Energie
Trotz historisch leerer Gasspeicher: Bundesnetzagenturchef Müller meint, Füllstände könnten schon reichen
Die deutschen Gasspeicher sind deutlich leerer als noch vor einem Jahr. Trotzdem sieht Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller die Gasversorgung im kommenden Winter nicht in Gefahr – obwohl der Speicher-Verband zuletzt vor „historisch niedrigen“ Füllständen gewarnt hatte.
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Die deutschen Gasspeicher sind im Vergleich zu den Vorjahren derzeit deutlich weniger gefüllt. Trotzdem sieht die Bundesnetzagentur keine Gefahr für die Gasversorgung im kommenden Winter. Behördenchef Klaus Müller gibt Entwarnung und verweist darauf, dass bereits jetzt mehr Gas eingelagert ist, als im gesamten vergangenen Winter aus den Speichern entnommen wurde.
„Wir haben jetzt schon etwas mehr Gas in den Speichern als wir im gesamten letzten Winterhalbjahr aus den Speichern entnommen haben“, betonte Müller gegenüber der dpa. „Und in den nächsten Wochen bleibt Zeit für weitere Einspeicherungen“, fügte er hinzu. Aktuell sind etwas mehr als 136 Terawattstunden Gas eingespeichert. Das entspricht gut 55 Prozent der verfügbaren Kapazität. Im vergangenen Winter wurden knapp 134 Terawattstunden entnommen.
Hinsichtlich der Füllstände gibt es ernsthafte Sorgen. Die deutschen Gasspeicher sind deutlich weniger gefüllt als in den vergangenen Jahren. Der Gasspeicherbetreiberverband INES hatte zuletzt von „historisch niedrigen Füllständen“ gesprochen und Änderungen der Regeln gefordert, damit sich das Einspeichern wieder stärker lohnt. Müller sieht dennoch keinen Grund zur Panik und verweist auf zusätzliche Importmöglichkeiten. Deutschland verfüge inzwischen über LNG-Terminals an der Küste und könne zusätzlich Gas vom Weltmarkt beziehen. Außerdem bestünden Pipelineverbindungen, unter anderem nach Norwegen.
Auch bei den LNG-Terminals sieht Müller noch erhebliche Reserven. „Die LNG-Terminals haben zurzeit eine Auslastung von etwa 45 Prozent. Da sind ausreichend Kapazitäten, zusätzliches Gas zu importieren“, sagte der Behördenchef.
Müller sieht derweil keinen Anlass dafür, dass der Staat selbst Gas zukauft oder die Speicher auf eigene Kosten auffüllt. Die Verantwortung liege bei den Gashändlern, die ihre Lieferverpflichtungen gegenüber Stadtwerken und Industriebetrieben erfüllen müssten. Bei einem besonders kalten Winter oder einem Lieferstopp aus Russland nach Osteuropa, wohin immer noch Gas fließt, wäre das aber kaum mehr realistisch.
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Erdgas ist an den Märkten so teuer wie seit dem Ende der Energiekrise nicht mehr. Zugleich sind die deutschen Gasspeicher so schwach gefüllt wie in keinem Sommer der vergangenen Jahre. Die Lage ist prekär – im kommenden Winter droht der Krisenmodus.Müller sieht dennoch keinen Anlass für ein Eingreifen des Staates. Die Verantwortung liege bei den Unternehmen, die ihre Speicher entsprechend ihren Lieferverpflichtungen selbst bewirtschaften müssten. „Es ist eine Aufgabe der Händler, die Speicher zu füllen“, sagte Müller. Staatliche Eingriffe seien dagegen mit hohen Kosten verbunden: „Staatliche Eingriffe wären in jedem Fall teuer.“
Noch im August hatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche angesichts der niedrigen Speicherstände für eine eher beschwichtigende Bewertung gesorgt. Ihr Ministerium erklärte damals, die Versorgungssicherheit hänge nicht allein vom Füllstand der deutschen Gasspeicher ab. Reiche selbst verwies auf die inzwischen breitere Gasversorgung Deutschlands. „Wir haben heute eine ganz andere Situation als vor drei Jahren“, sagte sie. Die Sorgen über die ungewöhnlich niedrigen Speicherstände sind damit allerdings nicht verschwunden (Apollo News berichtete).
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Heiße Luft aus den Mündern von Politikern und Funktionären ist leider energetisch nicht nutzbar. Sonst hätten wir keine Mangellage. Satire aus.
Bei dieser heißen Luft rostet die Wärmepumpe.
Ist doch gar nicht so schlecht, das durch den Klimawandel die Winter milder werden.
Dann haben wir weniger Kältetote, die ohnehin die Anzahl der Hitzetoten erheblich übersteigen.
Da mögen Sie recht haben. Allerdings kann es auch in Zeiten des Klimawandels durchaus wieder einmal einen kalten Winter geben. Das hängt davon ab, wie zu einer bestimmten Zeit der Polarwirbel über dem Nordpol gelagert ist bzw., ob er schwächelt. Dann kann im Januar/Februar die polare Kaltluft direkt zu uns einfallen, und uns friert der Allerwerteste ab.
Das hat mit Klimawandel absolut nichts zu tun. Das ist ganz einfach nur das „chaotische System“, das sich Wetter nennt.
„… könnte reichen …“ Damit ist doch alles gesagt!
Wenn wir Glück haben und el Nino mit dem Klimawandel in dem ausbleiben der polaren Kaltfrontsystem zusammentreffen könnte der Gasvorrat unter Umständen ausreichen!
Unabhängig davon: es wird auf jeden Fall teuer!
Wer es sich in den Kalender eintragen will: Nach der Heizperiode, wenn die Gasabrechnungen gekommen sind , sind ind NRW landtagswahlen, nur so nebenbei!
Da bin ich doch froh über unsere altmodischen Holzöfen.
Wetten, er wird es warm haben?
Glaube ich nicht, der ist doch mit einer Frau verheiratet, oder?
Dürfen wir uns in seiner Villa aufwärmen, wenn es nicht reicht?
„Trotz historisch niedriger Füllstände: Bundesnetzagenturchef Müller meint, Gasversorgung im Winter könnte reichen“
Ja wer sagt das nicht beim LKW-Fahren, das der Bremsweg reichen könnte, obwohl der erste Bremskreis ausgefallen ist.
Ich liebe es, wenn Frohnaturen Politik machen oder Verantwortung übernehmen.
er meint!
aber Vorsorge das der worst-case nicht eintritt hat er nicht betrieben.
Andere meinen das es nicht reicht sehenden
Auges in eine Gasmangellage zu stolpern
Er wird nicht bezahlt um Meinungen zu verbreiten sondern Aufgaben zu bewältigen und Daseinsvorsorge zu betreiben.
Sehr sympathische Ausstrahlung, kein Wunder, dass Reiche den nicht entlässt.
Er liefert wie von Merz gewünscht („es wird teuer“)
Darum feuert sie den Grünling nicht.
Habeck und Merz sind eine Soße
Wenn jemand „meint“, es „könnte“ und „schon“ reichen, dann erkennt man die Lüge auf Anhieb.
Reine Volksverdummung nach dem Motto: Es wird schon werden, glaubt mal der Regierung und ARD und ZDF.
Ich habe mal einige Bekannte befragt, was die Bundesregierungen der letzten 10 Jahre wirklich gut hinbekommen haben.
Resultat: Alle haben gezögert, rumgedruckst, sich am Kopf gekrazt und dann gesagt, so spontan könne man es jetzt auch nicht sagen.
Schlussfolgerung: Wenn ein Politiker wie Müller etwas sagt, kann man getrost vom Gegenteil ausgehen.
Siehe oben unter „gut hinbekommen“.
Wahrscheinlich werden wir mal wieder von einem unfassbar milden Winter gerettet.
Dann heißt es, ist doch alles gut gegangen.
Dieser Herr Müller hat mich noch nie überzeugt.
Für seinen Posten gibt es doch sicher geeignetere Menschen!
Aber natürlich werden die Füllstände reichen. Garantiert. Fragt sich nur, wie lange…
Ich glaube dem Herrn Müller ist seine zweite Aufgabe – Meldestellen zu installieren – sehr viel wichtiger als zu schauen, ob wir es in Winter warm haben. Immerhin kann man dann Meldung über Bürger machen, die sich beschweren, wenn ihre Wohnung kalt ist oder ihr Arbeitsplatz abgeschaltet wird. Ist doch auch was!
„Könnte“ = Konjunktiv
Es könnte auch sein, dass morgen die Migrationsprobleme vorbei sind, die Messerstecher freiwillig unser Land verlassen, die Bildungsmisere vorbei sein könnte, die Wirtschaft den Schatz im Silbersee findet und deswegen nicht mehr auswandert…
Hätte hätte Fahradkette.
Es könnte allerdings auch sein, dass wir eine völlig unfähige Regierung mit angehängten inkompetenten Institutionen haben, die wie gehabt alles vergeigt.
Natürlich rein Theoretisch.
Könnte ist so viel wie:
„Wir müssen, wir sollten, wir werden und nie wurde etwas umgesetzt!
Könnte und um wie viel Kosten?
Ich fürchte, das wird nicht besser.
Es ist Wahlzeit.
Es ist die Bundesnetzagentur.
Eine Behörde.
Genauer: Die Bundesnetzagentur (BNetzA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundeswirtschaftsministeriums.
Jede „schlechte“ Nachricht könnte (!) der Regierung Schwierigkeiten bereiten.
Es ist Wahlzeit.
Oder in die Wege geleitet. Ergebnis null.
Wird Müller zur Rechenschaft gezogen werden wenn es schief geht?
Im Winter wird dann die Industrie die Gas verbraucht abgeschaltet und im Frühjahr gesprengt weil sie nicht mehr anläuft und auch nicht mehr gebraucht wird. Weil arbeiten kann ab 2027 sowieso keiner mehr, weil der Spritpreis wegen der C02 Steuer dann 4 Euro/ Liter kostet.
Müller, der Meister und Lenker der Klimakrise. Bin ja mal gespannt, ob er bei einem zu kalten Winter wegen Sabotage verhaftet wird. Die Zeichen für eine Gasmangellage ab Anfang Februar stehen gut. Wenn dann Industrieunternehmen abgeschaltet werden ist es soweit …..
Könnte reichen?
Wer gibt solchen Typen die Verantwortung?
Der Typ sieht aus, als hätte er die Nacht durchgesoffen und noch keinen Durchblick hat, wenn er den überhaupt mal hatte, sagt mein Nachbar.
Muss ich auch mal wieder machen🤪🍺🍻
Tja könnte….
und der Herr Müller könnte dann ja auch gehen.
So was macht man heute nicht mehr. Der Kapitän bleibt als letzter bis zum Schluss, bis das ganze Schiff abgesoffen ist. Vorher nimmt man alles mit, was man kriegen kann.
Vor einer Woche hieß es noch „wir sind doch nicht doof und kaufen dann, wenn es teuer ist“… tja und heute sind wir noch viel schlauer.
Natürlich können die Gasvorräte Reichen – wenn wie im Betreuten – Wohnen meiner Eltern in Aschheim/ Bayern einfach nicht geheizt wird. Nachts bei mittlerweile 13 Grad. Damit spart man auch an den Rentenauszahlungen, durch frühzeitig herbeigeführtes Ableben.
M.G.
er unterschlägt,das aus Systemischen Gründen 10-20% des Speichergases gar nicht aus den Kavernen entnommen werden KANN…
Meldung, vom 26/08/2026
die restlichen zwei halb Wochen bis heute muss man sich halt dazu denken.
was die Sache jetzt auch nicht unbedingt verbessert.
„Gasunie warnt: Niederlande könnten zu wenig Gas für strengen Winter haben“
https://de.euronews.com/business/2026/08/26/gasunie-warnt-niederlande-konnten-zu-wenig-gas-fur-strengen-winter-haben
– euronews am 26.08.’26
= = =
Wir haben eigenes Gas, aber wir lassen es im Boden. Wie blöd kann Energiepolitik sein?
Warum ist der immer noch im Amt? Der hat doch schon letztes Jahr mit Inkompetenz brilliert.
Müller kann das nicht beurteilen, weil er keine technische Qualifikation hat. Mich kotzen solche Schwätzer an.
Er wurde doch von Robääät in den Sessel gehievt. Ein Grüner nach Merzens Geschmack
Nun denn, nach den Berechnungen „könnte“ es reichen.
LOL, der Markt wird es richten und die Verbraucher werden zahlen.
Ist doch super eingetütet…
Erst Krieg mit Russland, Gasversorgung abgeschnitten bzw. Gasverträge laufen aus…
Dann Krieg im Orient ….Gasversorgung kommt zum erliegen ….
Jetzt Frackinggas aus USA…Und wer ist der Nutznießer und muss in Dollar das Gas zum 3-5 fachen Preis bezahlen?
Der Dummwähler in Propellerland…der Europa am Hindukusch verteidigt.
Eine linksgrüne Durchhalteparole für den Kriegswinter 2026/27
Tja, was wäre, wenn? Dann käme auch aus keinem Ausland mehr was. Selbst gefüllte Speicher wären nicht alle mehr sicher, und ein paar halbleere reichen dann gewiss nicht.