Werbung:

Werbung:

Rot-Grün und SPD

Schulfprüfungen bald auch auf Arabisch und Co.? NRW-Antrag sorgt für Streit

CDU, SPD und Grüne wollen die Regeln zur Leistungserfassung von Schülern mit unzureichenden Deutschkenntnissen ändern. Die FDP befürchtet deshalb, dass Prüfungen künftig auf arabisch oder anderen Sprachen abgelegt werden könnten.

Von

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) trägt den Antrag seiner Fraktion mit. (IMAGO/Sven Simon)

Werbung

CDU, SPD und Grüne wollen die Regeln zur Leistungsbewertung von Schülern mit unzureichenden Deutschkenntnissen ändern. Welche Konsequenzen das für Leistungsüberprüfungen haben könnte, lassen die Regierungsfraktionen offen. Die FDP fordert deshalb, Deutsch ausdrücklich als Sprache für Aufgaben und Antworten in Klassenarbeiten festzuschreiben.

Der nordrhein-westfälische Landtag berät am Donnerstagnachmittag über einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Grünen zur stärkeren Verankerung von Mehrsprachigkeit an Schulen. Die Landesregierung soll dem Antrag zufolge „Regelungen anzupassen“, sodass fachliche Kompetenzen „auch dann angemessen erfasst werden können, wenn ein Kind aufgrund noch unzureichender Deutschkenntnisse seine Kompetenzen nicht vollständig darstellen kann“.

Welche Regelungen konkret gemeint sind und wie fachliche Leistungen künftig festgestellt werden sollen, geht aus dem Antrag nicht hervor. Der Beschluss selbst würde die Prüfungsordnung nicht unmittelbar ändern. Er beauftragt die Landesregierung jedoch, entsprechende Regelungen zu überprüfen und anzupassen.

Zwar betonen CDU, SPD und Grüne an anderer Stelle, die Förderung der „Bildungssprache Deutsch“ bleibe eine „zentrale Aufgabe von Schule“. Gleichzeitig soll Mehrsprachigkeit stärker im Schulsystem verankert werden. Der Antrag sieht unter anderem vor, herkunftssprachlichen Unterricht auszubauen, Mehrsprachigkeit stärker in Lehrplänen und der Lehrerausbildung zu berücksichtigen sowie unter bestimmten Voraussetzungen Projektkurse in anerkannten Erstsprachen zu ermöglichen.

Ministerium hält an Deutsch als Prüfungssprache fest

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP erklärte die Landesregierung, Deutsch bleibe die Unterrichtssprache in allen Bildungsgängen. Dies gelte „auch für Aufgabenstellungen im Rahmen der Leistungsüberprüfung“. Mehrsprachige Hilfen könnten zwar bei der Vorbereitung, beim Verständnis oder der Erarbeitung eingesetzt werden. Anschließend müssten die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse jedoch grundsätzlich in deutscher Sprache nachweisen. Welche Regelungen aufgrund des Antrags konkret geändert werden sollen, beantwortete das Ministerium allerdings nicht. Man könne dem parlamentarischen Verfahren nicht vorgreifen.

Lesen Sie auch:

Für zusätzliche Diskussionen sorgte ein Bericht des Westfalen-Blatts, auf den sich die FDP in ihrer Anfrage berief. Demnach hatte der CDU-Bildungspolitiker Raphael Tigges erklärt, bei Mathematikarbeiten könnten Textaufgaben künftig auch in anderen Sprachen angeboten werden.

In der Ausschussberatung wies Schulministerin Feller den Vorwurf zurück, Prüfungen sollten künftig nicht mehr auf Deutsch stattfinden. „Niemand hier sagt, dass eine Prüfung nicht auf Deutsch stattfinden soll“, erklärte sie. Eine entsprechende Klarstellung nahmen CDU, SPD und Grüne jedoch nicht in ihren Antrag auf.

FDP verlangt ausdrückliche Deutsch-Garantie

Für die Plenarsitzung hat die FDP deshalb einen Änderungsantrag eingebracht. Darin fordert sie, ausdrücklich festzuschreiben: „Die Unterrichtssprache – jenseits des Fremdsprachenunterrichts – ist Deutsch. Das gilt auch für Aufgabenstellungen und deren Bearbeitung im Rahmen der Leistungsüberprüfung.“

Außerdem soll die umstrittene Passage zur Änderung der Leistungsbewertung vollständig gestrichen werden. Zur Begründung schreibt die FDP, weder der Antrag noch die Beratungen hätten erkennen lassen, welche bisherigen Regelungen aus Sicht der Regierungsfraktionen unzureichend seien und welche neuen Möglichkeiten geschaffen werden sollten.

cm

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

85 Kommentare

  • Abschieben, Remigration, könnte auch hier was bringen.

    • Arabisch wird noch in der Regierungszeit von Uschi als verbindliche Amtssprache in der EU eingeführt.

    • „Abschieben, Remigration, könnte auch hier was bringen.“

      Wen?

      -16
      • Dich?

        • Siehst wohl – Bin ich selber reingefallen!
          🧐
          künftig auf arabisch
          => künftig auf Arabisch

          Aber ich habe das auch nicht durch die KI gejagt.

          1
        • Hallo ….?
          Haaaalloooo! Tobias?
          Jetzt warte ich schon rund eine Stunde auf eine Begründung für deine autoritären Remigrations-Fantasien.
          Kommt da noch was?

          1
        • Schulfprüfungen
          Da hat er recht.

          Ich ergänze noch:
          künftig auf arabisch
          => künftig aus Arabisch

          Tipp für Apollo: Einmal durch die KI jagen!

          1
        • Immerhin erkenne ich, dass AN hier von „Schulfprüfungen“ im Titel spricht.
          Hast du das auch gesehen?
          😂

          0
        • Warum?

          -2
    • Die Asylindustrie wird das zu verhindern wissen.

  • WANN ist es soweit, dass man nicht nur zum Beobachtungsfall wird, wenn man die deutsche Fahne hisst sondern auch dann, wenn man die dazugehörige Sprache spricht?
    Gehts eigentlich noch?

    • Man wird nicht ein Beobachtungsfall, wenn man die deutsche Fahne hisst.
      Es gibt keine Rechtsvorschrift, die das Hissen der deutschen Fahne verbietet.

      • Richtig, gibt es nicht. Aber die einen (Linke und Grüne) kriegen Schnappatmung, die anderen (Polizei) kommen zu Besuch. Alles schon mehrfach passiert.
        Wagen Sie das Experiment und stellen sich auf einen großen Platz einer Stadt Ihrer Wahl und halten dabei die Nationalflagge hoch! Nur Mut, ist ja nicht verboten!

        • Was den Marktplatz angeht:
          Sie bekommen vielleicht Reaktionen verschiedener Art von den LEUTEN dort. Und ich finde auch, man sollte schon einen Anlass haben, die Fahne auf dem Marktplatz zu schwenken.

          Aber die POLIZEI wird Ihnen dabei erst einmal nichts können. Die hat grundsätzlich keine Rechtsgrundlage dagegen.
          Also: Bei gegebenem Anlass – kein Problem.

          1
        • Es kommt niemand „zu Besuch“, wenn Sie die deutsche Fahne auf Ihrem eigenen Bereich hissen. Es gibt grundsätzlich kein Verbot, das zu tun.
          Falls Sie auf den einen Fall in Berlin anspielen: Der Herr hat Probleme bekommen, weil er die Bundesdienstflagge offenbar dauerhaft von seinem Balkon gezeigt hat.
          Aber das originale Schwarz-Rot-Gold … kein Problem!
          Können Sie also grundsätzlich jederzeit hissen.
          Ein Vermieter kann Ihnen natürlich dazwischenfunken, aber nicht der Staat.

          Der Fall in Berlin ist übrigens auch im Sande verlaufen.

          1
  • Nun, ich bin – ausnahmsweise selbstredend – dafür, Abiturprüfungen nur noch fremdsprachlich abzunehmen und den Schülern die human(istische) Wahl zu lassen zwischen Latein, Griechisch oder Hebräisch.

    • Mielestäni myös suomi pitäisi kuulua joukkoon!

      • Die Finnen sind ein kluges Volk.
        Schon Dreijährige sprechen in Suomi diese unglaublich schwierige Sprache.

        🙂

        • 15 grammatikalische Fälle!
          Da hat man was zu tun.
          Der Ursprungstext war übrigens:
          Meiner Meinung nach sollte auch Finnisch dazu gehören!

          Die Idee mit Latein, Griechisch ist OK als Wahlmöglichkeit. Hebräisch ist eine schöne Sprache, aber meiner Meinung nach zu „klein“ und zu weit weg.

          2
    • 最好也提供中文菜。

      • Mein Übersetzer sagt:
        „Am besten sollten auch chinesische Gerichte angeboten werden.“
        Wollten Sie das sagen?

    • So weltfremd und veraltet kann es nur in Rentnergehirnen vorgehen.

      -16
      • Eh bien, chère Hiltrud, ce n’est pas tant une question de „mentalité de retraité“ que de culture générale. – Vel aliter: haec res minus ad animos emeritorum quam ad institutionem primam pertinet.

        • Absolut!
          Mein Vorschlag mit dem Finnischen war übrigens doch nicht so gnaz ernst gemeint.
          Was nichts daran ändert, dass das eine tolle Sprache ist.

          1
  • Ich bin am überlegen, für meine schlechten Zeugnisse Regressforderungen an das Bildungsministerium zu stellen.

  • Es gab einmal Zeiten, da bekam man mit einer 5 in Deutsch kein Abitur, egal wie brillant man in den anderen Fächern war.
    Das ist in meinen Augen der Ausverkauf.

    • Das ist schon lang nicht mehr so. Heute haben Gymnasiasten Nachhilfeunterricht und die Unis beklagen die fehlenden Kompetenzen in vielen Bereichen.
      ABER wenigstens haben alle den Workshop „Gegen Rechts“ erfolgreich abgeschlossen!

      • Und vergessen wir bitte nicht: ÜBERALL hängt seit Jahrzehnten (!) die (pseudo)bürgerliche cDU mit drin.

  • Allein dieser Vorschlag zeigt doch schon, WO wir in DEUTSCHLAND inzwischen gelandet sind!

  • Das ist doch Mumpitz.
    Um die Selbstverantwortlichkeit zu fördern, sollten die Schüler am Ende ihrer Ausbildung selbst ihre Zeugnisse schreiben dürfen.

  • Dann aber auch kein Deutsch mehr an allen Schulen.

  • „Die FDP fordert deshalb, Deutsch ausdrücklich als Sprache für Aufgaben und Antworten in Klassenarbeiten festzuschreiben.“

    Sollte die FDP jemals wieder Teil einer Regierungskoalition werden, wird sie auch Prüfungen auf Arabisch zustimmen. Da habe ich nicht den geringsten Zweifel.

  • Ob denn in 10 oder 15 Jahren noch Deutsch die Amtssprache in Deutschland sein wird?

  • Alice Weidel hatte vor einiger Zeit mal gesagt wie das wohl ausgeht, indem sie prophezeite, dass dann an den Schulen nur noch jeder seine eigene Sprache spricht und sich dann alles einfach so auflöst, wobei das dann auch keinen mehr interessiert.

    • Erinnert an Turmbau zu Babel

  • Ich fordere verbindliche arabische Sprachkenntnisse für deutsch geborene Staatsbürger. Fangt bereits in der Kita damit an. Wenn ein Kind keinen Sprachschatz von mindestens 600 arabischen Wörtern besitzt, darf es nicht eingeschult werden, sondern muss – frei nach Herrn Dr. Linnemann – eine Ehrenrunde in der Kita drehen bevor es eingeschult werden darf.
    Auch für eine – inhaltlich abgespeckte – Führerscheinprüfung und die Einstellung in den öffentlichen Dienst sind arabische Sprachkenntnisse auf Niveau B1 unter Beweis zu stellen!

  • Und wie sollen dann Schulabsolventen, die nie richtig Deutsch gelernt haben, als potentielle „Fachkräfte“ unserer Wirtschaft und unseren Rentensystemen genau weiterhelfen? Die zweite Frage ist, warum wird überhaupt über Mehrsprachigkeit an deutschen Schulen diskutiert? Sind die Parallelgesellschaften bereits so stark ausgeprägt, dass dort sowieso kaum noch jmd. Deutsch lernt und man den Integrationsversuch längst aufgegeben hat? Und um zu kaschieren, dass Migrantenkinder gar nicht mehr Deutsch lernen, wird halt einfach die Mehrsprachigkeit an Schulen eingeführt, weil ansonsten große Prozentsätze ständig sitzen bleiben würden in der Schule. Und abschließend, ist dieser Ansatz bereits das Eingeständnis des kompletten Scheiterns und die Implosion des Kartenhauses der sogenannten Integration von Massenmigration? Sehen wir jetzt hier den Zusammenbruch des Migrationsmärchens der letzten 10-15 Jahre?

  • Gleichzeitig aber kein Abitur aus dem Osten anerkennen…Sie sollen bitte genau so weitermachen…

  • Klo -Beschriftung
    Gebrauchsanweisungen .
    Steuererklärung
    Notausgänge
    Autobahnauffahrten und und und

    Drehbare Toiletten

  • schnellere Einbürgerung auch ohne deutsch Kenntnisse.

    • Passiert sowieso schon und die Leute sind dann nicht in der Lage, hier zu arbeiten und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen und die Kinder und Ehefrau sind auch nicht in der Lage, sich zu integrieren. Zuwanderer haben eine Bringschuld in Sachen Integration. Dazu gehört auch das Erlernen der Sprache,

      • Sollte sein
        die Realität sieht anders aus
        sie kommen hierher und wollen so leben wie Zuhause
        sie können mit den Leben in diesen Land nichts anfangen
        egal es gibt Geld und bald den Pass

    • Bald sind auch die Deutschen im eigenen Land fremd.
      Wenn Dummheit zur Staatsdoktrin wird.

      • Es wird schnell gehen.
        Bei den 0 bis 10 jährigen haben 40 bis 45 % einen Migrationshintergrund.
        Die Deutschen wollen sich ja kaum noch fortpflanzen.

    • Kranke grüne Gehirne….

  • Das ist diskriminierend, mind. solange nicht z. B.
    – die Prüfung auch im lokalen dt. Dialekt angeboten wird.
    – Leute die mit mündl. Prüfungen Probleme haben (z. B. aufgrund von Autismus, aufgrund dessen sie die meisten anderen Leute seltsam finden und deswegen gerade in jungen Jahren garnicht auf die Idee kommen sich entspr. untersuchen zu lassen) oder Risikopatienten.

  • Bitte überschrift korrigieren und dann diesen Kommentar löschen Danke!

  • Was wir nicht alles für Buntheit und Raketentechniker machen.
    Es ist einfach nur noch zum SCHREIEN!

  • Der Sultan von NRW wird wahrscheinlich bald das Kalifat ausrufen 🕌

    • Der erste Schritt zu Selbstverwaltung
      und Autonomie👳‍♂️

  • Warum wird über diese Idee erst jetzt gesprochen, wenn sie so toll sein soll und zunächst in NRW? Sind die Parallelgesellschaften bereits so groß und festzementiert, dass Migrantenkinder einfach kein Deutsch mehr lernen? Und damit man diese großen Probleme noch eine Weile länger unter dem Teppich halten kann, kompensiert man? Dabei hatte man behauptet die Migranten sind „wertvoller als Gold“. Nun sieht es aber so aus als lernten sie gar kein Deutsch mehr und sind damit unbrauchbar für unsere Wirtschaft und unser Rentensystem. Ist das im Grunde das Eingeständnis einer komplett gescheiterten kulturfremden Massenmigration und damit die Entlarvung eines weiteren uns aufgetischten Migrationsmärchens?

  • Nicht zu vergessen: die ukrainische Sprache. Die sollte jeder Europäer jetzt lernen. Keine Widerrede!
    Überhaupt: wie diskriminierend, dass die Ansagen in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht auf arabisch und ukrainisch gesprochen werden. So etwas Ausgrenzendes. Frau Göring-Eckard, es besteht Handlungsbedarf.

  • Wie wärs: nur in Arabisch…LOL

  • Unterwerfung!
    Wer die Sprache nicht lernen kann oder will muss vor die Tür gewiesen werden.
    Diese Politfunktionäre verraten unsere Heimat. Sie haben kein Recht dazu!

    • Sie haben aber die Macht dazu.

  • Eine Umvolkung findet nicht statt! Angeblich.
    Was kommt danach?
    Arabisch wird Pflichtfach für Deutsche?
    Obligatorische Verhüllung für Mädchen?
    Kalifat?

Werbung