Gefangenenbefreiung
„Alle Kommentare werden überprüft“: Polizei droht mit Strafverfolgung wegen kritischer Kommentare
Die Essener Polizei hat unter einem ihrer Social-Media-Beiträge Kommentatoren mit möglicher strafrechtlicher Verfolgung gedroht und darauf hingewiesen, dass alle Kommentare dahingehend überprüft werden würden.
Die Essener Polizei hat wegen eines Kommentars unter einem Beitrag in den sozialen Medien für Aufsehen gesorgt. Darin drohte sie den Kommentatoren unter ihren Beiträgen mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen. Unter einem Post zu einem Gefängnisausbruch wies sie auf die Überprüfung aller Kommentare auf strafrechtliche Relevanz hin.
Begonnen hatte alles mit einem Beitrag der Essener Polizei am Mittwoch auf X, in dem der Ausbruch eines Gefangenen aus einer JVA öffentlich gemacht wurde. „Nach ersten Erkenntnissen haben zwei unbekannte Personen einem Häftling zur Flucht verholfen. Alle drei Personen sind flüchtig“, so die Polizei. Weiter hieß es: „!!WICHTIG!! Sollten Sie eine verdächtige Person bemerken, sprechen Sie sie nicht an! Rufen Sie umgehend die 110 an. Derzeit kann eine Bewaffnung der Täter nicht ausgeschlossen werden.“ Doch weitere Informationen zu den Tätern gab man nicht heraus. Es wurde kein Fahndungsfoto veröffentlicht und auch sonst wurden keine Informationen zum Tatverlauf herausgegeben.
Offenbar trieb die dortigen Ordnungskräfte nicht nur der Ausbruch aus einem Gefängnis, sondern auch das Verhalten von Nutzern auf der Plattform X um. Auf den letzten Post hin kam es zu erheblicher Kritik am Vorgehen der Polizei. Sogleich formulierte man eine explizite Drohung an all jene, die unter den Posts der Polizei Essen kommentieren. So schrieb die Polizei: „Bitte achten Sie auch in den sozialen Medien auf Ihre Wortwahl. Wir weisen Sie darauf hin, dass alle Kommentare überprüft und bei strafrechtlich relevanten Inhalten Ermittlungen eingeleitet werden.“
Die Mitteilung stieß rasch wieder auf Kritik. Mehrere Nutzer warfen der Behörde vor, mit dem Hinweis auf eine Kontrolle von Kommentaren Einschüchterung zu betreiben. Ein Nutzer schrieb: „Erst der Bevölkerung Angst einjagen mit der eigenen Wortwahl. Dann der Bevölkerung Angst einjagen wegen ihrer Wortwahl“. Die Polizei nannte in dem Beitrag nicht, welche Äußerungen konkret beanstandet wurden oder ob bereits Ermittlungsverfahren eingeleitet worden seien.
Hintergrund des Polizeibeitrags ist eine Gefangenenbefreiung am Mittwochnachmittag: Zwei bislang unbekannte Männer griffen dem bisherigen Erkenntnisstand zufolge gegen 12.44 Uhr zwei Justizbeamte an, die einen Häftling zu einem Arztbesuch am Kennedyplatz begleiteten. Anschließend flüchteten der 34-Jährige und seine mutmaßlichen Helfer. Die Beamten blieben unverletzt.
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Parallel untersuchten Entschärfer des Landeskriminalamts einen unter einem geparkten Fahrzeug an der Lindenallee gemeldeten verdächtigen Gegenstand. Dieser wurde als ungefährlich eingestuft; ob ein Zusammenhang mit der Flucht besteht, war zunächst ungeklärt.
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Die Polizei scheint wirklich alles zu tun, um auch die letzten in der deutschen Bevölkerung vorhandenen Sympathien verspielen zu wollen.
Erst gestern hörte ich von einem Nachbarsohn, der in diesem Jahr bei der Polizei anfing: “ Dort gibt es zu viele Menschen, denen man besser keine Macht geben sollte.“
Da ist was dran, nicht umsonst heisst es: Gib einem bestimmten Typ von Menschen eine Uniform und etwas Macht, dann erkennst du seinen wahren Charakter.
Das hat seid 1933 Tradition in Deutschland und der DDR !
Rechtschaffende Bürger lassen sich eben viel leichter einschüchtern als tatsächliche Kriminelle.
Die Behörde rief die Bevölkerung auf, verdächtige Personen nicht anzusprechen, sondern sofort den Notruf 110 zu wählen.
Das muss man sich echt mal zu gemühte führen ! Diese Inkompetenz und Ignoranz
kann man gar nicht Kommentieren . Wer um Gotteswillen gibt solche Meldungen ohne Zusatzinformationen raus ? Ist 110 Jetzt Kostenpflichtig 50Cent pro Anruf oder haben die Langeweile .
Wie schreibt die Polizei so schön dazu auf ihrer Internetseite am Mittwoch um 18:46 Uhr: „Der 34-jährige Häftling mit deutscher Staatsangehörigkeit“. Kein Hinweis auf die Zugehörigkeit zu einem Clan.
So sind heutzutage die Informationen. Kein Wunder, dass man den Behörden immer weniger traut.
Sie verstehen es seit 20 Jahren nicht, dass die Institutionen am Vertrauensverlust in die Institutionen dir Schuld tragen.
Deswegen machen sie immer weiter.
… genau, in einer Journalie hieß es „der Deutsche“ …
„Die Polizei Essen fahndet nach der gewaltsamen Befreiung eines Untersuchungshäftlings am Kennedyplatz mit einem offiziellen Fahndungsfoto nach dem 34-jährigen Dijvar Gündüz. Das Bild zeigt einen dunkelhaarigen Mann mit Vollbart, der direkt in die Kamera lächelt.“
Ich liebe diese kindlich unbedarften Auskünfte der KI.
In der DDR musste und wusste man zwischen den Zeilen zu lesen.
In der DDR 2.0 sollte das doch auch langsam angekommen sein.
Keine Täterbeschreibung, Ausländer. Name, Adresse,Geburtsdatum und Wahlverhalten,Deutscher.
„In der DDR 2.0 sollte das doch auch langsam angekommen sein.“
IN ESSEN?
Nach Informationen der Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Polizei.
Dieses Verhalten ist autoritär. Wenn die Bürger mit ihren Steuern diesen Staat finanzieren, muss Kritik an der Leistung des Staates erlaubt sein. Das ist übrigens wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, dass der AfD eine eventuelle Autorität vorgeworfen wird, der Staatsapparat unter der Führung der Altparteien aber bereits autoritär ist. So sehe ich das eben, ich nenne es freie Meinungsäußerung.
Die Polizei ist autoritär.
Welche Überraschung.
Kommentarschreiber zu verfolgen ist auch einfacher für die Polizei, als diese 3 Kriminellen zu suchen. Vor allem auch ungefährlicher.
Offene Haftbefehle insgesamt: In NRW gibt es insgesamt über 27.500 offene Haftbefehle (davon rund 319 wegen Mordes und 317 wegen Totschlags).
Macht endlich euren Job.
Aber dann ist es doch nicht mehr so bunt und voller vielfalt…
„Sprecht leise, haltet euch zurück usw.
Wir sind belauscht mit Ohr und Blick!
Sprecht leise, ja leise, leise.
O welche Lust usw.
Sprecht leise, haltet euch zurück“
Aus dem Gefangenenchor der Oper „Fidelio“ Ludwig van Beethoven
Nun, manchmal stellt sich schon die Frage, wann man wohl in ein anderes Land ausgewandert ist …
Ein Fahndungsfoto des aus der JVA flüchtigen Ausbrechers wäre doch wohl das Mindeste. Aber offenbar würde das seine Persönlichkeitsrechte verletzen. Willkommen im wilden Wokistan.
Die Billigung von Straftaten ist verboten. Aber ich fürchte, darauf zielte die Einlassung der Polizei gar nicht ab.
„Verdächtige Personen nicht ansprechen“
Puh, gut, dass die Polizei da noch mal drauf aufmerksam gemacht hat. Ich hätte sonst den Flüchtigen erst mal gefragt: „Hey du, bist du nicht der flüchtige Knacki, der gestern ausgebrochen ist? Wollte nur sichergehen, dass die Polizei nicht umsonst ausrücken muss.“
Das war wiedermal ein Einblick in die Prioritätenliste, könnte man sagen.
Beachtliches Verhalten! Mir scheint, die Polizei will nun auch noch das letzte Vertrauen der Bevölkerung in den Orkus spülen. Sie haben sich ja schon während der Corona Zeit alles andere als positiv hervor getan. PS: Ist das jetzt auch auch strafwürdiger Kommentar, liebe Polizei?
Sind eh keine Sympathieträger.
Ehrlich,wer freut sich wenn er auf der Strasse einen Streifenwagen hinter sich hat?
Fahndung ist irrelevant –
wichtiger sind die Anzeigen gegen Kritiker.
Passt irgendwie auch besser in die absurde Zeit…
Um nicht der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt zu werden, hier mein abgespeckter Kommentar: „Oh, oohhh waijahh…….., das ist aber sehr respektlos von einem Untersuchungshäftling, sich einfach zu entfernen, ohne Genehmigung der Justiz.
Jeder weiß, was manche für unpassende Kommentare absetzen. Da darf man der Polizei schon vertrauen, was sie macht! Strafbar bleibt strafbar, wo auch immer im Netz. Und das ist gut so.
Kein Fahndungsfoto…..
Also der übliche Steckbrief 😂
Willkommen im totalitären Staat!
Polizei und Politiker nehme ich schon seit Jahren als Bedrohung war.
Und jeder Bürger ist gut beraten das auch zu tun.
Deine Freunde sind es auf keinen Fall!
Die Meinungsfreiheit existiert in der BRD nicht mehr. Dieses totalitäre Regime wird immer brutaler.
Jaja, unserePolizei
*Mainkofen, Bayern – August 2024:*
Ein Mann (Mursal M.), der wegen Totschlags mit 111 Messerstichen und Enthauptung im Maßregelvollzug im Bezirksklinikum Mainkofen untergebracht war, ist bei einem *begleiteten Ausgang ins Kino* geflohen.
Man muss sich eben erst einmal an die Neokriminellen anpassen..
Polizei ist genauso verloren wie der Rest von Deutschland.Einem Land in dem man sich nicht mehr sicher fühlt.
Wenn es um Verkehrsdelikte geht da ist die Polizei 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼Aber sonst🤷♂️
Wenn Sie eine verdächtige Person bemerken, von der Sie nicht wissen, wie sie aussieht, weil wir keine Fotos veröffentlicht haben… Oh mein Gott, was ist das für ein BS!
Wie in UK , Iran oder Gaza.
Bitte, setz dich. Nimm dir n Keks.