Der Antifa-Herbst
Sollte die AfD in Sachsen-Anhalt gewinnen dürfte ein Sturm über Deutschland losbrechen - unter der Parole des Antifaschismus soll alles erlaubt und alles möglich sein. Vielleicht werden wieder CDU-Geschäftsstellen gestürmt, wenn die Partei eine Kooperation andeutet. Zeit für eine Klarstellung der Begriffe.
Ein Augenzeugenbericht aus dem frühen Konzentrationslager Oranienburg schildert den Moment, in dem SA-Männer den Gefangenen verkündeten, „der vollgefressene sozialdemokratische Bonze Fritz Ebert“ (Sohn des ersten SPD-Reichspräsidenten) werde eingeliefert – man werde es diesem „Schwein“ schon „besorgen“. In den Reihen der kommunistischen Gefangenen soll daraufhin Jubel für ihre Wärter ausgebrochen sein. Selbst als 1932 die Regierung Braun (SPD) im Rahmen des Preußenschlags durch die Regierung Papen entmachtet und damit das letzte große republikanische Bollwerk gebrochen wurde, soll auf kommunistischen Versammlungen Jubel ausgebrochen sein. Ein Jahr zuvor mobilisierte die KPD gemeinsam mit NSDAP und DNVP für eine Volksabstimmung zur Absetzung dieser Regierung Braun; zusammen bestreikte man gewaltsam die BVG in Berlin.
Ebenfalls im Jahr 1932 erfand die KPD die „Antifaschistische Aktion“ und das berühmte Logo mit den zwei roten Fahnen – bis heute Quelle des Schlagworts Antifaschismus, von dem sich diese Republik zunehmend bannen lässt. Dabei sollte man sich keinen Illusionen darüber hingeben, wer unter Faschismus alles so gezählt wurde. 1924 hielt die Komintern im Rahmen der Sozialfaschismusthese fest, dass Sozial- und bürgerliche Demokratie als „Zwillingsbruder“ bzw. „gemäßigter Flügel des Faschismus“ zu betrachten seien. Mit leidenschaftlicher, brachialer Gewalt überzogen die Kommunisten demgemäß die Straßen Preußens, wo sie gegen eine durchgehend SPD-geführte, republikanische Polizei kämpften – all das sah man als Aufgabenfeld der „Antifaschistischen Aktion“.
Dieser kommunistische Antifaschismus war von vornherein in einem derart absurden Ausmaß politisch korrumpiert und für die eigenen Machtinteressen verdreht, dass er dem eigentlichen Faschismus im Endeffekt nicht selten nützlich wurde. Man war vom Hass auf den Staat und die Republik bis in den eigenen Untergang hinein geblendet. Die radikale Linke ist sich dabei immer treu geblieben – 68er-Mottos wie „USA – SA – SS“ relativierten den Nationalsozialismus für die eigene antiwestliche Ideologie.
Wenn heute über Faschismus und Antifaschismus gesprochen wird, sollte niemand mehr der radikalen Linken eine Autorität bei diesen Fragen einräumen. Selbst Bürgerliche unterwerfen sich viel zu oft noch dem Bild, wonach die Antifa das krasse Gegenteil des Nationalsozialismus sei und deswegen trotz allem einen moralischen Vorteil in Sachen Demokratie besitzen würde – dabei geht es auch heute vor allem um Macht, den Kampf gegen das System und um Druck, mit dem man die Gesellschaft auf Linie zwingen will. Was in Sachsen-Anhalt passieren oder nicht passieren soll, kann man sich nicht von einer radikalen Linken, die unendlich selbstgerecht und von sich selbst gerührt auf die Barrikaden gehen will, diktieren lassen – auch nicht halb.
Die deutsche Geschichte lässt sich mit einem verwischenden und manipulativen Blick nicht erklären. Die radikale Linke hat keine Glaubwürdigkeit in dieser Frage, weil sie die Aufarbeitung des Nationalsozialismus durch diesen andauernden Missbrauch faktisch sabotiert. Diesen Pathos der wiederauferstandenen Widerstandskämpfer darf man ihr nicht zubilligen. In Sachsen-Anhalt und anderswo geht es um konkrete politische Fragen im Hier und Jetzt. Der große antifaschistische Endkampf, der jetzt ausgemalt werden soll, ist dabei nichts anderes als eine Taktik zur Macht.
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Der Begriff „Antifaschismus“ ist längst zur politischen Allzweckwaffe geworden: Wer sich selbst zum Antifaschisten erklärt, glaubt offenbar, Gegner einschüchtern, Wahlergebnisse delegitimieren und demokratische Mehrheiten moralisch unter Generalverdacht stellen zu dürfen.
Dabei lehrt gerade die Geschichte, wie wenig das Etikett über demokratische Gesinnung aussagt. Die kommunistische „Antifaschistische Aktion“ kämpfte nicht für die liberale Demokratie, sondern gegen sie. Umso grotesker ist es, wenn sich ihre heutigen Erben als oberste Hüter der Republik inszenieren.
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Sollte die AfD in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden, entscheidet darüber zunächst der Wähler – nicht die Antifa, nicht die Straße und auch nicht das moralische Empörungsgericht des politischen Milieus. Wer Parteibüros stürmt, Politiker bedroht oder demokratische Entscheidungen mit Gewalt verhindern will, ist kein Verteidiger der Demokratie.
Faschismus ist nicht „alles rechts von mir“. Und Antifaschismus ist kein Freibrief. Eine Demokratie zeigt ihre Stärke gerade darin, dass ihre Regeln auch dann gelten, wenn das Wahlergebnis den selbsternannten Guten nicht gefällt.
Moin , #Wanninger ja so sollte es sein. Es ist ein Wunschdenken was nie eintreten wird. 1989 wurde in der DDR ein System abgeschafft aber nicht das Personal. Und daran leiden wir noch heute.
@Gottlieb: „1989 wurde in der DDR ein System abgeschafft…“ Das habe ich lange Zeit auch so gesehen und geglaubt. Heute bin ich davon überzeugt, dass das System nicht abgeschafft, sondern der Zeit angepasst, sozusagen „modernisiert“, wurde. Auch und gerade mit Hilfe und unter Einbeziehung der „bewährten Kader“. Faschismus ändert gezwungenermaßen seine Erscheinungsformen, sein Wesen bleibt. Der rote Faschismus in der DDR war auch nicht 1:1 mit dem braunen vergleichbar, so wie der rotgrüne heute nicht 1:1 mit dem der DDR. Bohley wurde genügend zitiert: die Methoden „verfeinern“ sich, Technik wird es zunehmend ermöglichen, Feinde ganz geräuschlos zu eliminieren, ohne sie in Lagern oder Gefängnissen verrotten zu lassen.
Das Wort „Antifaschismus“ wird heute für den reinen Machterhalt der Linksextremen Parteien missbraucht! Die Baron von Merzhausen Union ist in deren Falle getappt und wird dort zerrieben, bis zu ihrem bitteren Ende!!
Und das zu recht und voll umfänglich verdient!
Holt die kampfbereiten Antifanten von der Straße, steckt sie in ukrainische Verbände und die Bundeswehr und lasst sie Europa und unser Land verteidigen.
Das ist ja alles ganz süß und richtig, aber halt mal wieder blind für die eigene Seite.
Wie viele Kommentaren hier wähnen sich im Kampf gegen den „Faschismus“, den die halt dann links von sich selbst verorten, und freuen sich darauf, es werde nach einen Wahlsieg „aufgeräumt“?
Die selbsternannten Guten, sie sitzen überall.
Der Mannhart liest nicht nur den Linken die Leviten. Aber die Linken lesen es nicht und die Rechten, nicht selten echte Altkommunisten, bilden sich ein, sie seien gar nicht gemeint.
Opposition verbieten und bekämpfen ist nunmal faschistisch.
Genau wie das ausgrenzen anderer politischer Ansichten.
Das hat nichts mit verorten zu tun, das sind Fakten.
@Stahlkappe
Linke Parolen sind das, sonst nix.
@Buchbinder: Was treibt Sie eigentlich an, zu versuchen, Ihre linken, regimetreuen Überzeugungen hier so blumig zu umschreiben? Sagen Sie, wer Sie sind und was Sie wollen, und gut ist.
@Die Stahlkappe
Das linke Parasitenkartell mit seiner „Zivilgesellschaft“ muß weg, mittlerweile völlig egal, wie !?
Nie war es so einfach unkompliziert Gewaltfrei Rechtsstaatlich und Demokratisch diesen Linksextremistischen Spuk wieder zu beenden !
Einfach die Gelder für die NGOs Streichen das Beamtengesetz restriktiv durchsetzen und Harz 4 wieder aktivieren .
Und eben mal eine Partei wählen die keinen Sinn in Spaltung Haas und Hetze der Bevölkerung auf Staatskosten sieht um um jeden Preis Macht Einfluss zu erhalten !
Und schon fällt die Revolution wegen Zahlungsunfähigkeit aus ! 🙂
Paperlapapp. Das linke Parasitenkartell mit seiner „Zivilgesellschaft“ muß weg, mittlerweile völlig egal, wie.
Der 6. September 2026 wird der wichtigste Tag aller Zeiten sein. Der Kampf gegen den Sozialismus begann bereits 1919.
https://cna343.wordpress.com
Die Geschichte lehrt den Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt…
Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt eine demokratische Wahl gewinnt, entscheidet darüber weder die Antifa noch irgendein selbsternanntes moralisches Wächterkomitee, sondern der Wähler. Wer anschließend meint, dieses Ergebnis auf der Straße mit Einschüchterung, Gewalt oder der Erstürmung von Parteibüros „korrigieren“ zu dürfen, verteidigt keine Demokratie.
Er demonstriert vielmehr eindrucksvoll, wie wenig er von ihr verstanden hat.
Mir Wiederstrebt es schon seid Jahren dass das was ich von den Kartellparteien sehe höre lese oder ihr Verhalten und ihre Taten noch in irgendeinem Zusammenhang mit Demokratie zu sehen .
Das einzig halbwegs demokratische in Deutschland sind noch die Wahlen als solche selbst !
In einer Demokratie mit Chancengleichheit wäre die AFD zwangsläufig bei der Politik der Kartellparteien wohl eher schon bei über 60% im ganzen Land !
Oder wir hätten längst schon seid Jahren eine ganz andere Politik in Deutschland und die AFD wäre vielleicht bei 10-15% .
Es entscheidet nach wie vor die Zivielgesellschaft.
Walergebnisse sind nur ein Proxy Parameter.
Mir macht eher Sorge, ob da nicht bei der Zählerei gemauschelt wird. Ach, tut uns leid die Prognosen waren zu optimistische….aber immerhin noch 18%. Ich denke an den BSW bei der BTW. Leute das muss sicher gestellt werden, das dort alles mit rechten Dingen zu geht. Das ist das A und O. Ich vermute fast da ist die AFD zu blauäugig.
Klare Worte, lieber Herr Mannhart, für die man AN wieder verteufeln wird, denn dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf:
„Antifa“ zu sein, bedeutet nicht, bei „den Guten“ zu sein, wie so viele offenbar immer noch glauben – in Unkenntnis oder Verdrängung der wahren Geschichte dieser von Anbeginn an gewalttätigen und kompromisslosen Organisation.
Und genau dort muss man anfangen: verstehen, womit man es zu tun hat.
Wer für Freiheit und Demokratie kämpft, ist niemals gewalttätig und kompromisslos, und der Zweck heiligt niemals die Mittel.
Bei den braun-blauen braucht man auch nicht zu glauben bei den Guten zu sein
Wer im Glauben ist, einer guten Sache zu dienen, wird es auch als Zivilcourage ansehen, bei der Auszählung AfD-Stimmen der SPD zuzuschieben. Wir werden mit Wahlfälschungen massiven Ausmaßes rechnen müssen.
18:00 Prognose: AfD 43%, SPD 4.2%
18:30 1. Hochrechnung: AfD 42%, SPD 4.3%
…
Nach Auszählung der Briefwahl:
AfD 37%, SPD 6%
Wer heute noch Briefwahl macht ist entweder ein Anhänger der Kommunisten, oder so uninformiert, dass er wahrscheinlich wirklich eine Altpartei wählt. Ein AfD – Wähler muss persönlich zur Wahl gehen.
Briefwähler sind lediglich zu faul ihren Hintern zum Wahllokal zu bewegen.
Briefwahlen sollten verboten werden.
…ebenso Koalitionen!
Haben Sie Beweise oder wenigstens Anhaltspunkte oder sind Sie nur Trump-Jünger und glauben jeden rechten Verschwörungsquatsch?
Jawollja. Für uns echte Deutsche Patrioten ist es völkische Pflicht, persönlich zur Wahl zu gehen und der geschundenen Nation wieder auf die Beine zu helfen. Und wir alle müssen die Auszählung genauestens beobachen.
„Und wir alle müssen die Auszählung genauestens beobachen.“ Wir schon, aber Sie doch nicht. Sie zählen doch bestimmt mit aus, dass das Endergebnis stimmt. Und bestätigen sehr überzeugend als Anhänger des „linken Antifaschismus“ die von Mannhart treffende Charakterisierung als das, was er ist: gewöhnlicher Faschismus .
Nach Auszählung der Briefwahl:
AfD 19%, SPD 24%
Fixed that for you Gramps.
Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ”Guten Abend meine Damen und Herren, herzlich willkommen zur Tagesschau“.
Genau so ist es. Faschismus ist links und die Tagesschau ist links. Wir von der AfD werden beides abschaffen.
Was für ein idiot !
Nur ohne das „Guten Abend meine Damen und Herren“!
gelöscht
Lieber Herr Mannhart, es ist ganz wichtig, dass Sie das nochmal scharfgestellt haben – der Scheingegensatz von Anti und Fa vernebelt den Blick für die konkreten Gegebenheiten. Es gilt in den fruchtlosen Diskussionen dieser Tage, den Fokus auf den Realitäten und ihren Einzelheiten zu behalten. Herzliche Grüße!
Die CDU kämpft gegen die AFD, also gegen das Konservative und damit gegen sich selbst. Die CDU hat dadurch das Konservative, also Familie und Kinder, in ein negatives Licht gerückt. Aus einem solchen Land kann man nur noch auswandern.
Die Antifa „Antifaschistische Aktion“ (gegründet 1932 von der KPD) bekämpfte die SPD in der Endphase der Weimarer Republik scharf. Sie folgte der sogenannten „Sozialfaschismus-These“ der KPD, nach der die SPD als der eigentliche Wegbereiter des Faschismus galt, und attackierte auch deren Schutzorganisation, die „Eiserne Front“.
1931 unternahmen die Nationalsozialisten einen erfolglosen Versuch, die SPD-Landesregierung Preußens durch eine Volksabstimmung zur Auflösung des Preußischen Landtags zu stürzen . Die KPD lehnte dies zunächst ab, schloss sich dann aber den Nationalsozialisten an und bezeichnete sie als „Genossen des arbeitenden Volkes.“
Quelle : Wikipedia
Es ist auch interessant wer nach 1945 im KZ Buchenwald eingesperrt und ermordet wurde. Darüber redet heute auch niemand mehr.
Nun, werter Jörg, da haben Sie einen echten Punkt! – Wenn man sich durch die Dauerausstellung gequält hat, und sich dank der – vermutlich beabsichtigen – musealen Überreizungs- und Ermüdungserscheinungen wenigstens ansatzweise den vormaligen Lagerinsassen näher fühlt, atmet man buchstäblich auf, als das KZ und man selbst am Ende der Ausstellung endlich von der US-Armee befreit werden.
Den Hinweis auf dessen Weiterbetrieb nach `45 und die Gedenkstätte für die Opfer der Roten Armee und des Sozialismus müsste man auf dem weitläufigen Gelände buchstäblich suchen, wenn man nach der Ausstellung nicht zu ausgelaugt wäre, das zu tun.
Und so wird ein wesentlicher Teil der Geschichte gewissermaßen vor der Gegenwart geschickt verborgen gehalten …
Langsam hab ich das Gefühl, in eine furchtbare Dauerschleife geraten zu sein. 1993 habe ich in Weimar die Ausstellung „Der rote Punkt“ über Zensur in DDR-Bibliotheken besucht, die ich mittlerweile wieder in öffentlichen Bibliotheken erlebe, wenn es um „unerwünschte“ Themen geht. 1995 habe ich als Student beim Aufbau der damaligen neuen Dauerausstellung in Buchenwald mitgeholfen, weil sich die vorherige DDR-Dauerausstellung fast nur mit dem „antifaschistischen Widerstand“ der Kommunisten befasste, um das Propagandamärchen vom angeblich „ersten antifaschistischen Staat auf deutschem Boden“ zu untermauern, der ebensowenig mit der Realität zu tun hatte wie die angebliche „Selbstbefreiung“ der KZ-Häftlinge. Damals trieben noch echte Neonazis im und vor dem Gelände ihr Unwesen, aber mittlerweile wird die Gedenkstätte instrumentalisiert, um die bürgerliche Opposition zu diffamieren.
Ja, das hat aber mit der AFD nichts zu tun.
In einem gewissen Sinn schon – denn wären die Leute etwas kompetenter in der Geschichte ihres eigenen Landes, ganz besonders in der Geschichte des Nationalsozialismus, dann würden sie nicht den Quark von „AfD = Nazi“ glauben, und sie würden die Antifa nicht als „die Guten“ sehen, und sie würden sich vor allem von dem jetzigen „Unsere-Demokratie“-Regime keinen vom Pferd erzählen lassen.
All das geht nur wegen der völligen Ignoranz im Volk, und zu einem guten Teil auch wegen der absoluten Gleichgültigkeit.
Gutmenschen und das sind die schwarzvermummten mit Steuergeld überschütteten Gestalten sind der bösartige Zwilling zu den guten Menschen.
Doch hat damit zu tun. Weil die AfD die bürgerliche Opposition ist.
Die Denkweise der sogenannten Antifaschisten ist einfach gestrickt:
1. Wir bekämpfen den Faschismus und damit das Böse. Folglich sind wir die Guten und dürfen uns aller Mittel bedienen, denn der Kampf gegen das Böse ist Gesellschaftsaufgabe.
2. Wer Faschist ist, bestimmen wir. Folglich dürfen wir jeden bekämpfen, den wir als Faschisten ausgemacht haben.
3. Wer uns widerspricht, ist ebenfalls Faschist.
Das führt zur Bildung einer Einheitsfront gegen den Feind, denn wer will schon als Faschist identifiziert, ausgegrenzt und verfolgt werden?
Diese Denkweise nutzt das natürliche Sozialverhalten der Menschen, sich der Mehrheitsmenge zuzuordnen, denn Widerstand erzeugt persönliche Nachtteile.
Aber ist nicht diese Entwicklung genau das, was den Faschismus definiert?
Die Schaffung eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses, das keine Individualität mehr zulässt (fascis (lat.) „das Rutenbündel“)?
Faschismus definiert sich nicht über links und rechts, sondern über seine Methoden.
@Es kann nur eine Effi Ost geben :
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Prima zusammengefasst !
Fettes Doublelike ! 🙂
LG
Thorsten S.
@Es kann nur eine Effi Ost geben: „Faschismus definiert sich nicht über links und rechts, sondern über seine Methoden.“ Und eine ganz entscheidende Methode, die ihn charakterisiert, ist sein Umgang mit dem politischen Gegner. Da ihm in all seinen Farben die überzeugenden Argumente fehlen, muss er zu seinem Machterhalt letztendlich auf Gewalt und Brandmauern setzen.
Passt dazu Cicero 08.08.2026
„ Linksextremes Agendasetting
– Mit Schmutzkampagne zu Rot-Rot-Grün
Eine Berliner Kampagnenagentur will den Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beeinflussen. Was sich als überparteilicher Kampf gegen die AfD präsentiert, entpuppt sich als Teil einer dezidiert linken politischen Agenda, die weit mehr als nur eine einzelne Landtagswahl im Blick hat.“
https://www.cicero.de/innenpolitik/linksextremes-agendasetting-mit-schmutzkampagne-zu-rot-rot-grun
Danke für den Link. Ein super Artikel mit viel Hintergrundwissen. Kubicki sollte umschulen auf Journalist. Aber sein Verhältnis zur AfD ist immer noch durch und durch westlich altparteilich. Ich meine die Zeiten haben sich geändert. Die Bonner Republik nur noch ein schöner Traum. Nichts davon konnten wir in die DDR 2,0 retten. Die AfD unternimmt wenigstens den Versuch.
Der letzte Satz des Artikels ist leider Wunschdenken.
„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen, ich bin der Faschismus – er wird sagen: ich bin der ANTIFAschismus“ (Ignazio Silone)
Und der musste es wissen….
Sie haben die Vergangenheit nicht nur nicht aufgearbeitet, sondern sie nutzen sie ganz bewusst für ihre Zwecke. Das macht sie so gefährlich, weil hier Parolen ausgegeben und den Menschen eingehämmert werden, bis sie Früchte tragen. Doch nicht jeder Samen geht auf, manch einer vertrocknet inzwischen Gott sei Dank schon auf dem Weg. Das sieht man an den endlich sinkenden Umfragewerten für diese linken Parteien, nicht zuletzt weil auch so ziemlich der letzte inzwischen entweder gemerkt hat, wohin dieses Land driftet, oder doch zumindest anfängt am Kurs zu zweifeln. Das lässt hoffen.
Ich kann nur jedem das Interview von Herrn Mannhart mit Herrn Herles hier geführt wurde empfehlen. Egal wie man zu Herrn Herles steht, er spricht wahre Dinge aus und er nennt Gründe weshalb die Demokratie an die Wand gefahren wird.
1. Keine Amtzeitbergrenzung
2. Berufspolitiker die existenziell abhängig sind und sich so verhalten, dass sie nicht ihre Existenz gefährden. Opportunismus als grösste Gefahr.
3. das ist nicht alles er zählt noch mehr auf
es wäre viel geholfen, wenn alle, ob Abgeordneter (Landtag und Regierung) für zwei Perioden antreten dürften und dann wieder zurück in ihren Beruf müssten.
Er sagt: Demokratie ist Macht auf Zeit
https://apollo-news.net/aus-sturmgeschuetz-der-demokratie-wurde-sturmgeschuetz-von-mutti-merkel-oerr-journalist-wolfgang-herles/
16 Jahre Kohl 16 Jahre Merkel sind zu lang für das Gedeihen einer Demokrat. Es wäre wenigstens etwas wenn die jetzige Regierung das ändern würde. Mit dem wissen das Merz keine zweite Amtszeit bekommt wäre das doch easy
Der Parlamentarismus hat ja unter Anderem den Sinn, politische Auseinandersetzungen von der Straße weg in ein ziviles Setting zu bekommen. Sollten im September Antifa et alias das doch wieder Richtung Straße umdrehen, dann sind wir wirklich in Weimar, nur andersherum
Die SPD sollte dabei immer bedenken, daß die Regierung Braun die letzte republikanische Regierung war und sich extrem tapfer für Recht und Ordnung eingesetzt hat.
Ein schlechtes Beispiel, genau dieser Ebert kam im selben Jahr wieder frei, und konnte dann in der DDR umfassend „wirken“.
Es kann dann jeden treffen, weil er ein als Nazi deklariertes Label trägt, ein Hobby hat, was sagt, was vllt. nur weil der Antifa es so hören will, falsch verstanden wird; die Hammerbande hat es gezeigt, jeder der aus einem nichtigen Grund oder Missverständnis zum „Feind“ deklariert wird, kann Opfer dieser Terroristen werden – mit staatlicher Billigung. Auch Kinder, Alte, Kranke.
Ja, die aktuell Version der Matrix hat wirklich ein beunruhigend hohes Konfliktpotential für den kommenden Herbst. Ich empfehle einen schnellen Bugfix mit längeren Auslandsaufenthalten und mehr Popcorn.
Ich empfehle sofortige konsequente und villständige Remigration.
Und dann gibt es da noch die rechten NationalSozialisten… Verwirrt mich jedesmal!
Die Antifa sind doch die Sozialisten die für alle’s was in diesem Land falsch läuft verantwortlich sind und das nicht erst seit dem November 1918… Nur von dann an ging ihr Linksradikaler Terror gegen die einheimische unschuldige Bevölkerung los. Bis zum heutigen Tag, wie wir in Erfurt am Apollo New’s Reporter Jonas haben sehen können. Und sie werden damit niemals aufhören weil sie einfach das ultimative Böse sind gleich hinter ihren verbündeten vom pol. Islam. Die gehören nämlich zusammen.
Ich fürchte wenn die AfD die absolute Mehrheit erringt, und davon muss man im Interesse unseres Landes ausgehen, dann wird es zu blutigen Szenen kommen, wenn nicht sogar zu kriegsähnlichen Zuständen. Möglicherweise wird es zu Kollateralschäden kommen. Was ich mir nicht ausmalen will. Darum sollte für diese Zustände vom Innenministerium eine Planung bereitgestellt werden um das zu verhindern. Es darf nicht zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen und erst recht kein Mensch zu Schaden kommen.
Wie hat es 1933 angefangen?
Es wurden:
* die Opposition unterdrückt
* Medien kontrolliert
* Parteien verboten
* Kinder indoktriniert
* Meinungen unterdrückt
* das Volk gespalten
* Meldestellen eingerichtet
* Andersdenkende verraten
* Bürger diffamiert
Deutschland ist schon wieder durch die Altparteien mittendrin.
Und damals wie heute waren das jeweils Linksextremisten.
Danke für den tollen Kommentar.
Da kann man Hunter alle Stichpunkte ein Häckchen machen. Wir sind mittendrin. Es kippt.
@Rolly aus dem Ruhrgebiet: „Deutschland ist schon wieder durch die Altparteien mittendrin.“ Wieso das möglich ist, hat Henryk M. Broder in einem einzigen Satz zusammengefasst, wie man es besser nicht kann: Weil die Masse (der deutschen Dödel) heute noch genau so ist, wie sie damals schon war (sinngemäß).
Machen wir uns nichts vor. Heute kann das gleich wieder passieren wie vor 80 Jahren und die Menge wird wie bei Corona unreflektiert mitlaufen. Eine Masse tumber denkfauler Menschen wird mobilisiert. Ich konnte mir als Kind nie erklären warum die Massen jubelten wenn da ein Stier in der spanischen Arena abgestochen wurde.
So wie ich das sehe sind die Leute von der Antifa die eigentlichen Faschisten nennen sich nur zur Verwirrung der Bürger Antifaschisten sind aber in wirklich faschistische Faschisten. Problem nur das versteht nicht jeder oder will es nicht verstehen.
Danke für die geschichtliche Herleitung, der Zusammenhang ist augenscheinlich. Im Geschichtsunterricht etwas zu kurz gekommen.
Früher nannte man sie sehr treffend: Linksfaschisten.
Sollte die AfD die Wahl gewinnen wird nicht nur ein Sturm über Deutschland losbrechen, vielmehr werden die Tore zur Hölle geöffnet werden.
Ein bitterer Vorgeschmack auf den kommenden Bürgerkrieg – ausgelöst durch die dümmste Migrationspolitik der Welt.
ausgelöst durch die dümmste Migrationspolitik der Welt.!?
Denke eher durch den dümmsten illegalen Missbrauch von Steuergeldern aller Zeiten . Die „Revolution “ deren vermeintliche Opfer und zu befürchteten Katastrophalen Auswirkungen werden zu 100% auf das Konto der Altparteien gehen ! Wobei SPD Grüne und Linke sich als Meister der Staats- Kleptokratie offenbart und bereichert haben während die Union und FDP es Stillschweigend akzeptiert und fortgeführt haben .
Kennt eigentlich Irgendjemanden einen Linke Propagandisten der nicht seine Finger in den Steuertöpfen des Landes hat und von uns Steuerzahlern am ende voll Alimentiert wird oder wurde ?
Das ganze Linksextremistische ANTIFA Spektrum existiert ausschließlich durch Illegale Zahlungen aus Steuermitteln .
Ideologisch ist da nichts weiter außer dem Üblich Diktatorischen Machtergreifungsphantasien Unterprivilegierter Leistung und Arbeitsallergiekern !
Ausgelöst durch das Altparteien Kartell, da hat „Mutti“ ganze Arbeit geleistet!, sie wusste genau was sie tat!!
Unsinn! Die Akten sind sochon geschreddert, schon aus Vorsicht, die Aufbewahrungsfrist wurde nicht aus Spass verkürzt. Da braucht es kein Höllenfeuer mehr. Da bricht kein Sturm los. Es gibt einen Regierungswechsel unter einem charismatischen neuen Ministerpräsodent und die Mehrheit der Beamten wird dem genau sagen was schiefläuft, weil die Mehrheit will dass korrekt gearbeitet wird. Diese ganzen links woken Schiebereien werden nicht mehr finanziell unterstützt. Das treibt die woken um.
Wenn die AFD in Sachsen-Anhalt regiert, werden wir Ausschreitungen ungeahnten Ausmaßes sehen. Wurde ja schon von den Antifanten angekündigt. Ich bin auf das darauf folgende Framing der Staatsmedien gespannt. Aber wer weiß, was da noch alles von den Kartellparteien losgetreten wird, um die Wahl zu beeinflussen.
Der „Spiegel“ wird dann am Samstag vor der Wahl wieder mit einer Relotiusgeschichte über irgendwelche Geheimaktionen der „AfD-Nazis“ aufmachen.
Sie werden wieder russische Pässe finden… Wetten?😃
Unsinn, gar nichts passiert. Die Milchbubis von der Antifa sitzen schneller im Knast als die gucken können, sollten sie gewalttägig werden. Demonstrieren dürfen sie ja.
Na klar, gar nichts passiert, leben Sie überhaupt in D. Die Antifanten werden genau so einen Freifahrtsschein bekommen wie unseren „netten“ Zugereisten. Ich halte es sogar für möglich, dass noch Orden verteilt werden für Ihren „besonderen“ Einsatz.
Nun, der sog. militante „Antifaschismus“ existierte zwar auch in der alten Bundesrepublik, begann aber erst im Zuge der Wiedervereinigung zum Problem zu werden, als man den „Kairos“ verpasste, den internationalen Sozialismus (und dessen „parlamentarischen Arm“ – die SED – samt ihrer Symbolik) in gleicher Weise zu verbieten wie seinerzeit die nationalen Sozialisten und deren Mitglieder einer „Entsozialisierung“ zu unterziehen.
Dadurch entstand ein – zunächst nur kriminalstatistisches – Ungleichgewicht: Während NS-Symbolik und -Parolen – zurecht – kriminalisiert waren, konnte der Sozialismus seine intelligenz-, familien-, gesellschafts-, und staatszersetzende Wühlarbeit sogar aus den Parlamenten heraus fortsetzen, bis er sich durch nahez sämtliche Gesellschaftsschichten und -gruppen hindurchgefressen hatte.
Extremistisch und Radikal waren früher Zuschreibungen für gewaltbereite Gruppen.
Nationalsozialistisch hieß früher, Vorfeld-Kampftruppen wie die SA/SS im parteinahen Umfeld zu dulden oder zu fördern.
Antidemokratisch hieß früher, Wahlen rückgängig machen wollen, die größte Opposition verbieten wollen, und den Volkswillen mit Beschlüssen so aushöhlen zu wollen, dass egal ist, was der Bürger wählt.
Nehmen wir all diese 3 Definitionen, sind heute die SPD und die Linke eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz, so denn er denn unabhängig wäre.