Lehrstuhl für Biochemie
„Transformation des Ernährungssystems“: Uni Bayreuth forscht an Weißwürsten aus Mehlwurm-Pulver
An der Universität Bayreuth arbeiten Forscher an einer Weißwurst mit Mehlwurmpulver. Bis zu 20 Prozent von Fett und Fleisch werden dabei durch Insektenprotein ersetzt. Ziel des Projekts ist auch, die Akzeptanz von Insekten als Lebensmittel zu steigern.
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Forscher der Universität Bayreuth arbeiten derzeit an einer gewöhnungsbedürftigen Variante eines bayerischen Traditionsprodukts: einer Weißwurst mit Insektenprotein. Im Rahmen eines Forschungsprojekts am Campus Kulmbach wird ein Teil der traditionellen Zutaten durch Pulver aus Mehlwürmern ersetzt. Ziel der Wissenschaftler ist es, eine Hybrid-Wurst mit besserem Nutri-Score zu entwickeln und zugleich den ökologischen Fußabdruck von Weißwürsten zu verringern.
Die entwickelte Wurst bleibt zwar ein Fleischprodukt, unterscheidet sich jedoch deutlich vom herkömmlichen Rezept. Nach Angaben der Universität werden Teile des tierischen Fetts durch Mehlwurmpulver ersetzt. In der aktuell vorgestellten Versuchsversion wurden Fett- und Fleischanteile um bis zu 20 Prozent reduziert und durch Protein aus Mehlwürmern ersetzt.
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Hinter dem Projekt steht der Doktorand Solomon Nkaka vom Lehrstuhl für Biochemie der Ernährung. Er sieht in Insekten eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Proteinquellen. Diese böten „enormes Potenzial als nachhaltige Proteinquelle“, erklärte Nkaka. Mit seiner Forschung wolle er zeigen, dass Insekten „nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch technologisch und ernährungsphysiologisch hochwertig sind – und sich problemlos in vertraute Lebensmittel integrieren lassen“. Das Projekt wird von der Simon-Nüssel-Stiftung gefördert.
Die Wissenschaftler begründen ihre Arbeit unter anderem mit langfristigen Herausforderungen der Welternährung. Die am Projekt beteiligte Professorin Janin Henkel-Oberländer erklärte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, dass wir die Weltbevölkerung in 50 Jahren „aus Nachhaltigkeitsaspekten“ nicht mehr „so ernähren können, wie wir es im Moment tun“. Diese „Transformation des Ernährungssystems“ sei auch „nicht aufzuhalten“. Wir, so Henkel-Oberländer, „brauchen sie, und die Frage ist nur, wie sie stattfindet – und auch, wie sie in unseren Köpfen stattfindet.“
In der Forschung an Insekten sieht die Inhaberin des Lehrstuhls für Biochemie der Ernährung am Campus Kulmbach daher einen wichtigen Bestandteil künftiger Ernährungssysteme. „Die Forschung zu alternativen Proteinquellen wie Insekten ist ein zentraler Baustein für die Ernährungssysteme der Zukunft“, erklärte sie. Nach Prognosen der Vereinten Nationen könnte die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf mehr als 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Vor diesem Hintergrund wird weltweit nach alternativen Proteinquellen gesucht, die weniger Fläche, Wasser und andere Ressourcen benötigen als die klassische Nutztierhaltung.
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Liebe Linken: Ihr glaubt ein paar böse Flyer, Trillerpfeifen und Empörung schüchtern uns ein? Ihr habt keine Ahnung, mit wem ihr euch anlegt.Problematisch ist nach Einschätzung der Forscher bislang die geringe Akzeptanz von Insekten als Lebensmittel in Europa. Deshalb konzentriert sich das Projekt darauf, Insektenprotein nicht als eigenständiges Produkt, sondern als Bestandteil bereits bekannter Lebensmittel anzubieten. Forschungsvorhaben wie das in Kulmbach zielen darauf ab, die Hemmschwelle gegenüber Insektenlebensmitteln zu senken, indem diese in vertraute Produkte wie Snacks, Gebäck oder Fleischwaren integriert werden.
Nach Angaben der Forscher ähnelt die neue Weißwurst dem traditionellen Vorbild geschmacklich bereits stark. Zwar habe das Produkt durch das Insektenprotein einen leichten Grauschleier entwickelt, Geschmack und Konsistenz kämen der klassischen Weißwurst jedoch „sehr nahe“, sagte der Projektleiter dem BR. Die Wissenschaftler betonten zugleich, dass es sich bislang lediglich um eine „Machbarkeitsstudie“ handle. Ziel sei nicht, die klassische Weißwurst zu ersetzen.
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Der ökologische Fußabdruck von Weißwürsten ist bestimmt das grösste Problem unserer Zeit 🙄
Aber fürs Kllliiimmaaaa zahlt doch jedes Gramm CO2.
Weißwürste genau so sind Rasisstisch wie Schwarzwürste ;
sagten schon Steinzeitmenschen in einem Live Interview.
Müße heißen: „Sehr sehr helle Wurst oder „Sehr sehr Dunke Wurst“ .
Was würde das für lustige Werbe und Preisschilder ergeben !
Wir nähern uns der Dekadenz des alten Roms, und wir werden genauso enden.
wir sind schon so geendet… in berlin merkt man es halt nicht
Die Insekten-Weißwurst ist ein Sakrileg am bayerischen Wirtshaustisch. Da forschen Wissenschaftler in Kulmbach an einer Weißwurst mit Mehlwurmpulver. Transformation hin oder her. Bei der Weißwurst hört der Spaß im Freistaat auf! In eine echte Münchner Weißwurst gehört feines Kalbfleisch, Speck und Petersilie – aber garantiert kein Krabbelgetier aus der Tierhandlung. Wer Insektenmehl in das Brät mischt, erzeugt kein Kulturgut, sondern ein graues Plagiat. Sollen die Preußen oder Hipster im Ausland meinetwegen Mehlwurmpulver zuzeln. In Bayern gilt weiterhin das kulinarische Reinheitsgebot: Eine echte Weißwurst darf das Zwölfeläuten nicht hören – und sie darf vor der Verarbeitung garantiert keine Beine gehabt haben!
Haben Kühe keine Beine? Anyway, Weißwürste sind wenig überzeugend. Mehlwürmer dito. Preußen wurde aufgelöst durch den Kumpel eines bayrischen Gefreiten.
Der Kollege meinte sicher, keine ganzen „Beine“ mehr gehabt haben, als sie zu Weisswurstbrät verwurstet wurden. Die Heimchen etc. würden sicher nicht vor der Verarbeitung „entbeint“ werden.
Piktogramme mit den enthaltenen Insekten auf Verpackungen und Nennung in den ausliegenden Inhaltsstofflisten bei Bäcker oder Fleischer.
Geht doch bei Produkten, die Schwein enthalten, auch.
Es gibt Piktogramme für vegan, vegetarisch, laktosefrei, glutenfrei etc pp.
Dann bitte auch für Würmer, Maden, Käfer, Grillen usw.
Endlich ein vernünftiges Würstchen für die Veggi Würstchen .
Mein Rat an die Forscher: selbst fressen macht fett!
Aber mich lasst freundlicherweise in Ruhe mit diesem Ekelfraß!
Das können die in der Bundestagskantine und den Landtagen, den Politikern zum fressen servieren.
Stimmt. Deutschland verblödet. Statt Atomphysik zu lehren geben sich Universitäten für diesen Dreck her. Zudem unterdrücken Minderheiten zunehmend die Mehrheit in Deutschland.
Ich freue mich auf die noch ausstehenden Wahlen in diesem Jahr. Deutschland wird sich verändern und ich freue mich darauf 💙🇩🇪💙
Sie können es nicht lassen und behelligen die Bürger weiter mit ihrem ganzen Dreck. Wenn man so einen Fraß in Deutschland essen wollte, gäbe es schon seit langer Zeit eine Nachfrage und ein Angebot.
Natürlich wird es wieder Leute wie die Bratwurst-Gespritzten geben, die sich auch diesen absonderlichen Fraß vorsetzen lassen, aber der natürliche Ekel setzt hier einfach Grenzen.
bis jetzt gibt es ohnehin kein kommerzielles Projekt, das Insekten-Protein gewinnbringend herstellen kann
Das ist unwichtig, zur Not wird das Zeug eben subventioniert. Die Agenda beinhaltet: „You will eat the bugs! “ Und das muss umgesetzt werden. Und wenn die Leute das Zeug nicht freiwillig essen, wird es ihnen erst mal untergejubelt. Später kann man sie ja dazu zwingen mittels Digitaleuro.
Die Bayreuther können das ja gerne selbst essen. Interessant wäre der Prozentsatz, wieviele das bewusst kaufen würden.
lecker! Äh…. Moment….
Bitte löschen
Mal ganz davon abgesehen, daß so eine Ernährungsweise in unserem Kulturkreis als ekelhaft empfunden wird, verursachen Mehlwürmer aufgrund ihres ungünstigen Calcium-Phosphorverhältnisses Knochenweichheit. Sie taugen deshalb nicht als Proteinersatz, sondern allenfalls als kleiner Snack für zwischendurch. Ist Bill Gates und Co. aber egal, schließlich ist es ja nur für den Pöbel. Die Elitemenschen selber essen lieber Kobe-Steak und Jakobsmuscheln, wenn sie sich in Davos oder Bali treffen.
NOCH muss es gekennzeichnet werden.
Bis wann ?
Das ist zwar GMO-Frass, aber das Durchsetzungsprinzip ist wohl das gleiche…
EU lässt Genfood ohne Kennzeichnung ins Regal: Verbraucher sollen blind zugreifen
https://f-news.net/eu-ngt-gentechnik-ohne-kennzeichnung-supermarkt/
Ich empfehle : „Soylent Green“ und nun neu für die Bayern „Soylent Withe“ !
Quellenangabe: Film Soylent Green: Jahr 2022… die überleben wollen.
Schauspieler: Charlton Heston, Edward G. Robinson, Leigh Taylor-Young
Schoss mir auch durch den Kopf😂
In der Kantine der bayrischen Staatskanzlei und allen Buffets der Staatsregierung sollte diese Varinate ohne Alternative zum Einsatz kommen.
Doktorand Solomon Nkaka soll forschen und fressen was er will.
Interessiert mich nicht!
„Doktorand Solomon Nkaka soll forschen und fressen was er will.“Soll er doch den Frass in solcen Mengen produzieren ,dass es für den Buntentag und die 50.000 Nichtsnutze in den grüen Elfenbein Türmen zur täglichen Ernährung ausreicht…😂😕🤣
Schwarzer Kaka forscht nach weissen Würsten. Ist jedenfalls kulturelle Vereinnahmung.
Solomon Nkaka? Da forscht anscheinend ein Urbayer für die Bayern.
Dann wünsche ich den Bayern einen guten Appetit beim Insekten fressen..🤣😕😂
Die sollen nach Thailand oder Afrika auswandern.
Da hat es Insektenfutter aller Art !
Das Zeug taugt noch nicht mal als Astronautennahrung.
Naja, ist reinstes Protein
Nun, es bleibt abzuwarten, ob nicht demnächst „Postkolonialismusforschende“ den Nachnamen des „Forschenden“ als diskriminierend erkennen werden …
Eat the bugs
Ich frage mich, welcher Bayer sich die Weißwurst „transformieren lässt? Da haben sich wohl Preußen an die bayrische Uni verirrt.
Keine Saupreissn, sondern Wurmpreissn…
Würde ich bestenfalls als Gibsersatz testen, wenn es denn halten würde.
Wieso sollte das Thema sein , wenn wir eh ein Internationales Siedlungsgebiet vorallem für 3. Welt Abkömmlinge werden?
Vielleicht hätten sie lieber an einem Kakerlaken Döner oder einer Raupen Fanta forschen sollen (ne mal ohne Witz , wer will solche „Forschung“ freiwillig finanzieren?).
Naja die sagen die Ressourcen werden knapp , gleichzeitig brauchen wir angeblich endlos Einwanderer für die Wirtschaft (wir sind das Dicht besiedelste Land Europas) , gleichzeitig geht die Wirtschaft den Bach runter , gleichzeitig immer schlechtere Jobs etc…
Mein Fazit:
Weniger Menschen in DE wären sogar ne gute Sache , der einzige Grund warum die das machen (Einwanderung) ist , um ihre 50 Jahre Verantwortungslosigkeit bei Rente & Co (man hätte z.b. nen sanften Übergang von Umlage zu Anlagesystem machen können) , so lange wie möglich zu kompensieren um ihre Macht zu erhalten + ihre Utopie Ideologie des Identitätslosen „Weltenbürgers“ , dessen einzige legitime Identität der Staat sein soll…
Mich hat jemand gefragt, ob ich transformiert werden will. Für mich ist das Viehfutter.
Nun, „der Doktorand Solomon Nkaka vom Lehrstuhl für Biochemie der Ernährung“ bringt sicher abstammungshalber reichhaltig kulturelle Erfahrung zu insektenbasierter Ernährung mit; allerdings wird man wohl – entgegen der artikelseitigen Behauptung – annehmen müssen, daß er vielleicht am (sic!) „Lehrstuhl für Biochemie der Ernährung“ tätig ist, aber sicher kaum „vom [sic!] Lehrstuhl für Biochemie der Ernährung“ stammt.
Zwar dürfte die Unterscheidung zwischen Tätigkeit, Herkunft und Forschungsgegenstand dieses Herren zweifelsfrei ein eher akademischer Natur sein, aber ob sich die Forschungsergebnisse bis in die Gaststuben und Küchen Ober- oder Niederbayerns durchsetzen werden, darf wohl getrost den Bayern überlassen bleiben …
Ich habe zwar nichts Genaues über die Herkunft von Herrn Nkaka herausgefunden, der Name deutet aber auf eine Abstammung aus der DR Kongo hin. Dort sind Insekten tatsächlich eine verbreitete Nahrungsquelle.
Aber dass man mit einem „heimlichen Unterjubeln“ (auch wenn es ordentlich deklariert ist, sieht man es ja nicht) die Akzeptanz von Insektennahrung hierzulande steigern könnte, das halte ich doch für eine sehr gewagte These.
Postscriptum:
Aber, weil es aus Franken kommt, wird Markolf Södtler das sicher auf seinem „Food-Blog“ bewerben …