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Kanzler-Krise

„Präsenz in Berlin erforderlich“: Merz sagt UN-Reise nach New York ab

Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine für nächste Woche geplante Reise zur Generalversammlung der UN abgesagt. „Entgegen ursprünglicher Planungen“ sei seine Präsenz in Berlin erforderlich.

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Die Krise um den Kanzler spitzt sich zu (IMAGO/Mike Schmidt)

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Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine für kommenden Dienstag geplante Reise zur Generalversammlung der UN abgesagt. „Der Bundeskanzler wird kommende Woche entgegen ursprünglicher Planungen nicht nach New York reisen, da seine Präsenz in Berlin erforderlich ist“, berichten Welt und Politico aus Regierungskreisen.

Merz steht derzeit innerparteilich enorm unter Druck. Laut Medienberichten hängt seine politische Zukunft als Bundeskanzler von einer Präsidiumssitzung der CDU am kommenden Sonntag ab. Laut table.briefings plant Merz, „indirekt“ die Vertrauensfrage zu stellen und damit die Parteispitze hinter sich zu zwingen (mehr dazu hier). Sollte der Termin zu seinen Ungunsten ausfallen, wäre der angesetzte Termin in New York für ihn obsolet.

Möglicherweise könnte Merz am Sonntag innerparteilich das Vertrauen verlieren. Realistischerweise wäre dann zeitnah damit zu rechnen, dass sich die Partei hinter einem neuen Kandidaten vereint und anschließend einen Nachfolger zum Bundeskanzler wählt.

Merz sollte eigentlich in New York von der American Academy mit dem Henry-Kissinger-Preis geehrt werden. Anschließend sollte er im Rahmen der sogenannten „High-Level Week“, bei der zahlreiche weitere hochrangige Regierungschefs zu Gast sind, vor der UN-Generalversammlung sprechen. Die Verleihung des Henry-Kissinger-Preises wurde bereits zuvor abgesagt, was Spekulationen über eine mögliche Absage von Merz’ New-York-Reise befeuerte.

Gegenüber Welt wollte kein Regierungsvertreter bestätigen, dass die Absage der Reise mit der politischen Krise um den Bundeskanzler zusammenhängt. Vertreten wird er demnach von Außenminister Johann Wadephul, der Merz bereits vergangenes Jahr in der UN-Generalversammlung vertrat.

ahz

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66 Kommentare

  • Die in Übersee wussten gar nicht, dass er kommen wollte.

    • Er verdreht einfach die Tatsachen. Seine Präsenz bei der UN-Generalversammlung ist nicht erforderlich.

      • Ich könnte auf Merz in Berlin verzichten, eigentlich auf die gesamte Regierung?

      • Das tut mir sehr leid, dass er den Henry-Kissinger-Preis nicht entgegen nehmen kann… Wadephuhl ist allerdings ein würdiger Vertreter – der kann genauso dummes Zeug quatschen wie der Kanzler?

        • Blau Blau. In einem entsprechenden Artikel schreibt WELT, dass es sich um die American Academy Berlin handelt. Ich gebe zu, ich musste mich erst einmal informieren: Hier handelt es sich um eine privat finanzierte und unparteiische Institution, die 1994 u.a. von Henry Kissinger selbst und Richard von Weizäcker gegründet würde. Ich bin mir sicher, beide würden sich im Grab umdrehen, müssten sie noch erleben, dass ausgerechnet Merz diesen „Henry-Kissinger-Preis“ erhält.

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        • Baerbock wohnt ja derzeit um die Ecke und braucht bestimmt noch eine Sprachehrung…

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        • Wadepfuhl? What a fool!

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    • Oh doch, Trump hat mit Freude auf ihn gewartet. Fritzchen bleibt da vorsichtshalber zu Hause.

    • Trump, als er noch Friedenspräsident war, hat Fritzens braune Gesichtsfarbe angesprochen.

      • Sie hegen den Verdacht er hat „Blackface“ gemacht? oh, Gott!

  • Was soll er auch dort? Er ist dann sowieso nicht mehr Kanzler.

    • Dort könne er sich mit der Trampolin Springerin treffen
      die könnte ihn bestimmt Tipps geben vielleicht bleibt er sogar gleich dort.

      • Evtl. als Professor für Pseudologia Phantastica?

  • Wird der Baum am Sonntag wirklich so lichterloh brennen?

    • Ich hoffe. In Mecklenburg-Vorpommern unter 5%. In Berlin hinter der Linken und AfD auf Platz drei.

      • Gut möglich. Dann kann sich Merz als Parteivorsitzender vermutlich nicht halten. Jedoch bekommt man ihn als Kanzler nicht weg, ohne eine überzeugende Alternative zu haben.

        • Und bei den Vorschlägen frag ich mich da: Pest oder Cholera?! Wüst ist m.M.nach fast schlimmer

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  • „Präsenz in Berlin erforderlich“- da hat er recht. Schließlich muss er beim eigenen Untergang doch anwesend sein!

    • Er hat sich auf dem Kanzlerstuhl festgeklebt und den darf er nicht mit in den Flieger nehmen.

    • Tja, die Hütte brennt — womöglich sogar ab…

  • Haben die keine Palmen auf der Konferenz 😉😅.

  • Wenn wir schon bei internationaler Politik sind, was ist denn aus dem heutigen Austrittsgipfel mit Schottland, Wales und Nordirland geworden?

  • Kommt Putin oder gibt ihm die Wahl in Mecklenburg Vorpommern den Rest? Man darf gespannt sein!

  • Da hat Trump die Finger im Spiel.
    🤣🤣🤣😂😂

  • Nun, ohne mich penetrant wiederholen zu wollen, aber verfügt der Kanzler der Bundesrepublik wirklich nur über einen Fundus aus zwei Anzügen und drei (ähnlichen) Krawatten?

    Wir müssen schon weiter heruntergekommen sein, als wir es ahnen …

    (Das ist fast wie der alte Cato, der es lobend erwähnte, daß die „alten Römer“ nur über ein silbernes Staatssevice verfügten, das den Staatsgästen bei Einladungen in die jeweiligen Privathaushalte „folgte“!)

  • Drückt mal ganz dolle die Daumen, dass es diesmal wieder kein Bürofehler war………

  • Die Praesenz von Merz ist in der Regierung nicht erforderlich!

  • Wo ist jetzt das Klo verstopft, dass der Meister ran muss?

  • O bitte nicht zu früh freuen – der Kanzler baut Spekulationen vor, da nach S.-A. keiner bei ihm sein wollte verlangt er jetzt Anwesenheitspflicht

  • Eine Blamage für Deutschland weniger!

  • Wird er nun das vierte Reich verkünden?

  • Er muss sofort mit Klingbeil und der SPD-Fraktion zu einer Linie kommen, sonst ist Ende Gelände. Da er keinen Mumm für eine Minderheitsregierung hat und weiter als Kanzler der Zwergenrepublik in den Krieg ziehen will, steht er auf der Klippe. Wird er gestossen, oder springt er selber?

    • @ Jonny Whitetrash
      Genau, diese Politik ist nicht anders zu erklären – Die ziehen ständig weiße Linien !

  • Ist schon angebracht, wenn man bei seiner eigenen Beerdigung dabei ist.

  • Mauert hier sich einer wie einer seiner Vorgänger in einen Bunker für den Untergang ein? Das Werk der kaum abwählbaren und daher antidemokratischen nachhaltigen Verschuldknechtschaftung vieler Generationen ist vollbracht.

  • Es gibt wirklich nicht ein Foto auf dem Pinocchio aussieht wir ein Staatsoberhaupt.

    • Pinnoccio war ja auch kein Staatsoberhaupt, sondern eine Holzpuppe an Fäden.

    • Wahrscheinlich pfurzt der Opi an der Supermarktkasse vor einem ständig vor sich hin.
      Hi hi.

    • Seine Persönlichkeit verbietet es ihm sich in der Öffentlichkeit nicht lächerlich zu machen.
      SO tickt der Vizekanzler der SPD.

  • Seine Präsenz ist weder bei der UN noch in Berlin „erforderlich“. Er kann „wegtreten“.

  • Da brennt wohl die Hütte im Kanzleramt! Bundeskanzler Merz kneift vor der UN-Generalversammlung – oha! Die offizielle Ausrede: „Präsenz in Berlin erforderlich“. Na guten Morgen, wahrscheinlich muss der Meister daheim den Scherbenhaufen seiner Politik zusammenfegen, bevor ihm der Laden komplett um die Ohren fliegt. Oder hat er etwa Fracksausen wegen seiner jüngsten Ausfälle?

    • Was soll er am Dienstag in New York? Da ist er doch schon kein Kanzler mehr. Der Rücktritt ist bis dahin verkündet, wenn auch vielleicht noch nicht vollzogen.

      • Ich tippe vorerst wenn, dann „nur“ auf den Rücktritt vom Parteivorsitz – am Kanzleramt klebt Merz zu sehr.

        • Denkbar.

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  • Ist doch egal wo Merz ist. Am besten geht er in Urlaub für immer.

  • Weshalb soll der mit einem Preis geehrt werden, für was denn?

  • Nach den heutigen Äußerungen in Richtung Bill of Rights wundert es mich nicht. Die Amerikaner sind da empfindlich, die Bill of Rights sind ein wesentlicher Bestandteil ihrer Demokratie seit 1791.

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