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Kurz vor Landtagswahlen

Berliner Datenleck: Bundesamt für IT-Sicherheit warnt vor Wahlbeeinflussung durch Hacker

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist wegen des jüngsten Hackerangriffs auf die Berliner Senatsverwaltung besorgt. Insbesondere warnt die Behörde vor einer Beeinflussung von Wahlen.

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor der Wahlbeeinflussung durch Hackerangriffe. (IMAGO/Panama Pictures)

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Nach dem Hackerangriff der Gruppe „Rhysida“ auf die Berliner Senatsverwaltung und der anschließenden Veröffentlichung von 1,4 Millionen teilweise hochsensiblen Daten warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jetzt vor weiteren Hackerangriffen. Insbesondere warnt die auch nachrichtendienstlich tätige Behörde vor „Hack-and-Leak“-Methoden im Zusammenhang mit Wahlen, wie die Zeit berichtet.

So könnten auf Social-Media-Plattformen belastende und möglicherweise aus dem Kontext gerissene Informationen verbreitet werden, mahnt das BSI. Ziel sei es dabei, Misstrauen gegenüber den Kandidaten und den Institutionen zu säen. Die öffentliche Meinung solle so beeinflusst werden. Zudem warnt das BSI vor zielgerichteten Phishing-Angriffen.

In Bezug auf die veröffentlichten Berliner Daten erklärt ein Sprecher des BSI, dass es „verschiedene Risiken für die Betroffenen und letztlich für die Gesellschaft“ gebe. Am Freitag, nur rund zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in der Bundeshauptstadt, veröffentlichte die Hackergruppe über 1,4 Millionen Daten, darunter Passwörter, Personaldokumente wie Zeugnisse, eingescannte Ausweise, aber auch interne Mails, Notfallpläne und Daten zu Schwachstellen kritischer Infrastruktur (mehr dazu hier).

Der schwarz-rote Berliner Senat macht in dem Fall keine besonders gute Figur. Vor der Veröffentlichung hatte „Rhysida“ noch ein Lösegeld in Höhe von zwei Millionen Euro, auszuzahlen in Bitcoin, gefordert. Das lehnte der Senat ab. „Das Land Berlin wird sich nicht erpressen lassen“, erklärt Bürgermeister Kai Wegner.

Am 20. September wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Laut der letzten Wahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA liegt die CDU bei 20 Prozent und ist damit noch knapp die stärkste Kraft in Berlin – dicht gefolgt von der Linken, die 19 Prozent erreicht. Die AfD konnte im Vergleich zur letzten INSA-Umfrage Mitte August zwei Prozentpunkte gewinnen und kommt demnach auf 18 Prozent der Stimmen. Derweil kommen die Grünen nur noch auf 15 Prozent der Stimmen (Apollo News berichtete).

sf

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33 Kommentare

  • Aha, klingt nach rückgängig machen oder ungültiger Wahl.

    21
    • Die Hackerattacke in Berlin war vermutlich erst der Anfang. Die nächsten Tage und Wochen werden wohl auch bundesweit spannend.

      7
      • Ein DatenLECK ist auf jeden Fall sehr divers. :-O<=8

        0
  • Sie ahnen es… !

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  • Was da wohl noch ans Licht kommen wird?
    So Sachen wie, Kai Wegner spielt heimlich Tennis während der Arbeitszeit?
    Man darf gespannt sein.

    11
  • Das BSI warnt, Ziel sei es dabei, Misstrauen gegenüber den Kandidaten und den Institutionen zu säen.

    Aber nicht, dass noch die eine oder andere Schweinerei ans Tageslicht kommt. Vorsichtshalber gleich mal verbal absichern.

    21
    • Und Misstrauen gegenüber den Parteien und dem Staat?

      3
  • Die klopfen bereits die Annullierung der Wahl ab, wenn das Ergebnis nicht gefällt.

    8
  • Was das BSI wirklich meint und fürchtet ist, dass Misstrauen, belastende Informationen gegenüber den Kandidaten und Institutionen „unserer Demokratie“ gesät werden; die öffentliche Meinung zugunsten der Räächten beeinflusst werden könnte. Ganz klar, dass man höchst besorgt ist ….

    10
  • Und da heißt es immer, Sachsen-Anhalt werde zum unregierbaren Chaos-Bundesland. Und dann schaut man nach Berlin …

    6
  • Musste Arne Schönbohm abgesetzt werden, damit das BSI besser der Unseredemokratie dient?
    Klingt so.

    3
    • Ja, die Politik und die strategische Ausrichtung des BSI haben sich seit der Affäre um Arne Schönbohm spürbar verändert – sie ist jetzt weiter weg von Unsere Demokratie angesiedelt.

      Nachdem Schönbohm im Zuge der Vorwürfe abgesetzt wurde, übernahm im Juli 2023 Claudia Plattner die Leitung der Cybersicherheitsbehörde. Unter ihrer Führung vollzieht das BSI einen deutlichen Kurswechsel, der sich in drei Kernbereichen zeigt:

      – Vom reinen Berater zum aktiven Treiber
      – Massive Regulierungswelle für die Wirtschaft
      – Institutionalisierung und Aufrüstung innerhalb der Bundesverwaltung

      Strukturell bleibt das BSI jedoch durch das föderale System Deutschlands in Ketten gelegt – was genau zu den fatalen Trägheiten führt, die man aktuell beim Rhysida-Datenleck in Berlin beobachten kann.

      Vielleicht traut sich jetzt doch ein Konservativer hinterm Ofen hervor, fordert das BSI als Zentralstelle und trägt Sorge dafür, dass die überfällige Verfassungsreform durchgeführt wird.

      0
  • Dann sollte man auch vor Wahlbeeinflussung durch NGOs und „Promis“ warnen.

    3
  • Nicht die Verweigerung des Lösegelds war der Fehler, sondern die Ahnungslosigkeit im Vorfeld und die Passivität nach dem Knall. Der Fall Berlin gilt in der Cybersicherheits-Szene schon jetzt als Paradebeispiel dafür, wie staatliche Stellen ein Ransomware-Krisenmanagement nicht führen sollten.

    Nur das bringt den Betroffenen gerade jetzt überhaupt nichts. Und ich kann nicht erkennen, dass sich der Berliner Senat darum bemüht, den Identitätsschutz der Betroffenen sicherzustellen, zu prüfen, warum viele hochsensible Daten ungesichert im Berliner Netz lagen, den Cyber-Notknopf einzurichten.

    Einfach nur mit den Schultern zucken und ein Weiter So als den richtigen Weg anzusehen, ist grottenfalsch.

    2
  • „Rhysida“ klingt ja sehr nach europäischen Ursprung … und einem schon bekannten Muster. So einfach aus dem Bauch heraus …

    2
  • „Ziel sei es dabei, Misstrauen gegenüber den Kandidaten und den Institutionen zu säen.“

    Wer in diesem Land dafür noch „Hacker“ braucht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

    4
  • Und ich dachte immer, dass es Putin wäre, aber wahrscheinlich wurde der in letzter Zeit zu sehr strapaziert und erzielt nicht mehr die gewünschte Wirkung. Also wird nun noch schnell ein neuer Kandidat aus dem Hut gezaubert.
    Dieser Altparteienhaufen ist einfach nur noch eine Lachnummer und immer unglaubwürdiger.

    9
    • Nach den Anschlägen auf Umspannwerke in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen ist nun Sachsen ein Schwerpunkt der Ermittlungen:
      Dort sind an zwei Umspannwerken insgesamt zwölf Sprengvorrichtungen sichergestellt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden teilte mit, es werde geprüft, ob eine Verbindung zu den Ermittlungsverfahren in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen bestehe. Ein Anhaltspunkt dafür sei die Art der Sprengvorrichtungen.
      Zudem sei im Bekennerschreiben des Hauptverdächtigen ein Tatort in Sachsen erwähnt. Die Fahnder gehen davon aus, dass zumindest die Anschläge in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen auf einen 48-Jährigen aus NRW zurückgehen. Ein in seinem Namen veröffentlichtes Bekennerschreiben halten sie für authentisch.
      In dem Brief kritisiert der Mann die Stromerzeugung aus Kohle, Gas und Öl. Bundesinnenminister Dobrindt bewertete die Tat gestern als „Klimaextremismus“.

      2
  • Das sind Fakenews. Der integre und seriöse Kai von Berlin hat am 20.08.2026 gesagt, dass keine sensiblen Daten abgeflossen sind. Und das ist ein Mann, der nicht lügt.

    14
  • Mein Wunsch: Eine große, stabile Mauer rund um dieses Shithole!

    15
    • Das ist verharmlosend. Es betrifft auch die Bundesregierung, interessiert aber scheinbar kaum. Gewisse Medien schweigen sogar auffällig laut.

      0
  • Ransom? 2026 ernsthaft?
    Und wie dann noch direkt die Schadensbegrenzung aktiviert wird, Comedy Gold 🤣😁

    Da geht gerade einigen Leuten gehörig der Stift möchte man meinen.

    8
  • Briefwahl!

    5
  • Wird Zeit, dass die Linken Berlin übernehmen dann geht es wieder bergauf.

    -15
    • Die haben schon lange übernommen, deswegen ist Berlin ja ‚Bäh’rlin

      7
      • Seitdem auch Frauen Soldaten sind: Wurde der Begriff „Stabs“arzt eigentlich geändert?

        0
        • Ja, in Stabsarztende.

          0
    • Nicknamenklau. Linker Troll

      10
      • Mit deinen immer gleichen Antworten provozierst du das doch. Oder schreibst du selbst unter verschiedenen Namen um dich wichtig zu machen?

        -11
        • Ich bin hier angemeldet und schreibe nur unter einem Namen. Apollo News könnte durch Filter diesem Nick-Klau schnell ein Ende bereiten. In den letzten Wochen wimmelt es hier nur so von Nicknamensklau.

          8
        • Vermutlich Letzeres

          -12
  • Ich finde den Evakuierungsplan von den Berliner Behörden in Falle eines Angriffs auf die adminstrativen Objekte sehr interessant.

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