Ungarn
Wie Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar gegen Orbáns Medienapparat vorgeht
Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar geht hart gegen das von Viktor Orbán geprägte Mediennetzwerk vor. Neben der Streichung staatlicher Werbegelder ging dabei auch ein zuvor öffentlich gefördertes Privatmedium in staatliche Hand.
Mit dem Versprechen eines grundlegenden Umbaus des ungarischen Staatsapparats zog Péter Magyar im Frühjahr in den Wahlkampf. Wenige Monate später sitzt der einstige Fidesz-Parteigefährte Viktor Orbáns selbst im Amt des Ministerpräsidenten – und macht sich daran, das politische Erbe seines Vorgängers in atemberaubendem Tempo abzutragen. 16 Jahre lang hatte Orbán Ungarn regiert und dabei nicht nur den Staat, sondern auch die Medienlandschaft des Landes zu seinen Gunsten tiefgreifend verändert.
Unter Orbán entstand ein weit verzweigtes Mediennetzwerk, das weit über einzelne regierungsfreundliche Zeitungen hinausging. Staatliche Medien, private Verlage, Stiftungen und Unternehmen wurden über Eigentumsverhältnisse, staatliche Werbegelder und politische Verbindungen miteinander verflochten. Man könnte dieses Geflecht auch als ein Orbán-nahes NGO-Netzwerk bezeichnen.
Ein entscheidender Schritt war diesbezüglich die Gründung der „Central European Press and Media Foundation“ (KESMA) im Jahr 2018. Dahinter standen Unternehmer, die Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei politisch nahestanden. Sie hatten in den Jahren zuvor viele Medien in Ungarn aufgekauft oder gegründet und übertrugen diese nun an die neue Stiftung – darunter Zeitungen, Nachrichtenportale oder sogar Fernsehsender.
Formal gehörten die Medien damit weder dem ungarischen Staat noch Orbán selbst, sondern einer privaten Stiftung. Politisch war KESMA jedoch eng mit dem Orbán-Lager verbunden: An der Spitze stand mit Gábor Liszkay ein langjähriger Orbán-Vertrauter. Insgesamt wurden rund 476 Medienangebote unter dem Dach der Stiftung gebündelt.
Doch damit soll nun Schluss sein. Die neue TISZA-Regierung kappte in der Folge insbesondere die staatlichen Werbegelder, von denen die Orbán-nahen Medien über Jahre stark profitiert hatten. Daraufhin begann der verantwortliche Verlag von KESMA, zahlreiche Stellen abzubauen und Medienangebote einzustellen oder zusammenzustreichen.
Lesen Sie auch:
Audi-Werk
„Rein politische Entscheidung der Willkür“: Özdemir schießt gegen VW-Transformation
Niedersachsen sitzt im VW-Aufsichtsrat, Baden-Württemberg nicht. Deshalb werde sein Bundesland aus politischen Gründen beim „Zukunftsplan 2030“ benachteiligt, meint Ministerpräsident Cem Özdemir.Oliver Skopec
Brandenburg: Nächster BSW-Abgeordneter tritt aus Fraktion aus
Der Brandenburger BSW-Abgeordnete Oliver Skopec ist aus Partei und Fraktion ausgetreten – wegen inhaltlicher Differenzen. Die Fraktion schrumpft damit weiter und hat mittlerweile nur noch acht Mitglieder.Magyar hatte darüber hinaus bereits im Juni offen davon gesprochen, gegen bestimmte Medien vorzugehen. Ein besonderer Fall war Mandiner. Das konservative und Orbán-nahe Medium gehörte ebenfalls lange Zeit zu KESMA, war Anfang 2025 jedoch an das Mathias Corvinus Collegium (MCC) übertragen worden, das von einer mit umfangreichem Staatsvermögen ausgestatteten Stiftung getragen wurde.
Im Parlament kündigte Magyar an, Mandiner werde infolge der geplanten Auflösung dieser Stiftungsstruktur an den Staat fallen. Seine Regierung werde damit zum Herausgeber. Dabei erklärte er: „Wir werden bestimmen müssen, welche Inhalte dort erscheinen.“
Wenige Monate später wurde die Ankündigung Realität. Mit der Auflösung der MCC-Stiftung gelangte auch der Mandiner-Verlag unter staatliche Kontrolle. Auf Anweisung des Finanzministers wurde dessen Geschäftsführer Gergő Kereki, der zugleich als Online-Chefredakteur fungierte, abberufen. Kurz darauf stellte Mandiner seinen redaktionellen Betrieb ein. Die Website verschwand zunächst vom Netz und ist inzwischen nur noch als Archiv früherer Beiträge zugänglich.
Auch bei den öffentlich-rechtlichen Medien hatte Magyar bereits zuvor einen umfassenden Umbau eingeleitet. Anfang Juli wurden die Nachrichtensendungen von M1, Kossuth Rádió und hirado.hu vorübergehend eingestellt. Gleichzeitig setzte die Regierung eine neue Übergangsführung ein und entließ zahlreiche Mitarbeiter und Redakteure. Das Ausmaß der personellen Veränderungen glich dabei einer regelrechten Säuberung: Der öffentlich-rechtliche Medienapparat wurde daraufhin innerhalb kurzer Zeit umfassend neu besetzt und organisatorisch umgebaut.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Ich glaube, Ungarn wird sich verändern, aber nicht zum Besseren. Leider hinter der Bezahlschranke:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/so-bunt-wird-ungarn-unter-peter-magyar/
Der Typ ist ein VdL Höriger.
die ganze partei ist EU-hoerig und deutschlandophil.
man lernt voneinander.
https://ungarnheute.hu/news/die-kriminalisierung-politischer-gegner-durch-die-ungarische-regierung-folgt-einem-deutschen-vorbild-43329/
die parlamentspraesidentin forsthoffer war gerade bei julia kloeckner zu besuch.
die beiden haben sich grossartig verstanden.
forsthoffer hat anschliessend in den hoechsten toenen von kloeckner geschwaermt und freut sich auf eine erneutes treffen.
sowohl bayern als auch baden wuertt. knuepfen gerade enge bande zu ungarn wegen wirtschaft und so.
auch die aussenminister kommen sich naeher:
Ungarn und Deutschland haben sich auf eine engere politische, wirtschaftliche und diplomatische Zusammenarbeit geeinigt, während der Besuch von Ministerpräsident Péter Magyar in Berlin im November bereits vorbereitet wird.
zum dank will magyar sich fuer die adoptionsrechte von gleichgeschlechtlichen paaren einsetzen.
laeuft !
Genau, Uschis Dackel für die Millionen die er bekam.
Die armen Menschen, dich gedacht haben, sie könnten am Balaton ihren Lebensabend in Freiheit verbringen. Die Schergen der EU schaffen nun Fluchtursachen.
Ja, aus der Traum in der Rente nach Ungarn auszuwandern. Schade!!! Alle Pläne gestoppt. Nur noch AFD in Dummland und dann nach erfolgreichen Nachrichten evtl. nach Sachsen Anhalt auswandern💙
auch die komplette kehrtwende in der russlandpolitik macht ungarn eher zum kriegsziel, als unter orban.
putin gilt jetzt offiziell als brutaler agressor, der einen angriffskrieg einfach so vom zaun gebrochen hat.
ungarn geht mit der EU in die kriegswirtschaft.
man hat 10 russische diplomaten ausgewiesen, um die fronten zu verhaerten.
man will so schnell wie moeglich raus aus russengasund -oel.
aber erwartet dafuer unterstuetzung der EU..
und ungarn will boznien und albanien moeglichst schnell in der EU sehen.
2 laender mit hohem anteil an muslimen.
der islam gehoert dann bald ganz offiziel zur EU.
Wenn Linke NGO-Propaganda betreiben ist das blöd, aber wenn Orban das selbe macht, ist das gut, oder wie soll ich den Kommentar interpretieren?
Er ist ein EU Patient.
Eher wohl Pate der EU-Mafia.
Für mich ist dieser Herr UvD Leyens zuverlässiger Maulwurf.
Mit anderen Worten: Das was Mayar Orban vorgeworfen hat, macht er nun selber. Nur relativ rabiater und rücksichtsloser…
sehr suspekter typ, vorsichtig ausgedrückt…
Da passiert gerade nichts von Bedeutung!
Wie auch aus der „BRD“ wurde die dEUkraine…
Er wird nicht, er ist bereits VdLeier Lakai. 🤢
Herr Wanze spielt den Diktator aus den 1950-er Jahren, wo Enteignung, willkürliche Verhaftungen, Bedrohung von Familie, Denunziation am Arbeitsplatz Hand-in-Hand mit gewalttätigen Verhören im Keller der Staatssicherheit einher gingen.
Herr Wanze und seine aus allen Ecken der WElt zusammengewürfelte altkommunistischliberale Truppe die sich Regierung nennt regiert nicht.
Sie erfüllen den persönlichen Rachefeldzug von Herrn Wanze gegen jeden, er es gewagt hat unter Orbáns erfolgreiche Regierungszeit anständige Arbeit zu leisten.
Regieren müssen diese Figuren nicht: sie müssen nur die Anweisungen aus Brüssel umsetzen. Damit Ungarn jedwede Souveränität in allen Bereichen verliert.
ja, deutschland kommt jeden tag ein stueckchen naeher.
da wird sich noch so mancher rentner die aeuglein reiben.
**Das von dem linksradikalen US-Milliardär George Soros aufgebaute und finanzierte Netzwerk festigt seinen Einfluss auf die ungarische Justiz, nachdem Péter Magyar einen seiner prominenten Aktivisten als Verfassungsrichter nominiert hat.**
man versteht sich.
https://ungarnheute.hu/news/markus-soeder-und-peter-magyar-besiegeln-bayerisch-ungarische-kehrtwende-12828/