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Frankreich

„Rassistische Lüge“ und Polizei „nicht unschuldig“: So rechtfertigen Spiegel, ÖRR und Co. die Ausschreitungen

Der Spiegel, Öffentlich-Rechtliche und andere Medien haben in ihrer Berichterstattung zu den Ausschreitungen in Frankreich absurde Relativierungen vorgenommen. Der Spiegel nennt etwa eine Verbindung zwischen den Krawallen und dem Hintergrund vieler Gewalttäter eine „rassistische Lüge“.

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Die Ausschreitungen am Wochenende haben in Frankreich gewaltige Ausmaße angenommen (IMAGO/Italy Photo Press)

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In Frankreich hallen das Chaos und die Zerstörung der Ausschreitungen vom Wochenende immer noch nach. Bei den Ausschreitungen am Samstag wurden nach neuesten Angaben des französischen Innenministeriums landesweit 2.397 Menschen festgenommen. 997 Polizisten und Gendarmen wurden während der Ausschreitungen verletzt, sieben davon schwer. Zahlreiche Geschäfte wurden geplündert und öffentliche Gebäude angegriffen. Die Randalierer kommen dabei mutmaßlich fast ausschließlich aus dem linksextremen oder migrantischen Milieu.

Verfolgt man die deutschen Medien, dann bekommt man von der Brutalität der Proteste und der Zusammensetzung der Mobs nichts mit. Der Spiegel schrieb etwa am Sonntagabend, „rechte Ideologen“ würden einen „Zusammenhang zwischen dem Krawall vom Wochenende und der Abstammung vieler Randalierer“ herstellen. Dies sei eine „rassistische Lüge“, die das „französische Versagen verschleiere“. Der Titel dazu lautete: „Die Gewalt in Frankreich ist hausgemacht“.

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In anderen Medienhäusern spielt man die Drastik der Angriffe ebenfalls herunter oder relativiert sie: So sagte der Journalist Stephan Detjen, früher Chefredakteur des Deutschlandfunks und inzwischen Deutschlandfunk-Korrespondent in Paris, in einem Instagram-Video für den Deutschlandfunk, dass man angesichts der Bilder von Massenprotesten und Gewalt auf die Geschichte der französischen Republik gucken müsse, und stellte die gewalttätigen Angriffe in die Tradition der Revolution.

„Wenn wir jetzt diese Bilder von Massenprotesten und Gewalt aus Frankreich sehen, find ich’s interessant sich daran zu erinnern, dass die französische Republik, die wir heute haben, aus einer Revolution hervorgegangen ist, die auch soziale Protestbewegung war und gewalttätiger Volksaufstand“, so Detjen in dem Video. „Und das wird in Frankreich bis heute ganz offiziell gefeiert“, fügte er an. Damit implizierte er offenbar, dass die Franzosen für eine solche Gewaltwelle wie am Wochenende offener sein müssten.

„Der Nationalfeiertag, der 14. Juli, erinnert an den Sturm auf die Bastille, der eine Gefangenenbefreiung war, die aber auch einherging mit Plünderungen und Protesten gegen damals hohe Brotpreise“, so endet der Gedanke des Journalisten.

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Die linke Zeitung Taz titelte in Bezug auf die Krawalle und Plünderungen auf ihrem Instagram-Profil „Enteignung auf Französisch“. Im Kommentar „Quittung für einen verweigerten Dialog“ auf dem Internet-Portal der Zeitung heißt es dann, die französische Regierung habe durch Polizeigewalt „Öl ins Feuer gegossen“ und gewusst, dass sie damit angesichts der Geschichte Frankreichs ein Risiko eingehe. Die Regierung sei an dem Ausbruch der Gewalt „nicht unschuldig“.

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Schon im Laufe des Wochenendes hatte die Medienberichterstattung die Proteste verteidigt. So sprach WDR-Korrespondent Michael Strempel am Samstag in der Aktuellen Stunde von einer „echten Jugendrevolte“. Auf die Frage aus dem Studio, welche Gruppen für die Krawalle verantwortlich seien und ob es sich tatsächlich um Schüler handele, antwortete er: „Ich kann die nicht einzeln fragen, wer noch zur Schule geht.“

Inzwischen gehen die französischen Behörden davon aus, dass bei den allermeisten Randalierern kein Bezug mehr zu den Schülerprotesten besteht. Das französische Innenministerium hatte am Samstagabend von gezielten Angriffen radikaler linker Gruppen auf staatliche Einrichtungen gesprochen. Hinzu seien Plünderer gekommen, die die Demonstrationen für Straftaten ausgenutzt hätten.

Das ZDF stellte in einem Beitrag der Heute-Nachrichten insbesondere die sozialen Anliegen der Protestierenden heraus. „Zehntausende demonstrierten landesweit gegen soziale Ungleichheit und hohe Lebenshaltungskosten“, hieß es in der Anmoderation. „Einige nutzten das für Plünderungen.“

In der Zeit macht eine Autorin in einer Analyse derweil die Polizei für die Eskalation der Proteste mitverantwortlich. Unter der Überschrift „Die Wut schwelt schon so lange“ ist von einer „brachial auftretenden Polizei“ die Rede.

Noch deutlicher wurde der Spiegel. Am 13. Oktober, vier Tage vor den jüngsten Ausschreitungen, erschien ein Kommentar unter der Überschrift „Frankreich hat ein Gewaltproblem – und das fängt bei der Polizei an“. „Die Einsatztaktik heißt: Exzess“, hieß es darin. Auch die mangelnde Deeskalation wurde kritisiert: „Begriffe wie Deeskalation und Verhältnismäßigkeit sind in Frankreichs Polizeivokabular Fremdwörter.“ Zwar erwähnte der Kommentar auch verletzte Polizisten, angegriffene Lehrer und brennende Schulen. Als wesentliche Ursache des Gewaltproblems wurde jedoch das Vorgehen der Sicherheitskräfte dargestellt (mehr dazu hier).

jw

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87 Kommentare

  • Das Lesen des SPIEGEL ist seit etlichen Jahren schon als „verschwendete Lebenszeit auf Erden“ zu verbuchen …

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    • Ich blättere ab und an neben Spiegel, Taz und Zeit auch die Südwestdeutsche an. Man sollte ja auch verstehen wie die Leute vom anderen Ufer die Welt sehen. Insbesondere die Kommentarbereiche triefen nur so vor Hass und Hetze, linker Ideologie und dem Nachplappern hohler Phrasen.

      Sowas in dieser Art geschieht in diesem Kommentarbereich nicht.
      OK, Spott und Häme vielleicht, aber so einen direkten Hass wie von linker Seite kommt, kommt er von der rechten nicht.

      • Hier sind trotzdem genug Linke U-Boote unterweg’s. Die wollen einfach nur die Kommentatoren provozieren. Ist bestimmt ihr Auftrag von der Flinten Uschi. Die lässt jetzt alles überwachen, was die Leute so absonder’n . Wahrscheinlich weil die nicht’s besseres zu tun haben. Das Problem ist, die enttarnen sich immer selbst 😆

        • Ja, die linken Vandalen erkennt man nicht erst an den vielen Daumen-Runter-Zeichen 🤣

          Die Provokateure ernten ansonsten nur Hohn. Straffälliges wäre mir bisher entgangen.

          6
      • genau, Apollo News ist harmlos; die werfen irgendeinen unausgegorenen Blödsinn in die Menge und die Meute springt wie eine Hundeherde drauf los

        • @Sissi:
          Huch, habt ihr 24/7 Schicht in eurer linksextremen APO-Zentrale?

          8
        • Sissi, machst du gerade ein Praktikum bei der SAntifa?
          Zahlt Klingbeil gut?

          3
    • Das selbe gilt für den Focus, die SZ, FAZ, Welt, BZ, usw. Darüber hinaus sind der ORR-Staatsfunk abzustellen. RTL und Pro7/Sat 1 müssen gründlich geprüft werden.

      Als Grundlage für diese Prüfungen sollten die Schmiergeldzahlungen genommen werden. Die entlarven die Mittäter ganz genau.

      Ich möchte wissen, wieviel Milliarden die für den Machterhalt und das Belügen des deutschen Bürgers seit 2010 bekommen haben.

      Dies ist allerdings nur ein kleiner Teil der Aktionen, die durchgeführt werden müssen, um Deutschland zu entmerkelfizieren.

    • Früher gabs Kienzle Uhren zum Abo. Die Uhren waren gut – das Kässe blatt selber nur einfach unterirdisch.

  • „The Party told you to reject the evidence of your eyes and ears. It was their final, most essential command.“ – George Orwell, 1984

  • Journalisten sollen berichten, was ist. Das war auch einmal das Motto des Spiegels und Rudolf Augsteins. Heute wollen sie uns darüber belehren, wie wir etwas „korrekt“ zu verstehen haben. Sie haben eine Haltung und entsprechend ihrer Haltung „ordnen“ sie „ein“. Sie wollen belehren und faktisch Politik machen, und dabei schielen sie ständig auf ihre Verkaufszahlen. Linke Medien bedienen genauso eine Klientel, wie sich linke Parteien ihr Wahlvolk herbeimanipulieren.

    • Man konnte selbst auf den im ÖRR gezeigten Aufnahmen sehen, wie dort Brandbeschleuniger (Benzin oder Spiritus) auf brennende Gegenstände gespritzt wurde. Öl ins Feuer? Wer nimmt brennbare Flüssigkeiten mit, wenn er/sie/es zu einer Demo geht?

      • Linksextreme und linksradikale sowie schmutzige Islamisten!

    • Spiegel, Öffentlich-Rechtliche und andere Medien machen doch schon immer mit falsche Narrativen und erfundenen Ereignissen Politik.Hetzjagden in Chemnitz, „Sturm auf den Reichstag“, „Reichsbürger-Putsch“, „Deportationspläne“ in Potsdam. Und jetzt das arme Opfer Bas. Erfindungen, Übertreibungen, Umdeutungen – so arbeiten diese Linken. Politik und die üblichen Medien versuchen, uns immer wieder hinter die Fichte zu führen. Bei denen, die sich nur bei den üblichen Medien „informieren“ gelingt dies auch hervorragend.

    • Jedenfalls wäre es interessant, wie der Herr vom Deutschlandfunk regieren würde, käme es hierzulande demnächst auch mal zu einem gewalttätigen Volksaufstand – in der Tradition der 89er Revolution.

  • Nun, eine der Hauptursachen für die französische Revolution war wohl die Unreformierbarkeit der Staatsfinanzen zusammen mit dem faktischen Staatsbankrott als Folge des Siebenjährigen und des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Sowie eine Spätfolge der Mississippi-Blase des John Law 1720, die insgesamt zu einer unbeherrschbaren Staatsverschuldung führten. Dadurch verloren die staatlichen Schuldverschreibungen fast völlig ihren Wert und mit ihnen die ausgegebenen Banknoten, die nurmehr unter massivem Wertausfall in Edelmetall umgetauscht werden konnten, was zu einem schweren Wohlstandsverlust der bürgerlichen Schichten führte.

    Auch heute beobachten wir wieder ausufernde Staatsverschuldung (nicht nur in Frankreich) und deutliche Prosperitätsverluste der Mittelschicht. Das waren seinerzeit die „Zutaten“ für die Revolutionen 1789 und 1848. Womöglich sehen wir gerade den Auftakt zu einer weiteren …

  • Wenn die Wahrheit rassistisch ist, dann wird sie zur Lüge erklärt. Passt eigentlich auf alle Ismen.

    • Wie wäre es so: Wenn Aussagen wahr aber unbequem sind, werden sie zur rassistischen Lüge erklärt.

  • Dieses Milieu lebt in einer Parallelwelt. Deutschland lebt in einer Parallelwelt. Wer die heimische Blase verlässt, stellt schnell fest dass der Rest der Welt die Dinge oft sehr anders sieht als das linke Mediendeutschland.

  • Dort findet ein Kampf der Kulturen statt.

  • Hab gerade auf YouTube ein Video von einem Amerikaner gesehen, der gefilmt hat, wie ein ganzer Mob aus der Antifa-Szene über 15 Minuten lang Pflastersteine auf Polizisten geworfen und Straßen demoliert hat. Erst als der Mob anfing, in ein Geschäfts- und Wohnhaus einzudringen, griff die Polizei ein.

    Zu sehen waren Flaggen kommunistischer Parteien, Palästina-Flaggen und Antifa-Flaggen. Und nach friedlichen, lernbereiten Schülern sahen die Beteiligten nun wirklich nicht aus.

    Die Berichterstattung von ÖRR und Spiegel wirkt auf mich da wieder einmal ziemlich befremdlich.

  • Herr Strempel meinte bestimmt die 98 jährige Musikschülerin, welche auch protestiert. Nicht zu vergessen, die migrantischen Sprachschüler.

  • ..und die 551 Fragen will man weiterhin nicht beantworten.
    Hält man deswegen die AfD aus Ämtern fern?

  • „Die Gewalt in Frankreich ist hausgemacht“… Richtig, von einer naiven linken politischen Klasse, die ein Konfliktpotenzial einer zu grossen kulturellen Diversität ohne ausreichenden Wertekonsens seit Jahrzehnten negiert. Berlin zieht keine Lehren daraus, sondern macht das Gegenteil.

  • Der Papst besiegt auch seine Nikotinsucht mit Gotteshilfe.

  • Ich bin nicht so im Thema. Aber ist die Realitätverweigerung deutscher Medien so sehr eine Überraschung? Auch bei diesem Thema?!

  • Diese Rechtfertigungen und Erklärungsversuche sind nur was für Leute die sich von der rohen Energie eingeschüchtert fühlen.

  • Die linken Medien und die GEZ Sender haben eigentlich schon richtig berichtet. Man sah im Internet Live Videos, wie empörte Jugendliche in Paris ein Lederwarengeschäft stürmten, um sich neue Schulranzen und Turnschuhbeutel zu besorgen. Ok, an der Ladentür stand Hermès und Schulranzen gab es dort eigentlich nicht, aber der Rest stimmt schon… ☝️🧐😣 (frei nach Radio Eriwan)

  • Joa, die linken….
    Aber alles kommt irgendwann zurück wie ein Bumerang…
    Nutzen wir das, was wir sehen, um uns darauf vorbereiten zu können…

  • Wenn es an der mangelnden Teilhabe liegt, wie kann es dann sein, dass Süditalien viel ärmer ist als der Norden und in Mailand die Krawalle so abgehen?

  • Spiegel: nur noch lächerlich

  • Nicht umsonst habe ich mir schon lange das Lesen von egal welchen Printmedien abgewöhnt. Die sind zu 95% eh nur linkslastige und unnötige, staatsfinanzierte SystemPropagandaOrgane.

    • genau, am besten nur das lesen, was den eigenen Vorstellungen entspricht, irgendwann sitzt man dann in seiner Duftblase fest

      • Sissi, so wie du.
        Heute schon geduscht?

  • Wenn die Lügen einem keiner mehr glaubt… Die Bevölkerung ist nicht so doof wie die Regierung denkt.

    • Teile der Bevölkerung sind aber noch viel doofer, die glauben, dass die Erde eine Scheibe ist – Apollo news first

      • Das mit der Scheibe kam sicher im ÖRR.
        Brav.

  • Dem ÖRR, Spiegel und Co. sei ganz viel Islam und Scharia gewünscht!

    • genau und Apollo News und seinen Fans wünschen wir schöne Grüße aus dem betreuten Wohnen, die Jungs sind immer begeistert von dem Schwafel

      • Sissi, warum bist du dann hier?
        Sind dir die Joint ausgegangen?
        Görli macht bald auf!

  • 1. Wer den SPIEGEL oder vergleichbare Gesinnungsblätter kauft und auch noch liest, scheint die Kontrolle über sein Leben längst verloren zu haben.
    2. Bereits 2020 veröffentlichten Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), und Thierry Malleret das Buch „COVID-19: The Great Reset“. Darin werden weitreichende Vorstellungen zur wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Neuordnung nach der Corona-Pandemie diskutiert. Das Ganze wurde also keineswegs im Verborgenen, sondern öffentlich thematisiert. Wer angesichts solcher Überlegungen heute noch völlig überrascht vom Hocker fällt, hat die Entwicklungen der vergangenen Jahre offenbar gründlich verschlafen.

  • Das die Linke-Presse in Deutschland etwas erfindet ist nicht neu. Das infantile ist doch, das sie meint, dass die „Protestler“ erst zu Straftäter wurden, weil die Geschäftsleute, zum Teile Luxusgüter, nicht freiwillig ihre Läden zum Plündern aufschlossen. Die Plünderer wurden so der Gefahr ausgesetzt sich an Glasscheiben zu verletzen. Das die Polizei sich gewagt hat gegen Verbrecher von Brandstifter vorzugehen ist auch nicht zu entschuldigen, Weiß doch ein jeder wie kalt es in einer Oktobernacht auf den Straßen Frankreichs werden kann.
    Anstatt der Polizei zu danken, dass sie nicht von der Schusswaffe Gebrauch und nur Buh, buh gemacht hat, ist sie wie immer in Deutschland schuld (vermutlich auch, wenn sie gar nicht dabei gewesen wäre).

  • „Der Spiegel“, von „wir decken den Dreck auf“ zu „wir decken den Dreck zu“!
    Zu welch einem, neben den „üblichen Verdächtigen“, verkommenen Blatt dieser mutiert ist.
    Unfassbar!

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