Orléans
Widersetzen als Vorbild: Französische Linke mobilisiert gegen Le Pens Wahlkampfauftakt
Frankreichs Linke mobilisiert nach Vorbild des deutschen Antifa-Bündnisses Widersetzen landesweit gegen den Parteitag von Marine Le Pens Rassemblement National. Innenminister Laurent Nuñez rechnet mit Zehntausenden Gegendemonstranten.
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Linke Parteien, Gewerkschaften und Antifa-Gruppen mobilisieren in Frankreich zu Großprotesten gegen Marine Le Pen. Der Rassemblement National (RN) hält am Samstag und Sonntag seinen Parteitag in Orléans ab. Am Sonntag will Le Pen dort mit einer großen Veranstaltung ihren Präsidentschaftswahlkampf eröffnen. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez erwartet am Samstag mehrere Zehntausend Gegendemonstranten.
Zu den Unterstützern der Proteste, die an die Anti-AfD-Aktionen des antifaschistischen Bündnisses Widersetzen erinnern, gehören die Linkspartei La France Insoumise, Sozialisten, Grüne, Kommunisten, der Gewerkschaftsbund CGT sowie mehrere antifaschistische Organisationen. Auch die linke Organisation Attac mobilisiert gegen den Parteitag und wirbt mit der Parole „Bloquons le RN“ – auf Deutsch „Blockieren wir den RN“.
Die Organisatoren mobilisieren frankreichweit zu den Gegenprotesten. Aus Paris, Marseille und weiteren französischen Städten werden Busfahrten nach Orléans organisiert. Der Demonstrationszug soll am Samstag um 10.30 Uhr an der Kathedrale Sainte-Croix beginnen. Anschließend sind ein sogenanntes antifaschistisches Dorf, politische Reden und Konzerte geplant. Als Redner sind unter anderem CGT-Chefin Sophie Binet, die linke Politikerin Clémentine Autain und der Bürgermeister von Saint-Denis, Bally Bagayoko, angekündigt.
Die Mobilisierung und die geplanten Proteste ähneln dabei stark den Anti-AfD-Aktionen des Bündnisses Widersetzen, das mehrfach versucht hat, AfD-Veranstaltungen mit überregional organisierten Blockaden zu verhindern. Konkrete Blockaden des RN-Parteitags sind für die angemeldete Demonstration am Samstag bislang allerdings nicht angekündigt.
Innenminister Nuñez warnte am Mittwoch im französischen Senat dennoch vor möglichen Störungen. Für Sonntag seien weitere Proteste geplant, deren Organisation bisher weniger klar sei. Einige Teilnehmer könnten versuchen, die RN-Veranstaltung zu beeinträchtigen. Der Minister kündigte ein umfangreiches Polizeiaufgebot an. Nach Informationen von RTL sollen am Samstag 16 und am Sonntag 14 mobile Polizeieinheiten eingesetzt werden.
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Auch in sämtlichen untersuchten Stichwahlszenarien würde sich Le Pen durchsetzen. Gegen den ehemaligen Premierminister Édouard Philippe käme sie auf 56 Prozent, gegen den Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon sogar auf 68 Prozent. Der RN erwartet am Sonntag nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Teilnehmer bei der großen Wahlkampfveranstaltung.
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In dem Roman „Unterwerfung“ wird Frankreich im Jahr 2022 von politischen Unruhen und gesellschaftlichen Umbrüchen erschüttert. Um einen Sieg des Front National zu verhindern, unterstützen die bürgerlichen Parteien den liberalen Moslem Mohammed Ben Abbes als Präsidentschaftskandidaten. Nach seinem Sieg übernimmt Abbes die Macht und führt in Frankreich eine islamische Regierung ein.
Grundsätzlich wünsche ich Frau Le Pen alles Gute. Im Großen und Ganzen gesehen würde ein Erfolg der europäischen politischen Landschaft im verso zur EU guttun. Nichtsdestotrotz ist sie eine Deutschlandhasserin, schwierig, das einzuordnen.
Und sie meint, dass Muslime zu Frankreich gehören. Bei diesem Satz, läuten bei mir die Alarmglocken.
Mit Verlaub! Le Pen steht für eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Muslimische Zuwanderung sieht sie im Widerspruch zur Identität der Franzosen.
Wahrscheinlich steht auf eine gegenteilige Aussage Gefängnis anstatt Elysée. -;)
Sie wird schon wissen, was sie tut.
Dumm ist die Frau Le Pen nicht. Sie weiß definitiv was sie tut. Sie gehorcht ihren (((Chefs))) und agiert entsprechend gegen Deutschland und Europa.
Sehe ich auch so. Alles ist besser als so viel Links in der EU wie bisher.
Wir müssen halt darauf achten von ihr nicht über den Tisch gezogen und ausgenommen zu werden. Die wichtigsten Positionen in der EU sind erst mal mehr Souveränität der Nationalstaaten, nationales Recht vor EU-Recht und restriktivere Migration mit mehr Abschiebungen.
Ich denke mal das sind auch Positionen des RN.
Die nationalen „Differenzen“ (zB keine Schuldenvergemeinschaftung) lassen sich mit solch einer Ausgangsposition dann auch anders angehen als über eine zentralistische EU-Machtposition wie wir sie aktuell haben (die immer weiter ermächtigt und immer gieriger und übergriffiger wird)
Die Schwesterpartei der AfD, Reconquete. bekommt hoffentlich Aufwind durch die aktuellen Ereignisse. Dann wird auch in Frankreich das Altparteienkartel (zu dem der FN gehört) endlich abgeräumt. Entsprechend ist der französischen Linksextremen viel Erfolg zu wünschen.
Marine Le Pen (RN) hat im Mai 2024 die Zusammenarbeit mit der AfD im Europaparlament beendet. Beide Parteien sitzen seitdem in getrennten Fraktionen. Sie wollte sich damit als „Vertreterin“ einer bürgerlich-konservativen Politik profilieren. Man kann auch sagen, sie hat ein „Opfer“ für ihre Interessen missbraucht.
eine gescheitertes konzept als vorbild nehmen.
ok, kommt bei linken ja öfters vor.
Ob die Linken wieder verschlafen?
Seit Erfurt weiß man: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Einfach früher aufstehen als die SAntifa. Sollte für normale Menschen kein Problem sein
Die hässliche Le Pen ist eine schmutzige Deutschland-Hasserin und meint Muslime gehören zu Frankreich! Ich kann nur hoffen das die AFD den Kanzler stellt und kein Cent mehr nach Paris und dem Loch Ukraine rollt!
Wenn die Linken sie hassen muss sie wohl auch ihre guten Seiten haben.
Wieviel Einfluss auf Wahlergebnisse haben denn Muslime in Frankreich?
Wenn die alle Links wählen und es wie in Berlin ausgeht ist keinem geholfen.
Ja, die angeblich „rechten“ Parteien labern nur aber wollen nichts gegen die Invasion ausrichten.