Funke-Podcast
„AfD will Demokratie nicht abschaffen“: Harald Martenstein zerlegt Melanie Amann
Melanie Amann und Harald Martenstein diskutieren über ein AfD-Verbot. Dabei muss Amann die Aussage zurücknehmen, dass die AfD die Meinungsfreiheit abschaffen wolle, weil sie dafür keine Belege liefern kann.
Harald Martenstein war zu Gast im Podcast „Amann [un]framed“ – und brachte Gastgeberin Melanie Amann dabei in Bedrängnis. Die neue Chefredakteurin Digital der Funk-Zentrale musste gegenüber dem Bild-Kolumnisten den Standpunkt zurückziehen, dass die AfD die Meinungsfreiheit abschaffen wolle.
Amann hatte immer wieder wiederholt, dass die AfD die Demokratie abschaffen wolle, und Martenstein widersprach wieder und wieder. Er weist auf die Gefahr einer bürgerkriegsähnlichen Situation hin, sollten Teile der AfD verboten werden. Die Prinzipien seien in dem Essay „Aussichten auf einen Bürgerkrieg“ von Hans Magnus Enzensberger aus dem Jahr 1993 dargelegt. „Sie sagen im Prinzip, es gibt einen Anspruch darauf der Wähler, eine Partei zu wählen, die die Demokratie abschaffen würde?“, fragt Amann. Martenstein schweigt, ehe er antwortet: „Die AfD will ja die Demokratie nicht insgesamt abschaffen.“
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Melanie Amann sagt, dass die Landesverbände in Thüringen und Sachsen-Anhalt für die Abschaffung der Meinungsfreiheit seien. „Können Sie das zitieren?“, hakt der Bild-Kolumnist nach. „Das interessiert mich. Die AfD spricht sich ja immer dezidiert für Meinungsfreiheit aus. Bitte belegen Sie das, dass die für die Abschaffung der Meinungsfreiheit sind.“ Amann weicht aus und unterstellt, dass Martenstein sie rhetorisch zu einem „Gotcha-Moment“ führen, also überrumpeln, wolle. Er widerspricht – sie habe Behauptungen ohne Belege aufgestellt, und insistiert auf einen Nachweis.
Melanie Amann rudert zurück: „Vielleicht war die Formulierung zu zugespitzt.“ Dann verweist sie darauf, dass die AfD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen und die „Kirchen austrocknen“ wolle. „Was meinen Sie denn, warum sie die Zivilgesellschaft zu patriotischen Bekenntnissen zwingen will und ansonsten von staatlicher Förderung abschneiden will? Dahinter steht doch der Wunsch, Andersdenkende auszuschalten.“ Sie fragt, was an die Stelle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks treten solle: „die genehme Meinung von Nius?“ Er erwidert: „Es gibt haufenweise Länder, in denen es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt, aber trotzdem Meinungsfreiheit. Damit ist die Frage doch beantwortet.“
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Schon zu Beginn des Podcasts wird der Ton des Gesprächs gesetzt: Es werden vor allem Zitate aus Zeitungen wie der Rheinischen Post oder dem Spiegel vorgelesen, die Martenstein für seine Rede im Thalia-Theater beim „Prozess gegen Deutschland“ kritisierten. „Das ist insofern ein bisschen tückisch, was Sie da zusammenmontiert haben, weil es natürlich auch jede Menge Stimmen aus der politischen Mitte gegeben hat, die mir beigepflichtet haben“, antwortet Martenstein. Er erwähnt, dass er auch positive Rückmeldungen aus der Mitte der Gesellschaft erhalten habe.
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„Es ist vollkommen normal, dass, wenn Sie als Verteidiger einen Freispruch für Ihren Mandaten erreichen, dass der Mandant sich freut. Daraus auf eine Kumpanei zwischen Anwalt und Mandant zu schließen, ist wirklich blöd“, sagte Martenstein. Gerade im Hinblick auf die Russlandpolitik sehe er vieles anders. Die Folge wäre, dass, wenn alle, die die AfD gegen ein Verbot verteidigten, mit der Partei zusammengeschmissen würden, niemand mehr für die Partei einstehen würde. „Sie wollen jedwede Art der Verteidigung der AfD unmöglich machen.“ Das sei vollkommen antidemokratisch.
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Melanie Amann hielt dagegen, dass viele Leute die Art von Martensteins Argumenten befremdet habe. Denn er sagte, dass ein Verbot der AfD das Ende der Demokratie wäre. „Haben Sie sich, bevor Sie die Rede geschrieben haben, mal damit befasst, was der Sinn von so einem Verbotsverfahren ist?“, fragt sie und will wissen, ob es eine Situation gebe, in der es legitim sei, eine Partei zu verbieten. Er antwortet, dass er in seiner Rede gesagt habe, dass man die NSDAP hätte früh verbieten müssen.
Die Chefredakteurin Digital sagt, dass keine Partei in ihrem Programm ankündigen würde, die Demokratie abschaffen zu wollen. Martenstein widerspricht, dass das im Programm der Nationalsozialisten gestanden habe; außerdem wandten sie Gewalt an. Amann lenkt den Bogen zur AfD zurück: Sie habe womöglich bald die Möglichkeit, mit einer absoluten Mehrheit Dinge umzusetzen, die die Menschenwürde verletzen und die Demokratie abschaffen. „Was?“, fragt der Bild-Kolumnist.
Sie nennt mehrere Beispiele: „die Unterscheidung von Deutschen und Ausländern als Menschen zweiter Klasse“, spezielle Klassen nur für Flüchtlingskinder, Begrüßungsgeld nur für Kinder deutscher Eltern. Martenstein entgegnete, dass er den Vorschlag sinnvoll finde, dass es eigene Klassen für Flüchtlingskinder gibt, damit diese erst mal Deutsch lernen. „Das ist nicht die Forderung. Es geht nicht um Deutsch können ja oder nein“, sagt Amann. Ginge es ums Deutschlernen, fände sie das auch sinnvoll. „Es hat damit zu tun, dass man ausländische Kinder, Flüchtlingskinder, nicht in dieselbe Klasse wie deutsche Kinder bringen will.“ Tatsächlich steht im Wahlprogramm der Partei, dass der Aufenthalt in getrennten Klassen den Flüchtlingskindern vermitteln solle, dass ihr Aufenthalt nur auf Zeit sei. Außerdem sollen sie Inhalte ihrer Heimtländer lernen, damit dort der Wiedereinstieg leichter gelinge.
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Am Ende des Gesprächs fragt Melanie Amann Harald Martenstein, ob sie als Journalisten nicht auf eine Verantwortung dafür haben, wenn die AfD an die Macht kommen sollte: sie mit ihrer Kritik und er mit seiner „vehementen Verteidigung und bis zu einem gewissen Grad auch Verharmlosung“, wie sie sagt. Harald Martenstein sagt: „Ich versuche das zu schreiben, was ich für richtig halte. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.“
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Chapeau, Herr Martenstein!
Sie machen genau das, was Journalisten eigentlich immer tun sollten:
Nachfragen und mit Belegen arbeiten.
Und Sie fordern das auch bei anderen ein.
Eigentlich sollte klar sein, dass nur so journalistische Arbeit gelingen kann.
Dass dies trotzdem nur so wenige Journalisten in der Praxis machen, ist bedauerlich.
Aber ein paar Leute müssen damit ja mal wieder anfangen.
Stück für Stück.
Insofern: Bleiben Sie am Ball!
Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.
Der Mann ist ja wirklich eine intellektuelle Lichtgestalt.
Ammann[fullframed]:
Eine Linke, welche ihre Gespräche genau so führt wie es die linke Block wünscht und für richtig hält. Behaupten, behaupten, behaupten, und immer ohne Belege. Rhetorisch Ungeübte gehen in solchen Gesprächen unter. Das wissen die Leute von den Staatsmedien und beim Staatsfunk. Und wenn es mal umgekehrt ist, weil einer wie Martenstein (Gott sei Dank gibt es Menschen wie ihn) Paroli bieten kann, jammern sie und behaupten (schon wieder) die Gegenseite arbeite mit unfairen Gotcha-Fragen. Und lenken dann ab auf ein anderes Thema. Wie bei Lanz, Maischberger, Illner, Presseclub, und den Topmoderatoren (wie sie sich selbst sehen) von Tagesblöd, Heute usw. Und ständig sind sie am einordnen. Für die doofen Bürger sozusagen. Gerne hätte ich Martenstein selbst gehört, verzichte aber darauf, weil ich der Ammann[fullframed] keine Klickzahlen schenken möchte. Sie verdient ja auch Geld damit.
Die leben alle in einer Blase und merken es nicht. Ausserhalb dieser ist alles Feindesland.
Ihrem Kompliment für Hrn. Martenstein schließe ich mich an.
Er ist ein wackerer Kämpfer für die (!) Demokratie.
Ich musste doch gleich mal bei der AfD SH nachschauen. Und siehe da; nichts von dem, was Aumann behauptet, ist wahr.
Interessant ist, das die Dame auch in Talkshows grundsätzlich ihre Aussagen nie korrekt mit Fakten belegen kann. Es ist ein immer wiederkehrendes Muster. Behauptung raushauten, dann auf Nachfrage keine Beispiele liefern können sondern einfach lapidar kontern das dies ja allgemein bekannt wäre. Mehr kommt dann aber auch nicht mehr.
Sie ist vom SPIEGEL, da zählt Gesinnung, nicht die Tatsachen.
Hier bei Ben ungeskripted erzählt sie knallhart, wie sie beim Spiegel die Nachrichten eingeordnet hat, denn sie will den Leser nicht mit der Nachricht alleine lassen, denn sonst würde sie nur den halben Job machen. Bedeutet ja nichts anderes als übelstes Framing, wie wir das von dem Blatt gewohnt sind. Sie legt hier die Karten auf den Tisch, aber ich musste nach etwa 20 Minuten abbrechen – diese Frau ist unerträglich: https://youtu.be/Ec_LvceM65g
Ich hab auch nur den ersten Teil gehört. Die Frau hat den Schuss nicht gehört; sie glaubt, alles besser zu wissen, da sie sich ja damit beschäftigt hat und damit zu endgültigen Aussagen berechtigt ist (Im Gegensatz zu allen anderen). Ich habe das Höcke Interview von Ben gehört und bin durchaus in der Lage eine andere Bewertung als Frau Amann zu treffen. Dabei bin ich nach wie vor der Ansicht, Höcke ist unwählbar (aus gänzlich anderen Gründen als Frau Amann). Frau Amann erklärt, der (dumme) Bürger kann das nicht erkennen, nur sie und der Spiegel können das. Er wird aberauf lange Sicht wegen Leuten wie Frau Amann gewählt werden. Und sie wird den Zusammenhang nicht erkennen. Und die Richtigstellungen des Spiegels auf der vorletzten Seite sind nicht relevant… Auch da wird eine Wende erfolgen, oder den Spiegel wird es nicht mehr geben
Ich habe dieses Video von Ben tatsächlich vollständig gesehen und auch gehört. Es war in der Tat unerträglich. Hatte wahrscheinlich gerade einen masochistischen Tag oder so …
Als ob man erwachsenen Menschen erklären müßte, wie sie dieses oder jenes „einzuordnen“ hätten. Erwachsene sind keine Säuglinge mehr! Wie ein Mensch etwas einordnet oder nicht, hängt von seiner Lebenserfahrung ab. Ein Siebzehnjähriger wird natürlich alles anders „einordnen“ als ein Siebzigjähriger. Alles andere wäre ein Fall für den Rettungsdienst.
Diese Einordnerei ist nicht mehr nur „betreutes“ Denken – sie grenzt an Meinungsdiktatur. Genau so wird es ja in Deutschland inzwischen auch gehandhabt.
Die AfD will die „Kirchen austrocknen“? Das schaffen die Kirchen ganz allein, dazu braucht es keine AfD.
Und die AfD will die Zivilgesellschaft zu patriotischen Bekenntnissen zwingen? Es ist Markus Söder (CSU), der das Absingen der Bayerischen Hymne bei Abiturfeiern et al. einführen will.
Genau. Deshalb ist für sie die Bezeichnung Journalistin genau so falsch, wie für viele andere linke Ideologen.
Irgendjemand in der deutschen Geschichte sagte mal sinngemäß: Man muss nur immer wieder den politischen Gegner mit Dreck bewerfen. Auch wenn es unwahr ist, bleibt immer etwas hängen.
Ich erinnere nicht mehr wer das war.
Das Interview ist sehr sehenswert. Auch wenn man die Aumann nicht mag. Martenstein zerlegt das öffentliche Narrativ komplett.
Mit Verlaub: Das ist nicht interessant, dass ist einfach nur traurig!
Und noch trauriger ist es, dass es bei der Mehrheit der Michels und Helgas verfängt.
Sie haben alle das Stasi Handbuch zu Hause . Die Frau verbreitet und beruft sich im Grunde auf ihre eigenen Lügen und Unterstellungen .Übrigens wie der Rest der Altparteien und ihre Funktionäre ja auch . z.b Ein SPD Innenminister weiß den Verfassungsschutz an die AFD als gesichert Rechtsextrem zu bezeichnen und beruft sich hinterher auf den Selbigen um zu sagen dass der Verfassungsschutz ja die AFD für gesichert Rechtsextrem hält ! Und schon plappern es alle nach ! Es gibt keine Beweise aber da es alle ständig erzählen und sich auf einander berufen muss es ja für einen Außenstehenden war sein .
Stasi Handbuch . Bewerfe jemanden immer wieder mit Dreck und irgendetwas bleib hängen !
Diese Behauptungen werden NIE mit Fakten belegt. Es sind immer nur immer wieder die gleichen Phrasen. Wie auswendig gelernt.
Man könnte das auch Verleumdung und üble Nachrede nennen. Aber wer wird so kleinlich sein, ist ja für den guten Zweck.
Ja, das ist ein ganz großer Schwachpunkt von Fr. Amann.
Aber, immerhin stellt sie sich diesem.
Da ist noch Entwicklungspotenzial.
Andere aus ihrer Szene verweigern komplett das Gespräch.
Von daher sehe ich solch einen Meinungsaustausch mit Harald Martenstein, oder meinetwegen auch den Versuch ihn vorzuführen (was ja nicht funktioniert), als durchweg positiv an.
Ich nicht. Eben weil sie nicht begreifen, sondern nur vorführen will.
Erstaunlich finde ich nur ihre Selbstüberschätzung, jemanden wie Martenstein vorführen zu können. Mit ein bisschen Demut vor großen Geistern im Gemüt, hätte sie auch vorher wissen können, dass das kein Gespräch auf Augenhöhe wird. Aber gut, für Leute die auch kein Gespür für die eigene Blamage haben, darf sich Martenstein vermutlich auch noch für die Zeitverschwendung mit ihr bedanken. Unerträglich, dass man sich mit solchen Leuten überhaupt auseinandersetzen muss. Daran sieht man, dass Martenstein ein Menschenfreund ist.
Sie akzeptiert nur ihre Meinung. Und das ist ihr Problem. Es ist das Problem welches alle Linken haben.
Wie könnte die denn begreifen das sie falsch liegt? Richtig! Erkenntniss! Mutet man der armen „Journalistin“ solche belastenden Augenblicke ernsthaft zu? Eben…
Fakten? Wer braucht schon Fakten, wenn er (vermutlich) „vom lieben Gott“ mit der „Ultimativen Wahrheit“ ausgestattet wurde wie Frau Amann ?
Das ist typisch für die gesamte linke Kamarilla.
Bester Mann, der Herr Martenstein…
Ich finde Herr Martenstein ist der beste Journalist in Deutschland.
Er hat es retorisch und fachlich einfach drauf, da kann ihm
derzeit niemand das Wasser reichen.
Was man Melanie Amann wirklich zu Gute halten muss ist, dass sie mit Harald Martenstein spricht, dass sie zu Gast bei Ben ungeskriptet war und damit zeigt, dass sie wirklich an einem Austausch interessiert ist.
Jetzt könnte man meinen: Klar. Ist doch selbstverständlich.
War es früher auch. In Zeiten „unserer Demokratie“ ist das allerdings nicht mehr so üblich.
In fast keinem Punkt bin ich ihrer Meinung und dennoch habe ich Achtung vor Menschen, die es einfach mal versuchen. Die offen mit anderen ins Gespräch kommen und die ehrlich über unterschiedliche Standpunkte diskutieren.
Genau das ist die Grundessenz einer Demokratie.
Das halten Sie ihr zu Gute. Das ist eine Selbstverständlichkeit.
Sach ick ja:
„Jetzt könnte man meinen: Klar. Ist doch selbstverständlich.“
Aber, ist es eben nicht immer.
Und auch nicht mehr.
Auch das schrieb ich.
Was bleibt von dem, was Sie mir schreiben wollten?
🙂
Leider darf man in unserer Demokratie abweichenden Meinungen, die ja per Definition „Hass“ sind, keine Bühne bieten (siehe z.B. „Prozeß gegen Deutschland“).
Wir haben hier also „unsere Demokratie“, das ist nicht identisch mit Demokratie. Und auch das Konzept kann man durchaus in Frage stellen. wenn man alle vier Jahre ein Kreuzchen machen darf, da gibt es noch andere Konzepte (z.B. Schweiz, oder auch Bayern mit der Kommualwahl, wo panachieren und kummulieren erlaubt sind, oder zumindest mal waren)…
@Lindblom: Es ist bemerkenswert und noch mehr bezeichnend, was heute so alles „zu Gute“ gehalten wird. Das Regime hat es tatsächlich weitgebracht, dass Menschen die Normalität als Ausnahme wahrnehmen. Und das auf allen Gebieten.
Seien Sie doch nicht so streng Freier Sachse.
🙂
Gerade gestern habe ich noch Ihre Landsleute verteidigt.
Sprache und Humor der Sachsen haben es mir angetan.
Aber nicht, dass Sie jetzt denken, ich wollte mich gar bei Ihnen einschleimen.
@Lindbloom
„Was man Melanie Amann wirklich zu Gute halten muss ist, dass sie mit Harald Martenstein spricht, dass sie zu Gast bei Ben ungeskriptet war und damit zeigt, dass sie wirklich an einem Austausch interessiert ist.“
Das ist eine sehr weise Erkenntnis.
Ja, es hilft langfristig überhaupt nichts, wenn man von vornherein eine Kommunikation mit bestimmten Leuten ablehnt, weil man die „auf der falschen Seite“ verortet – oder von vornherein annimmt, diese seien gar nicht an einer Kommunikation interessiert.
Eine solche Denkweise mag aus einer Wut heraus nachvollziehbar sein, bringt aber nichts.
Diese Gesellschaft ist doch jetzt schon gespalten. Und was, wenn „wir“ dann gegen „die“ gewonnen haben – oder andersherum?
Dann wird die andere Seite immer noch da sein.
Weiter folgend:
Sich gegenseitig herabsetzen, sich gegenseitig diskreditieren, sich gegenseitig sabotieren …
Solch ein „Gewinnen“ würde dann nur die nächste Phase des Gesamtabsturzes einleiten.
Ich möchte ihr nichts unterstellen, aber ich vermute eher, dass sie von seiner Reichweite profitieren und ihren eigenen Podcast pushen wollte.
Kann sein.
Finde ich aber auch legitim.
Zumal dadurch mehr Zuschauer daran teilhaben können, dass Harald Martenstein ein überaus intelligenter Gesprächspartner ist.
Sie missverstehen das. Sorry. Sie ist nicht am Erkenntnisgewinn interessiert. Sie möchte nicht, dass die andere Seite als legitimer Teil der Demokratie akzeptiert wird. Die AfD hat mittlerweile eine breite Unterstützung in der Bevölkerung, allem geplärre zum Trotz. Es ist der verzweifelte Versuch einer Flucht nach vorne, der aber immer weniger funktioniert. Es passiert jetzt etwas, das jemand wie Frau Amann niemals erwartet hat: man hinterfragt ihre Äußerungen.
Keine Sorge.
Ein bisschen blicke ich noch durch.
Und Ihr letzter Satz bringt es doch ganz genau auf den Punkt.
Nur gut so, wenn das auch einem breiteren Publikum so präsentiert wird und dann auch auffällt.
Lindblom…..Korrekt .Daher ist eine 10 Minuten-Rede im BT von A.W. tausend mal mehr wert als jede Werbung. Im Staats-TV erreicht sie auch die Masse der bisherigen Nichtwähler. Und von dort kommt das wichtigste Element: Neuwähler, siehe Trend.
Eine andere Meinung zu haben, ist wertvoll, denn man kann abwägen und das Beste gewinnt. Noch besser wäre, die Meinung belegen zu können und nicht nur einen rauszuhauen. Einheitsbraun, ist das politisch oder rassistisch gemeint? Warum ermittelt da nicht die Staatsanwaltschaft? Auch Amann behauptet viel, belegen kann sie es nicht. Auch nicht der Verfassungsschutz. Auch nicht über jahrelanges bespitzeln.
Austausch? Die geifert. Die nutzt das für Hetze gegen die AfD.
Klappt aber doch nicht mehr.
Ich finde hier nur außerordentlich beachtlich, dass ER mit ihr spricht.
Hätte er das nötig? Ganz sicher nicht!
Hat sie was begriffen und/oder gelernt? – blöde Frage, nächste Frage!
Martenstein ist ein journalistischer Fels in der Brandung der aufgeregten und zunehmend hysterischen Parolen und Meinungen.
Die AFD will zu allen staatstragenden Entscheidungen Volksabstimmungen. Das ist mehr Meinungsfreiheit, als jede Altpartei zu bieten hat. Und da behauptet die, sie wollte die Meinungsfreiheit abschaffen? Zur Zeit wird die Meinungsfreiheit von weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften mithilfe des Gängelungsparagraphen (Politikerbeleidigung § 188) eingeschränkt. Was die da manchmal verurteilen, konnte früher jeder unbehelligt auf der Straße rausposaunen.
Im Programm der Linken steht es.
Zitat: „Um dies zu erreichen, brauchen wir ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem: den demokratischen Sozialismus.“
Quelle: https://www.die-linke.de/partei/programm/
„Naivität bedarf einer besonderen Reife.“
– Martin Gerhard Reisenberg
Da kann man Herrn Martenstein nur gratulieren und ihm beipflichten, einschließlich seiner Äußerungen zur Russlandpolitik der AfD, die abstoßend ist, was im übrigen auch von vielen AfD – Wählern so gesehen wird.
Martenstein:
Ihr habt mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken etwas Revolutionäres beschlossen. In Zukunft muss es bei allen Straßenfesten in Köln ein „Awareness Konzept“ geben. Das heißt: Betreuer kümmern sich um alle, die sich irgendwie „unwohl“ fühlen. Oder sogar „diskriminiert“. Klar, Sicherheitspersonal ist eh vorhanden.
Aber man kann sich ja einerseits sicher fühlen, aber trotzdem irgendwie unwohl. Zum Beispiel, weil der FC dauernd verliert oder man verdorbenen Fisch gegessen hat. Dafür gibt es jetzt eine Anlaufstelle.
Unklar ist, welche Qualifikation eine Unwohlsamkeitsbeauftragte haben muss.
Es gibt noch keine Lehrstühle, wo man in Unwohlseinstherapie promovieren könnte.
aus https://www.bild.de/politik/meinung-kommentare-kolumnen/mail-von-martenstein-liebe-koelner-stadtraet-innen-6a1ef78905ded2d2570e8b95?t_ref=httpsm.bild.depolitikmeinung-kommentare-kolumnenmail-von-martenstein-liebe-koelner-stadtraet-innen-6a1ef78905ded2d2570e8b95
Ihre Aussage ist völlig richtig. Irre ist doch allein das Ansinnen – wenn ich mich unwohl fühle, dann meide ich Veranstaltungen oder Orte.
Aber gut, bei den ganzen linken Orgas ist Vernunft und Realität ein Fremdwort
Die Demokratie ist bereits abgeschafft. Und nie vergessen. Wir sind immer noch ein besetztes Land.
Mann….und ein „Feindstaat“ gem. „Feindstaaten-Klausel“
Ganz richtig.
Das Aufstellen undifferenzierter Behauptungen und Unwahrheiten gegenüber der AfD kennt man doch von den üblichen Verdächtigen. Es ist sehr wohltuend, wenn diesen Leuten jetzt auch mal von nicht AfD-nahen Personen wie Herrn Martenstein sachlich und argumentativ widersprochen wird.
Harald Martenstein und „Ein Verbot der AfD hätte schlimmere Folgen, als du denkst“…
https://www.youtube.com/watch?v=56k76EADgz0
Sollte das Regime es wirklich wagen, die AfD zu verbieten, dann wird das Regime erleben, wie 15 Millionen AfD-Wähler ein Regime stürzen können, und zwar völlig gewaltfrei.
Das Stipendium hat nichts genutzt.
65.000 US-Dollar plus diverse Sozialleistungen und Reisekostenerstattungen gefördert durch Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Apollo berichtete: https://apollo-news.net/finanziert-aus-deutschen-steuergeldern-jetzt-geht-melanie-amann-nach-harvard/
Klassische Wahlempfehlung:
https://www.merkur.de/politik/niederlage-in-new-york-wadephul-gegen-kuerzung-der-un-beitraege-zr-94337528.html .
In den letzten Jahren höre ich unentwegt etwas von „UnsereDemokratie“ wobei ich mehr an Sozialismus, Kommunismus oder Diktatur denken muss. Die und genau die Demokratie wovon Harald Martenstein redet und schreibt ist exakt „MeineDemokratie“. Ich weiß, ich zähle in Demokratiefragen nur marginal, aber könnten wir uns bitte bei „UnsereDemokratie“ nicht auf die Demokratie von Martenstein einigen?
Was die Dame treibt, nennt man Zersetzung! Gut, dass Martenstein Ihr Kontra gegeben hat.
Jetzt überschätzen Sie Fr. Amann aber ein wenig.
Okay, ein Versuch der „Zersetzung“ mag es gewesen sein……………… funtkioniert aber nur bei „Long Tagesschau Patienten“…….
…die müssen nicht mehr zersetzt werden. Die haben bleibende Schäden…
Amann kommt aus der Relotius-Lügenschmiede Spiegel.
Was soll man mehr dazu sagen?
Bravo, Herr Martenstein!
Martenstein ist immer sehr vorsichtig, denn er kennt die Wahrheit. Er weis, dass diejenigen, die die AfD als Abschaffer der freien Medien und der Demokratie diffamieren, selbiges schon getan haben. NIUS, Apollo, Jouwatch. Die Adressen ihrer Reporter werden veröffentlicht, linke schreiben sogar ganz offen „Um sie zu besuchen“. Einschüchterung par deluxe. Wer die Brandmauer weghaben will, wird aus der Politik entfernt und mundtot gemacht.
„Haltet den Dieb“, und 70% der Bevölkerung ist zu dumm, das nicht zu glauben.
Nett, dass Herr Martenstein diesen Podcast gemacht hat, aber es ist doch müßig. Frau Amann „weiß“ Dinge, weil sie sie fühlt. Never try to reason someone out of something he was not reasoned into. Oder: Wer Wissen fühlt, ist gegen Argumente immun.
Wenn Ideologen anderen Ideologie vorwerfen, dann wird’s gefährlich.
Martenstein erweist sich wieder mal als schlagfertig und argumentationsfest.
Frau Amman tritt auf wie eine typische Klassenkämpferin, schlaumeierisch und anscheinend über alles erhaben.
Das tut sie schon immer – ich habe so viele Sendungen gesehen, und irgendwann aufgegeben weil es einfach unterirdisch war
Demokratie abschaffen wollen eher die Altparteien, indem sie die Mehrheit verbieten.
Das ist doch ganz im Sinne Goebbels.
Ob Martenstein oder Amann diese oder jene Meinung haben, gut und nett. entscheidend wird wohl sein, was Lieschen Michel und Micheline bei kommenden Wahlen auf dem Stimmzettel ankreuzen. Denn nur eine absolute Mehrheit gegen Links könnte diesen Staat noch retten.
Abwegige Behauptung…und wie man die Demokratie abschafft, wird seit zwei Jahrzehnten eindrucksvoll demonstriert
Die einzigen die gerade die Demokratie und die Meinungsfreiheit abschaffen sind die Altparteien.