Der Antifa-Herbst
Sollte die AfD in Sachsen-Anhalt gewinnen dürfte ein Sturm über Deutschland losbrechen - unter der Parole des Antifaschismus soll alles erlaubt und alles möglich sein. Vielleicht werden wieder CDU-Geschäftsstellen gestürmt, wenn die Partei eine Kooperation andeutet. Zeit für eine Klarstellung der Begriffe.
Ein Augenzeugenbericht aus dem frühen Konzentrationslager Oranienburg schildert den Moment, in dem SA-Männer den Gefangenen verkündeten, „der vollgefressene sozialdemokratische Bonze Fritz Ebert“ (Sohn des ersten SPD-Reichspräsidenten) werde eingeliefert – man werde es diesem „Schwein“ schon „besorgen“. In den Reihen der kommunistischen Gefangenen soll daraufhin Jubel für ihre Wärter ausgebrochen sein. Selbst als 1932 die Regierung Braun (SPD) im Rahmen des Preußenschlags durch die Regierung Papen entmachtet und damit das letzte große republikanische Bollwerk gebrochen wurde, soll auf kommunistischen Versammlungen Jubel ausgebrochen sein. Ein Jahr zuvor mobilisierte die KPD gemeinsam mit NSDAP und DNVP für eine Volksabstimmung zur Absetzung dieser Regierung Braun; zusammen bestreikte man gewaltsam die BVG in Berlin.
Ebenfalls im Jahr 1932 erfand die KPD die „Antifaschistische Aktion“ und das berühmte Logo mit den zwei roten Fahnen – bis heute Quelle des Schlagworts Antifaschismus, von dem sich diese Republik zunehmend bannen lässt. Dabei sollte man sich keinen Illusionen darüber hingeben, wer unter Faschismus alles so gezählt wurde. 1924 hielt die Komintern im Rahmen der Sozialfaschismusthese fest, dass Sozial- und bürgerliche Demokratie als „Zwillingsbruder“ bzw. „gemäßigter Flügel des Faschismus“ zu betrachten seien. Mit leidenschaftlicher, brachialer Gewalt überzogen die Kommunisten demgemäß die Straßen Preußens, wo sie gegen eine durchgehend SPD-geführte, republikanische Polizei kämpften – all das sah man als Aufgabenfeld der „Antifaschistischen Aktion“.
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Dieser kommunistische Antifaschismus war von vornherein in einem derart absurden Ausmaß politisch korrumpiert und für die eigenen Machtinteressen verdreht, dass er dem eigentlichen Faschismus im Endeffekt nicht selten nützlich wurde. Man war vom Hass auf den Staat und die Republik bis in den eigenen Untergang hinein geblendet. Die radikale Linke ist sich dabei immer treu geblieben – 68er-Mottos wie „USA – SA – SS“ relativierten den Nationalsozialismus für die eigene antiwestliche Ideologie.
Wenn heute über Faschismus und Antifaschismus gesprochen wird, sollte niemand mehr der radikalen Linken eine Autorität bei diesen Fragen einräumen. Selbst Bürgerliche unterwerfen sich viel zu oft noch dem Bild, wonach die Antifa das krasse Gegenteil des Nationalsozialismus sei und deswegen trotz allem einen moralischen Vorteil in Sachen Demokratie besitzen würde – dabei geht es auch heute vor allem um Macht, den Kampf gegen das System und um Druck, mit dem man die Gesellschaft auf Linie zwingen will. Was in Sachsen-Anhalt passieren oder nicht passieren soll, kann man sich nicht von einer radikalen Linken, die unendlich selbstgerecht und von sich selbst gerührt auf die Barrikaden gehen will, diktieren lassen – auch nicht halb.
Die deutsche Geschichte lässt sich mit einem verwischenden und manipulativen Blick nicht erklären. Die radikale Linke hat keine Glaubwürdigkeit in dieser Frage, weil sie die Aufarbeitung des Nationalsozialismus durch diesen andauernden Missbrauch faktisch sabotiert. Diesen Pathos der wiederauferstandenen Widerstandskämpfer darf man ihr nicht zubilligen. In Sachsen-Anhalt und anderswo geht es um konkrete politische Fragen im Hier und Jetzt. Der große antifaschistische Endkampf, der jetzt ausgemalt werden soll, ist dabei nichts anderes als eine Taktik zur Macht.
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Der Begriff „Antifaschismus“ ist längst zur politischen Allzweckwaffe geworden: Wer sich selbst zum Antifaschisten erklärt, glaubt offenbar, Gegner einschüchtern, Wahlergebnisse delegitimieren und demokratische Mehrheiten moralisch unter Generalverdacht stellen zu dürfen.
Dabei lehrt gerade die Geschichte, wie wenig das Etikett über demokratische Gesinnung aussagt. Die kommunistische „Antifaschistische Aktion“ kämpfte nicht für die liberale Demokratie, sondern gegen sie. Umso grotesker ist es, wenn sich ihre heutigen Erben als oberste Hüter der Republik inszenieren.
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Sollte die AfD in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft werden, entscheidet darüber zunächst der Wähler – nicht die Antifa, nicht die Straße und auch nicht das moralische Empörungsgericht des politischen Milieus. Wer Parteibüros stürmt, Politiker bedroht oder demokratische Entscheidungen mit Gewalt verhindern will, ist kein Verteidiger der Demokratie.
Faschismus ist nicht „alles rechts von mir“. Und Antifaschismus ist kein Freibrief. Eine Demokratie zeigt ihre Stärke gerade darin, dass ihre Regeln auch dann gelten, wenn das Wahlergebnis den selbsternannten Guten nicht gefällt.
Das ist ja alles ganz süß und richtig, aber halt mal wieder blind für die eigene Seite.
Wie viele Kommentaren hier wähnen sich im Kampf gegen den „Faschismus“, den die halt dann links von sich selbst verorten, und freuen sich darauf, es werde nach einen Wahlsieg „aufgeräumt“?
Die selbsternannten Guten, sie sitzen überall.
Der Mannhart liest nicht nur den Linken die Leviten. Aber die Linken lesen es nicht und die Rechten, nicht selten echte Altkommunisten, bilden sich ein, sie seien gar nicht gemeint.
Paperlapapp. Das linke Parasitenkartell mit seiner „Zivilgesellschaft“ muß weg, mittlerweile völlig egal, wie.
Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt eine demokratische Wahl gewinnt, entscheidet darüber weder die Antifa noch irgendein selbsternanntes moralisches Wächterkomitee, sondern der Wähler. Wer anschließend meint, dieses Ergebnis auf der Straße mit Einschüchterung, Gewalt oder der Erstürmung von Parteibüros „korrigieren“ zu dürfen, verteidigt keine Demokratie.
Er demonstriert vielmehr eindrucksvoll, wie wenig er von ihr verstanden hat.
Mir Wiederstrebt es schon seid Jahren dass das was ich von den Kartellparteien sehe höre lese oder ihr Verhalten und ihre Taten noch in irgendeinem Zusammenhang mit Demokratie zu sehen .
Das einzig halbwegs demokratische in Deutschland sind noch die Wahlen als solche selbst !
In einer Demokratie mit Chancengleichheit wäre die AFD zwangsläufig bei der Politik der Kartellparteien wohl eher schon bei über 60% im ganzen Land !
Oder wir hätten längst schon seid Jahren eine ganz andere Politik in Deutschland und die AFD wäre vielleicht bei 10-15% .
Sollte die AfD die Wahl gewinnen wird nicht nur ein Sturm über Deutschland losbrechen, vielmehr werden die Tore zur Hölle geöffnet werden.
Ein bitterer Vorgeschmack auf den kommenden Bürgerkrieg – ausgelöst durch die dümmste Migrationspolitik der Welt.
ausgelöst durch die dümmste Migrationspolitik der Welt.!?
Denke eher durch den dümmsten illegalen Missbrauch von Steuergeldern aller Zeiten . Die „Revolution “ deren vermeintliche Opfer und zu befürchteten Katastrophalen Auswirkungen werden zu 100% auf das Konto der Altparteien gehen ! Wobei SPD Grüne und Linke sich als Meister der Staats- Kleptokratie offenbart und bereichert haben während die Union und FDP es Stillschweigend akzeptiert und fortgeführt haben .
Kennt eigentlich Irgendjemanden einen Linke Propagandisten der nicht seine Finger in den Steuertöpfen des Landes hat und von uns Steuerzahlern am ende voll Alimentiert wird oder wurde ?
Das ganze Linksextremistische ANTIFA Spektrum existiert ausschließlich durch Illegale Zahlungen aus Steuermitteln .
Ideologisch ist da nichts weiter außer dem Üblich Diktatorischen Machtergreifungsphantasien Unterprivilegierter Leistung und Arbeitsallergiekern !
Lieber Herr Mannhart, es ist ganz wichtig, dass Sie das nochmal scharfgestellt haben – der Scheingegensatz von Anti und Fa vernebelt den Blick für die konkreten Gegebenheiten. Es gilt in den fruchtlosen Diskussionen dieser Tage, den Fokus auf den Realitäten und ihren Einzelheiten zu behalten. Herzliche Grüße!
Es ist auch interessant wer nach 1945 im KZ Buchenwald eingesperrt und ermordet wurde. Darüber redet heute auch niemand mehr.
Nun, werter Jörg, da haben Sie einen echten Punkt! – Wenn man sich durch die Dauerausstellung gequält hat, und sich dank der – vermutlich beabsichtigen – musealen Überreizungs- und Ermüdungserscheinungen wenigstens ansatzweise den vormaligen Lagerinsassen näher fühlt, atmet man buchstäblich auf, als das KZ und man selbst am Ende der Ausstellung endlich von der US-Armee befreit werden.
Den Hinweis auf dessen Weiterbetrieb nach `45 und die Gedenkstätte für die Opfer der Roten Armee und des Sozialismus müsste man auf dem weitläufigen Gelände buchstäblich suchen, wenn man nach der Ausstellung nicht zu ausgelaugt wäre, das zu tun.
Und so wird ein wesentlicher Teil der Geschichte gewissermaßen vor der Gegenwart geschickt verborgen gehalten …
Es kann dann jeden treffen, weil er ein als Nazi deklariertes Label trägt, ein Hobby hat, was sagt, was vllt. nur weil der Antifa es so hören will, falsch verstanden wird; die Hammerbande hat es gezeigt, jeder der aus einem nichtigen Grund oder Missverständnis zum „Feind“ deklariert wird, kann Opfer dieser Terroristen werden – mit staatlicher Billigung. Auch Kinder, Alte, Kranke.
Passt dazu Cicero 08.08.2026
„ Linksextremes Agendasetting
– Mit Schmutzkampagne zu Rot-Rot-Grün
Eine Berliner Kampagnenagentur will den Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beeinflussen. Was sich als überparteilicher Kampf gegen die AfD präsentiert, entpuppt sich als Teil einer dezidiert linken politischen Agenda, die weit mehr als nur eine einzelne Landtagswahl im Blick hat.“
https://www.cicero.de/innenpolitik/linksextremes-agendasetting-mit-schmutzkampagne-zu-rot-rot-grun
Nun, der sog. militante „Antifaschismus“ existierte zwar auch in der alten Bundesrepublik, begann aber erst im Zuge der Wiedervereinigung zum Problem zu werden, als man den „Kairos“ verpasste, den internationalen Sozialismus (und dessen „parlamentarischen Arm“ – die SED – samt ihrer Symbolik) in gleicher Weise zu verbieten wie seinerzeit die nationalen Sozialisten und deren Mitglieder einer „Entsozialisierung“ zu unterziehen.
Dadurch entstand ein – zunächst nur kriminalstatistisches – Ungleichgewicht: Während NS-Symbolik und -Parolen – zurecht – kriminalisiert waren, konnte der Sozialismus seine intelligenz-, familien-, gesellschafts-, und staatszersetzende Wühlarbeit sogar aus den Parlamenten heraus fortsetzen, bis er sich durch nahez sämtliche Gesellschaftsschichten und -gruppen hindurchgefressen hatte.
Wenn die AFD in Sachsen-Anhalt regiert, werden wir Ausschreitungen ungeahnten Ausmaßes sehen. Wurde ja schon von den Antifanten angekündigt. Ich bin auf das darauf folgende Framing der Staatsmedien gespannt. Aber wer weiß, was da noch alles von den Kartellparteien losgetreten wird, um die Wahl zu beeinflussen.
Und nicht zu vergessen, was der damalige Pressesprecher des Schnauzbärtigen, dem Alle zu folgen hatten, verbrieft in mindestens zwei Reden von sich gab: Und die, die uns am meisten verhasst sind, sind die Bürgerlichen. Die Rechten.
32 konnten die Ränder Millionen für Action mobilisieren. Jetzt bringen die Nachfolger der diversen Fa-Gruppierungen noch einen harten Kern von einigen Hundert Leuten auf die Strasse während die zahlreichen Mitläufer irgendwelche Muttis jedweden Alters und Leute auf der Suche nach billigem Beifall sind. Die Hochschreiberei wird das nicht ändern.
Es sind Verbrecher, die zu allem fähig sind und die sich austoben, wohlwissend, sie haben die Zustimmung des Regimes. Wird wirklich Zeit für die Blauen!
„Max Mannhart“
„Willi Weißfuß“
Heißen die wirklich so?
MM heißt im echten Leben so.
Willi Weißfuß ist wohl eher eine Art Künstlername.
ABER, Gegenfrage:
Spielt das irgendeine Rolle … oder kommt es nicht vielmehr auf den Inhalt, die Information oder die Gedanken an? (By the way: Ich heiße auch nicht Franz Josef Wanninger, bevor Sie fragen.)