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Kabinettsumbildung

Merz hat einen neuen Verkehrsminister: Steffen Bilger übernimmt das Amt

Friedrich Merz hat mit Steffen Bilger einen neuen Verkehrsminister gefunden. Damit ist die tagelange Hängepartie um die Nachfolge von Patrick Schnieder beendet. Bilger war zuvor Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion.

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Steffen Bilger wird Nachfolger von Patrick Schnieder im Verkehrsministerium. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Nach Informationen der Bild hat Bundeskanzler Friedrich Merz mit Steffen Bilger einen neuen Verkehrsminister gefunden. Der CDU-Politiker, der aktuell Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion ist, wurde von Merz am Samstag gefragt, ob er den Posten übernehmen will. Bilger soll demnach zugestimmt haben.

Bilger sitzt seit 2009 im Deutschen Bundestag und gewann den Wahlkreis Ludwigsburg immer direkt. Für den Juristen Bilger ist Verkehrspolitik kein neues Thema. Als Mitglied im Verkehrsausschuss konnte er von 2009 bis 2018 Erfahrung sammeln. Anschließend war er von 2018 bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium von Andreas Scheuer.

Bilger war nicht die erste Wahl des Bundeskanzlers. Ursprünglich wollte Merz den Finanzpolitiker Fritz Güntzler als neuen Verkehrsminister einsetzen. Für Verhandlungen ließ Merz ihn extra mit der Regierungslimousine aus dem Urlaub nach Berlin fahren. Zuerst sagte Güntzler zu, entschied sich in der Nacht zum Freitag jedoch um und sagte um 4:00 Uhr morgens per SMS ab.

Er begründete seine Absage mit seinem finanzpolitischen Fokus. Zu dem Zeitpunkt hatte sich der amtierende Verkehrsminister Patrick Schnieder, der eigentlich davon ausging, am Freitag entlassen zu werden, bereits per SMS von anderen Kabinettsmitgliedern verabschiedet.

Schnieder zog am Sonntag bereits Konsequenzen aus dem Hickhack um seine Person und teilte öffentlich mit, Merz um seine Entlassung zu bitten. „Mit diesem Schritt ziehe ich die Konsequenzen aus den Entwicklungen der vergangenen Tage und will zugleich den unwürdigen Zustand beenden, der die notwendige sachliche Arbeit unmöglich macht“, heißt es in einer Erklärung, die er der dpa zukommen ließ. Die Erklärung veröffentlichte er auch auf X.

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23 Kommentare

  • Dann war er ja sicher auch an Scheuers Mautverhandlungen beteiligt, aber die waren ja wesentlich preiswerter als Spahns Maskendeal.

  • Das wird doch wieder nix.

  • Ein Verkehrsminister aus Baden-Württemberg? Ja. Aber was Merz hier veranstaltet, ist ein politischer Offenbarungseid: Kandidaten werden herumgereicht, einer sagt mitten in der Nacht per SMS ab, der amtierende Minister wird praktisch schon aus dem Amt verabschiedet – und dann wird schnell der nächste aus dem Hut gezogen.

    Das ist kein Regierungshandeln, das ist Personalchaos. Steffen Bilger darf jetzt das Chaos samt Entgleisungen übernehmen.

    Wird aus der baden-württembergischen Notlösung wenigstens ein Minister, der endlich liefert?

  • Zaubern wird der auch nicht können. Aber so ein aufrechter Typ wie Schneider ist schwer zu finden, er stammt auf der zeit wo CDU drauf steht ist auch CDU drin. Der Neue? Man wird sehen. Wirkt eher wie ein braver Parteisoldat, der Merz nicht gefährlich werden kann, meine Einschätzung. Ich freue mich schon darauf was Ralf Schuler dazu sagt.

    • Korrektur! SCHNIEDER!

      SCHNEIDER ist der verlogene Immer-MdB ohne einen einzigen ehrlichen Arbeitstag in seinem 50jährigen harten Arbeitsleben mit 28 MdB-Jahren, der jetzt den Klima-Clown spielt.

  • Ein totes Pferd braucht keinen neuen Reiter mehr

  • Steffen Bilger verteidigte m.E. doch die Maut gegen rechtliche Bedenken und hielt sie für vereinbar mit dem Europarecht was es nicht war. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) kippte vor ca. 7 Jahren wegen der Diskriminierung ausländischer Fahrzeughalter dann die Maut . Das ganze kostete uns Steuerzahlern fast 270 Millionen Euro an Entschädigungen und Steffen Bilger erklärte dann, dass ihn keine Schuld treffe, da er nicht in die Verhandlungen involviert gewesen sei. Ob das jetzt eine gute Wahl war?

  • Der sitzt seit 17 Jahren im Bundestag !!! Loyal bis zum Erbrechen. Klar, dass die so jemanden nehmen von der Resterampe.

    • Wohl eher 🥚🥚-Lecker bis zum Erbrechen!!!

  • Seit wann braucht ein Politiker irgendeine Qualifikation. Als Minister. Die Bahn ist Politisch nicht gewollt. Ständige Versprechungen von Geld nur kommt da nichts an. Es reicht immer soweit das die nicht Pleite gehen.

  • Von würdig oder unwürdig kann in dieser Clownstruppe doch keine Rede sein.

  • Ich glaube das passt. Das ist jetzt kein Lob!

  • Der nächster Darsteller …
    Nirgends ist der Fachkräftemangel deutlicher zu spüren als bei der CDU …

  • Was hat Steffen Rudi Bilger denn für das Amt an Erfahrung vorzuweisen ? ANTWORT: Ein durchnittlicher Anwalt und Apparatschik. cDU Berufspolitiker – lebt von unserem Steuergeld und ist nun Verkehrsministerdarsteller. Also = NICHTS !
    Genau solche Leute sind der Sargnagel für unser Land !

    • Dem ist nichts hinzuzufügen !

  • Ist dieser Herr Bilger eine Fachkraft oder kommt er mehr so aus Überprüfungen von Kantinenessen?

  • „Bilger war zuvor Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion.“

    Also ein Niemand, der weder Ahnung von Technik, Infrastruktur oder gar von zukunftsweisenden Konzepten hätte. Dann geht es eben weiter bergab.

  • Die Augsburger Puppenkiste Teil 342.
    Schnieder zeigt GsD klare Kante . Wann fällt die BR insbesondere Fritze Merz??

    • „Wir bauen eine Falle, das wird das Beste sein, denn dieser kleine Kalle, fällt ganz bestimmt hinein!“

  • Aha! Der unfähige Hilfs-Wichtigtuer wird also jetzt doch noch ministriert, bevor der gesamte CDU-Zirkus wie die damalige italienische DC nach ihrer Kollaboration mit den blutbefleckten Kommunisten in den Abgrund stürzen.

    Fein gemacht, Genosse Merz! Ihre Fanclub-Präsidentinnen Reichinek, Bas und Dröge werden sich vor Lachen nicht mehr einkriegen.

    Wie wäre es jetzt noch mit Horst Schlämmer als Kanzleramts-Minister?

    • Horst verdient sich seine Rente mit AFD Hetze.

  • Merz hat einen SCHEISS! Wenn einer von diesen Experten auch nur anfängt zu arbeiten ist es Amtsanmaßung denn keiner ist VEREIDIGT und bis dahin dürfen die nicht mal in die Akten gucken weil das Dienstgeheimnisse sind für welche sie nicht befugt sind.

    Als Jurist müsste Merz und Bilger das ja wissen….

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