Staatskrise oder Inflation: Frankreichs Schuldenberg bringt die EZB in die Zwickmühle
Frankreichs Schuldenberg bringt die EZB in die Zwickmühle: Greift sie nicht ein, droht die nächste Euro-Schuldenkrise. Rettet sie Paris mit der Notenpresse, riskiert sie eine folgenschwere Inflationsspirale.
Kollektives Aufatmen am europäischen Anleihenmarkt: Seit Wochenbeginn beruhigten sich die Anleihen der krisengeschüttelten Euro-Staaten sichtlich. Frankreichs zehnjährige Staatsanleihe, das Krisenbarometer dieser Wochen par excellence, stoppte ihren Höhenflug bei einer Umlaufrendite von etwa 4,9 Prozent zum Ende der vergangenen Woche. Seitdem fiel die Rendite im Dienstagshandel um etwa 15 Basispunkte.
Ist damit das Schlimmste bereits an uns vorübergezogen? Was hat diese plötzliche Beruhigung an den Märkten ausgelöst? War es möglicherweise die Europäische Zentralbank (EZB), die mit einer bislang nicht öffentlich deklarierten Intervention Schlimmeres verhindert hat? Denkbar wäre ebenso, dass die Geldhüter in Frankfurt den Geschäftsbankensektor der Eurozone dazu bewegten, Umschichtungen in den Basisportfolios vorzunehmen und im Rahmen eines koordinierten Vorgehens größere Volumina französischer Staatsanleihen vom Markt zu nehmen.
Ein solches Vorgehen würde die Renditen kurzfristig stabilisieren, die Volatilität dämpfen und damit insgesamt für Entspannung am Anleihenmarkt sorgen.
Doch sei es, wie es sei: Was wir erleben, sind zweifellos die ersten Vorboten einer komplexeren Schulden- und Währungskrise. Der Anleihenmarkt hat in diesen Wochen bereits unmissverständlich gezeigt, wie unerbittlich er reagieren kann, sobald Investoren das Vertrauen in die Tragfähigkeit staatlicher Schulden verlieren. Dann genügt oft schon ein Funke, um aus wachsender Nervosität eine handfeste Vertrauenskrise werden zu lassen.
Dann wird klar: Auf die EU, ihre Bürger und ihre Wirtschaft, vor allem aber auf die öffentlichen Haushalte, wartet raue See. Gerade Frankreichs Schuldenkrise führt dabei vor Augen, welche Gefahren sich für die Eurozone auftürmen. An erster Stelle steht ein möglicher Dominoeffekt auf der Ebene der Staatsschulden. Er ergibt sich aus der fragmentierten Struktur des europäischen Kapitalmarkts: Steigen die Schuldenstände weiter, dürften größere Marktakteure zunehmend versucht sein, die verwundbarsten Stellen des Verbunds ins Visier zu nehmen und gezielt unter Druck zu setzen.
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Ganz anders stellt sich die Lage in den Vereinigten Staaten dar. Im Gegensatz zum Euroraum besteht dort kein interner Haftungsverbund. Geht ein Bundesstaat pleite, so bleiben die anderen verschont. Die Gefahr von Ansteckungseffekten während einer Finanzkrise ist damit geringer.
Zurück nach Frankreich: Die dortige Regierung wird aufgrund der gewalttätigen, von migrantischen Mobs angeführten Ausschreitungen kaum politisch in der Lage sein, Sozialkürzungen vorzunehmen. Das Land ginge in Flammen auf, würde jemand die Axt an den größten Sozialstaat der Welt anlegen, der die Staatsquote des Landes auf 60 Prozent getrieben hat.
Dass es angesichts der ungebremsten Schuldenspirale zur Krise kommt, ist unvermeidlich: Bei einer Staatsschuldenquote von inzwischen 120 Prozent und einer Neuverschuldung in diesem Jahr von 5,4 Prozent taumelt die Grande Nation in das Wahljahr 2027.
Dann stehen die Radikal-Linken um Jean-Luc Mélenchon und die Nationalkonservativen um Marine Le Pen auf dem Wahlzettel – für Emmanuel Macron und die zerbröselnde EU-orientierte Koalition wird der politische Weg enden. Sie haben es nicht vermocht, die strukturellen Krisen des Landes, von der Migrationsproblematik bis hin zum überbordenden Staatsapparat und den Luxusrenten, auch nur öffentlich zu debattieren.
Das kann am Ende nur eines bedeuten: Die EZB muss es richten. Sie kann auf zwei Vehikel zurückgreifen, die zum Einsatz kommen, wenn die Anleihenmärkte überschäumen: das OMT (Outright Monetary Transactions) und das TPI (Transmission Protection Instrument). So entsteht neues Zentralbankgeld, dem keine Güterproduktion gegenübersteht – die EU läuft auf ein großes Inflationsproblem zu, wenn es so weit ist.
Es besteht sogar die latente Gefahr, dass die Eurozone in eine Inflationsspirale eintaucht. Der Wirtschaftsraum bezieht bis zu 60 Prozent seiner Primärenergie von außen – Energie und Rohstoffe werden in Dollar gehandelt. Ein immer weiter aufgeweichter Euro würde bedeuten, dass eine wachsende Geldmenge nötig wäre, um dieselbe Energiemenge zu importieren wie zuvor. Das wäre das ökonomische Ende, da weder die inflationsgeplagten privaten Haushalte noch die massiv beschädigte europäische Industrie diesem Druck standhalten könnten.
Es wäre Zeit, sich neu zu sortieren und die EU von Ideologie und wirtschaftsfeindlichem Bürokratismus zu entschlacken. Es müsste alles dafür getan werden, den Wachstumsmotor anzuwerfen und sich energiepolitisch durch ein großes Atomprogramm unabhängiger zu machen. Dass man in der vergangenen Woche auf G7-Ebene beschlossen hat, 100 Millionen Barrel Öl und Ölderivate aus den Reserven freizugeben, um den Inflationsdruck zu reduzieren, ist lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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Kein Problem: Mehr türkische Migranten reinholen. Die bauen laut SPD alles wieder auf
Das krasse daran, es sind nicht nur die hochintelligenten Sozen die das behaupten..
Die Zugmaschinen der EU (D & F) ersticken in Schulden. Der deutsche Schuldenberg wächst ins scheinbar unermesslichen. Fast drei Billionen (3000 Milliarden) Euro Staatsschulden zeigt die Schuldenuhr an. 34 000 Euro Pro Kopf-Verschuldung. Und weiter geht die Reise mit neuen, gigantischen Schulden.
Ifo: Großteil der neuen Staatsschulden wird zweckentfremdet.
RP online: Regierung steuert Deutschland in die Schuldenfalle.
Weltrettung kostet und im eigenen Land fehlt es an allen Ecken und Kanten.
17 Billionen Euro wenn nicht mehr Staatsschulden.
Gerade, wenn die Korruptesten von Finanzstabilität reden, ist in der Politik viel aus dem Ruder gelaufen.
Die EU hat im vergangenen Jahr fast sieben Milliarden Euro nicht nach den Regeln ausgegeben. Das geht aus dem Jahresbericht des Europäischen Rechnungshofs hervor.
Demnach waren knapp vier Prozent aller Ausgaben fehlerhaft. Häufig gab es Verstöße bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. So wurden unfaire Ausschreibungen oder nicht eingehaltene Fristen und Tricksereien bei der Vergabe beanstandet, bei denen öffentliche Aufträge am freien Markt vorbeigeschleust wurden.
Dadurch wurden Projekte teurer, als sie sein müssten. Ein Beleg für Betrug ist das laut den Prüfern aber nicht. Außerdem warnt der Rechnungshof vor einer wachsenden Schuldenlast.
Die Schulden der EU könnten bis zum nächsten Jahr auf eine Billion Euro steigen.
„Es wäre Zeit, sich neu zu sortieren und die EU von Ideologie und wirtschaftsfeindlichem Bürokratismus zu entschlacken.“
Ja, und genau deshalb hat die AfD, wie ich vermute, ihre Agenda bezüglich der EU- und Europolitik geändert und sich vom Dexit distanziert.
Die EU jetzt noch zu verlassen, macht gar keinen Sinn mehr. Den Euro zu verlassen, ebenfalls nicht, denn beide sind im Begriff, sich selbst zu zerstören.
Dieser Prozess ist voll im Gange und nicht mehr aufzuhalten.
Da bleibt nur, bereits jetzt Pläne für einen Neubeginn zu schmieden, der die begangenen Fehler vermeidet und Europa wieder auf vernünftige Füße stellt.
Die gegenwärtige EU hat ihre Untauglichkeit in der Praxis bewiesen. Deshalb muss sie untergehen, damit das Neue, bessere sich formieren kann:
ein starkes Europa aus souveränen Staaten, die sich nicht von oben gängeln lassen, sondern auf jenen Ebenen zusammenarbeiten, wo es für alle von Nutzen ist: Wirtschaft, Handel, Einwanderung, Außengrenzschutz.
Ich bin die Hexe Schrumpeldei und mache meine Hexerei…
Staatskrise oder Inflation ?
Das ist schon lange nicht mehr die Frage .
Inflation oder der Euro ! Alias Europäische Gemeinschaft !
Ein Zinserhöhung würde auch Deutschland in die Staatskriese schneller stoßen als sie eh kommt !
Noch lassen sich etliche Milliarden aus dem Deutschen Volksvermögen rauspressen um neben der ganzen Welt auch noch Maroderen Staaten der EU mit unserm Steuergeld zu stützen .
Die Probleme werden immer explosiver….. und wir haben nur einen Friedrich Merz.
Hoffentlich nimmt die Eskalation noch massiv zu. Bis sie für alle Beteiligten unvorstellbar wird. Denn Verhalten wird überwiegend von Gefühlen gesteuert und nicht vom Verstand.
Wie bei einer Sucht reicht das Benennen der Folgen nicht aus, um eine Sucht zu beenden. Dazu ist Übung notwendig, damit sich implizites Wissen entwickelt.
Eine Eskalation hilft dabei. Die Bewältigung der Zwickmühle (Dilemma) ist die Übung, denn eine Zwickmühle (Dilemma) kann nur mit Schaden gelöst werden.
Das implizite Wissen, was sich dabei entwickelt, kann nicht geschult werden.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Eskalationen nicht ersetzen, um Dystopien zu verhindern, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Sie ist eine Schildkröte würde man in Thailand sagen.
Warum sitzt die Korrupte nicht längst ein?
Im Bild erscheint: Die „Pute“ nun wieder mit ihrem Sackgriff zum Geld.
Schulden über Schulden alles für das Bandera-Asow Regime.
Die EZB kann ja auf die veruntreuten Milliarden des Herrn Tapie zurück greifen..
Fragt die Lederhaut auf dem Foto!!
Brüssel ist ein widerliches Drecksloch!!!