Mecklenburg-Vorpommern
Hält Brandmauer für falsch: Ex-CDU-Abgeordneter wechselt zur AfD
Unter anderem, weil er die Brandmauer für falsch hält, verließ ein CDU-Abgeordneter in Mecklenburg-Vorpommern die CDU. Jetzt tritt er womöglich der AfD bei.
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Im Mai trat der damalige Landtagsabgeordnete in Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Diener, aus der CDU aus. Unter anderem kritisierte Diener die Brandmauer der CDU. Jetzt wird er wohl der AfD beitreten. Für die Christdemokraten zieht Diener derweil ein düsteres Fazit.
„Früher gab es ein bürgerliches Lager“, erklärt der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete seinen jüngsten Austritt. Die Partei würde zum Teil Positionen der SPD vertreten, während die AfD alte CDU-Ansichten vertrete.
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Mit den Brandmauern nach links und rechts würden sich die Christdemokraten politisch handlungsunfähig machen, erklärt der ehemalige CDU-Politiker. In Mecklenburg-Vorpommern würde sich die CDU von einer Volkspartei hin zu einstelligen Werten entwickeln.
„Das ist fachlich und menschlich eine große Bereicherung für uns“, begrüßt der Fraktionschef der AfD Mecklenburg-Vorpommern, Enrico Schult, gegenüber dem Nordkurier den Wechsel Dieners zu seiner Partei. „Thomas Diener und ich haben in den vergangenen Wochen Gespräche geführt“, erklärt Schult. Er kündigt an: „Im Ergebnis wird die Fraktion am kommenden Dienstag über seine Aufnahme in unsere Fraktion beraten.“
Während Diener die Gründe für seinen Austritt unverblümt benennt, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Ehlers, den Austritt mit dessen schlechtem Listenplatz. So wäre Diener Ehlers zufolge bei einem besseren Platz für die anstehende Landtagswahl im September nicht ausgetreten.
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Endlich ! Mehr davon … Ein ehemaliger Zeitsoldat, Diplom Agraringenieur und Landwirt ist immer ein Gewinn für eine Partei und orientiert sich an der Realität. Solche Leute braucht das Land !
Endlich? DIe AfD ist überhaupt erst aus ehemaligen Mitgliedern der CDU, sogar auch SPD und Grünen entstanden, weil sich deren Parteien so negativ verwandelt hatten.
KEIN Land braucht 5 kommunistische Parteien.
Wir sehen am Beispiel Venezuela, wie hervorragend Sozialismus funktioniert.
Doch!
Mindestens 10.
Aber alle unter 5% 😉
👍richtig
Typisch Praktiker. So einen Mann zu verlieren, wird der CDU nicht gut tun. Entlarvt auch die idiotische AfD Verbotsdebatte.
Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort
So, wie die >7 hiesigen „Wortleser“?
Und „Atlas“!
na klar Wortleser,
sind halt alles Sozialschmarotzer die mit ehrlicher Arbeit nichts am Hut haben
Sensation in Schwein: CDU-Fraktionschef kann sich politischen Wechsel ohne finanzielle oder karrieretechnische Vorteile rein logisch nicht erklären
Während Diener die Gründe für seinen Austritt unverblümt benennt, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Ehlers, den Austritt mit dessen schlechtem Listenplatz. So wäre Diener Ehlers zufolge bei einem besseren Platz für die anstehende Landtagswahl im September nicht ausgetreten. Führende Politikexperten loben Ehlers‘ messerscharfe Logik: „Was ich denk’ und tu’, trau’ ich andern zu.“ Wer Politik nicht als hemmungsloses Postengeschacher begreift, hat die Union nie geliebt.
Sehe ich auch so. Das ist die Reaktion auf die selten dämliche Reklame-Aktion der CDU mit den vorgefertigten gefälschten AfD-Austrittserklärungen.
Wetterfähnchen braucht keiner – vergiften nur den eigenen Laden.
Krake hat es vorgemacht.
Wahrscheinlich nicht der Erste und vermutlich auch nicht der Letzte, der in der Union keine politische Heimat mehr sieht.
@Gina F.
Insgesamt dürfte die Zahl ehemaliger CDU-Mitglieder, die seit 2013 später für die AfD kandidiert oder ein Mandat für sie errungen haben, im niedrigen dreistelligen Bereich liegen. Eine exakte Zahl lässt sich jedoch nicht seriös angeben.
Thomas Diener ist hier als aktiver Politiker im Landtag eine Ausnahme !
Sie merken, dass der Wind sich dreht. Solche Muss man im Auge behalten.
Komisch.
Als es unter der Altkommunistin noch Posten genug gab,standen ihm seine
“ bürgerlichen Werte“ nicht im Weg,den sozialistischen Kurs mitzumachen.
Wendehals,nichts sonst.
Ist doch sekundär, warum der wechselt. Dass sich der Wind dreht, wirkt sich eben aus.
Die AFD sollte vorsichtig bei solchen „Seitenwechslern“ sein. Immerhin hat der CDU Mann in MV die ganze Merkel-Politik und die Ausgrenzung der AFD mitgemacht und wechselt erst jetzt.
@Juerge.pr
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/thomas-diener/abstimmungen
Vielleicht hilft es ja
ja, es hilft. Er hat z.B. vor einem Jahr hier dagegen gestimmt:
„Zugleich greift der Beschluss die Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung auf. Diese Bewertung solle bei weiteren verfassungsrechtlichen Schritten wie einem möglichen Parteiverbot oder dem Entzug staatlicher Finanzierung berücksichtigt werden. Die Landesregierung wird aufgefordert, gemeinsam mit Bund und Ländern die Konsequenzen für AfD-Mitglieder im öffentlichen Dienst zu prüfen, ein möglichst einheitliches und rechtssicheres Vorgehen abzustimmen sowie Demokratieförderung und zivilgesellschaftliche Projekte weiterhin wirksam zu unterstützen.“
Vorsicht U-Boote!
Ich habe Zweifel… Wer erst jetzt aus der CDU austritt, nach allem was in den vergangenen Jahren passiert ist, und zur AfD wechselt…
Es gibt Schiffe, die fahren unter Wasser!
Geben Sie ihm eine Chance 😉
NEIN!
U Boot sucht neuen Hafen. Obacht im Schützengraben.
Exakt. Die kommen jetzt alle und wollen an die Fleischtöpfe. AfD paßt auf.
Ja, die gute AfD – jetzt wird alles gut…
Ich dachte auch gleich an einen Trojaner.
Gut, dass die AfD prüft.
Damit nicht jedes U-Boot oder jede V-Frau sich einnistet.
Es müssen mehr werden, die die Union verlassen. Sie hat immer noch nicht begriffen, dass sie auf dem falschen Trip ist. Die Brandmauer muss weg. Ronald Regean würde heute sagen: Herr Merz, tear down this wall!
Ein bisschen schade finde ich es schon – so wird die CDU noch mehr links.. Er gibt die Partei also auf, weil die ein hoffnungsloser Fall zu sein scheint.
Ansonsten ein mutiger Schritt – hoffentlich ist er sich der Konsequenzen bewusst. Bald stehen Name+Adresse auf Indymedia (falls die die CDU-Mitglieder nicht sowieso schon listen 😂🙄)
Finde ich eine guten und wichtigen Ansatz, das mit dem „Partei aufgeben…“.
Auch die Alternative wird künftig Koalitionspartner brauchen. Eine zweite bedeutende bürgerliche Partei wäre da schon wichtig. Ich kenne einige aus der CSU Basis und ermuntere die immer zur Rebellion. Ich denke, die Mehrheit da findet die linksgrüne Richtung der Funktionäre der CDU/CSU auch nicht richtig.
Ein Maulwurf installiert sich?
Die Altparteien sind mit allen unfairen Wassern gewaschen. Die schrecken vor nichts zurück, um ihre Macht zu sichern. Darum plädiere ich für Vorsicht! Einen tiefen Einblick in die AfD sollte er zunächst nicht bekommen, auf keinen Fall vor den Wahlen. Er kann zunächst bei Wahlständen aushelfen und Werbeflyer verteilen. Wahlkampfhelfer sollte der Einstieg sein und dann langsames Hocharbeiten.
Ich tippe auf den Bruder des Mettbrötchens.
Nein. Der Mann ist Bauer und betreibt einen landwirtschaftlichen Betrieb. Er ist also Praktiker und wirklich überhaupt nicht mit Mario Voigt vergleichbar.
🙈🙉🙊
Nach den Wahlen; nicht vor den Wahlen. Da kann er zeigen wie loyal er ist.
Soll er als Unabhängiger kandidieren? Sue haben merkwürdige Vorstellungen.
Realisten kommen an der Wahrheit nicht vorbei. Parteisoldaten aber, laufen ihren Befehlen von „Oben“ bis zum bitteren Ende hinterher.
Er möchte auch zukünftig einen Job haben und nur deshalb geht er zur AFD.
So ein Quatsch. Er ist Landwirt und hat eine Wirtschaft. Er ist seit über 20 Kommunalpolitiker und hat klein angefangen. Er hätte sein Landtagsmandat einfach auslaufen lassen können. Einen „Job“ braucht er definitiv nicht. Und als ob man sich beliebt macht, wenn man öffentlich von der CDU ausgerechnet zur AfD wechselt…
70% der Abgeordneten der CDU denken so, 90% der CSU Abgeordneten
Sie denken aber noch alle mehr an ihren eigenen Job
Ein Erdbeben geht da gerade los
Hoffen wir auf eine Wechselwelle
Mögen viele folgen!
ENDLICH (!)
„Früher gab es ein bürgerliches Lager … Die Partei würde zum Teil Positionen der SPD vertreten, während die AfD alte CDU-Ansichten vertrete.“
ENDLICH (!)
„…während die AfD alte CDU-Ansichten vertrete.“
GOLDSTANDARD (!) dieser halbe Satz.
PLATINSTANDARD (!) der ganze Satz.
Richtige Einschätzung
Die Stimme der Mehrheit
Fragt sich, welchen besseren (und damit sicheren) Listenplatz ihm die CDU den anbieten wollen hätte.
Nach der Abwärtstendenz der CDU bleiben da wohl nicht viele übrig.
Aber ein Wechsel nach der Wahl wäre lustiger gewesen.
Ob man nun für oder gegen die AfD ist, das sie polarisiert ist inzwischen wohl jedem klar. Und das ist ja auch alles okay. Ob ein Verbot einer Partei die alle anderen Parteien in Umfragen lächelnd hinter sich lässt und so das Wählen selbst in Frage stellt, die wird sich manch einer stellen ! Und ob sie man Ende halten könnte was sie verspricht, das ist auch eine andere Sache, – aber das spielt auch gar keine Rolle, denn ein Großteil der Wähler hat sich nunmal für sie entschieden ! Wenn man bedenkt das wir eine CDU Kanzlerin hatten, einen SPD Kanzler mit seiner Koalition und nun wieder CDU…und alle schienen sich doch in allem irgendwie einig, – und das wichtigste war immer : die AfD muss weg ! Liegt’s am „Futtertrog“ oder den Pöstchen für den einzelnen oder ist da etwa noch mehr ? Die AfD will ja einiges aufdecken, – und wenn sie das würde naja, vielleicht wäre das dann ja nicht so schön…insofern eigentlich verständlich, aber ich bezweifle von daher auch das sie es jemals passiert…
Ihren Kommentar finde ich echt lustig, der könnte auch von einem Linken sein, was ich aber nicht unterstelle. Ich rück das nur mal zurecht unter der Überschrift vereinigen versus polarisieren: also das (polarisieren) stellt eine Position und damit eine Sicht dar. Aus meiner Sicht als AfD-Anhänger vereinigt die AfD mit aktuell ca. 30% Zuspruch als Volkspartei primäre Interessen der Deutschen. Aus Sicht von UnsereDemokratie „polarisiert“ sie. Die linke Sprachverdrehung ist schon allgegenwärtig und das hier kommt aus der Orwell-Kategorie: Minderheit ist Mehrheit
Nun, mag sein, daß er bei einer höheren Chance, in den Landtag einzuziehen, nicht die Partei gewechselt hätte.
Es bleibt unabhängig davon wahr, daß „Brandmauern“, egal in welche Richtung, in der normalen Politik nichts zu suchen haben; Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, eine solche Ausnahme ist aber eine Partei, bei der seit Jahren mit hanebüchenen Argumenten („Nibelungen“) diskutiert wird, ob sie nun Nazi ist oder nicht, nicht.
Man mag einzelne Positionen verwerfen, man mag die Zusammenarbeit mit einzelnen Personen – was ich aber auch schon für problematisch halte – ablehnen. Aber, zum tausendstem Male, was mit der AfD seit Jahren in Politik, Talkshows und sonstwo getrieben wird, das ist in allerhöchstem Maße kindisch im kindischsten Sinne. Und hat mit Politik nichts, überhaupt nichts zu tun.
Zumal nicht die AfD nach RECHTS gerückt ist. Sie vertritt die Ansichten der CDU unter Helmut Kohl.
Grüninnen und SPD haben sich mit ihrer Machtgier der Stasi-SED für linke Koalitionen ausgeliefert.
Die CDU wurde nach weit links der Mitte zermerkelt und steht da, wo füher die Schmidt-SPD war.
„So wäre Diener Ehlers zufolge bei einem besseren Platz für die anstehende Landtagswahl im September nicht ausgetreten.“
Kritischer CDU’ler wird mit schlechtem Listeplatz abgestraft, kritischer CDU’ler geht daraufhin zu der Partei, die eh viel besser zu ihm passt. Die CDU so: *surprisedpikachu*
Ein weise Entscheidung von Herrn Diener nur,
wenn das mal kein Maulwurf ist (wird)
Maulwürfe machen das nicht so öffentlich.
Ich halte Herrn Diener für einen ehrlichen Konservativen, dem die CDU unter Merkel zu sehr in Richtung SED getrieben worden ist.
Nein, glaub ich nicht.
Der kommt aus dem ländlichen Raum und ist seit 22 Jahren Kommunalpolitiker. Sein Umfeld wählt in großer Zahl AfD. Jeder kennt hier jeden. Wenn er sich als linkes U-Boot herausstellen sollte, hätte das für ihn direkte soziale Folgen.
Da hat wohl jemand Angst, dass seine Partei zu sehr schrumpft und er vielleicht bald keine Pfründe mehr hat, deshalb ab zum aufstrebenden Gegner.
Wir brauchen langsam T-Shirts mit dem Slogan „Ich stand bereits zur AfD, bevor sie größte Volkspartei wurde.“
Ich werde nie verstehen, warum in Deutschland der Neid auf erfolgreiche Fleißige die herausragendste Eigenschaft ist.
Nun, wenn man aus einem Betrieb – und sei es konflikthaft – austritt, hat man wenigstens Anspruch auf ein wohlwollendes Arbeitszeugnis mit den besten Wünschen für die weiter berufliche Zukunft.
Hier aber scheint „Gesinnunngsstrafrecht“ zu gelten:
Wäre der Herr einer anderen „Kartellpartei“ beigetreten, hätte man das von der Union „bedauert“; aber, weil er den „Falschen“ beizutreten wünscht, wird halt nachgetreten.
Das verrät viel über den Charakter der Gebrauchtparteiengebrauchtpolitiker …
Sehr richtig. Was hätten wohl dieser Ehlers und ein Dutzend hiesiger Kommentatoren wohl gesagt, wenn Diener zur Stasi-SED gegangen wäre?