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Schweden

Geld und vorangekreuzte Stimmzettel: Somalier steht nach Einzug für Linkspartei unter Wahlbetrugsverdacht

Ein in seiner eigenen Partei weitgehend unbekannter Somalier zieht überraschend für die Linkspartei in den schwedischen Reichstag ein. Nun ermittelt die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft: Wähler sollen Geld und bereits für Mohamed Abdukadir Ali angekreuzte Stimmzettel erhalten haben.

Von der Linkspartei aufgestellt: Mohamed Abdukadir Ali (IMAGO/TT)

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Etwas mehr als eine Woche ist vergangen, seit Schweden ein neues Parlament gewählt hat. In einem hauchdünnen Wahlkrimi wurde das rechte Tidö-Bündnis mit 173 zu 176 Mandaten knapp abgewählt. Wesentlichen Anteil an der linken Mehrheit hatten migrantische Wähler (mehr dazu hier). Nun überschattet ein möglicher Wahlbetrug um einen neu gewählten somalischstämmigen Abgeordneten der Linkspartei das Ergebnis. Expressen hat zuerst darüber berichtet.

Im Mittelpunkt steht Mohamed Abdukardir Ali aus Borlänge, einer Stadt in der historischen Provinz Dalarna. Mehr als 25 Prozent der Einwohner haben einen ausländischen Hintergrund; Somalier bilden dabei die größte Gruppe. Obwohl Ali nur auf Platz neun der Parteiliste in Dalarna stand, erhielt er 648 persönliche Stimmen und verdrängte damit die bisherige Abgeordnete Kajsa Fredholm aus dem Reichstag. Diese kam lediglich auf 356 Stimmen.

Aufgrund des schwedischen Wahlrechts rückte Ali damit an sämtlichen vor ihm platzierten Kandidaten vorbei. Wer mindestens fünf Prozent der Parteiwähler im Wahlkreis hinter sich vereint, wird unabhängig von seinem Listenplatz vorrangig berücksichtigt.

Bereits das allein sorgte für einen Skandal, denn selbst in seiner eigenen Partei war Ali völlig unbekannt. Der örtliche Fraktionsvorsitzende räumte sogar ein, er habe „nicht wirklich eine Ahnung“, wer der künftige Abgeordnete sei. Ali wird künftig einer von fünf Abgeordneten sein, die aus Somalia stammen.

Doch der Eklat weitet sich aus. Inzwischen ermittelt die schwedische Antikorruptionsstaatsanwaltschaft wegen des Verdachts der unzulässigen Einflussnahme auf Wähler. Konkret geht es um den Verdacht, dass Menschen Geld erhielten und im Gegenzug bereits für Ali angekreuzte Stimmzettel abgeben sollten. Das zunächst eingestellte Verfahren wurde nach dem Eingang neuer Informationen wieder aufgenommen.

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Nach Informationen von Aftonbladet zeigen Überwachungsaufnahmen eine Person, die an einem Geldautomaten Bargeld abhebt und anschließend Geld sowie entsprechend markierte Stimmzettel an Wähler verteilt.

Das Portal Samnytt geht unter Berufung auf eine anonyme Polizeiquelle weiter. Demnach soll Ali selbst wiederholt Geld abgehoben und es gemeinsam mit Stimmzetteln an Gruppen somalischer Frauen verteilt haben. Anschließend seien diese zu einem Wahllokal im Einkaufszentrum Kupolen gegangen. Außerdem soll ein Mann aus Alis Umfeld mit Hunderten bereits markierten Stimmzetteln kontrolliert worden sein.

Nun gerät auch Alis Vergangenheit unter die Lupe. Der ursprünglich aus Mogadischu stammende Politiker hatte 2024 die schwedische Staatsbürgerschaft beantragt, war damit jedoch zunächst gescheitert. Wegen erheblicher Schulden sah die Migrationsbehörde die gesetzliche Voraussetzung eines „ehrenhaften Lebenswandels“ als nicht erfüllt an. Erst im Februar 2026 – wenige Monate vor der Wahl – wurde Ali schließlich eingebürgert.

Zwischen 2016 und 2020 war Ali zudem zeitweise bei einem später wegen schwerer Geldwäsche, Körperverletzung und versuchten Mordes verurteilten Mann gemeldet. Bei einer Durchsuchung der gemeinsamen Wohnung fand die Polizei Drogen, Waagen und Verpackungsmaterial. Ob er selbst daran beteiligt war, ist nicht geklärt.

Brisant sind zudem Alis Geschäfte mit der somalischen Regierung. Über die Firma AfriTech Growth will er Somalia ein digitales Identifikationssystem verkaufen, das unter anderem bei Wahlen eingesetzt werden könnte. Dafür reiste Ali mehrfach in sein Herkunftsland und traf dort Regierungsvertreter. Die technische Lösung entwickelt das Unternehmen allerdings nicht selbst – Ali und seine Geschäftspartnerin kümmern sich vor allem um die politischen Kontakte.

Der mögliche Auftrag soll bis zu 15 Millionen schwedische Kronen einbringen. Damit unterhält ein neu gewählter schwedischer Abgeordneter geschäftliche Beziehungen zu einer ausländischen Regierung, während ihm zugleich ein Sitz im Reichstag erheblichen politischen Einfluss verschafft. Seine Geschäftspartnerin erklärte inzwischen, das Projekt müsse wegen seines Mandats ruhen. Einnahmen habe die Firma bislang nicht erzielt.

Dass Ali weiterhin eine enge Verbindung zu seinem Heimatland pflegt, zeigt ein Blick in sein Facebook-Profil. Während Ali um die schwedische Staatsbürgerschaft kämpfte, stellte er dort seine Loyalität zu Somalia zur Schau. Zu dem Satz „Solange ich lebe“ veröffentlichte er die somalische Flagge und ein salutierendes Emoji, ein Ausdruck, der unter Somaliern weit verbreitet ist.

Der Skandal könnte sogar eine Wiederholungswahl nach sich ziehen. Sollte sich der Verdacht bestätigen und nachweisen lassen, dass die unzulässige Einflussnahme das Ergebnis in Dalarna beeinflusst hat, kann das Wahlergebnis angefochten werden. Der schwedische Wahlprüfungsausschuss könnte das Ergebnis daraufhin aufheben und eine erneute Abstimmung im betroffenen Wahlgebiet anordnen.

Der Linken-Politiker weist die Vorwürfe zurück. „Das ist vollkommen, vollkommen falsch. Ich habe das nicht getan. Ich kenne das Gesetz“, erklärte er gegenüber SVT. Er sei von den Ermittlungen schockiert und könne sich seinen persönlichen Wahlerfolg selbst nicht erklären.

Rückendeckung erhält Ali unterdessen vom früheren Vorsitzenden der Linkspartei, Lars Ohly. Die Vorwürfe müssten zwar untersucht werden, man dürfe jedoch nicht vorschnell davon ausgehen, dass eine Straftat begangen worden sei, erklärte er gegenüber Dagens ETC. Ohly forderte die Partei auf, sich hinter Ali zu stellen, und brachte sogar eine gezielte Kampagne politischer Gegner ins Spiel. Die aktuelle Parteiführung hatte sich zunächst nicht zu dem Skandal geäußert und will nun intern über den weiteren Umgang mit ihrem neu gewählten Abgeordneten beraten.

Bei der Wahl am 13. September erzielte die Linkspartei ein starkes Ergebnis und punktete besonders bei Schweden mit ausländischem Hintergrund. In einigen Wahlbezirken kam der linke Block auf Ergebnisse von weit über 90 Prozent. Vor allem Politiker aus dem konservativen Lager sprechen deshalb inzwischen von einer „ethnischen Wahl“, die letztlich den Wahlausgang entschieden habe.

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80 Kommentare

  • Alter Schwede …

    • Alter Schwede…. Nicht einmal das ….Sweden Herald schreibt, dass dem Mann vor zwei Jahren die schwedische Staatsbürgerschaft verweigert wurde. Laut Expressen erfüllte er die Voraussetzungen für einen ehrlichen Lebensstil nicht; Grund dafür waren seine Schulden bei der schwedischen Vollstreckungsbehörde. Diese umfassten unbezahlte Steuern, Studienkredite und Privatkredite. Davon unberührt, schreibt an er Expressen, dass derzeit eine Schuldenrestrukturierung im Gange sei „und dass er das tun werde, was für ihn richtig sei.“. Immer mehr tritt zutage, dass sich nicht nur Deutschland reichlich Mäuse in den Pelz gesetzt hat. Aber immer bei den Linken gut aufgehoben.

    • Allerdings. Schweden ist weitestgehend gleichgeschaltet.
      Finanz Jihad.

    • „Mohamed Abdukardir Ali aus Borlänge, einer Stadt in der historischen Provinz Dalarna.“

      Historischer Schwede namens Sibambu in der zugehörigen historischen Stadt, oder wie? 😀

  • Der sieht doch Urschwedisch aus .
    Diesen Nordmann hätte ich auch gewählt.😂😂😂

    • Jetzt weiß man auch, warum die Wikinger so gefürchtet waren und wie (noch heute) in Afrika gebrandschatzt haben.

      (Ja, ich weiß dass es historisch korrekt primär Dänen (aber eben auch Schweden) waren)

  • Ich sage nur Berlin…..

    • Jap. Hätte er das in Deutschland gemacht, wäre er als Musterbeispiel für gelungene Integration abgefeiert und mit dem nächsten Bundesverdienstkreuz zwecks Einsatz für „unsere Demokratie“ behangen worden.

      Bei den undankbaren Schweden wollen sie ihn doch tatsächlich rechtlich belangen?

    • Ich sage Regierung seit 2010.

  • Wenn das stimmt, sollten ALLE Mandate der schwedische Links-Partei im Reichstag SUSPENDIERT werden. Bis zur nächsten Wahl.

  • Was ist in Schweden nur los?
    Warum wählen die Linke und Islamisten?

    • Berlin…?

    • Weil Schweden am Anfang gesagt hat, sie würden jeden Syrer aufnehmen.
      Das sind halt auch total hirnverbrannte Sozialisten!.
      Ich sehe gerade das Land, in dem ich geboren bin, als auch das Land in welchem ich aufgewachsen bin, vor die Hunde gehen.
      Ich kotze gerade jeden Tag im Strahl!

  • Europa, will es so.
    Das macht sprachlos.

  • Ein Sommelier, der es geschafft hat.

    • Der gehört in den Knast, Ende der Story!

      • ……. 🙂

        • Das kann man nicht schönsaufen!
          😉

          13
      • Warum wollen Sie einen Weinkenner in den Knast stecken?

  • Ansonsten gehen die nie mehr!

  • Tja, es kommt genauso wie es der Franzose in seinem Buch beschrieben hat. Der Point of no Return naht…

  • Das beantwortet auch die Frage, warum Ausländer die die deutsche Staatsbürgerschaft nicht verdienen, von linksextremistischen Kräften den deutschen Pass aufgedrängt bekommen.

  • Kennt Schweden keine Remigration?

  • Ach, und ich dachte, die Gefahr für die Demokratie kommt von rechts!

  • „Unterwerfung“, ist kein Roman mehr.
    Und P. Scholl-Latour wusste:
    „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta,
    sondern wird selbst Kalkutta.“

  • Machen die somalischen-Amerikaner so ähnlich in bestimmten Bundestaten.

  • Ob die Resilienz von Gesellschaften mit hohem Migrantenanteil größer ist? Ich habe da meine Zweifel. Zumal die Multikulturalität gegen den Widerstand großet Teile der Bevölkerung erzwungen würde.

  • Vermutlich kommt da jetzt, ebenso wie hier (Berlin etc.), immer mehr an’s Licht. Es sind nur schon zu viele dieser Art schon in Europa. Es musste eine radikale „Schubumkehr“ her, aber wie kann sowas funktionieren. Die schiere Masse der Menschen ist schon so enorm…

  • Bilder sagen Worte….

    • Richtig. Das Bild zeigt gerichtsfest, dass der schuldig ist.

  • Also irgendwie habe ich die Nordmänner anders in Erinnerung. Darf man jetzt die Nordmänner:Innen auch Nordneeescher:Innen nennen?

  • So sieht sie aus … „ihre Demokratie“

    • Es ist die somalische Variante. Siehe auch Minneapolis, Minnesota.

  • Freiburg: Äthiopischer „Ein Mann“ wollte deut-
    schen Jungen massakrieren und schnitzt ihm Ha-
    kenkreuz in die Wange https://archive.is/lk1Rt.

    Besuch auf dem Weihnachtsmarkt von
    Manchester (eine tägliche Begebenheit).
    https://theworldwatch.com/videos/1619906/man-takes-police-officers-cuffs-doesn-t-end-well/

    100,000 indische Chirurgen wurden um ihre ge-
    fälschten Doktorentitel gebracht. Ist das nicht
    Rassismus? Wähle Sprache Deutsch oben rechts.
    https://www.thegatewaypundit.com/2026/09/shock-video-fake-indian-degree-racket-busted-kerala/

  • Günther Wallraff ?????

  • Der Untergang einer Gesellschaft beginnt:

    – wenn die Dummen lauter sind, als die Wissenden
    – wenn die Faulen das selbe haben möchten, wie die Fleißigen
    – wenn die Ehrlosen respektierter sind als die Ehrlichen
    – wenn die, die Moral predigen, selber keine haben
    – wenn der Charakter weniger zählt, als das Ansehen
    – wenn die Täter mehr geschützt werden, als die Opfer
    – wenn Wahnsinn als „Normal“ gefeiert wird
    – wenn die Politiker nicht für das Volk, sondern vom Volk leben

  • Hier Remmo, da Somali-Mafia. Läuft in Europa.

  • Wer ist so irre, Leute mit solch einer Vita einzubürgern?
    Zumal der Typ zu Recht erst abgelehnt wurde!
    Den Verantwortlichen würde ich umgehend zur Rechenschaft ziehen und entlassen.

    Und zu glauben, Typen aus solchen Ländern würden ihre Sozialisation bei Grenzübertritt abgeben oder „überdenken“, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann oder wählt die Altparteien.

  • Klasse Mann! Er hat verstanden wie es funktioniert! Bananenrepublik Niveau?

    • Er macht nichts anderes, als er von Zuhause gewohnt ist.
      Bei Linken nennt man das dann „Bereicherung“, weil wir mit Abläufen aus Bananenrepubliken beglückt werden.

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