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Stagnation

Merz’ Aufbruchsrhetorik zum Trotz: Aufschwung bleibt im dritten Quartal aus

Trotz massiver staatlicher Investitionen bleibt der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland vorerst aus: Die Bundesbank erwartet für das dritte Quartal 2026 eine Stagnation des Bruttoinlandsprodukts.

Man werde „alles daransetzen, Deutschlands Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen“, so Merz vor gut einem Jahr. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Die erhoffte wirtschaftliche Erholung in Deutschland hat im dritten Quartal 2026 einen weiteren Dämpfer erlitten. Nach einem Anstieg der Wirtschaftsleistung in den ersten sechs Monaten geht die Bundesbank in ihrem aktuellen Monatsbericht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt saisonbereinigt nicht weiter gewachsen ist. Der erwartete Aufschwung bleibt damit zunächst aus.

Die Notenbank führt die Stagnation vor allem auf vorübergehende Belastungen zurück. Niedrige Wasserstände im Rhein erschwerten insbesondere die Versorgung energieintensiver Industrien. In der Mineralölverarbeitung und der Chemiebranche führten Umleitungen zu höheren Transportkosten. Zugleich verloren deutsche Unternehmen im Umfeld des Iran-Krieges Wettbewerbsvorteile gegenüber ausländischen Konkurrenten. Auch Sondereffekte rund um den Tankrabatt und hohe Energiepreise, die die Kaufkraft der privaten Haushalte minderten, wirkten dämpfend.

Besonders deutlich blieb die Schwäche in der Industrie. Maßgeblich verantwortlich war laut Bundesbank die Automobilbranche. Hinzu kamen Werksferien, die in diesem Jahr ungewöhnlich häufig in den August fielen. Der Außenhandel verlor ebenfalls an Schwung, weil Einschränkungen in der Binnenschifffahrt und wegfallende Wettbewerbsvorteile zusammenkamen. Einzig die Bauproduktion legte im August erneut zu. Angesichts wieder steigender Bauzinsen erwartet die Bundesbank jedoch auch hier künftig eine Abkühlung.

Die Arbeitsmarktdaten zeigen ebenfalls leicht nach unten. Die Zahl der Erwerbstätigen sank im August saisonbereinigt um 29.000 auf 45,62 Millionen. Die Bundesbank vermutet, dass davon überwiegend ausschließlich geringfügig Beschäftigte betroffen waren. Die registrierte Arbeitslosigkeit blieb im September mit rund drei Millionen Personen nahezu unverändert; die Quote betrug 6,4 Prozent.

Gleichzeitig verschärft die Inflation die Lage. Wegen stark gestiegener Energiepreise infolge des Nahostkonflikts kletterte die jährliche Teuerungsrate laut Harmonisiertem Verbraucherpreisindex im September auf 3,3 Prozent, nach 2,9 Prozent im August. Das ist der höchste Wert seit Ende 2023. Die Bundesbank rechnet auch weiterhin mit erhöhten Preisen: Energie bleibe teuer und wirke sich zunehmend indirekt auf Industriegüter, Lebensmittel und Dienstleistungen aus. Für 2027 erwartet die Notenbank zusätzlichen Druck durch die Gesundheitsreform mit höheren Zuzahlungen sowie das Auslaufen des Tankrabatts.

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Die Aufbruchsrhetorik der Bundesregierung gerät hiermit einmal mehr ins Wanken. Kanzler Friedrich Merz hatte in seiner ersten Regierungserklärung angekündigt, Deutschland solle „wieder zu einer Wachstumslokomotive werden, auf die die Welt mit Bewunderung schaut“. Die Regierung wolle „alles daransetzen, Deutschlands Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen“. Arbeitsplätze in der „produzierenden Industrie“ sollten „erhalten“ und dort „neue Arbeitsplätze“ ermöglicht werden.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hatte zuletzt ebenfalls Zuversicht verbreitet: „Wir sind zurück“, erklärte er nach angehobenen IWF-Prognosen. Er verwies auf staatliche Investitionen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie auf höhere Verteidigungsausgaben. „Wir geben den Impuls“, so Klingbeil.

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34 Kommentare

  • klar doch, die niedrigen wasserstände am rhein.
    die 4 feinde des sozialismus:
    frühling, sommer, herbst und winter.

  • Ja was glaubt diese Realität eigentlich wer sie ist?
    Einfach dem Kanzelnden nicht zu gehorchen.
    Ich fordere ein Realitätsverbot!

  • Lasst doch den Kanzelnden mit diesem PillePalle in Ruh‘. Der muss sich doch um die Ukraine kümmern.

  • Und am Ende des Jahres dann +0,2% Wirtschaftswachstum aufgrund der Feiertage in 2026.

  • Der „Aufschwung “ an Steuererhöhungen( z.b.Tabaksteuer, Zuckersteuer, Plastiksteuer, Erbschaftssteuer oder Digitalsteuer und weiter Milliarden Schuldenaufnahmen ist jedenfalls da.

  • Der redet sich selbst den Abschwung schön und verkauft das als Erfolg. Die Welt schaut fassungslos zu, was hier passiert.

  • Die KI-Revolution, die größte industrielle Revolution der Menschheitsgeschichte, geht an uns vorbei, weil der Strom fehlt.

  • Leute, esst mehr Döner und hinterher zur Shisha Bar. Das steigert das BIP in Deutschland.

  • Zumindest unsere StartUps der Fortbildungsindustrie florieren. NIUS hat heute morgen aufgezeigt welche Zukunftsberufe echtes Potential in Deutschland haben wie z. B. die Kleintier-Akupunktur.

  • Das ist doch für niemand eine Überraschung. Nach dem kurzen, künstlichen Strohfeuer, kommt da auch nichts mehr, ausser viel heisser Luft und markiger Worte vom Fritz.
    Und wenn dann erstmal diese böse KI reguliert sein wird, die es in Deutschland maximal in der Playmobil-Version geben wird, steht da wieder ein dickes Minus und der Putin, die AfD und der Klimawandel sind schuld.

  • Wir kennen doch die Wahlergebnisse in Berlin. In Zukunft wird die Aufbauleistung vorheriger Generationen umverteilt. Langfristig macht hier niemand mehr was. Kurzfristig was mit Arbeit verdienen und dann auswandern ist vielleicht noch denkbar.

  • Halt, wir haben ja ein beträchtliches Wachstum an abgepressten Steuereinnahmen!

  • Ich frag mich auch woher unsere Regierung ihren naiven Versprechen zum Wirtschaftswachstum her haben!

  • Ohne den Iran-Krieg hätten wir dann ein Wachstum von 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

  • Nach den Statements des Kanzlerdarstellers zweiter Wahl in den letzten Monaten zweifle ich ganz erheblich an der intellektuellen und gesundheitlichen Verfasstheit. Es wird wohl das Beste sein, diese Situation für alle Beteiligten aufzulösen und schleunigst Neuwahlen anzusetzen. Deutschland 🇩🇪 hat etwas besseres verdient !

    • …Realist, Warum immer auf Neuwahlen pochen die letzten Neuwahlen haben dankt der intellektuellen Verfasstheit der Wähler auch deutscher Michel genannt doch nur Gebracht das die wegen Unfähigkeit abgewählte SPD wieder regiert und auch den wieder mitregieren wird. Sind halt alles dumme Schafe die lieber dem Metzger als ihrem Hirten hinterher laufen

    • Ich glaube der weiß ganz genau was er macht und sagt, denn blöd ist der ja nicht.

      Die spannende Frage ist vielmehr, wer den so unter Druck setzt bzw. mit irgendwelchen Geschichten von früher, so im Schwitzkasten halten kann.

      Oder dem hat es wirklich ein paar Sicherungen rausgehauen. Dafür sprechen seine sonderbaren „Grinsanfälle“ die er manchmal hat und die definitiv nicht normal aussehen.

  • Aufschwung Deutschland – die Fatamorgana eines ahnungslosen Träumers.

  • Sieh an, sieh an. Wo wir doch so feste der Überzeugung waren und sind, daß Worte magische Wirkung haben! Da könnte man ja vom Glauben abfallen, wenn man denn ein Fünkchen Verstand hätte.

  • Lügenkanzler ohne Land..Soll er bei den Ukras antreten…

  • Wegen der Sonnenbrille :

    Hat er wieder „geweint“ ???

    Wenn ja, wegen der Uk.raine ??

    Fragen über Fragen….

  • Ach Fritzi. Lass es doch einfach. Es wird nicht besser mit dir.

  • Nix Neues, altes Geschwurbel.

  • Merz, Stagnation, Lügen, alles das Gleiche!
    Black-Rock bekommt Deutschland billig ausgeliefert!
    Einfach Strich drunter
    ————————
    — Vaterlandsverrat! —

    • Wie soll es gleichzeitig Stagnation geben UND an Black Rock ausgeliefert werden. Was will Black Rock mit einem stagnierten Land?
      Warum bist du so peinlich blöde?

  • Na, da hat er wieder einen unter sich gelassen.
    Von dem kommt nie etwas Brauchbares.

  • Mittlerweile ist mir Eines klargeworden ! Friedrich ist der “ Grösste Schwätzer aller Zeiten “ …

  • Merz’ Aufbruchsrhetorik… wo denn? In Doofland? Der Mann kümmert sich doch nur um die Ukraine und hin- und wieder noch um die Vollversorgung der Moslems in diesem Land, in dem er mit dem Sensibelchen neue, schwachsinnige Steuererhöhungen vorantreibt.

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