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„Juden die Goldzähne rausgerissen“: Marcant fantasiert über Schweizer Holocaustbeteiligung

Der linke YouTuber Marcant hat bei einer rechten Demonstration behauptet, die Schweiz habe während des Zweiten Weltkriegs jüdischen Flüchtlingen Goldzähne herausgerissen und sie anschließend in Konzentrationslager geschickt. Mit den historischen Fakten hat das allerdings wenig zu tun.

Hier bei einem Interview mit dem Rechtsextremisten Michael Brück in Dresden: YouTuber und Influencer Marcant. (IMAGO/Rene Pertzsch)

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Bei einer Diskussion am Rande einer Demonstration im sächsischen Plauen hat der linke YouTuber und Aktivist Marcant mit einer Aussage über die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg für Aufsehen gesorgt. Der 24-jährige Marc Keller, der unter dem Namen Marcant auftritt, behauptete, die Schweiz sei während des Zweiten Weltkriegs nicht neutral gewesen, sondern habe aktiv an der Verfolgung und Vernichtung von Juden mitgewirkt, ihnen die Goldzähne herausgerissen und sie anschließend in Konzentrationslager geschickt. Die historischen Fakten widersprechen dieser Darstellung allerdings deutlich.

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Der betreffende Wortwechsel fand bei einer Demonstration am 8. August im sächsischen Plauen statt, an der knapp 10.000 Menschen teilnahmen. Marcant war vor Ort, um mit Teilnehmern der rechten Demonstration zu sprechen. Einer der interviewten Demonstranten verwies in einer Diskussion über die Vor- und Nachteile staatlicher Neutralität auf die Schweiz, die sich aus beiden Weltkriegen herausgehalten habe und nicht daran beteiligt gewesen sei.

„Das stimmt nicht“, entgegnete Marcant prompt. Anschließend erklärte er: „Die Schweiz hat Juden aufgenommen, die verfolgt wurden, hat denen die Goldzähne rausgerissen, hat denen die Sachen abgenommen und sie dann ins KZ gesteckt.“ Unmittelbar danach bekräftigte er: „Die Schweiz war nicht unbeteiligt. Die Schweiz hat mitgemacht.“

Marcant vermischt mit dieser Darstellung zwei tatsächlich dokumentierte, allerdings grundlegend unterschiedliche Aspekte der Schweizer Geschichte während der NS-Zeit. Das Herausbrechen und Einsammeln von Zahngold war eine Praxis des nationalsozialistischen Lagersystems. Die Nationalsozialisten raubten Gold von ermordeten und überlebenden Opfern von Massenerschießungen sowie aus Konzentrations- und Vernichtungslagern. Teile dieses sogenannten NS-Raubgoldes gelangten anschließend über die Deutsche Reichsbank in die Schweiz.

Nach dem Bericht der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg (UEK), den die Schweizer Zeitung Blick in diesem Zusammenhang anführt, stammte das Gold unter anderem von Opfern der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, Lublin-Majdanek, Belzec, Sobibor und Treblinka. Die SS lieferte demnach Gold im Wert von mindestens 2,9 Millionen Dollar an die Deutsche Reichsbank.

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Die Schweizerische Nationalbank hatte von der genauen Herkunft des Goldes wohl keine Kenntnis. Schweizer Behörden haben jedoch niemandem Goldzähne gezogen und niemanden in deutsche Konzentrationslager geschickt. Die von Marcant gezogene Verbindung ist daher eine grobe Geschichtsverdrehung.

Auch bei der Flüchtlingspolitik der Schweiz während der NS-Zeit entspricht die Darstellung von Marcant nicht unbedingt den historischen Tatsachen. Nach Angaben der UEK galt zwar ab 1938 grundsätzlich die Weisung, jüdische Flüchtlinge – abgesehen von sogenannten Härtefällen – an der Grenze zurückzuweisen. Das United States Holocaust Memorial Museum geht jedoch davon aus, dass fast 30.000 Juden Aufnahme in der Schweiz fanden, während schätzungsweise 20.000 an der Schweizer Grenze abgewiesen wurden.

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52 Kommentare

  • Bildung tut not.
    Marcant ist allerdings keine Ausnahme unter den vielen Jugendlichen, die nur bruchstückhaftes oder verzerrtes Wissen um die Zeit des Nationalsozialismus haben.
    Besonders genau scheinen viele zu wissen, was ein „Nazi“ eigentlich war.
    Es wäre interessant, Marcant mal von einem gestandenen Historiker interviewen zu lassen.

    • Deshalb gilt ja jeder mit ein bisschen Fachwissen als rechtsextrem.

      • Die schwizzerle haben aber das Gold angkauft aus den Lagern und eingeschmolzen
        zu Baren. Das weiss die ganze Welt.

    • Es ist ein Zirkel der Blödheit. Die Jugend hat ihre Bildung von Marcant und der hat sie vermutlich von Tilo Jung und der hat sie aus der heute-show. Überallem hängt eine fette Portion Moralismus.

    • Bitte liebes AN-Team, fragt doch Marcant direkt an, wie er zu seinen Fake-News Stellung beziehen will!

    • Merkmale eines Nazis, wie an deutschen Schulen gelehrt:
      🤡 trägt Braun
      🤡 wäscht sich
      🤡 ist ein höchst verkommenes Subjekt.

  • U.S. DEPARTMENT of STATE, Under Secretary of State Stuart Eizenstat in collaboration with the World Jewish Congress, the American Jewish Committee and other NGOs, Washington, DC, June 2, 1998:

    «The gold received from Swiss National Bank from the Reichsbank included some which was stolen from Holocaust victims and smelted into disguised gold bars, although there is no evidence that the Swiss National Bank knew of this later fact.»

    Die Bergier Kommission setzte das Total solch fragwürdigen Godes auf ca. 120kg an, also die unerhörte Menge von zehn [sic] handelsüblichen Barren damals. Shocking!

  • Dagegen protestiere ich als Schweizer vehement!!!

    Der von den Linken verehrte Freund von Rudi Dutschke Adolf Muschg schrieb wegen mangelnder Judenschuld der Schweizer das potthässliche Buch «Wenn Auschwitz in der Schweiz liegt»

    Die Windfähnchen Partei „Die Mitte“ schlug vor das die Schweizer Schüler zu einem KZ Besuch verpflichtet werden sollten. Warum sollte das Aufgabe von Schweizer Schüler sein.

    Auch in der Schweiz pflegen die Linken eine Nazi-Paranoia.

    • @ Berner Bünzli

      In gehobenen Schweizer Bankenkreisen war es beim Mittagessen üblich, zu fragen: „Hast Du Dir auch schon ein Juden-Konto unter den Nagel gerissen ?

      Bünzli, es war der Präfekt von Genf der die Verordnung erließ, dem Juden ein dickes „Jot“ in den Paß zu stempeln, oderrr ?

      Wieviel Milliarden Stützli drückten die Schweizer Banken vor einigen Dekaden auf internationalem Druck hin ab, um die Nachfahren verschwundener Kontoinhaber zu entschädigen ?

    • Bob, du bist aber kein Schweizer.

      -28
      • @Atlas man kennt ja hier die psychischen Probleme von Atlas und immer die gleiche Leier von einigen vom nicht Schweizer sein.

        Deine psychischen Probleme muss ich nicht haben.

        • Ok …

          -12
  • Das kann nicht sein. Marcant hält immer Rechten vor, dass sie Dinge falsch darstellen würden und generell wenig Ahnung hätten. Marcant ist ein umfassend gebildeter Faktenchecker. Sozusagen Wikipedia auf Beinen.
    Alles, was Marcant sagt stimmt. Es kann deshalb einfach nicht sein, dass die Realität anders ist als von ihm behauptet. Diese Aufnahmen müssen deshalb von der AfD manipuliert worden sein, um ihn negativ zu framen. (Satire)

    • Der Typ hat gelogen. Wahrscheinlich fällt das zwar nicht strafrechtlich ins Gewicht, jedoch hat er jeden journalistischen Standard verletzt.

      • Zitronenfalter falten Zitronen. Marcant ist Journalist. Der faltet die Wahrheit.

  • Mein Freund Ed sagte, dass der Artikel sagt, dass der Artikel sagt, dass es gängige Praxis war und er meine, dass er AI gefragt hat wie viele Menschen das betroffen hätten. Ed sagt, dass er überrascht über die Zahl war.
    Ich habe Ed gesagt, dass er besser nicht weiter guckt oder den Bademantel und den Koffer wohl rausstellen muss.

  • Im linken Lager (s. auch Äußerungen von Weimer, Knobloch, Merz etc. etc.) herrscht in Bezug auf den Nationalsozialismus und den davon historisch zu trennenden Faschismus eine prekäre Bildungsferne. Wie in diesem Beispiel werden krude alternative Fakten in den Raum geworfen in der Hoffnung, dass niemand unter den Zuhörern im Geschichtsunterricht aufgepasst hat. Selbst unter Politikern mit Hochschulabschluss beherrscht das Ressentiment die rudimentäre geschichtliche Bildung. Bei der Linken ist die Geschichtsblindheit Ideologie-immanent, aber dass auch scheinbar Konservative bedenkenlos Nazi-Phrasenbingo spielen, gibt es erst seit Angela Merkel….

  • Aber gerade solche Leute sind für linke Systeme so wertvoll.
    Die spintisieren und halluzinieren zwar im Nirwana, aber interessierte Kreise haben durch sie „Diskussionsstoff“ genug, um schlichte Gemüter wochenlang zu beschäftigen und im Sinne gewünschter Richtungen zu manipulieren.
    Machen wir uns nichts vor: Über 60 % sind schlichten Gemüts…
    Regel Nr. 1: Den Gegner verwirren.

  • Ich bin Apollo News Abonnentin und war in Plauen dabei. Dass Apollo News diese Demo als „ Rechte“ Demo bezeichnet und von ! knapp ! 10000 Menschen spricht, selbst die Öffentlich Rechtlichen haben von 10000 Menschen gesprochen und nicht von knapp 10000, verwundert mich ein wenig und macht mich nachdenklich. Apollo News hat auch kaum über die Demo berichtet. Auch Nius berichtete erst am Tag darauf, vielleicht weil viele sich darüber beschwert haben, mich eingeschlossen. Man kann davon ausgehen, dass die Zahl der Teilnehmer nicht unerheblich darüber lag.
    Ich bin nicht nur Apollo News Abonenntin, sondern auch bei Nius. Die Berichterstattung beider über diese super Demo war grottenschlecht.

    • Gebe Ihnen absolut recht!
      War schon sehr auffällig.
      Beschleicht mich dann doch immer wieder mal der Gedanke von „kontrollierter Opposition“.

  • Der Marcant… der hat auch nur noch Nazi-Gespenster im Kopf – Armer Tropf.

  • Hier haben wir ein Beispiel der Verbreitung von Falschinformation.

    Angesichts der großen Reichweite nicht unproblematisch – die Chancen für die Richtigstellung sind gering.

    Lösungen müßten gefunden werden, um die Verfügbarkeit fehlerhafter Information gering zu halten.

    Ich denke nicht an ein Zensursystem, schlage aber die Pflicht zur Veröffentlichung von Korrekturen vor, die belegbare Fakten beibringen.

  • Schlimm, wenn solche reichweitenstarken Personen die Möglichkeit geboten wird, ihre wirren/falschen Ansichten die sie offenbar irgendwo bruchstückhaft aufgefasst habe und nun als „Wahrheit“ verkaufen wollen, eine Bühne geboten wird.

  • Links hat eigene Geschichtsschreibung…also -fälschung.

    Hat Marcant (oder Marxant) schon die vielen Schweizer KZ enttarnt?

  • Faszinierend, über was für Wahrheiten 81 Jahre später „das Schweigen gebrochen wird“.

    -11
    • Aldah, du musst Ironie kongredd kennzeichnen.

      • Nein, eine gekennzeichnete Ironie verfehlt ihre Wirkung.

  • Marcant ist ein, nein, fast hätt‘ ich mich verschrieben, seine Aussage ist idiotisch und entbehrt jeglicher historischen Kenntnis. Wie man nun so jemanden nennt? Non-justiziabel gibt’s da wohl kaum eine korrekte Benennung – der Leser denk‘ es sich. Defintiv hat die Schweiz häufig die Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen verweigert – aber damit waren sie nicht allein. Aufgrund dieses Fakts sind viele Menschen, Regimegegner und auch Juden letztlich in KZ’s gelandet. Hätten sie, die Schweizer mehr tun können? Im Rückblick sicher… Der Rückblick ist ja so praktisch – man kennt ja schliesslich die damalige Zukunft…
    …da wird man dann ganz locker Held – wie wir es in der jüngeren Geschichte feststellen durften.

  • naja, die Schweiz lebt auch mit ihren Lügen bezüglich der Neutralität, es war sicher nicht die unbezwingbare Alpenfestung unter Guisan, sondern wohl eher die Bereitschaft als Finanzplatz mit den Nazis zusammenzuarbeiten dass die Schweiz „verschont“ blieb.
    Aber solch ein hanebüchener Unsinn wie der Schwachkopf da verzapft ist natürlich kaum zu ertragen.

  • Warum wird diesem links verstrahlten Kasperle immer wieder eine Plattform gegeben? Die Mühe ist er nicht wert und echten Diskussionen weicht er aus, selbst in Dresden miterlebt.

    • Klicks.

  • Es fehlte nur noch der Zusammenhang zur AFD. Ein ganz mieses Spiel was diese LinkenTypen so bringen, und verharmlosen damit ständig Verbrechen der Nazis. Und natürlich wird es auch Schweizer gegeben haben, die da beteiligt waren, aber wer die genauen Tatsachen nicht kennt und ungebildet ist, hält besser den Mund.

  • Linke und Tatsachen…immer ein starker Zielkonflikt…besser gesagt…unvereinbar…

  • Das macht jedes Bestattungsinstitut vor der Einäscherung. Hat mit Juden nichts zu tun. Auf Wunsch werden die Goldzähne den Erben ausgehändigt, oder aber als „Trinkgeld“ dem Institut überlassen, für „Wohltätige Zwecke“ (z.B. Leute die eine Einäscherung nicht bezahlen können)

  • Das ist typisch für linke Influenzer: Immer das Maul weit aufreissen, Unwahrheiten verbreiten und frech wie dummdreist auftreten.
    Mehr ist nicht drin im Hirn, aber wo soll es auch herkommen?

  • Apollos Exklusiv-Recherchen bieten teilweise eine echte Bereicherung für viele Leser dieses Landes.

    Apollos größte Schwäche ist allerdings, die gesellschaftliche Relevanz mancher Äußerungen von Selbstdarstellern zu erkennen und darüber hinaus zwischen Realität und Social Media zu unterscheiden.

    Vielleicht ist es dem Alter und dem jugendlichen Leichtsinn geschuldet, aber auch der Tatsache, dass diese Grenze mit der Zeit immer unschärfer wird und zunehmend verwässert. Gerade deshalb wäre es umso wichtiger, sich auf das reale und analoge Leben zu konzentrieren. Denn es gibt auch junge Leute, mich eingeschlossen, die bewusst auf Social Media & Co. verzichten und diese Entfremdung und Verlagerung in die digitale Welt ablehnen.

    Schrieb er auf Apollo, einem Online-Magazin … Ja, das ist schon lächerlich. Trotzdem! Ich gebe mein Bestes!

    Und die Kurzfassung auf Stammtischniveau lautet:
    Ist doch scheißegal, was ein Influencer auf YouTube sagt, oder nicht?

    -10
    • Es ist nicht egal, was ein Influencer sagt, denn Reichweite bedeutet auch Einfluss. Wer Hunderttausende oder Millionen Menschen erreicht, kann Meinungen prägen, Themen verstärken und gesellschaftliche Debatten beeinflussen. Man muss seine Aussagen nicht wichtig finden – wirkungslos sind sie deshalb noch lange nicht.

      • @Rumpel783 für den psychisch angeschlagenen Atlas sind die Kalifatsrufe auf Deutschen Strassen und eben auch von muslimischen Influenzer auch gefordert auch nur Nebensächlichkeiten.

        • Bob, konzentriere dich auf den Inhalt!

          -3
      • Das ist mir schon klar. Deswegen fordere ich auch, dass die Leute sich mehr aufs Analoge konzentrieren. Das funktioniert aber nicht, wenn man sich ständig darüber empört, was auf YouTube abgeht. Denn Reichweite ist okay und geht mit großer Verantwortung einher, ja. Aber Aufmerksamkeit hat im Internet, insbesondere auf Social Media, ganz andere Regeln. Die meisten generieren ihre Reichweite gerade mit Inhalten, die lediglich provozieren sollen. Und viele Apollo-Leser springen dann über dieses Stöckchen und produzieren selbst einen Eklat, den es im echten Leben so gar nicht geben würde.

        • Dass man nicht über jede Provokation empört sein und ihr dadurch noch mehr Aufmerksamkeit verschaffen sollte, sehe ich ähnlich. Aber das ist ein anderes Argument als „es ist scheißegal, was ein Influencer sagt“. Wenn Reichweite und Aufmerksamkeit gezielt durch Provokation erzeugt werden und damit Wirkung erzielt wird, ist gerade das der Beleg dafür, dass es eben nicht egal ist.

          3
        • @ Rumpel783 27.08.2026 um 15:14 Uhr

          Aber das ist genau das, was ich kritisiere, und ich bin der Meinung, dass wir uns dieser Entwicklung nicht einfach machtlos ausliefern sollten.

          Deshalb ist es wichtig zu unterscheiden, was in der echten Welt passiert und was auf Social Media. Denn wenn wir irgendwann so weit sind, dass wir sagen: „Egal, ist eh das Gleiche“, dann haben wir ein Problem.

          So weit darf es niemals kommen.

          0
        • @Atlas:
          Man kann sich wünschen, dass Menschen sich weniger über soziale Medien informieren. Die Realität ist aber, dass sehr viele genau das tun – und das wird sich nicht einfach ändern lassen. Deshalb können auch qualitativ schlechte oder bewusst provokante Inhalte gesellschaftlich relevant sein. Relevanz bedeutet schließlich nicht, dass ein Inhalt gut oder wertvoll ist, sondern dass er Menschen erreicht und Wirkung entfaltet. Empörung kann diese Wirkung verstärken, aber sie macht den ursprünglichen Inhalt nicht irrelevant.

          0
        • Rumpel, vielleicht verstehst du es nun besser:

          Wenn Reichweite vor allem durch Provokation entsteht, ist das doch gerade der Beleg dafür, dass der eigentliche Inhalt völlig nebensächlich ist. Die Relevanz entsteht dann nicht aus der Qualität oder Bedeutung des Inhalts, sondern allein aus der Empörung, die er bei den Nutzern auslöst. Und was nur durch Empörung Aufmerksamkeit bekommt, besitzt letztlich keine eigene Relevanz.

          -3
  • Götter, was bin ich froh, wenn wir diesen ekelhaften Dreck endlich los sind!

  • Bei allen Linksversifften tut Bildung wirklich Not. Der ist ja nicht der Einzige. Der Türmer von den Jusos hat gestern bei Maischberger behauptet, die 5 reichsten Deutschen haben ein Gesamtvermögen von 1,1 Bio. Euro. Hätte er gegoogelt, dann wüsste er, dass es nur 158,8 Mrd. sind. Aber gegen Dummheit ist halt kein Kraut gewachsen!

  • Die Linken, die ich kenne, sind zu faul zum arbeiten und zu faul zum lesen. Wetten dass die meisten dieser sogenannten Linken noch nie eine Zeile von Marx im Orginal gelesen haben? Dass die kaum Grundkentnisse der Geschichte haben? Ich habe mal so einen Flüchtlingshelfer gefragt wann Deutschland die letzte Kolonie gehabt hat: die Antwort war: in den 70 er Jahren, der Kongo… und deshlab müssten wir diesen Leuten als Entschädigung nun helfen, wenn sie hierher kommen wollen. Zu faul zum arbeiten, zu dumm oder zu faul oder zu untalentiert ein Fach zu studieren, mit dem man sich nützlich machen kann. Es bleiben Dummschwätz, Klima- Rassismus-Genderschwätz und Sozialgedöns. Wohin das führt haben wir in der DDR gesehen.

  • Habe mal versucht dem Systemling, der in 2026 die Theodor-Heuss-Medaille verliehen bekam, zuzuhören.
    Musste ob seines hirnlosen Geschwafels nach ca. zwei Minuten abbrechen.
    Bei den eigenen Typen sind die ganzen staatlich finanzierten NGO-Faktenchecker bezeichnenderweise immer in der Versenkung.

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