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Anti-AfD-Aufsatz

Nach massiver Kritik von Polizisten: Auch Berliner Landesverband distanziert sich von GdP-Vize Hüber

Nach dem umstrittenen Artikel des GdP-Vizes Sven Hüber, in dem er gegen die AfD mobilisierte, distanziert sich nun auch der Berliner Landesverband von ihm. Der Distanzierung war offenbar massiver interner Druck der Mitglieder vorausgegangen.

Stephan Weh, Landesbezirksvorsitzender der GdP Berlin (IMAGO/Funke Foto Services)

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Nachdem sich am Donnerstag bereits der NRW-Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einem Facebook-Beitrag von einem Anti-AfD-Artikel des GdP-Vizechefs Sven Hüber distanziert hatte (Apollo News berichtete), geht nun auch der Berliner Landesverband zu Hüber auf Distanz. In einer Pressemitteilung vom Freitag teilte der Verband mit, sich nach massiver interner Kritik an Hübers Positionen zu einer Stellungnahme genötigt zu sehen.

„In den vergangenen Tagen haben uns sehr viele von euch kontaktiert und Bezug auf den Artikel ,Richtig Nein sagen‘ im Bundesteil unserer Mitgliederzeitschrift Deutsche Polizei genommen. Eure E-Mails, Anrufe und Briefe waren von Kritik und zum Teil großer Emotionalität geprägt“, heißt es in der Mitteilung des Landesbezirksvorsitzenden Stephan Weh. Man nehme „diese Rückmeldungen sehr ernst“ und bitte auch den Bundesverband der GdP, „in diesem konkreten Fall eine Position einzunehmen, die aus der Breite und Tiefe unserer gesamten Mitgliedschaft getragen wird“.

Hüber hatte in dem Artikel in der Mitgliederzeitschrift zur Befehlsverweigerung aufgerufen, falls die AfD durch Wahlen in Regierungsverantwortung kommen sollte. Dabei bezog er sich insbesondere auf das im Grundgesetz verbriefte „Recht auf Widerstand“, das jedoch erst greift, wenn die freiheitlich-demokratische Grundordnung nachweislich und offensichtlich in Gefahr gerät oder außer Kraft gesetzt wird. Zudem sprach er Polizisten das Recht ab, die AfD zu wählen oder überhaupt mit ihr zu sympathisieren (mehr dazu hier).

„Wir sehen die juristischen und fachlichen Inhalte des Beitrags in weiten Teilen kritisch“, heißt es hierzu vonseiten der GdP Berlin. Man wolle „keine Wahlwerbung für oder gegen eine Partei“ machen und sei „einzig unseren Mitgliedern verpflichtet“. Dabei wird insbesondere das Recht auf eine freie Wahlentscheidung, das Hüber in seinen Ausführungen infrage gestellt hatte, betont.

Zugleich kritisierte der Landesverband, dass Hüber angesichts der ihm nun entgegenschlagenden Kritik Bedrohungen ausgesetzt sei. Wegen ihrer solidarischen Haltung verurteile die GdP „die massiven Bedrohungen gegen unseren stellvertretenden Bundesvorsitzenden Sven Hüber und seine Familie aufs Schärfste. Kritik ja, Bedrohung niemals!“, heißt es in der Stellungnahme abschließend.

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Selbst die eigene Kreisgruppe distanziert sich – Massenhafte Kritik an Hüber

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Über die politische Brisanz des Artikels hinaus sorgt vor allem Hübers Vergangenheit für anhaltende Kritik. Wie Apollo News-Recherchen aus dem Jahr 2023 zeigen, war Hüber während der SED-Diktatur stellvertretender Kompaniechef bei den DDR-Grenztruppen. Der Schriftsteller Ralph Giordano betrachtete Hüber als „ausgewiesenen Indoktrineur“ des sozialistischen Staates.

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27 Kommentare

  • Im Umkehrschluss zeigt das, dass sehr wohl viele Polizisten die AFD wählen.

    • eigentlich logisch, sie sehen jeden tag die realität.

    • Wenn ich jeden Dienst das gesoxs sehen muss, würde ich auch nur AfD wählen.

      • MUß man NICHT!
        Auch eine techn. Laufbahn ist möglich.
        Wenn ich manche sehe denke ich das die sehr Wohl Freude an der Sturmausrüstung haben.
        Corona u. die Jagd auf Rentner , welche auf der Parkbank sitzend beim Lesen eines Buches keine Larve trugen hat gezeigt, daß bei vielen mit dem Anlegen der Uniform das Denken u. die soziale Kompetenz verloren geht.

    • Kann man so sehen, ist aber nur Blätterrauschen im Walde.
      Die Causa ist doch nicht erst jetzt hochgekocht, selbst in den sich heute zu Hetzblättern gewandelten Journaille wurde schon viel eher darüber berichtet.
      Dieser Hübner, ehemaliger NVA Politoffizier a.D. im Dienstbereich Grenze mit Schandmauer u. Schießbefehl, wurde von den Polizisten in diese Funktion GEWÄHLT !!!!!!!!!
      Jeder Polizist hat die Pflicht, so wie es vom „gemeinen Volk auch verlangt wird, sich allumfassend zu informieren. DAS Haben sie NICHT getan!!! . Auch junge Polizisten kommen nicht vom Mars, sondern haben Umfeld und Familie.Die Berliner mit Sicherheit auch eine, welche die DDR kannten und solch Vita sofort einordnen können.
      Mir scheint bei der Polizei fällt die Wahl der Führung einer Gewerkschaft schon unter Dienstgeheimnis mit VS Stempel.

  • Aber seine verdiente Pension wird man ihm doch wohl nicht wegnehmen?

  • Nachbar ist auch bei der Polizei, der meinte neulich auf einem Grillfest, dass fast 100% seiner Kollegen AfD wählen

  • Der Verantwortliche Politoffizier gehört vom Dienst entfernt und die Pension sollte aberkannt werden.

    • Ab ins Gefängnis als Pension, die Stasi Verbrechen wurden ja noch nicht aufgeklärt.

  • Wenn er nicht gerade auf unbewaffnete Flüchtende schießt, ist Sven Hüber sehr sensibel, was seine Rechte und Person angeht.

  • Vermutlich wird ihm nichts geschehen, er geht wohl in 14 Tagen (mit 62) in Pension.
    Sonst hätte er sich wohl kaum erdreistet, so viel Schmutz vom Zaun zu brechen.

    • Aber ob er mit seiner Pension glücklich wird? Jeder kennt sein Face und seine Historie.

      • ….Stasi …..zu weit aus dem Fenster gelehnt … hat er sich ….

  • Die Ultralinke GdP. Man kann nur jedem Polizeibeamten empfehlen zur Konkurenz zu gehen. Ostermann klingt ganz anders.

  • Kritik ist wertlos, wenn Hüber weiterhin Beamter bleiben darf.

  • Die Reuß Leute sitzen doch schon mehrere Jahre in Untersuchungshaft.
    Hüber hat schon mal vorsorglich zum Sturz der neuen Landesregierung in Magdeburg aufgerufen und versucht, die mehr als Tausend Landespolizisten
    in Sachsen-Anhalt zum Rechtsbruch anzustiften. Warum ist der noch nicht in Untersuchungshaft als derzeit gefährlichsten Mann Deutschland?
    Welcher Polizist vor Hüber hat jemals in der Bundesrepublik bewaffnete Hundertschaften der Landespolizei dazu aufgerufen, die Landesregierung
    zu stürzen? Dem gehört sofort der Waffenschein und die Dienstwaffe entzogen, bevor er, wie einst andere in Spanien ins Landesparlament einmarschiert.

    https://www.youtube.com/watch?v=J0_vC6wrIew

  • Jetzt müsste dieser Wendehals nur noch aus dem Amt gefegt werden. Möglichst ohne Pensionsansprüche.

  • Die GdP ist nur eins, ein Machtapparat und linkslastig seit vielen Jahrzehnten.
    Ich war als Polizeibeamter in der GdP. Man hat mich dann wegen meiner Funktion bei den Republikanern aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, obwohl das Disziplinarverfahren mit dem Satz endete: Weder gegen Sie, noch über den Landesverband und darüberhinaus über die Bundespartei sind Bestrebungen gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung bekannt geworden.
    Ich wünsche der GdP alles, sogar den Untergang.
    Ralf Riedemann KOK a.D.

  • Und der Bundesverband der GdP?
    Schweigt.
    Ich warte weiter…

  • Herr Hüber kann noch ein ganz großer in den Parteien des demokratischen Zentrums werden, vielleicht auch Generalsekretär.

  • Hübi von Drübi sollte sich zur Ruhe setzen. Tschüssi ..

  • Die Polizisten haben die Schnauze voll jedes Wochenende die Antifa und die Bekloppten gegen rechts zu begleiten.
    Da wird garantiert der ein oder andere die AFD wählen um endlich mal wieder zu Ruhe zu kommen.

  • Ach der arme Hüber, jetzt wird er bedroht? Wer´s glaubt. Ich habe landauf, landab massive – berechtigte – Kritik übr ihn gelesen. Auch an denen die es zugelassen haben, dass solch ein Typ, trotz Kenntnis über seine Vergangenheit, problemlos von unserer Polizei übernommen wurde. Auch Forderungen nach seinem umgehenden Rücktritt/Rauswurf. Aber keine einzige Drohung. Aber diese Behauptung gibt es ja grundsätzlich fast immer, wenn jemand kritisiert wird.

  • Zugleich kritisierte der Landesverband, dass Hüber angesichts der ihm nun entgegenschlagenden Kritik Bedrohungen ausgesetzt sei. Wegen ihrer solidarischen Haltung verurteile die GdP „die massiven Bedrohungen gegen unseren stellvertretenden Bundesvorsitzenden Sven Hüber und seine Familie aufs Schärfste. Kritik ja, Bedrohung niemals!“, heißt es in der Stellungnahme abschließend. – Natürlich sind Drohungen ein No Go. Trotzdem wird der aggressive Herr Hüber mit seinen rigorosen Vorstellungen, der quasi andere bedroht, so zum Opfer. Ihm wird etwas getan.

    • Wieviele Menschen hatten seiner Zeit vor solchen Leuten echte Angst? .. nun das Mäntelchen derer die solche geäußerten Ideen scheinbar noch im Jahre 2026 ebenfalls so hinnehmen? Nichts gelernt und Kritik wieder abbügeln mit der Opferrolle?

  • Raus mit dem Mauerschützen!!!!

  • Über Seven Hüber hat Alexander Wendt in Publico einen aufschlussreichen Artikel verfasst: https://www.publicomag.com/2026/08/die-huebers-sind-unter-uns/

    Seine Vita ist im Zeialter des Internets natürlich leicht einsehbar. Das scheint Zensoren auf den Plan zu rufen: „Zumindest auf Wikipedia versucht dieser Tage allerdings jemand, den Eintrag zu Hüber massiv umzuschreiben.“ (mit Link auf der Publico-Webseite).

    Sollte dies so sein, wäre das im Zeitalter der „Cancel Culture“ nicht ungewöhnlich. Wie auch die Vorgänge um den Entzug des passiven Wahlrechts von AfD-Politikern in Niedersachsen von denen einfach gelöscht wurden, die sie selbst in Gang gebracht haben. Das Pippi-Langstrumpf Syndrom hat das politische Deutschland fest im Griff: Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.

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