen, die anders aussehen“, sagte er in einem Interview mit dem Sender Phoenix (Apollo News berichtete).

rs

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43 Kommentare

  • Und ich warne vor einer Bischöfin, die das Gebot: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst nicht kennt.

    • Selbst wenn man Angehörigen/Wählern der AfD Irrtum unterstellt, muss für sie das Gleichnis vom Verlorenen Sohn gelten.

    • na zumindest kann man sagen, wenn es um Expertise bzgl. Machtmissbrauch geht – dann können Kirchen/Religionen auf Jahrhunderte an eigene Erfahrung verweisen, würden manche sagen.

      Bei jenen sind es Fakten, bei ihren Vorwürfen nun sind es Fiktionen, würden manche sagen.

    • Ich frag mich nur, warum AN das Foto eines Mannes in einem Artikel über eine Bischöfin nutzt.

      • Weil es keine „Bischöfinnen“ gibt, ganz einfach.

      • Sieht eher aus wie eine Leckschwester

  • Bilder sagen mehr als tausend Worte.

  • Politische Vereinnahmung des Christentums? Und wie nennt man das was die Bischöfin tut?

    • Die EKD erinnert mich an die AKP oder die Moslem Brüder.

  • „Eine Grundschule nutze die Kirche plötzlich etwa nicht mehr für die Zeugnisausgabe, betonte sie.“

    Mit Verlaub. Da tut die Schule gut dran.
    Warum sollen die Zeugnisse denn in einer Kirche ausgegeben werden?
    Art. 27, Abs. 2 der Landesverfassung:
    Schulen und andere Bildungseinrichtungen haben auf die weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen ihrer Angehörigen Rücksicht zu nehmen.

    Man kann keinen Lehrer gegen seinen Willen in eine Kirche zwingen. Und das sollte man auch tunlichst bei den Kindern und den Eltern unterlassen.
    Zeugnisausgaben sollten normalerweise vielmehr auf neutralem Boden stattfinden: Aula, Einzelräume der Schule, evt. ein Gemeindesaal.

    Ich bezweifle sehr, dass die Abkehr von der bisherigen Praxis auch nur irgendetwas mit der AfD zu tun hat.
    Die Schule selbst beruft sich übrigens in der Tat auf das Prinzip der staatlichen Neutralität – und nicht auf eine etwaige Regierungsübernahme durch die AfD.
    https://zeitzeichen.net/node/12870?page=1

  • Einfach austreten! Diese Kirchen kommen kein bisschen mehr ihrem eigentlichen Auftrag nach. Geht ganz schnell und spart ganz schön Geld. Jesus würde am Kreuz rotieren, wenn er das alles sähe.

  • …kommt her zu mir, die ihr beladen seid.

  • Hass und Hetze durch die Kirche…. also so wie im Mittelalter!

  • Aha, warten.

  • So langsam wird es immer deutlicher. Das woke hat dieses Land zersetzt. Ist ja gruselig…

  • Ist „sie“ m/w/d ?
    Der Nachname passt jedenfalls.

    Die Staatskirchen setzen sich für die Klimareligion ein.
    Seit es Staatskirchen gibt, lassen die sich immer für irgendwas einspannen oder nutzen selbst ihre Macht, wie sie es für richtig halten.
    Wo ist eigentlich das Gottvertrauen?

    • Was ist das für eine komische Dienstkleidung auf dem Foto?

  • Was bin ich froh, dass ich aus dieser RAF Kirche ausgetreten bin. Wenn ich das Foto dieser sogenannten Kirchenvertreterin sehe, denke ich darüber nach, ob Satan eine humorvolle Wesenheit ist.

  • Könnte die nicht in Vollmontur Richtung Gaza wandern und dort das Volk bekehren?

  • Die haben Angst das die Asylindustrie nicht weiter finanziert wird.

  • Manchmal glaube ich, die Menschen werden beim Konsum von ARD und ZDF hypnotisiert. Ich kann mir diesen gequirlten Unsinn, den z. B. diese Dame von sich gibt, nicht mehr anders erklären.

  • Aber die Kirchensteuer von AFD – Wählern nimmt sie natürlich gerne. Die Pfaffenden sind beim Geld nicht so wählerisch, wie bei der „richtigen Haltung“. Ich sage immer: „Schade, dass man nur einmal austreten kann.“

  • Sie fällt über die AfD her , ist aber nicht blickig genug, die Gefahr durch den eingewanderten Islamismus und Antisemitismus zu erkennen.
    Und dann wundern sich die Staatskirchen, dass die AfD die Millionen Gelder an die Kirchen in Frage stellt . Wer betreibt hier eigentlich Hass und Hetze ??? Natürlich, die Rechten, die AfD.
    Übrigens, das Gehalt der Bischöfe bezahlt nicht die Kirche , sondern der Staat.
    Kirche hat sich aus der Politik rauszuhalten.
    Man predigt ja nicht mal mehr das Evangelium richtig, wenn es um Nächstenliebe geht . „Liebe deinen Nächsten“, heißt es da. Der 2. Halbsatz wird permanent unterschlagen: „wie sich selbst.“ Selbst die Kirche beraubt uns damit unserer Identität.

  • Genau Fr. SCHLAURAFF, dass einzige Problem in D um das man sich kümmern muss ist die AFD, nicht der Wirtschaftabbau, nicht die Energiekosten, nicht die Migration, nicht die Schulden ääähhhh Sondervermögenorgie… versuchen sie doch mal ihrem Namen alle Ehre zu machen.

    • Die Verquickung von Staat und Kirchen ( ev. und kath) durch das Konkordat mit Hitler muß sofort von der A F D zerschlagen werden.
      ÖRR weg. Kirchensteuer weg.
      Alimentierung der Geistlichen durch die Gemeinde.
      Dann müssten solche Figuren plötzlich einer Arbeit nachgehen.
      gez. ein Katholik.

  • Solche linksextremen Pseudochristen sind des Teufels, Gott wird diese Frau hart bestrafen. Sie missbraucht den christlichen Glauben für linke, grüne, islamische, atheistische Zwecke.

  • Hui, das gefällt den Anhängern der AfD-Sekte natürlich nicht 😀

    • Zu welcher Sekte gehörst du, linker Troll?

    • Away, mistaken wretch, away!

  • Dieser Herr auf dem Bild hat den Status eines Furunkels!

  • „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ Neues Testament Matthäus 22,21 und Markus 12,17
    Wie pervers verdreht muss man drauf sein, dass man als Priesterfrau das Zitat mit Füssen tritt?

  • Queers for Palestine ?
    In den USA gibt es auch vollkommen aus dem Ruder gelaufene protestantische „Kirchen“. Dort sehen die Pfaffen genau so aus, es fehlt noch die Transfahne oder die der Hamas. Jesus war nicht binär bzw schwul usw ……
    „Vorzeigeübungen in Neutralität“ wie es sein sollte in der Wissenschaft.
    Es ist nicht die AfD oder Trump, welche die Unis bedrohen. Wenn sogenannte Universitäten Antisemitismus laut und stolz verbreiten. Wenn Unis den Islam normalisieren oder den Kommunismus , so muss man sich auf Gegenwehr gefasst machen.
    Die Akademiker haben sich wie die Presse , selbst demontiert. Siehe Yuri Bezmenov.

  • Eine Woche mit Musels im Asylheim und dieses Ding wird anders reden.

  • ich bin so froh, Katholik zu sein. Eine „Bischöfin“ ist schon pervers genug, aber die Tante…

  • Es ist schon erstaunlich welch kranke Gestalten die Evangelische Kirche hervorbringt!

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