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Elifs richtiger Sozialismus

Der Weg ist frei: Rot-Rot-Grün in Berlin soll kommen. Elif Eralp flüchtet sich derweil in die „Geschichte der schwachen Frau“ und lässt sich wieder einmal vorführen. Die neue Koalition basiert auf einer Kette von zahlreichen Demütigungen.

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Martha Kleedörfer findet, die Angst der Elif Eralp sei „menschlich“ in „Zeiten des aufsteigenden Faschismus“. Der Spiegel, in Linken-Kreisen neuerdings als rechtsradikal bekannt, würde mit einer „sexistischen Schlagseite“ die „Geschichte der schwachen Frau“ erzählen. Natürlich: Elif Eralp ist das wahre Opfer, weil sie aus Versehen dem Spiegel offenbarte, dass sie in panischer Angst vor jenen Kräften lebt, denen sie ihren Wahlsieg verdankt. Wenn allerdings jemand die „Geschichte der schwachen Frau“ erzählt, dann sind es die Linken selbst, die jede Verantwortung abgeben wollen, indem sie versuchen, Mitleid für die arme Elif zu erzeugen.

Wie berechtigt Eralps Angst ist, zeigt auch ihr Auftritt beim Parteitag der Linkspartei am Samstag. Teile der eigenen Partei demonstrieren vor der Tür gegen die Koalition falscher Kompromisse – Vanessa Emde, immerhin nach wie vor Teil der Linksfraktion, beklagt derweil den ungerechten Umgang mit „Genosse“ Ibrahim Ibrahim. In der Haut von Elif Eralp möchte man nicht stecken: Sie wollte mit dem Motor der Linken Neukölln gemütlich ins Rote Rathaus gefahren werden und dabei so tun, als wisse sie von nichts und könne auch für nichts etwas.

Dass überhaupt darüber geredet wird, ob der Spiegel Eralps Nachricht hätte veröffentlichen sollen, weil es sich um „geschützte Kommunikation“ handelt, ist der größte Witz überhaupt. Das Veröffentlichen von geschützter Kommunikation, also das Publizieren von dem, was nicht veröffentlicht werden soll, ist geradezu die Definition von Journalismus. Die absolute Selbstoffenbarung linker Lebenslügen nicht zu veröffentlichen, wäre der Skandal gewesen. 

Die Linkspartei aber bewegt sich weiter in der Opferspirale. Während man gerade noch keck und mit unbegrenzter Selbstgerechtigkeit alle politischen Gegner attackiert hat und selbst mit den schwersten Extremisten wie Hamas-Freund Ibrahim Ibrahim gemeinsame Sache gemacht hat, drückt man jetzt wieder auf die Tränendrüse. Der eigene Opferkomplex sitzt so tief, dass man sich selbst die Absolution erteilt. Und so ist es natürlich nur folgerichtig, dass Eralp gleich mal „anti-palästinensischen Rassismus“ erfindet und beklagt – sicherlich das zentrale Problem in Berlin gerade. 

Bewundernswert ist die reibungslose Effizienz einer linken Demütigungs-Kette: Genosse Ibrahim Ibrahim und seine Bewunderinnen brechen Elif Eralp, und Elif Eralp bricht Steffen Krach, Werner Graf und all die völlig selbstachtungsfreien „Mitte“-Politiker von SPD und Grünen. Und so ist es in Abwesenheit jeder echten Geradlinigkeit möglich geworden, dass irgendwelche völlig verrückten Radikalen durch ausreichend hartes Auftreten diktieren können, wie die Dinge auszusehen haben. 

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Steffen Krach wurde bei Markus Lanz für diese absurde Positionierung beispiellos gegrillt, bis er immer wieder behaupten musste, er habe gerade etwas gesagt, was er nun wirklich für jedermann sichtbar gerade eben nicht gesagt hat. Markus Lanz‘ verzweifelter Versuch, Krach daran zu erinnern, dass dieser sich doch selber auch ernst nehmen wolle, blieb ohne jeden Erfolg – hier hat der SPD-Chef wohl längst aufgegeben. Ein Senatorenposten ist aber noch drin für ein paar Jahre, immerhin.

Es gibt dagegen überhaupt keine Gegenwehr: Denn wer links ist, ist gut, und wer nicht mehr gut ist, hat mit der Linken sowieso nie etwas zu tun gehabt. Deswegen hat Ibrahim Ibrahim mit der Linken nichts zu tun, auch wenn er sie offenbar beherrschen kann, und die DDR war genauso wenig links wie jeder gescheiterte Sozialismus, der nur einfach nicht der richtige war. In Berlin probieren wir jetzt den ganz richtigen aus, da kann man sich sicher sein. 

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19 Kommentare

  • Was ist das nur mit dem Sozialismus, dass man immer wieder im Schlamassel feststellen musste, dass es wieder nicht der richtige war? Und dass es doch immer wieder aufs Neue Leute gibt, die glauben, beim nächsten Mal wird es ganz sicher der richtige Sozialismus sein. 🤔

    • Ist wie beim Islam: aus dem Kontext gerissen, die falsche Übersetzung, Islamophobie, weil Islam heisst Frieden. Und Sozialismus bedeutet Wohlstand. Beide Ideologien können millionen von Menschen vernichten, Schuld sind immer die Anderen.

      • Nicht können vernichten, es muss heißen, haben vernichtet!

  • Sehr geehrter Herr Mannhardt, „so ist es in Abwesenheit jeder echten Geradlinigkeit möglich geworden, dass irgendwelche völlig verrückten Radikalen durch ausreichend hartes Auftreten diktieren können, wie die Dinge auszusehen haben.“ Sie bringen es auf den Punkt, es ist schrecklich und ich fürchte mich davor, was sie mit Berlin anstellen werden. Obwohl man ja immer denkt, was kann jetzt noch viel schlimmer werden… Zum Glück bleibt uns Apollo News erhalten, die über den Wahnsinn berichten werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen viel Kampfgeist und Spaß an der Arbeit! Hochachtungsvoll Karl Krumhardt

    • Berlin ist verloren. Eine Stadt die einst den Freiheitswillen und den Willen zu gewaltfreien demokratischen Veränderungen durch die Berliner zeigte, ist nun verkommen zu einer mafiosen von Clans bestimmten Stadt, geduldet von einer zukünftigen roten Regierung. Wie sehr diese Situation schaden wird, wird sich bald zeigen.

  • Das der Sozialismus erneut neue Wurzeln treiben konnte, liegt zum einen daran das es möglich ist als Kanzler ständig wiedergewählt zu werden (das hat Frau Merkel als Machtmensch gnadenlos ausgenutzt) und das es immer noch zu viele unbewusste deutsche Bürger gibt, die sich von dieser Ideologie blenden lassen. Es ist nunmal bequemer daran zu glauben das andere für mich die Probleme lösen, als selbst für sein Leben Verantwortung zu übernehmen.

  • Manche Linke glauben, die kommunistische Welt würde funktionieren, wenn ,gute Menschen‘ die Macht hätten.
    Aber sie erkennen nicht, dass gute Menschen per Definition nicht das Leben anderer kontrollieren wollen (Ludwig von Mises)

  • Berlin ick gönn dir!!!

  • In Berlin wird Albert Einstein mit seiner Definition von „Wahnsinn“ widerlegt werden!
    Dieser „andere Sozialismus“ wird nach x-Versuchen weltweit mit über 100 Millionen Toten endlich das Heil bringen.
    Zunächst über Berlin und von dort strahlt es weit ins Land, bis jenseits von Neuschwanstein, auch bei Strommangel oder Blackouts.
    Endlich wird wahr, was vorzeiten schon gefordert wurde, daß vom deutschen Wesen die Welt genesen müsse, oder jedenfalls so ähnlich.
    Bislang wenig bekannte Menschenwesen von das SED, Grüne und SPD formen den „neuen Menschen“.
    Er darf dann u.a. drei Steuersysteme bedienen, eines ans rote Rathaus, das andere an der Clans und das dritte an die zahlreichen neuen Moscheen.
    Letztere dann vielfach aus umgewidmeten christlichen Kirchen entstanden.
    Darauf ein mehrfaches „Hurz“!

    • Sowohl der Sozialismus als auch die Judenvertreibung werden wieder aufleben und gesellschaftsfähig. Die Juden verlassen das Land und die Palästinenser und deren Gefolgsleute besetzen (anzahlmässig) die Lücken.
      Nie wieder ist jetzt…
      Eine widerliche Bagage!

  • Herr Mannhart, top kommentiert, wie immer, vielen Dank! Sehr gut auf den Punkt gebracht.
    Am unrühmlichsten sind die lächerlichen Windungsversuche der Linken. Am Ende brauchen sie lediglich die Möglichkeit, sich über alle beklagen zu können, die ihnen das Leben irgendwie schwierig machen, obwohl sie sich das alles mit ihrer radikal-ideologischen Geltungssucht selbst einbrocken. Die weibliche Klage und Beschwerde von jungen Mädchen wie Martha Kleedörfer und der sinnfreie Insta-Unsinn von Knall-Gestalten à la Köktürk und Emde geben der Medienlandschaft in Deutschland heute den Ton vor. Man kann sich wirklich nur noch im Wortsinne totlachen.
    Wobei, nein, noch unrühmlicher ist eben doch die Union, die als ehemalige Deutschland-Partei diesem Treiben lahm, passiv und hilflos zuschaut, ein müdes Sondierungsangebot macht, und ansonsten in Gestalt des Kanzlers den ganz starken Maxe markiert – solange er vor eigenem Publikum spricht, das johlt und klatscht und dann zum Bier übergeht.

  • elif mit der mäuschenstimme sollte besser vor etwas ganz anderem angst haben.
    vor dem was sie aus dem schosse ihrer eigenen partei erwartet.
    die geschichte linker bewegungen zeigt nämlich das ganz schnell leute wie robespierre oder stalin das ruder übernehmen werden.

    • da koenntest du recht haben.
      es ist zumindest ein interessantes experiment, was sich da abspielt.
      und die mehrheit hat sich dafuer entschieden.
      ist das nicht demokratie?

      oft wird beklagt, dass gewisse gremien, EU beispielsweise, nicht vom volk gewaehlt werden.

      vielleicht ist das sogar ganz gut so?

      wer weiss, was sich bei den derzeitigen verhaeltnissen in der gesamt-EU sonst fuer spitzenkraefte auf wichtige positionen befinden wuerden?

      die menschen wollen socialmediaverbot,
      sie wollen umverteilung,
      sie wollen ein wahheitsministerium, https://x.com/AGForensik/status/2116193920254128293/photo/1
      sie wollen klimarettung.

      gut, das bekommen sie jetzt auch durch die EU.
      aber man kann noch mit dem argument dagegen kaempfen, dass es es nicht gewaehlt wurde.

  • Und in Frankfurt haben im Zuge der Proteste Plünderer auch Waffenläden ausgeraubt. Das berichtet n-tv.de. Waffen nun in den Händen von Linksradikalen? Wiedergeburt der RAF? Mahlzeit!
    Linke zeigen eine „Zerstörerische Wut gegen das Land in dem man lebt“. Das berichtet die WELT. Warum diese Unzufriedenheit? Dank Pinoccio Merz haben die Linken das Sagen in diesem Land. Sollte das nicht Glücksgefühle bei den Linken auslösen? Was will man denn noch?

    • „Waffen nun in den Händen von Linksradikalen?“
      Man könnte vielleicht auch auf die Idee kommen, dass Waffenläden nirgendwo etwas zu suchen haben, und Waffen nur in die Hände der Polizei und der Armee gehören?

  • Martha Kleedörfer, diese Geistesgröße dt. Politik, erkennt als Ursache für Eralps Angst also den „aufsteigenden Faschismus“. Mit Fanatikern, die ein derart primitives Weltbild haben, die sich der Realität so konsequent entziehen, kann man nicht reden. Schlimm, das SPD und Grüne sich solchen Leuten anbiedern. Bei dem Gedanken, dass Kleedörfer, Emde & Co. noch mehr Macht bekommen könnten, läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Links ist nicht vorbei, Links beherrscht das Land immer mehr.

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